27. Juli27. Jul Hallo Zusammen,ich habe ein merkwürdiges Problem, welches an sich extrem trivial erscheint, mir aber aber aktuell echt Arbeit und viele unschöne LHM Flecken bereitet:Es geht um die Verschraubung der Hochdruck Hydraulikleitung an der HD Pumpe (Hier bei einem D Super 5, ist bei den anderen Zentralhydraulikern aber sicher nicht anders)Diese wurde bei mir undicht, es, trat Hydraulikflüssigkeit zwischen Leitung und der Verschraubungsmuffe aus. Ein Nachziehen der Verschraubung half nichts und ich habe daraufhin eine neue Dichtung gekauft und verbaut. Nach Montage und beherztem Festziehen war auch alles wieder dicht und ich konnte 500 km Langstrecke problemlos hinter mich bringen, Zuhause angekommen wurde die neue Verschraubung ganz plötzlich wieder undicht und es traten größere Mengen LHM aus, Ich habe die Verschraubung weiter nachgezogen und mich zugleich gewundert, dass dies mit weniger Widerstand möglich war als ich sie zuletzt festgezogen hatte. Trotzdem blieb die Undichtigkeit bestehen. So etwas hatte ich noch nie. Ich habe zwar noch Dichtungen da, aber irgendwas ist da doch faul.. Die Leitung und Bördelung sehen an sich unverdächtig aus.Habt Ihr sowas schon mal gehabt ?Viele GrüßeStephan
27. Juli27. Jul Moin Stephan,die Verschraubung sitzt für mich sehr tief drin, eigentlich stehen noch 2-3 Gewindegänge raus. So als ob die Dichtung nicht lang genug ist. Sehen wir uns Sonntag bei O? Dann kann ich mal eine Dichtung mitbringen.Adrian
27. Juli27. Jul Vor einer Stunde, accm adrian schrieb:die Verschraubung sitzt für mich sehr tief drin, eigentlich stehen noch 2-3 Gewindegänge raus. So als ob die Dichtung nicht lang genug ist.Wird die Tiefe der Überwurfschraube ins Bauteil nicht in 1. Linie durch den Wulst auf der Leitung bestimmt? Ist es möglich das sich bei zu starkem Anziehen der Überwurfschraube der Wulst aufarbeitet bzw. sich in die Überwurfschraube einarbeitet. Ist der Abstand zwischen Leitungsanfang bzw. Ende und dem Wulst immer gleich. Hier z.B. ist der unterschiedlich, es sieht so aus als wäre der auf der linken Seite im Bild länger, oder trügt mich mein Auge?DS Sassen GmbH & Co. KG ShopHauptdruckleitung, vorgebogen, mit Haltern, DX 39456AHauptdruckleitung, vorgebogen, mit Haltern, DX 39456A
27. Juli27. Jul Vor 14 Minuten, Werner Kampmann schrieb:Wird die Tiefe der Überwurfschraube ins Bauteil nicht in 1. Linie durch den Wulst auf der Leitung bestimmt?Genauso ist es. Die Überwurfschraube wird soweit zärtlich eingeschraubt (und dabei die Dichtung komprimiert) bis ein plötzlich höherer Widerstand (Metall auf Metall) bemerkbar ist.Ich kenne kein ID/DS oder SM, aber Leitungsverschraubungen lockern sich nicht einfach so von allein. Da würde ich zuallererst an Vibrationen (zB fehlende Leitungshalter) denken. Irgendwas ist da jedenfalls im Busch. Pfuschen kann man natürlich immer, wenn man tatsächlich keine Ursache aufspüren kann. Also alles loseschrauben, entfetten, und einen Tropfen Schraubensicherung ans Gewinde der Überwurfschraube geben. Bearbeitet (27. Juli27. Jul von schwinge)
28. Juli28. Jul Prüfe die Leitung (erneut) auf Risse. Durch zu festes Anziehen kann so etwas passieren. Das Pumpengehäuse wäre mein zweiter Verdacht. Hier ebenfalls alles auf Risse hin überprüfen.Wenn alles unauffällig ist, erneut eruieren, ob die Undichtigkeit nicht möglicherweise von einer anderen Stelle (defekter Wellendichtung, Riss im inneren Pumpenkörper) herrührt.
