vor 12 Stunden12 h Hi,nachdem ich vor einiger Zeit festgestellt hab, daß mein Auto über 2 Liter Öl auf 1000 km braucht, hab ich mich dazu entschlossen konsequent das Start-Stopp-System abzuschalten. Leider muß man das nach jedem Motorstart wieder tun, was mit Wartezeit verbunden ist. Denn erst muß der Touchscreen hochfahren, dann muß das Modul (Auto) geladen werden, schließlich kann man dann Start-Stopp abschalten. Nunja, hat auch den Vorteil, daß der Motor paar Umdrehungen im Stand gemacht hat, bis man abfahrbereit ist.Außerdem macht es meiner Meinung nach keinen Sinn, daß mir das System bei 3 km Fahrstrecke den kalten Motor 5 x abstellt. Kalter Motor --> fahre früh aus der Garage und dann gehts los. Erste Ampel nach etwa 500 m und der Motor ist aus. Nach 500 Metern ist da noch überhaupt nix warm. Erst kurz vor dem Ziel sehe ich die Wasser-Temperatur steigen, Öl fängt gerade erst an die Skala zu erreichen. Für mich ist ein Motor warm, wenn Wasser bei 90 Grad und Öl auch auf Betriebstemperatur ist. Ab da an kann man dann Vollgas geben.Außerdem bricht mit jedem Motor-Stopp der Öldruck weg und muß dann beim Start wieder neu aufgebaut werden. Wobei man an der Ampel ja direkt Gas gibt und der Motor dann noch nicht ganz durchgeölt gleich Drehzahl bekommt. Dann verlängert sich durch die ständigen Unterbrechungen auch die Warmfahr-Phase, was die Abgaswerte wieder negativ beeinflußt.Dann fahre ich Automatik und bei der Stopp-Phase kann man nicht das typische Wandler-Kriechen nutzen. Man muß hingegen ganz von der Bremse, dann gibt es einen Ruck, weil der Motor mit eingelegtem Gang (leider wird da die Leerlauf-Kupplung nicht gelöst) angeworfen wird. Rollt man dann bei grün un die Kreuzung ein und will z. B. links abbiegen, muß deshalb halten, stellt das Teil den Motor gleich wieder ab.Fazit, Start-Stopp ist für mich komplett hinderlich, ja sogar schädlich für den Motor, wie ich versucht habe zu beschreiben.Deshalb die Frage, gibt es Erfahrungen mit sog. Start-Stopp-Memory-Modulen für den Grand C4 Spacetourer aus 2018 mit dem PureTech 130 und dem Touchscreen? Anscheinend gibt es für Fahrzeuge mit separater Taste eine Lösung, daß diese Memory-Box quasi hinter den Taster geschnallt wird und sich somit den Zustand merkt und nach Motorstart wieder herstellt. Soll heißen, Start-Stopp wird nicht manipuliert sondern nur der Zustand vor dem Motor-Abschalten wird nach Motor-Start wieder hergestellt. Genauso wie man sich das eigentlich denkt. Einmal deaktiviert, wird es nach Motorstart wieder deaktiviert. Aktiviert man es, bleibt es immer aktiviert... Genau wie der Spurhalte-Assistent, der Fernlicht-Assistent usw... die muß man ja auch nicht separat jedesmal aktivieren oder deaktivieren.Außerdem ist die Diskussion über Abgaswerte sowieso schwierig. Denn die angegebenen 5 Liter schaffe ich nicht. Mein Fahr-Profil liegt bei einem Durchschnittsverbrauch bei etwa 8,5 Litern. Ohne Anhänger. Klar ist da auch mal Tempo 200 auf der Autobahn dabei, aber auch mal "nur" 120. Alles bunt gemischt, Kurzstrecke, Langstrecke.. Darüber sollte man sich mal Gedanken machen, nicht über die paar Umdrehungen, die man vielleicht an der Ampel hat. Und beim Karten-Update des Navi muß das Auto fast eine Stunde mit laufendem Motor geparkt werden.. Strom einspeißen wird leider nicht erkannt.Trotzdem nochmal. Ich stelle Start-Stopp nicht generell in Frage. Ich möchte nur wissen, ob jemand Erfahrung hat mit dem Start-Stopp-Memory-Modul. Und wenn ja, mit welchem und zu welchem Kurs. Wer hat das eingebaut usw..., da ich Start-Stopp nicht mehr nutzen möchte und ich es für extrem lästig finde, jedesmal den Button drücken zu müssen.GrüßeJan
