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DS Automobiles bringt die Hydropneumatik zurück!

Hervorgehobene Antworten

Ja, richtig gelesen: DS Automobiles bringt die Hydropneumatik zurück!

Aber leider nur im Präsidenten Auto.

In der Pressemitteilung heißt es: „Die Umrüstung umfasst zudem eine vollständig angepasste Fahrwerkskonstruktion mit einer exklusiven hydropneumatischen Federung, die optimalen Komfort, hervorragende Straßenlage und hohe Robustheit vereint. Die verbauten Stoßdämpfer wurden in Frankreich entwickelt und abgestimmt.“

Hier geht’s zum vollständigen Artikel von Stellantis

(Gut ist auch die Stelle: „Gleichzeitig setzt der DS N°7 ÉLYSÉE die mehr als 60-jährige Partnerschaft zwischen DS Automobiles und der Präsidentschaft fort.“ Haha)

Treiben die den Aufwand für ein einziges Auto? Seltsam...

Der wird das ganz normale CAC-Fahrwerk haben. In den technischen Daten stand irgendwas von Progressive Hydraulic Cauderwelsh, und der Marketing-Mensch, der die Pressemitteilung schrieb, wollte es verständlicher formulieren und dachte: Wie hieß das nochmal? Hydra... Hyper... Hydropneumatique!

  • Ersteller
Vor 35 Minuten, Kirunavaara schrieb:

Der wird das ganz normale CAC-Fahrwerk haben. In den technischen Daten stand irgendwas von Progressive Hydraulic Cauderwelsh, und der Marketing-Mensch, der die Pressemitteilung schrieb, wollte es verständlicher formulieren und dachte: Wie hieß das nochmal? Hydra... Hyper... Hydropneumatique!

Da wäre ich mir nicht sicher.

Auf dem letzten bild in diesem Artikel sieht es fast so aus, als würde er vorne etwas höher stehen, als auf den anderen Bildern:

https://www.autoscout24.de/informieren/news/ds-n07-elysee-praesidentenfahrzeug-frankreich/?srsltid=AfmBOoo5wroqYyVJWSH4aK4WYfJfSZafGs0NVcZtSHbAnOXt2a_pRuFM

  • Ersteller
Vor 28 Minuten, Auto nom schrieb:

In der über 60 jährigen Geschichte wurde jedoch ein Präsidentenfahrzeug von einem weniger bekannten Hersteller gestellt: der Citroën C6. Die Fahrzeuge auf den Bildern kommen alle vom traditionsreichen Unternehmen DS Automobiles.

Den DS5 sieht man komischerweise immer so, dass das Logo an der Front verdeckt ist, seltsam! Kam der etwa am Ende garnicht von dem historisch wertvollen Unternehmen DS Automobiles? Am Ende ist da noch ein Doppelwinkel drauf…

Alles sehr verwirrend! Ich meine auch bei einer alten DS von 1970 mal diesen Winkel gesehen zu haben…

Bild Numero trois, da steht Citroën auf der Blende zwischen den Rückleuchten:

No image preview

MINIATURE SM SIMIAN GOLD 1:18

Take a leap back in time with this 1973 SM model.
4 Stunden her, Xantia-Luggi schrieb:

sieht es fast so aus, als würde er vorne etwas höher stehen

Eine Beweisführung der man nicht widerstehen kann ). Vom Citroën DS 5 des Präsidenten findet man sowohl Bilder mit Doppelwinkel als auch mit DS Logo. Also gab es mindestens 2 davon. Oder das DS Marketing hat die Bilder manipuliert und nicht alle erwischt. Raum für Verschwörungstheorien ist immer ... 😉

Zeit: 15.7.2026 um 08:43, Kirunavaara schrieb:

Der wird das ganz normale CAC-Fahrwerk haben. In den technischen Daten stand irgendwas von Progressive Hydraulic Cauderwelsh, und der Marketing-Mensch, der die Pressemitteilung schrieb, wollte es verständlicher formulieren und dachte: Wie hieß das nochmal? Hydra... Hyper... Hydropneumatique!

Vielleicht wars auch kein Marketing-Mensch, sondern eine Marketing-KI

Wenn man sich das so anschaut scheint das System recht simpel zu sein, einfach nur ein Stabiler Gasdruckdämpfer. Noch nicht mal eine Verbindung zwischen den Rädern wie es selbst bei Rovers/MG's Hydragas der Fall war.

Bearbeitet ( von Chöschi)

Vielleicht kann man ja die Firma fragen, ob die das auch für PKW konstruieren können - und dann nachrüsten…

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Wenn ich mir auf den Seiten von Hemscheidt die Federelemete so anschaue, fällt mir auf, daß im Vergleich dazu die Kontruktion von Citroën, etwas veraltet wirkt.

