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Mission Efficiency, dasselbe in grün

Hervorgehobene Antworten

M35 kennt niemand.
Auf ID/DS trifft das genauso zu. Also die abgedeckten Hinterräder und engere Spurweite hinten.

Ich frage mich wer bei "Mission Efficiency" was mit Seitenspiegeln anfangen wollen will. Die gehören weg.

Krass. cW 0,158
Abmaße vergleichbar zum XM.
1,755 t passt auch.
15 kWh bei 140 km/h. Model S frisst 22-26. Wohl der Preis für ein "richtiges Auto".

Prinzipiell guter Ansatz. Und trotz aller Extreme ansehnlich. Wennauch, typisch VW, langweilig.

Was mich sehr irritiert ist das hohe Gewicht. Wenn der Innenraum so reduziert ist (kein Radio, keine Lautsprecher, dünne Verkleidungen), müsste da weniger rauskommen. Für ein Serienmodell heißt das mindestens 200 kg mehr und entsprechend höherer Verbrauch. Die Aerodynamik ist so ja auch nicht in die Serie übertragbar. Das größte Problem ist aber, daß eine Familie keinen Zweitürer kaufen wird. Und bei 4,80m Länge hinten Platz bis 1,60m.....

Schön gezeigt, was technisch möglich ist, aber komplett an realen Marktverhältnissen vorbei. Familie fährt Tiguan. Wenn der mit Cw 0,20 und 10 kWh machbar ist, wird's interessant.

7 Stunden her, schwinge schrieb:

Ich frage mich wer bei "Mission Efficiency" was mit Seitenspiegeln anfangen wollen will. Die gehören weg.

Krass. cW 0,158
Abmaße vergleichbar zum XM.
1,755 t passt auch.
15 kWh bei 140 km/h. Model S frisst 22-26. Wohl der Preis für ein "richtiges Auto".

Naja, verglichen mit einem Verbrenner sind das 1,5 Liter Diesel (15 kWh) bis 2,2/2,6 Liter Diesel (22-26 kWh). 15 kWh schafft auch der e-C4...

Ich denke da eher an den GM EV1, der einen cw Wert von 0,19 hatte. Der ist aber auch 30 Jahre her.

Gernot

https://de.wikipedia.org/wiki/VW_XL1

VW-Aufsichtsratschef Piëch erklärte im Januar 2011, dass Volkswagen den XL1 von 2013 an in Großserie herstellen wolle.[12][13] Im März 2012 berichtet die Zeit, dass VW für 2013 definitiv eine Kleinserie plane.[14] Im Februar 2013 wurde bekannt, dass das serienreife Modell auf dem Genfer Auto-Salon 2013 vorgestellt werden solle und die Produktion einer Kleinserie von 100 bis 1000 Stück bei Volkswagen Osnabrück beginnen werde; als Preisspanne wurden 40.000 bis 100.000 Euro genannt.[15] Als bedeutender Wettbewerber wurde der BMW i3genannt.[16]

Kurz danach wurde das Produktionsziel auf nur noch 50 Fahrzeuge gesenkt, auch sollte diese Kleinserie nicht im freien Handel verfügbar sein, sondern nur geleast werden können.[17] Im März 2013 war wieder von 250 Fahrzeugen die Rede.[18][19][15] Diese Stückzahl wurde in einem Pressebericht vom September 2013 erneut genannt und der Preis mit 111.000 Euro beziffert.[20]

Seit März 2014 wurden 200 Exemplare des XL1 in Osnabrück gebaut.[21] Am 31. Mai 2014 wurde der erste XL1 an einen Kunden ausgeliefert.[22] 2016 wurde die Produktion nach Erreichen der geplanten 200 Stück eingestellt.[23]

Bei einem Großkonzern steht immer irgendwo ein Fenster offen, aus dem sie das Geld packenweise herausschmeißen können.

VW sollte die Preise der Serienfahrzeuge drücken und nicht teure Superautos mit reduziertem Nutzwert für das Museum entwickeln.

Gernot

Vor 3 Minuten, Gernot schrieb:

Bei einem Großkonzern steht immer irgendwo ein Fenster offen, aus dem sie das Geld packenweise herausschmeißen können.

VW sollte die Preise der Serienfahrzeuge drücken und nicht teure Superautos mit reduziertem Nutzwert für das Museum entwickeln.

Gernot

taz.de
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Die Wahrheit: Jubel in der Zerlegestraße

Mit einem völlig neuen Konzept rettet sich Volkswagen aus der Automobilkrise: Ein Testwerk nicht nur zum Auseinanderbauen.