vor 10 Stunden10 h Fahrstrecken mit drei Kilometer Länge sind sicherlich nicht der natürliche Einsatzzweck eines Verbrenners. Ein solcher Missbrauch tötet jeden Motor, völlig unabhängig von einem Stopp Start System. Lass doch mal den Motor im Stand bis auf Betriebstemperatur warm laufen und teile hier mit, wie viele Stunden das dauert. Bearbeitet (vor 9 Stunden9 h von Auto nom) -u
vor 9 Stunden9 h 2 Stunden her, mozarella schrieb:nachdem ich vor einiger Zeit festgestellt hab, daß mein Auto über 2 Liter Öl auf 1000 km braucht, hab ich mich dazu entschlossen konsequent das Start-Stopp-System abzuschalten. Moin,bist du dir sicher, dass die 2 Liter Ölverbrauch am Start-Stopp-System liegen? Ich würde eher auf einen generellen Fehler schließen. Die Puretech Motoren haben öfters mal einen hohen Ölverbrauch. Citroen/Peugeot versucht das dann erstmal mit einer Spülung und einem anderen Öl in den Griff zu bekommen. Manchmal funktionierts, manchmal nicht.Viele GrüßeFred
vor 7 Stunden7 h Ersteller Was soll man @Auto nom tun, wenn man morgens die Kinder in die Schule bzw. den Kindergarten bringen muß, dann ins Büro hechtet, nach der Arbeit dann zum Einkaufen und Kinder wieder einsammelt? Dann noch in einer bergigen Region wohnt, wo es gerne mal regnet, schneit oder über 30 Grad im Sommer hat? Der kleinste gemeinsame nenner ist: Das Auto. Mit Stauraum für Besorgungen, Taschen, Kinder... wettergeschützt.. Oder hab ich eine Alternative übersehen?@Kugelblitz Klar liegt es nicht nur am Start-Stopp.System. Und ich gehe eigentlich auch von einem Konstruktionsfehler des Motors aus. Naja, nicht nur einen. Aber durch anderes Öl hat sich nix geändert. Dann wurde eine chemische Kolbenring-Reinigung durchgeführt und danach ist der Verbrauch von über 2 Liter auf 0,64 Liter runter gegangen, um kurz drauf dann wieder auf 1 Liter zu steigen. Aktuell bleibt der eine Liter recht konstant. Ändert nix an der fehlerhaften Motor-Konstruktion. Aber durch Start-Stopp wird das Problem noch verstärkt, denke ich. Zu oft abgestellt, gerade auch kalt.@Auto nom ich möchte den Motor ja nicht im Stand auf Betriebstemperatur bringen. Genauer gesagt lasse ich ihn morgens immer mal etwas laufen, um wenigstens etwas an Temperatur vorzuarbeiten. Also aus der Garage ausparken, Schultasche und Co. einpacken, Kinder verstauen und dann los. So läuft er vielleicht mal 5 Minuten im Stand, sicher besser als gleich Leistung zu fordern. Ich schätze mal, bei 20 Grad Außentemperatur wird der Motor schon binnen 15 Minuten eine messbare Temperatur haben. nach 30 Minuten schätze ich, ist er betriebswarm. Also laut Anzeige bedeutet bei "mir" betriebswarm dann 90 Grad Wassertemperatur und Öltemperatur auch im "normalen" Bereich. Probiert hab ich das aber nicht. Aber der kleine PureTech ist ja auch kompakt und heizt sich recht schnell auf. Im Sommer binnen weniger Kilometer schon.Der Ölverbrauch und die Betriebstemperatur soll aber eher weniger das Thema dieses Threads sein. Ich möchte gerne die Möglichkeit haben, daß der Motor nicht an der nächsten Kreuzung schon "kalt" abgestellt wird. Bzw. finde ich Start-Stopp generell störend, wie ich schon mit dem Automatik-Kriechen beschrieben hab, was ohne laufendem Motor natürlich nicht geht. Und genau das macht eben die Automatik aus. Sanftes und bequemes Anfahren durch das Kriechen. Muß man erst den Fuß ganz vom Bremspedal nehmen, damit das System das versteht, und der anschließende Schlag ins Kreuz ist alles andere als bequem.Man muß allerdings beim EAT6 auch lernen zu erkennen, wann die Leerlauf-Kupplung ausgekuppelt ist und wann sie eingekuppelt ist. Das dann man feinfühlig mit dem Bremspedal steuern. Kennt man das nicht, gibts trotzdem einen Ruck.
