20. August20. Aug Liebe Gemeinde der unbelehrbaren Hydropneumatikanbeter,( zu der ich selbst ja auch gehöre aber immer wieder mal an den Rand der Verzweiflung gebracht werde)Ich beobachte schon eine Weile das Anspringen der Hydraulikpumpe (3-4 mal schnell hintereinander) wenn ich (auch aus dem Standdrehzahl, auch beim Stehen) Gas gebe. Bisher hatte ich beim Anfahren ein "Zischen" gehört. Nun habe ich eben festgestellt, dass die Pumpe pumpt. Auch beim Gasgeben im Stand. Leider habe ich keinen Post gefunden, der das bearbeitet (sollte diese Thema irgendwo schon stehen, Bitte um Nachsicht für die Eröffnung dieses neuen Posts).Ein paar Infos vorab: das LHM ist 4000km "alt" (natürlich mit lecwec versetzt)Bremsventil getauschtalle Kugeln erneuert / voller Druck3.0 V6 167PS AutomatikWas ist das Problem? Eine spontane Idee? Könnten undichte Hydractive-Ventile die Ursache sein? Oder der Druckregler? Vielen Dank!VGC
20. August20. Aug Hallo,interner Druckverlust oder defekte Hauptspeicherkugel.Ersteres im Stand prüfen, nach dem Abstellen des Motors:Das im Video gezeigte Verhalten ist viel zu schnell. So muss die Pumpe ständig nachpumpen. Wie ein Autoreifen mit einem kleinen Loch.Bei der Gelegenheit guck auch mal (bei laufendem Motor) nach Schaum im Fass:GrüßeAndreas
20. August20. Aug Ersteller Danke, Andreas. Werde ich checken. Das Kuriose: Wenn ich nur dastehe, pumpt die Pumpe alle 30-40sek (oder so). Wenn ich gasgebe, fängt sie an zu pumpen. Die Kausalität, also der Zusammenhang ist mir nicht klar. Na, mal sehen....
20. August20. Aug Ja, komisch. Vielleicht auch mal die Riemenscheibe an der Kurbelwelle checken. Obwohl das eigentlich nicht auf diese Art zusammenhängen sollte. Wenn der Riemen beim Gasgeben die Beschleunigung der Kurbelwelle nicht mitmacht, resultiert das natürlich in einer nachlassenden Pumpwirkung, aber so verzögerungsfrei dürfte der Druckregler(*) dadurch nicht anspringen.(*) Die Pumpe arbeitet permanent, das Ein- und Ausschalten ist der Druckregler, der das Öl wahlweise in die Hauptspeicherkugel drückt oder (drucklos) retour ins Fass lässt.GrüßeAndreas
Dienstag 06:102 Tage Ersteller Das mit der Scheibe kann ich ausschliessen. Ja, da stimmt natürlich: die Pumpe pumpt immer. Es ist der Druckregler der dann das schnelle KLICKEN beginnt....kann der druck beim Gasgeben ansteigen und der Druckregler schaltet dann ab/zu? Auch komisch. Zumindest gibt es einen Zusammenhang Drehzahlwechsel/Druckregler. Ist beim Fahren auch so....irgendwo ist der Wurm drin (oder der Druckregler hat einen Knall). Danke für die Rückmeldungen. Vielleicht hat jemand hier ja noch eine Idee oder das gleiche Symptom...LGC
Dienstag 06:352 Tage Wenn Du Gas gibst dann erhöht sich die Fördermenge der Pumpe. Möglicherweise schafft sie es im Leerlauf gerade eben so die Leckölverluste auszugleichen und der Druckregler bleibt unterhalb vom Abschaltdruck.
Dienstag 09:052 Tage Riemenscheibe der Kurbelwelle kann es kaum sein, da die Hydraulikpumpe beim Kettenmotor über einen Keilriemen angetrieben wird.Wenn im Leerlauf der Druckregler alle 30 bis 40 sec schaltet, sollte keine Speicherkugel hin sein.Da das Problem beim Gasgeben kommt, deutet das m.E. Richtung Hydraktiv Ventile, eine Eingangsgröße für deren ein- bzw. Ausschalten ist der Gaspedalsensor (die Details habe ich leider vergessen, aber ein Hydraktiv Ventil müsste dann quasi "pissen").