28. Juli28. Jul Ersteller 20 Stunden her, accm adrian schrieb:Moin Stephan,die Verschraubung sitzt für mich sehr tief drin, eigentlich stehen noch 2-3 Gewindegänge raus. So als ob die Dichtung nicht lang genug ist.Sehen wir uns Sonntag bei O? Dann kann ich mal eine Dichtung mitbringen.AdrianHallo Andrian,das ist das Bild vor dem Einbau der neuen Dichtung. Nach dem Einbau stand die Schraube weiter raus und es war danach auch alles dicht, Erst 500 km später leckte es wieder und die Schraube liess sich auch wieder leichter reindrehen, dicht wurde es trotzdem nicht mehr. Bringe gerne auf unserer Ausfahrt bei O. mal eine Dichtung mit zum Vergleich. Meine Dichtungen habe ich von Sassen (so richtig gerade geschnitten sind die aber nicht. Keine Ahnung, ob das eine Rolle spielt)Lieben Dank und viele GrüßeStephan
28. Juli28. Jul Ersteller 7 Stunden her, M. Ferchaud schrieb:Prüfe die Leitung (erneut) auf Risse. Durch zu festes Anziehen kann so etwas passieren. Das Pumpengehäuse wäre mein zweiter Verdacht. Hier ebenfalls alles auf Risse hin überprüfen.Wenn alles unauffällig ist, erneut eruieren, ob die Undichtigkeit nicht möglicherweise von einer anderen Stelle (defekter Wellendichtung, Riss im inneren Pumpenkörper) herrührt....daran hatte ich auch gedacht. Augenscheinlich konnte ich aber an Wulst und Leitung keinerlei Beschädigungen feststellen, rein optisch sieht das gut aus. Das Pumpengehäuse selber würde ich ausschliessen, da das LHM im Spalt austritt, wo die Leitung in die Überwurfmutter mündet.
28. Juli28. Jul Alle jüngst gekauften Leitungsdichtungen die ich verbaut hatte wurden früher oder später undicht, bin dazu übergegangen nur noch gebrauchte zu verwenden.
28. Juli28. Jul Eigentlich ja vollkommen unverständlich und traurig das neue Leitungsgummis undicht werden und über 35 Jahre alte und gebrauchte dichthalten. Aber das gilt wohl für alle heute hergestellten Gummiteile.
30. Juli30. Jul Ersteller 7 Stunden her, M. Ferchaud schrieb:Prüfe die Leitung (erneut) auf Risse. Durch zu festes Anziehen kann so etwas passieren. Das Pumpengehäuse wäre mein zweiter Verdacht. Hier ebenfalls alles auf Risse hin überprüfen.Wenn alles unauffällig ist, erneut eruieren, ob die Undichtigkeit nicht möglicherweise von einer anderen Stelle (defekter Wellendichtung, Riss im inneren Pumpenkörper) herrührt.Hallo Zusammen,ich habe die Leitung jetzt erneut gelöst und diesmal ist tatsächlich ein Riß direkt an der Bördelung zu sehen. Ich mutmasse mal, dass es schon eine zunächst nicht sichtbare Vorschädigung gab. Durch das neue Gummi in Verbindung mit (zu) festem Anzugsmoment hielt das dann erst einmal wieder dicht, aber die Vibrationen haben dann dafür gesorgt, dass am Ende der Riß größer wurde und es dann kein Halten mehr gab. Die Befestigungslasche der Leitung hatte sich im übrigen auch losgelöst, so dass die Leitung nicht mehr richtig fixiert war,. Die neue Leitung ist bestellt... Vielen Dank an Euch für die Tipps und Unterstützung !Stephan
30. Juli30. Jul Um die neue Leitung verspannungsfrei einzubauen musst du auch den Kühler rausnehmen. Ich hab’s jedenfalls nicht anders hinbekommen. Ich hoffe du hast auch 2 neue gerade Dichtungen mitbestellt. Adrian