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Ich hatte bereits vor Tagen auf einer anderen Plattform einige Gedanken dazu geäußert :

Es wäre in der Tat spannend und grossartig, wenn tatsächlich wieder eine hydropneumatische Federung zum Einsatz käme.

Die erwähnten „speziell angepassten Stoßdämpfer“ geben mir allerdings zu denken und lassen Zweifel aufkommen, ob es sich wirklich um eine Hydropneumatik oder nur um etwas „ähnliches“ handelt.

Citroën hat diese Technologie vor immerhin neun Jahren aufgegeben. Da kann die Erinnerung durchaus verblassen und Verwechslungen sind nicht auszuschließen.

Noch ein paar Gedanken zur vermeintlichen Hydopneumatik:

Im „Volksmund“ bzw. im Pressejargon wurde zu Zeiten der HP gern auf den Entfall klassischer Dämpfer hingewiesen, da die Dämpfung innerhalb der HP vom Prinzip her zwar gleich funktioniert, sie diese Elemente jedoch integriert hat.

Daher ist es durchaus verdächtig, wenn ein moderner Pressetext im Zusammenhang mit einer vermeintlichen Hydropneumatik von „speziell angestimmten Dämpfern“ spricht. Speziell bzw. neu entwickelt müssten eigentlich alle Komponenten sein, einschließlich der Hochdruck-Pumpe (wo sollte die untergebracht sein?), der Leitungen, der Federzylinder/-Beine und der Kugeln bzw. separaten Dämpfer. Desweiteren müssten das System in die BSI integriert und ein entsprechendes Regelsystem installiert sein, sofern - was die vermutlich einzig infrage kommende Variante wäre - elektronisch abgetastet und geregelt würde.

Alles in allem eher unwahrscheinlich (außer, man hätte einen neuwertigen C6 oder C5 X7 als Spender verwendet). Aber selbst das würde nur für einige Komponenten funktionieren, wenn überhaupt.

Fazit: Eher nicht.

Bei der Ausführung von Nimbus scheint es sich mehr oder weniger um hydropneumatische Stoßdämpfer zu handeln, die begrenzt auch Federeigenschaften haben, bei denen unterstützend die normalen Stahlfedern aber beibehalten werden. Desweiteren gibt es keine Niveauregulierung.

Bei der "Spring-By-Wire"-Ausführung von Hemscheidt handelt es sich um eine echte Hydropneumatik mit Niveauregulierung. Sie besteht aus den gleichen Komponenten, wie die Citroën-Variante, ist allerdings kompakter gebaut. Das Feder-Dämpfungs-Bauteil besteht (ähnlich wie bei Citroën), aus einem Hydraulikzylinder und einer stickstoffgefüllten Kugel. Wie bei Citroën ist der Hydraulikzylinder sowohl für die Dämpfung als auch für die Niveauregulierung zuständig, während die stickstoffgefüllte Kugel für die Federung zuständig ist. Der größte Unterschied zu den beiden HP-Versionen ist die Ansteuerung!

Bei Citroën gab es eine zentrale Pumpe, die das Öl mit bis zu 180bar zu allen Komponenten pumpte. Bei der HP-Version von Hemscheidt hat jedes Federbein seine eigene Pumpe - es gibt dort also keine meterlangen Ölleitungen, die im Alter zu Defekten führen könnten und wenns doof kommt 5l Mineralöl in die Umwelt versprüht. Dadurch, daß jedes Federbein seine eigene Pumpe hat, kann jedes Federbein individuell in der Höhe angepaßt werden. Das wäre doch eine wunderbare Gelegenheit wieder eine moderne Art vom Citroën Activa zu bauen.

Bearbeitet ( von EntenDaniel)

Vor 33 Minuten, EntenDaniel schrieb:

Bei der Ausführung von Nimbus scheint es sich mehr oder weniger um hydropneumatische Stoßdämpfer zu handeln, die begrenzt auch Federeigenschaften haben, bei denen unterstützend die normalen Stahlfedern aber beibehalten werden. Desweiteren gibt es keine Niveauregulierung.

Bei der "Spring-By-Wire"-Ausführung von Hemscheidt handelt es sich um eine echte Hydropneumatik mit Niveauregulierung. Sie besteht aus den gleichen Komponenten, wie die Citroën-Variante, ist allerdings kompakter gebaut. Das Feder-Dämpfungs-Bauteil besteht (ähnlich wie bei Citroën), aus einem Hydraulikzylinder und einer stickstoffgefüllten Kugel. Wie bei Citroën ist der Hydraulikzylinder sowohl für die Dämpfung als auch für die Niveauregulierung zuständig, während die stickstoffgefüllte Kugel für die Federung zuständig ist. Der größte Unterschied zu den beiden HP-Versionen ist die Ansteuerung!

