vor 55 Minuten55 Min. Gestern habe ich für einen Kollegen, der am Citroën C5 III interessiert ist, eine Probefahrt in Köln gemacht. Der Verkäufer lobte begeistert die traumhafte Federung des Wagens. Also stiegen wir ein und drehten eine Runde. Die Realität: Das Auto fühlte sich an wie ein Autoscooter: knallhart und unkomfortabel. Mehrmaliges Nachfragen brachte schließlich ans Licht, dass die Federbeine vor einem Jahr ausgetauscht wurden. Gegen was wohl? Nachbauteile aus China, vom Verkäufer im Internet bestellt, eingebaut von der freien Werkstatt um die Ecke. Der Verkäufer meinte dazu nur, ihm sei schon aufgefallen, dass der Wagen nicht mehr ganz so weich sei wie nach dem Kauf, aber er habe sich nichts dabei gedacht. Die Nachbauteile werden einem ja als Erstes angezeigt, wenn man als unbedarfter Käufer einfach nach „C5 Federbeine“ oder „Stoßdämpfer“ googelt. Ich möchte gar nicht wissen, wie viele C5 mittlerweile mit viel zu harter (im Grunde genommen defekter) Federung in Deutschland unterwegs sind, ohne dass die Fahrer überhaupt wissen, woran es liegt.
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