vor 7 Stunden7 h Es ist immer sinnvoller direkt nach dem Motorstart loszufahren, warmlaufen lassen im Stand ist grober Unfug.
vor 6 Stunden6 h Vor 12 Minuten, mozarella schrieb:Aber durch anderes Öl hat sich nix geändert. Dann wurde eine chemische Kolbenring-Reinigung durchgeführt und danach ist der Verbrauch von über 2 Liter auf 0,64 Liter runter gegangen, um kurz drauf dann wieder auf 1 Liter zu steigen. Aktuell bleibt der eine Liter recht konstant. Ändert nix an der fehlerhaften Motor-Konstruktion. Aber durch Start-Stopp wird das Problem noch verstärkt, denke ich. Zu oft abgestellt, gerade auch kalt.Ich hatte auch mal ein Auto mit Ölverbrauch. Da hats nachweislich an verklebten Ölabstreifringen gelegen, und ich war nicht der einzige mit dem Problem an dem Motor. Mit dem Hintergrundwissen habe ich dann halt die Kolbenringe tauschen lassen. Der Motor sah aus, wie bei einem Hitzeschaden. Die Ölabstreifringe und die Abflussöffnungen in den Kolbennuten waren verklebt, der Brennraum und natürlich auch der Kolben schwarz von Ölkohle.Dickeres Öl würde bei Verschleiss helfen, den Ölverbrauch zu senken. Wenn aber das Öl nicht mehr von der Zylinderwand abgestreift und abfliessen kann, hilft das nichts. Es wird dann verbrannt, statt via Ölabstreifring im Kurbelgehäuse zu landen und recycliert zu werden.In den Laufbuchsen war aber der Kreuzschliff noch einwandfrei, das heisst es war in meinem Fall, wie nach den Berichten von anderen zu erwarten, kein Verschleissproblem. Motor oben und unten aufmachen, Kolben ziehen, reinigen, neue Kolbenringe und dann hatte ich wieder einen Motor ohne messbaren Ölverbrauch, wie die ersten 120'000km auch.Erklärt hat man sich das entweder mit zu kleinen oder zu wenigen Ablauföffnungen in der Kolbennut, oder mit zu wenig Bewegung der Kolbenringe, aufgrund niedrigerer Vorspannung, um so den Reibungswiderstand im Motor zu senken und Benzin zu sparen.Mit dem Start-Stopp-System hat das genau gar nichts zu tun, und zwar garantiert. Mit dem gleichen Auto hatte ich damals nämlich im Stadtverkehr täglich ein nicht vorhandenens Start-Stop-System emuliert, indem ich den Motor aus machte, wenn er nicht benötigt wurde. Völlig egal, ob der Wecker eiskalt oder mollig warm war. Ich hatte damals einen Arbeitsweg durch die Stadt von rund 2.5km, und auf der Strecke 7 Ampeln, die niemals aufeinander abgestimmt waren. In den zwei Jahren, in denen ich das an jedem Arbeitstag gemacht habe, traten keine Schäden auf. Aber auch selbst wenn etwa mal eine neue Batterie fällig geworden wäre, hätte mich das nicht gestört. Ich habe nämlich einmal den Vergleich gemacht, und für eine Woche den Motor wie damals üblich konsequent laufen lassen. Ergebnis war in einer Woche ein um gut 5l höherer Verbrauch. Die neue Batterie, die ich in der Zeit und auch danach nie brauchte, war also längst bezahlt.Dass das Start-Stopp-System seitens Citroën derart unbrauchbar konstruiert wurde, kann ich nicht ändern. Es wird dem Motor nicht schaden. Ich hab auch unmittelbar nach dem Start auf D geschaltet und bin sofort los. Das Problem, dass der Motor nicht durchgeölt ist, hast Du nur beim allerersten Start des Motors. Und da ist ein dickeres Öl ein grösseres Problem als ein dünneres, vor allem im Winter. Bei heftigen Minustemperaturen kann es beim ersten Motorstart bis zu einer knappen Minute dauern, bis überall Öl ankommt. Dann sind Motoröle mit etwa Molybdändisulfid gut, denn das Zeug hat gute Notlaufeigenschaften. Je dickflüssiger das Öl, umso länger dauert es, bis der Motor durchgeölt ist.Stellt man den durchölten Motor, auch eiskalt, wieder ab, dann dauert es eine Weile bis die Schmierstellen trocken fallen. Es ist also Öl da, so dass man nach dem Start nicht erneut warten muss. Öldruck kommt schneller, als Du denken kannst, denn die Ölpumpe sorgt bereits für Nachschub, noch vor der ersten Zündung, da die Ölpumpe mechanisch mit der Kurbelwelle verbunden ist und fördert, sobald sich die Kurbelwelle dreht seis auch nur vom Anlasser.Du kannst Geld ausgeben, um das Start-Stopp-System zu manipulieren. Ausser den Kosten dafür und einem höheren Treibstoffverbrauch wird Dir das jedoch nichts bringen.Wenns an den Kolbenringen liegt, hilft nur der Austausch. Sind es die Ventilschaftddichtungen, gleichfalls. Sollte der Turbolader ölen, siehts ganz ähnlich aus.Was am Ölverbrauch mit Sicherheit keine Schuld hat, ist das Start-Stopp-System.Daher die Frage: Wie kommst Du drauf, das Start-Stopp-System hätte mit dem Ölverbrauch ursächlich was zu tun?
