vor 1 Stunde1 h Dieses Thema gehört inhaltlich irgendwie zu dem Problem mit meinen beiden XM (siehe hier)Ich bin frustriert:Irgendwie machen mir meine alten Citroen zur Zeit keinen rechten Spaß. Sogar bei kurzen Schönwetterfahrten (Brötchenholen oder so) greife ich immer öfter dann doch zum Alltags-C5X, einfach weil es schneller geht und die Soundanlage besser ist und... ach wasweißich...Die Leidenschaft für die großen Citroens ist mir durch den tiefen Fall meines geliebten C6 etwas entglitten. Der neue C5X ist ein Chinese und macht seinen Job besser als alle anderen zuvor. Das ist doch eigentlich traurig! Und im Moment lacht mich in der Citroen-Palette rein gar nichts an. Die Luft ist raus.Mir fehlt auch einfach die Nervenstärke, die mittelalten (BX) und neueren (XM) am Laufen zu halten: Ständig ist irgendwas! Und jedesmal wird die Ersatzteilsuche schwieriger.Wem geht es auch so? Habt ihr Tipps? Einfach aussitzen? Wird schon wieder?Oder ist das ein allgemeiner Trend? Die Preise für Oldtimer (und die meisten Youngtimer) scheinen ja auch wieder zu fallen. Vielleicht weil es vielen so geht?Hat unser Hobby überhaupt noch eine Zukunft?Steile These, ich weiß. Aber ich musste mal meinen Frust raushauen.Ich freu mich über jeden Kommentar, vor allem aufbauende Worte.Martin Bearbeitet (vor 1 Stunde1 h von ACCM Martin Klinger)
vor 56 Minuten56 Min. Tja, was soll man da sagen. Natürlich kann so ein neues Auto objektiv alles besser als ein altes. Das weiß ich auch, trotzdem ist unser jüngstes Auto inzwischen 30 Jahre alt (der AX), das am meisten bewegte ist 35 (BX), das für die Langstrecke 38 (CX) und das Sommerspaßmobil 39 (2CV). Wenn die Kisten mal wieder rumzicken und durchrosten habe ich auch manchmal den Gedanken das alles würfeln zu lassen und was neues zu holen, aber ich fahre einfach lieber mit so einem alten Auto trotz all seiner Unzulänglichkeiten.Ich erinnere mich gut daran als ich regelmäßig auf Dienstreise in Frankreich war. Alle 3 Wochen für 1 Woche weg, immer mit Mietwagen (Passat, Insignia, i40, 508 waren die häufigsten Modelle). Die Dinger funktionierten prima, waren schnell, leise, lagen mehr oder weniger gut auf der Straße, hatten ordentliche Soundsysteme, Freisprechanlage etc. Aber wenn ich Freitag nach 700km Rückfahrt den Wagen abstellte und wieder in meinen BX stieg, der nach einigen Sekunden Vorglühen mit dem gewohnten Gerappel ansprang und sich dann langsam auf Fahrhöhe erhob, dann hatte ich ein leichtes Grinsen im Gesicht und genoß die 25km schwebende Heimfahrt in der klapprigen lauten Kiste...
vor 42 Minuten42 Min. Weder Geld noch Ersatzteile reichen aus wenn man niemanden hat der die Kisten indstandhält/setzt und es selber nicht kann.
vor 38 Minuten38 Min. Ist das nicht geradezu der Reiz an einem Oldtimer? Wenn ich damit immer in die Werkstatt muss wenn etwas kaputt geht kann ich mir doch auch was neueres kaufen wenn ich es nicht selbst kann/möchte?
vor 8 Minuten8 Min. Irgendwann im Leben kommt bei manchen der Punkt, wo der Spaß am Schrauben nachlässt. Vielleicht auch weil der Körper auch nicht mehr alles so mitmacht. Ne Stunde ohne Bühne unterm Auto war vor 35 Jahren spaßig, vor 20 Jahren kein Problem, heute einfach anstrengend und nervig. Dazu kommt vielleicht noch, daß man lieber jedes Jahr 500€ für ne Inspektion des modernen Vehikels abdrückt und das fährt einfach wieder 12 Monate, statt 500 oder 1000€ für den Oldie ohne zu wissen, was als nächstes kommt. Und wie viel.Bei mir ist dieser Punkt erreicht. Hätte ich Kohle zum fressen und könnte mir für jeden Pups die Werkstatt leisten, hätte ich sicher ein oder zwei Oldtimer. So muss aber einfach das Auto fahren, zuverlässig und bequem sein. Ein bisschen Style und Spaß darf natürlich trotzdem sein....
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