Dienstag 09:262 Tage Ersteller Danke an alle bisherigen Hinweise!Die Hydraktive Ventile sind bereits auf dem Radar und angeschlagen/undicht. Die könnten es (hoffentlich sein). Allerdings schalten die nach meiner Beobachtung über den angehängten Bordausleser relativ spät und bei einer deutlichen Beschleunigung (machen dann zu, um das Absinken zu reduzieren). Ich hatte bereits die Rücklaufschläuche gezogen. (Zumindest) vorne kommt beim Schliessen ein Schwall (hinten noch nicht getestet). Das hört man auch wenige Sekunden nach Abstellen des Fahrzeugs anhand eines Pfeifens/Rauschen. Die Vorderachse stampft/klopft/hoppelt trotz Komfort-Kugeln (zu Testzwecken) / ist weiterhin etwas zu hart. (Deshalb waren die Hydraktivventile schon auf dem Radar.) Ist aber trotzdem weicher als im harten Zustand (wenn das Hydraktiv-Ventil geschlossen ist) nur eben nicht, wie es m.E. sein soll. Egal. Andere Baustelle (?). Tausche erst einmal das(/die) Hydraktive-Ventil(e).Was die Erklärung der Leckölverluste betrifft: kann natürlich sein. Anmerkung: das Hydraktiv vorne ist im offenen Zustand (weich) aber dicht (kein/kaum Rücklauf => eine Nadelseite wohl breit)(Alle Kugeln sind neu und wurden vorher auf Druck geprüft. Bremsventil ist NOS.)Bleibt alles noch eine (kleine) Blackbox. Mal sehen. Erneut DANK an alle Mitdenker. Bearbeitet (Dienstag 09:332 Tage von Christopf)
Dienstag 10:022 Tage Respekt vor dem analytischen Vorgehen, Christopf. Vielleicht auch das hintere Elektroventil auf Rücklaufmenge testen.
Dienstag 10:062 Tage Vor 25 Minuten, ACCM Rudolf Götz schrieb:[...] Hydraktiv Ventile, eine Eingangsgröße für deren ein- bzw. Ausschalten ist der Gaspedalsensor (die Details habe ich leider vergessen [...]Eins dieser Details wäre: Wenn das Fahrzeug unbewegt ist, wird da nix geschalten.Wie hier ohnehin ein Zusammenhang mit dem Gasgeben bestehen soll, erschließt sich mir nicht.Das einzige was sich dabei ändert ist die Drehzahl mit der die Pumpe angetrieben wird, und damit die Fördermenge.Mein erster Erklärungsversuch (so theoretisch und aus der Ferne) wäre, dass das Nachladen mit dem Nichtnachladen "verwechselt" wird. Obwohl man das eigentlich hören müsste.Ich täte mal von vorne anfangen wollen mit der Fehlersuche.Bei der Ölfördermenge.Also zuerstmal ein paar Kniebeugen machen und gucken, wie schnell das Fahrzeug aufsteht.Dann die Lenkung (Fahrzeug in Tiefstellung um andere Faktoren so gut es geht auszuschließen).Dann die Federung, bei verschiedenen Fahrzeughöhen. Für Vergleich zwischen hart und weich einmal im normalen Betriebszustand prüfen (weich), einmal mit gezogener Sicherung für Hydractive (hart).
Dienstag 11:032 Tage Ersteller Danke, das hilft sehr. Werde das mal durchtesten. Frage noch: Was ist "schnell" aufstehen? Gibts da einen groben Richtwert (in Sek.), wann es nicht mehr "schnell" ist?bei den anderen test also schauen/hören, ob das Klicken gleich ist? wenn die mühle (z.B.) unten ist und es trotzdem klickt ist es die Lenkung (DIRAVI) usw. korrekt?Melde mich, wenn die Tests durch sind. Nochmal: Danke!
Dienstag 13:282 Tage Was da "normal" ist und was nicht, mit Vergleichswerten kann ich nicht dienen. Ich beschäftige mich ausschließlich mit mit Antisink (und demzufolge mit DIRASS und 6+2-Pumpen) ausgerüsteten XM.
Dienstag 14:092 Tage Zum "Aufstehen" nach 10 Tagen Standzeit braucht meiner aktuell 40 Sekunden. Allerdings sind beide Druckspeicher in keinem guten Zustand, d.h. das Schaltintervall im Leerlauf ist etwa 7 Sekunden.