vor 4 Stunden4 h 2 Stunden her, mozarella schrieb:@Auto nom ich möchte den Motor ja nicht im Stand auf Betriebstemperatur bringen. Genauer gesagt lasse ich ihn morgens immer mal etwas laufen, um wenigstens etwas an Temperatur vorzuarbeiten. Also aus der Garage ausparken, Schultasche und Co. einpacken, Kinder verstauen und dann los. So läuft er vielleicht mal 5 Minuten im Stand, sicher besser als gleich Leistung zu fordern. Ich schätze mal, bei 20 Grad Außentemperatur wird der Motor schon binnen 15 Minuten eine messbare Temperatur haben. nach 30 Minuten schätze ich, ist er betriebswarm. Also laut Anzeige bedeutet bei "mir" betriebswarm dann 90 Grad Wassertemperatur und Öltemperatur auch im "normalen" Bereich. Probiert hab ich das aber nicht. Aber der kleine PureTech ist ja auch kompakt und heizt sich recht schnell auf. Im Sommer binnen weniger Kilometer schon.Gleich losfahren ist am Besten, wie bx-basis bereits geschrieben hat. Durch die Anfettung nach Kaltstart gelangt Kraftstoff in den Ölkreislauf und ein kalter Motor produziert viel mehr Rußpartikel (Benzindirekteinspritzer) als ein warmer Motor, der im Bereich der Drehzahl des höchsten Drehmoments betrieben wird. Meine Lösung wäre eine elektrische Motorvorwärmung und beim nächsten Autokauf einen Elektromotor zu wählen.
vor 2 Stunden2 h Ersteller @bluedog danke für deine auführliche Erklärung. Leider kann ich beim PureTech keine andere Viskosität des Öls testen, da nur ein einziges Öl freigegeben ist, wegen dem dämlichen Zahnriemen im Ölbad.Der Gedanke, wieso Start-Stopp den Ölverbrauch beeinflusst ist ganz einfach. Anscheinend ist Kurzstreckenbetrieb und damit häufige Kaltstarts + kaltem Motor im Allgemeinen für die Verkokung der Kolbenringe verantwortlich (laut meiner Werkstatt). Deshalb ist es eigentlich logisch, daß man versucht, den Motor nicht ständig abzustellen sondern laufen zu lassen, gerade wenn er noch nicht betriebswarm ist.Und warmlaufen im Stand tue ich ja nicht. Ich schaue nur, daß ich das Auto aus der Garage fahre und dann außen das Auto belade, weil innen schlicht kein Platz ist, um die rechte Fahrzeugseite zu beladen. Fahre ich danach los, sind max. 5 Minuten vergangen. Häufig sogar deutlich weniger. Also von Warmlaufen lassen im Stand kann man keinesfalls reden.Außerdem denke ich, es ist nicht gut für einen kalten Motor, den mit dreiviertel-Gas bis Vollgas "kalt" einen Berg rauf zu scheuchen, oder? Das Öl erreicht seine Schmiereingenschaften erst bei seiner optimalen Temperatur, nicht bei 0 Grad oder -20 Grad. Oder sehe ich das auch falsch?Mein Fahrprofil werktäglich von nur wenigen Kilometern (Kurzstrecke) mit aktiver Nutzung von Start-Stopp (und allen seinen Unzulänglichkeiten wie z. B. kein Wandler-Kriechen, keine Sitzheizung, keine Klimatisierung..) hat laut meiner Werkstatt dazu beigetragen, daß der Ölverbrauch so angestiegen ist. E10 hätte damit auch was zu tun. Da überlegt man dann, wie kann ich das ändern? Also die Kaltlauf-Phase nicht unterbrechen (Start-Stopp abschalten), höherwertigen Sprit tanken (Marken-Sprit anstelle von No-Name, E5 anstelle von E10).Außerdem versuche ich den Motor erst Leistung abzuverlangen, wenn er warm ist. Also vermeide ich einen Berg-Auf-Sprint mit kalter Maschine. Was defakto an meinem Wohnort notwendig ist. Oder Bergab-Fahrt mit hoher Drehzahl und kalter Maschine.Mag sein, daß ein E-Auto eher zu meinem werktäglichen Fahrpofil paßt. Allerdings nicht zum Fahrprofil in den Urlaub oder am Wochenende. Einerseits geht es spontan mal über 100 km weg, das