Was der Flurfunk in der Wolfsburger Volkswagen-Zentrale schon länger unkte, ist seit gestern offiziell: Das Management des größten deutschen Autobauers setzt mit dem Konzept „Industriemuseum Volkswagen – Fahrzeugbau im Vorführbetrieb“ auf ein völlig neues Beschäftigungsmodell. Es sieht vor, dass im Wolfsburger Stammwerk weiterhin täglich Hunderte von Verbrennern des Markenklassikers Golf montiert, aber nicht mehr verkauft werden.

Stattdessen kommen die fertigen Fahrzeuge auf eine sogenannte Zerlegestraße, wo sie von eigens geschulten Auseinanderbauern vollständig demontiert werden. Anschließend wandern sämtliche Teile zurück auf die Fertigungsstraße, wo sie die Autobauer wieder zu Fahrzeugen zusammenfügen, die dann anschließend erneut zerlegt werden. Verrückt? Keineswegs. Ein erster Testbetrieb läuft.

Mich erinnert der VW eher an den C10 Coccinelle. NACHTRAG, nachdem weiter unten andere, jüngere, moderne Konzepte aufgeführt wurden: Der C10 ist von 1956, also 70 Jahre alt.

Aus meiner Sicht sollte man solche Studien nicht allzu ernst nehmen. Das sind nicht gleich die Serienautos von morgen. Vielmehr zeigen solche Studien die Kreativität der Designer und geben einen Ausblick auf die Autos von übermorgen.

...und dass irgendwann die Studien gewisse Ähnlichkeiten aufweisen, ist nicht verwunderlich. Die Gesetze der Physik sind nun mal da.

Sicher schauen Designer auch mal über den Tellerrand. Man muss das Rad ja nicht immer wieder neu erfinden. Man kann es marketingtechnisch jedoch sehr wohl als neu erfundenes Rad verkaufen.

Bearbeitet ( von ACCM Freddy)
Nachtrag eingefügt

Vom XL1 wurden so wenige gebaut, dass er sofort zum Sammlerstück wurde und quasi nicht gefahren wird. Damit können natürlich keine Umwelteffekte entstehen.

Bei einem Elektroauto ist der Verbrauch auch nicht so entscheidend, der Strom muss sauber sein.

Das ist der gebrauchte XL1 mit den meisten gefahrenen Kilometern.

https://m.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=460903526&ms=25200%3B38%3B%3B&s=Car&vc=Car&dam=false&sb=rel&od=up&searchId=22e732dc-947b-78fd-e0cd-151abff1941e&ref=seo&refId=22e732dc-947b-78fd-e0cd-151abff1941e

3 Stunden her, Kugelblitz schrieb:

15 kWh schafft auch der e-C4

Bei 140 km/h? :-)

Stichwort XL1:

Diesen hab' ich kürzlich mal auf Google-Maps beim Wolfgang Grupp vor der Tür gesehen.

VW.jpg

4 Stunden her, Gernot schrieb:

Ich denke da eher an den GM EV1, der einen cw Wert von 0,19 hatte. Der ist aber auch 30 Jahre her.

Gernot

Wenn wir solche Konzepte aufzählen, darf natürlich auch der (ursprüngliche) Honda Insight nicht fehlen. Cw zwar noch vergleichsweise hoch (0,25), dafür geringe Stirnfläche (1,9m²) und tatsächlich (in Kleinserie) im normalen Handel gewesen.

Vor 6 Minuten, NonesensE schrieb:

Wenn wir solche Konzepte aufzählen, darf natürlich auch der (ursprüngliche) Honda Insight nicht fehlen. Cw zwar noch vergleichsweise hoch (0,25), dafür geringe Stirnfläche (1,9m²) und tatsächlich (in Kleinserie) im normalen Handel gewesen.

Mir ist der damals öfter begegnet. Ich hab den und dessen Käufer immer ein wenig belächelt. Man konnte zu der Zeit schon den ersten Toyota Prius kaufen. Richtiges Auto, richtiger Hybrid und bei Alltagseinsatz sparsamer zu fahren als so ein Insigt. Der sah zwar cool aus, war aber letztlich nur ein aerodynamisches Minimalauto mit Start-Stop-Automatik. Wie gesagt. Andere konnten damals schon besseres. Und ich selber fuhr damals einen Daihatsu Cuore, notgedrungen als Automatik. Ohne Automatik lief der auch sparsamer als so ein Insight. Zum halben Preis und mit im Zweifel besserem Nutzwert.

Honda hatte v.a. eine steinharte Federung. Da war nicht nur der Insight betroffen. Honda hat sich da selbst aus dem Markt befördert.

Gernot

Der XL1 wurde seinerzeit für 111.000,- Euro verkauft. Ob das kostendeckend war?

Gernot

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