Mittwoch 06:521 Tag Ersteller Kleine Zwischenmeldung:Pumpintervall (im Stand mit Fahrer): 1:13min-0:59minAufstehen von unten bis ganz oben: 40sekBeim Gasgeben manchmal Zischen (und Klicken) manchmal nicht (egal welche Höhe). Das Zischen kommt vom undichten Hydractive-Ventil, das das LHM über den Rücklauf komplett abgibt wenn es schliesst(=undicht; Nadelkopf im Eimer)Manchmal hoppelt er über Bodenwellen wie ohne Hydractive-Kugel, manchmal ist er weich(er)These: Vorderes (hinteres noch nicht getestet aber es zischt zumindest nicht) Hydraktive Ventil schaltet mal, mal nicht (weil undicht, leichter Druckwechsel reicht, um es zu aktivieren/schliessen, oder es hängt => schalten hier nicht immer nur elektrisch -vom Steuergerät initiiert- sondern vom Druckwechsel; da in geschlossener Position undicht zischt es wenn es schliesst aber der Druck dann über den Rücklauf entweicht, der Druck abfällt und die Pumpe nachpumpt). Böses Teil mit Kettenfolge bleibt damit das Hydraktive-Ventil. Theoretisch zumindest.Nächster Schritt: Tausch des Hydraktive-Ventils, dann mehr.Danke für Euren Input! Hier dann die Auflösung, wenn der Tausch durch ist. Bearbeitet (Mittwoch 07:291 Tag von Christopf)
Mittwoch 08:441 Tag 18 Stunden her, ACCM Rudolf Götz schrieb:Zum "Aufstehen" nach 10 Tagen Standzeit braucht meiner aktuell 40 Sekunden. Allerdings sind beide Druckspeicher in keinem guten Zustand, d.h. das Schaltintervall im Leerlauf ist etwa 7 Sekunden.Das ist schon recht lange, bei einem halbwegs gut funktionierenden System sollte es in unter 10 sec aufstehen. Dazu sollte das System neben klassischen Verschleißerscheinungen auch sauber sein. Regelmäßiges reinigen der Höhenkorrektoren bewirkt wunder.40 sec wären bei einem komplett drucklosen Xantia Activa denkbar.
Mittwoch 08:551 Tag Vor 5 Minuten, zitronabx schrieb:Das ist schon recht lange, bei einem halbwegs gut funktionierenden System sollte es in unter 10 sec aufstehen. 10 sec zum Aufstehen nach 10 Tagen Standzeit? Dann waren meine sämtlichen Hydropneumaten bis jetzt ja totale Leichen, unter etwa 30 sec von Motorstart bis erreichen der Fahrhöhe hat noch keiner geschafft, wenn er zuvor wegen Standzeit komplett abgesunken war. Ich beziehe mich dabei auf diverse BXe mit 5-Kolbenpumpe (1x TZD Turbo mit 250 tkm, 1x TRD Turbo mit 160 tkm, 1x 19 TRD mit 434 tkm, 1x 14 RE mit 130 tkm): alle ähnlich.Im Ernst: 10 Sekunden bis Fahrhöhe für "halbwegs gut funktionierend" ist etwas viel verlangt, nicht?
Mittwoch 09:321 Tag Vor 3 Minuten, F_B_92 schrieb:10 sec zum Aufstehen nach 10 Tagen Standzeit? Dann waren meine sämtlichen Hydropneumaten bis jetzt ja totale Leichen, unter etwa 30 sec von Motorstart bis erreichen der Fahrhöhe hat noch keiner geschafft, wenn er zuvor wegen Standzeit komplett abgesunken war. Ich beziehe mich dabei auf diverse BXe mit 5-Kolbenpumpe (1x TZD Turbo mit 250 tkm, 1x TRD Turbo mit 160 tkm, 1x 19 TRD mit 434 tkm, 1x 14 RE mit 130 tkm): alle ähnlich.Im Ernst: 10 Sekunden bis Fahrhöhe für "halbwegs gut funktionierend" ist etwas viel verlangt, nicht?Ohne Antisink, selbst mit Hydractive 1 oder 2 , bx mindenstens noch schneller. Alle mir bekannten kommenden xms haben in diesem Punkt erheblichen Handlungsbedarf. Kurz um , 10 sec sind nicht übertrieben.Es gibt noch einen kleinen Test, wenn die Federung in Fahrt ist und das lhm eine leichte lauwarme Temperatur hat muss zb ein Niveauausgleich hinten sowie vorne in ca 3 sec bei normaler Fahrzeughöhe sein.Bei laufendem Motor mal in den Kofferraum setzen, ca 3 sec zum anheben und ebenso wieder beim absenken.
Mittwoch 09:371 Tag 10 Sekunden sind extrem ambitioniert, das dürften die meisten Neuwagen nicht geschafft haben. Die Verzögerung für den Niveauausgleich ist 5 bis 7 Sekunden, so habe ich es jedenfalls mal bei Citroën gelernt.
Mittwoch 09:461 Tag Solange nicht klar ist, ob die Prozedur mit stehendem Motor und leerem Hauptspeicher beginnt oder mit laufendem Motor und unter Druck gesetzem Hauptspeicher, sind Vergleiche ohnehin ohne Aussage.