evtl. auch mit einer flotteren Geschwindigkeit, andererseits fahre ich in den Urlaub gerne mal 400 bis 500 km durch, gerade wenn die Kinder grad schlafen. Außerdem ist ein Fahrzeug der Kategorie meines Grand C4 Spacetouerer entweder nicht auf E-Basis zu haben, oder aber es ist nicht in meinem Budget. Außerdem wohne ich zur Miete und hab keinen "Anspruch" auf eine eigene Wallbox. Außerdem wäre das ohne eigene PV wohl eher unpraktisch.Fazit: Man muß dem Hersteller vertrauen, also auch der Werkstatt. Gibt es zum Ölverbrauch Handlungsempfehlungen, versucht man das umzusetzen. Oder liegt es doch an der Maschine? Denn der Nissan Juke meiner Frau (Kettentrieb, Saugrohreinspritzung, kein Turbo) stemmt die 3 km werktäglich schon seit 12 Jahren ohne Ölverbrauch. Er wird auch nicht länger am Wochenende gefahren. Nur mal knapp 30 km im Jahr zur jährlichen Inspektion. Ansonsten nur 3 km oder auch mal nur 2.@bluedog wie teuer würde denn beim PureTech 130 im Grand C4 Spacetourer so ein Kolbenring-Tausch werden? Da muß man ja schon um an die Batterie zu kommen, einiges weg bauen. Deinen Ausführungen zufolge ist es relativ egal, ob das Öl warm oder kalt ist, Hauptsache es ist da, richtig? Also sind meine Bedenken eines Berg-Auf-Sprints mit kalter Maschine zu vernachlässigen?
vor 1 Stunde1 h Beim Puretech gab es einige Änderungen. Gerade auch im Bereich der Kolbenringe. Ist bei Dir der Original Zahnriemen noch drin?Vielleicht macht der Freundliche Dir ein Angbot für einen neuen Tauschmotor, was kaum teurer kommt als das Gebastel an einem alten Motor. Da reden wir aber von Pi mal Paddelboot € 4000,- wenn es reicht.Gernot
vor 40 Minuten40 Min. Ersteller @Gernot ich hatte große Hoffnung in einen Tauschmotor, als der Freundliche die Geschichte mit der Ölverbrauchs-Messung angefangen hat. Leider kam große Enttäuschung auf, als der Tauschmotor abgekündigt wurde. Sprich, der neue Motor mit Kette und vielen vielen Änderungen kann niemals nicht in mein Fahrzeug eingebaut werden. Wenn, dann gibt es nur die chemische Reinigung der Kolbenringe, die den Ölverbrauch drastisch reduziert hat. Wortlaut aus den Unterlagen war in etwa, sollte bei einer angrenzenden Ölverbrauchsmessung (Ölstand Maximum, 1000 km fahren) die Ölwarnlampe nicht an gehen, gilt der Motor als repariert. Klar war das so, allerdings mittlerweile wieder 1 Liter auf 1000 km. Man könne die chemische Reinigung erneut durchführen, dann auf 100 % berechnet. Vorher waren es 80 % zu Lasten PSA / Stellantis. Tausch der Kolbenringe wäre die nächste Nummer, die wohl auch zu 80 % bei PSA / Stellantis liegt. Was aber aufgrund des extrem teuren Eingriffs dann nicht unerhebliche Kosten auf meiner Seite nach sich zieht. Erfolg sei im Voraus nicht zu sehen. Insbesondere da die Nuten in den Kolben auch zugesetzt sind, ist die Aktion ohne Tausch der Kolben nicht zielführend, wie ich denke.Und ein Austauschmotor wäre mit noch erheblicheren Kosten verbunden. Zumal ja "nur" der gleiche Motor wieder kommen würde, also nicht die überarbeitete Maschine mit Kettentrieb usw... Gerade die Maschine mit Kettentrieb wäre interessant, weil man dann nicht auf das eine zugelassene Öl wegen dem Zahnriemen limitiert wäre. Denn ich vermute, daß das Öl an den Zahnriemen angepaßt wurde, und nicht der Zahnriemen ans Öl. Deshalb ist der Wechselintervall ja recht straff gehalten, damit die Additive, die das Angreifen des Riemens verhindern, nicht verbraucht werden. Oder die Rückstände des Riemens vorzeitig ausgespühlt werden, bevor sie die Ölansaugung zusetzen.