Bei Citroën gab es eine zentrale Pumpe, die das Öl mit bis zu 180bar zu allen Komponenten pumpte. Bei der HP-Version von Hemscheidt hat jedes Federbein seine eigene Pumpe - es gibt dort also keine meterlangen Ölleitungen, die im Alter zu Defekten führen könnten und wenns doof kommt 5l Mineralöl in die Umwelt versprüht. Dadurch, daß jedes Federbein seine eigene Pumpe hat, kann jedes Federbein individuell in der Höhe angepaßt werden. Das wäre doch eine wunderbare Gelegenheit wieder eine moderne Art vom Citroën Activa zu bauen.

Das Konzept einer tatsächlich dezentralen Hydraulik hätte meiner Ansicht nach Potential. Wenn ich an die Leitungen denke, die ich am 78er Prestige erneuern muss…

Allerdings müssten Qualität und Haltbarkeit insbesondere der Federzylinder deutlich besser sein, als bei dem Dreck, der zum Schluss in C6 / C5 eingebaut wurde.

Bis zur oberen Mittelklasse wird Stellantis sicherlich kein aktives elektronisches Fahrwerk mehr anbieten, nur um eine absolute Nischenkundschaft zu bedienen.

So richtig Oberklasse hat Stellantis nicht.

Das aktuelle Komfortfahrwerk mit den hydraulischen Anschlägen ist für eine komfortable Federung absolut ausreichend.

Für eine weiche Federung ala GS und CX gibt's heutzutage überhaupt keine Kunden mehr. Zudem fraglich, ob ein solches Fahrwerk überhaupt noch zulassungsfähig wäre.

Active (Magic) Body Control von Mercedes ist traumhaft und mMn besser, macht aber im "Alter" die gleichen Probleme wie die HP von Citroën.

Fazit: Die HP ist ein Anachronismus und bleibt es auch.

Zeit: 19.7.2026 um 11:49, M. Ferchaud schrieb:

Das Konzept einer tatsächlich dezentralen Hydraulik hätte meiner Ansicht nach Potential. Wenn ich an die Leitungen denke, die ich am 78er Prestige erneuern muss…

Gibt es bei Mercedes Benz, nennt sich "E-Active Body Control".
Effektiv eine Kombination aus Hydraulik und Luftfederung wobei beides zusammen miteinander Arbeiten. Die Luftfederung macht die Federung und Höhenverstellung und arbeitet so ziemlich wie eine normale Luftfederung, wobei die Luftfederbälge jedoch 2 Kammern haben, wovon eine bei Bedarf zu und weg geschalten wird.
Die Hydraulik ist mit einem doppeltwirkenden Dämpfer und einer 48 Volt Hydraulikpumpe sowie 2 Druckspeichern und einer Ventileinheit pro Rad gelöst worden. Macht die Dämpfung bzw. Dämpfungsverstellung, sowie den ganzen aktiven Kram wie in Kurven gegendrücken um die Karosserie möglichst grade zu halten oder auch zb. (mit Road Surface Scan) Rad hochziehen oder runter drücken über Bodenwellen, Schlaglöcher etc.

Übrigens nicht zu verwechseln mit Active Body Control ohne das E oder Magic Body Control, dort war die Hydraulik noch mit einer Pumpe und die Federung durch Stahlfedern gelöst.

Zeit: 19.7.2026 um 22:02, ThorstenG schrieb:

Für eine weiche Federung ala GS und CX gibt's heutzutage überhaupt keine Kunden mehr.

Doch.
Mich! 🤭

Die Mercedessysteme sind leider sehr anfällig und unglaublich teuer in Wartung und Reparatur.
Und von Citroën erwarte ich schon lange nichts mehr.

Bearbeitet ( von Der Schwedenkönig)

2 Stunden her, Der Schwedenkönig schrieb:

Doch.
Mich! 🤭

Ach, alter Schwede. Wer will denn einen Kunden mit so hohen Ansprüchen bei gleichzeitig niedrigster Frustrationstoleranz.

Liebe Grüße 😁

@ACCM Martin Klinger

Bleib locker, Martin. Ist nur eine Fopperei unter Martins. Wir wissen ja: Das ist kein Name sondern ein Sammelbegriff.

Liebe Grüße, Martin

Hä? Ich hab doch gar nichts gesagt! 😱

Ach der smiley!! Ja, da hab ich mich wohl verklickt! Sorry! 😂

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