30. Juli30. Jul Ersteller Dichtungen habe ich mitbestellt, aber wirklich gerade geschnitten waren die alle nicht...
30. Juli30. Jul Wenn Risse der Leitungen durch Vibrationen durch nicht spannungsfrei oder korrekt verlegte Leitungswege sind, es also ein bekanntes und öfter vorkommendes Problem ist, wäre der Einbau von Stahlflex-Leitungen dann nicht eine Alternative, die haben einen Berstdruck von ca. 1000 bar, sollte also ausreichen. Oder gibt es das schon? Aber vermutlich würde niemand eine Stahlflex-Leitung in sein D-Modell bauen wollen...
30. Juli30. Jul Die Lösung ist der korrekte Einbau und die korrekte Befestigung einer korrekt geformten Stahlleitung. Das hat ab Werk einwandfrei über einen langen Zeitraum funktioniert. Stahlflex verwendet man für die Verbindung von Bauteilen die beweglich miteinander verbunden sind, das ist hier nicht der Fall.
30. Juli30. Jul Bei 2CV und Visa-Boxern gibt es auch einen Umbausatz der starren Ölleitungen zu den Zylinderköpfen zu Stahlflex-Leitungen. Die Original-Leitungen reißen auch schon mal, allerdings meist direkt an den Lötstellen zwischen Leitung und Anschlußstück.
30. Juli30. Jul Vor 6 Minuten, Werner Kampmann schrieb:Bei 2CV und Visa-Boxern gibt es auch einen Umbausatz der starren Ölleitungen zu den Zylinderköpfen zu Stahlflex-Leitungen. Die Original-Leitungen reißen auch schon mal, allerdings meist direkt an den Lötstellen zwischen Leitung und Anschlußstück.Das sind 2 völlig verschiedene Dinge. 6 bar vs. 180 bar.
30. Juli30. Jul Die originalen Leitungen halten bei unserem 2CV6 seit nunmehr 39 Jahren und gut 180tkm, trotz mehrfacher Demontage im Laufe ihres Lebens.
30. Juli30. Jul Vor 13 Minuten, accm adrian schrieb:Das sind 2 völlig verschiedene Dinge. 6 bar vs. 180 bar.War nur so ein Gedanke der Umbau...Der Berstdruck der Stahlflex-Leitungen liegt bei über 1000 bar, sollte ausreichend sein.Vor 7 Minuten, bx-basis schrieb:Die originalen Leitungen halten bei unserem 2CV6 seit nunmehr 39 Jahren und gut 180tkm, trotz mehrfacher Demontage im Laufe ihres Lebens.Ja, passiert selten, kommt aber vor...vermutlich auch weil bei erneuter Montage der Ölleitungen sich beim Anschrauben der Hohlschrauben das Anschlußstück der Leitung ein wenig mitdreht und so Spannung an diese fragile Stelle des Übergangs kommt, dafür gibt es ja den Sechskant am Anschlußstück der Leitung zum Gegenhalten. Habe bei 2CV aber auch schon durchgerostete Leitungen gesehen. Stahlflex-Ölleitungen sieht man aber schon mal am Lomax, dort vermutlich in 1. Linie aus optischen Gründen.
31. Juli31. Jul Sorry, aber das einzige Mal, das ich eine gerissene Leitung gesehen habe, war bei einer 64er DS, wo die Leitung sehr frei und selbst gebogen und komplett unter Spannung stand.. Wir haben, da mitten im Nichts, mit Lötzinn, einem Brenner für créme brulée und den Drähten eines Litzenkabels die Leitung geflickt. Das hielt zwar "nur" 600 Kilometer, aber das war knapp vor der heimischen Garage.Ich würde mir wünschen, dass auch mal die Montagefehler benannt werden. Es ist wenig hilfreich, wenn es immer nur die "schlechten" Ersatzteile gewesen sein sollen. Das ist zum Teil wohl auch so, aber eben nicht immer. Mir fehlt definitiv das Wissen alter Schrauber und gerade bei sehr speziellen Dingen ist schneller etwas kaputt, als ich denken kann. Da hilft mir jeder Beitrag, wo am Ende mal steht, der Weg war falsch, mache es so, dann funktioniert es auch.