Mittwoch 09:511 Tag Motor an, Hauptdruckspeicher geladen. Oder wärmst du dich nicht auf, bevor du 400m sprintest? Der andere Fall dauert vielleicht 20 oder 30% länger, das ist letztlich unerheblich. Das geht im Grundrauschen des normalen Verschleißes unter. Es geht ja hier darum zu sehen, ob es zweimal oder fünfmal solange dauert wie "normal" um hochzukommen. Bearbeitet (Mittwoch 09:531 Tag von schwinge)
Mittwoch 11:481 Tag 1 Stunde her, schwinge schrieb:Der andere Fall dauert vielleicht 20 oder 30% länger, das ist letztlich unerheblich.Beim Y4, um den es hier geht, sicherlich.Bei Mengenteiler-Autos ohne Antisink kann der Unterschied mehr als 960 % betragen. 2 Minuten zu 10 Sekunden ist durchaus realistisch, vor allem bei -25°.
vor 22 Stunden22 h Ersteller Danke für Eure Gedanken. Vielleicht zum Einfangen der Diskutanten: 40sek bezog sich von ganz unten (nach komplett abgesenkt / vorher gefahren / System warm / Aussentemperatur 24°C) bis ganz oben (nicht nur bis zur Fahrthöhe). Das Reinigen der Höhenkorrektoren hilft sicher. Und wenn das System undicht ist (was es eigentlich immer -mehr oder weniger- ist) dauerts eben länger mit dem Aufstehen. Bei dem bekannten Problem hier (undichtes Hydraktive-Ventil im geschlossenen Zustand / Druckspeicherschalten bei Pumpmengen-/Drehzahlerhöhung) wird das nicht besser.Inzwischen glaube ich, dass die Undichtigkeit des Hydractive-Ventils im geschlossenen Zustand (Nadelspitze gebrochen?) dazu führt, das das Ding unzuverlässig schaltet bzw. auf Druckveränderung im Gesamtsystem reagiert. Muss noch (zumindest) ein Hydractive-Ventil finden und dann (vorne) einbauen (dabei auch endlich das hintere testen). Sobald ich durch bin, berichte ich vom Ergebnis. Und: wenn jemand ein Ventil (oder zwei) hat, bei dem die Nadeln noch fit sind, bin ich interessiert (=>PN). Neue Dichtungen setze ich vor dem Einbau dann selbst ein. Erneut: Vielen Dank an Euch! Bearbeitet (vor 22 Stunden22 h von Christopf)
vor 20 Stunden20 h 2 Stunden her, Christopf schrieb:Inzwischen glaube ich, dass die Undichtigkeit des Hydractive-Ventils im geschlossenen Zustand (Nadelspitze gebrochen?) dazu führt, das das Ding unzuverlässig schaltet bzw. auf Druckveränderung im Gesamtsystem reagiert.Genauso verhält es sich.
vor 6 Stunden6 h Zeit: 26.8.2026 um 11:32, zitronabx schrieb:[...] 10 sec sind nicht übertrieben.Ich kann jetzt nur theoretische Überlegungen anstellen.Meinereiner mit 6+2 Pumpe benötigt 100s zum Aufstehen (40s bis sich was bewegt). Der RiemenV6 den ich erst dahatte dürfte grob im gleichen Zeitrahmen gelegen haben.Daraus hochgerechnet ergeben sich folgende Aufstehzeiten für die anderen Pumpentypen:5 Kolben Pumpe: 20s6 Kolben Pumpe: 24sFür ein Fahrzeug im brauchbaren Zustand um 150 tkm.Frischer muss schneller gehen.Wenns beim TE 40s dauert, dann ist das eindeutig zu langsam. Unklar ist dabei nur, wieviel sinnlos durch die DIRAVI Lenkung gekurbelt wird. Meiner Auffassung nach müsste sich das auf die Leckölmengen beschränken. Also theoretisch nix, vernachlässigbar.Zeit: 26.8.2026 um 13:48, AndreasRS schrieb:[...] Mengenteiler [...] realistisch, vor allem bei -25°.Die DIRASS verbraucht im Ruhezustand laut Angaben in den Unterlagen 0,85l/min bei 80 bar. Also grob 20-25% der Liefermenge der Pumpe.Um Mengenteiler gehts hier aber überhaupt nicht. Hier hats einen ZPJ, mit ohne Mengenteiler.Und es geht auch nicht um sibirische Temperaturen. Als Standardtemperatur für Messungen und Berechnungen wird immer 20°C angenommen, sofern nicht anders definiert. Das sollte eigentlich jeder wissen.
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