31. Juli31. Jul Denke das es wichtig ist Leitungen korrekt nach Original-Vorgabe zu verlegen und auch an allen vorgesehenen Haltern zu befestigen. Die Leitung bzw. Halterungen sollten leicht an den Befestigungspunkten zu verschrauben sein, soll heißen das man die Leitung bzw. Ihre Halterung nicht irgendwie an den Verschraubungspunkt hinwürgt um sie dann überhaupt verschrauben zu können, das bringt dann natürlich die unerwünschte Spannung in die Leitung. Auf eine ausreichende Leitungslänge zwischen den Halterungen sollte man ebenso achten wie auf korrekte und nicht zu enge Radien. Darauf zu vertrauen das eine neue "vorgebogene" Leitung wirklich 100%ig korrekt vorgebogen wird ist wohl falsch. Wie schnell verformt sich auch so eine einzelne Leitung beim Hersteller, beim Zwischenhändler, bei der Lagerung und auf dem Versandweg. Neue Leitungen beim D-Modell habe ich noch nicht verbaut, vorgebogene 2CV HA-Bremsleitungen sind so garnicht zu montieren. Der Anschluß in der Mitte des HA-Rohres passt schlecht bis garnicht in den Verteiler, die Verschraubung im Hinterachsrohr passt auch nicht, die spiralförmig im Hinterachsrohr verlaufende Leitung berührt das Achsrohr und arbeitet sich so im Laufe der Jahre auf.
3. August3. Aug Hallo Stephan,bei meinem Wagen tropfte es auch an der Verschraubung… als entweder Pumpe oder Verschraubung.Mir schien (wie bei Dir) das die Verschraubung nicht fluchtete.Ich konnte die Verschraubung bei der fest montierten Pumpe aber nicht leicht und händisch eindrehen - hatte Angst das Gewinde zu beschädigen.Ich habe darauf die Pumpe am Gestänge und der Lagerung gelöst - die Pumpe ist jetzt montiert aber leicht zu bewegen. Jetzt lässt sich die Hydraulikleitung leicht händisch ansetzen und sauber „festziehen“.Erst jetzt habe ich die Pumpe über das Gestänge gespannt - und dann die 14er der Lagerung festgezogen. Erst jetzt habe ich der Hydraulikverschraubung noch eine halbe Umdrehung in Richtung Fest gegönnt…Jetzt ist die Verschraubung dicht.Das wäre mein Montagetip oder besser die Reihenfolge der Montage -Die Gummidichtung zu erneuern kann auch helfen.Bonne Chance!Grüße karl Bearbeitet (3. August3. Aug von maldini)
12. August12. Aug Ersteller So, die neue Leitung ist drin, festgezogen und scheint auch dicht zu sein. Jetzt folgt noch der restliche Zusammenbau.Für alle Interessierten - Das habe ich dafür ausgebaut:1) Quertraverse/Scheinwerfersteuerungsstange, Luftleitblech und Kühler (damit ich mittig mit einer Ratschenverlängerung unter dem Träger an die eine der beiden Befestigungsmuttern der Laschen für die Leitung komme)2) Lichtmaschine einschl. der beiden Keilriemen (damit ich an die andere Befestigungslasche komme)Damit hat es dann geklappt, war trotzdem nicht vergnügungssteuerpflichtig. Dank nochmal für Eure UnterstützungStephan
17. August17. Aug Was ist das denn ueberhaupt fuer eine Hydraulikpumpe oben (2. Beitrag) im Bild? Das ist doch keine DS-Pumpe mit dieser Riemenscheibe bzw. deren Befestigung.
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