vor 20 Minuten20 Min. Vor 34 Minuten, mozarella schrieb:Der Gedanke, wieso Start-Stopp den Ölverbrauch beeinflusst ist ganz einfach. Anscheinend ist Kurzstreckenbetrieb und damit häufige Kaltstarts + kaltem Motor im Allgemeinen für die Verkokung der Kolbenringe verantwortlich (laut meiner Werkstatt).Wenns an verkokten Kolbenringen liegt, verbraucht der Motor mit jedem Arbeitstakt Öl. Da würde ich mit Blick aufs Porte-Monnaie den Motor ausmachen, wann immer möglich. Dein Hybrid verbraucht nämlich mit jeder einzelnen Kurbelwellenumdrehung sowohl Benzin als auch Öl. Wenn Du Geld übrig hast, kannst den laufen lassen, soviel Du willst. Soll es so teuer wie möglich werden, lass laufen und mach den Motor nur zum Öl nachkippen aus. Tanken kann man ja auch bei laufendem Motor.Ein kalter Motor hat vielleicht etwas mehr Spiel in allen Teilen. Mag sein, auch der Ölfilm an der Zylinderwand ist dann etwas stärker. Wenn das Öl wegen zugekokter Ölabstreifringe nicht mehr abgestreift, sondern verbrannt wird, hast Du im Kaltlauf mehr Ölverbrauch. Allerdings verbrennst Du eben auch Benzin, und grad jetzt kost das auch nicht wenig Geld.Mach den Motor bitte aus, wenn er nicht gebraucht wird. Denn aus ist der Ölverbrauch auch bei kaltem Motor bei null. Der Motor wird unter leichter bis mässiger Last schneller warm und es landet weniger Kondenswasser (aus dem Abgas) im Motoröl. Öl wird er so oder so verbrennen. Wenn Du aber während der Motor läuft, keine Meter machst, dann steigt theoretisch der Öl- und Spritdurst auf 100km gen unendlich. Zudem ist Leerlauf DER Motorkiller. 5Min./d sind 5*365=1'825Min./a oder 30.41h. Für buchstäblich nichts. Und jede Umdrehung nutzt den Motor ab und braucht Öl und Benzin. Benzinverbrauch kannst per OBD-App genauer bestimmen. Bei meinem Dreizylinder mit 989ccm warens kalt glaub ich über 2l/h im Leerlauf, und warm immer noch mehr als 1l/h. Das sind zwischen 2.20 und 4.40 €/h, oder so. Mach den Motor aus, wenn er nicht gebraucht wird, und leg das gesparte Geld für die Reparatur auf die Seite. Da hast Du mehr davon, als wenn Du das sinnlos verbrennst.30 Betriebsstunden würden bei nur 30km/h Durchschnittsgeschwindigkeit schon genug, um 900km zu fahren. Über den Daumen gepeilt, entsprechen also 5Min. Leerlauf am Tag etwa gleich vielen Betriebsstunden, wie wenn Du 1000km/a mehr fahren würdest. Motor konsequent aus bedeutet also aufs Jahr dann nur an Öl mehr als einen Liter Ersparnis. Was kost der Liter? 20€? Und dann noch so 50 bis 60l Benzin dazu. Nochmal mindestens 130€/a.Vor 51 Minuten, mozarella schrieb:Mein Fahrprofil werktäglich von nur wenigen Kilometern (Kurzstrecke) mit aktiver Nutzung von Start-Stopp (und allen seinen Unzulänglichkeiten wie z. B. kein Wandler-Kriechen, keine Sitzheizung, keine Klimatisierung..) hat laut meiner Werkstatt dazu beigetragen, daß der Ölverbrauch so angestiegen ist. E10 hätte damit auch was zu tun.Frag mal nach, warum. Wenn da keine schlüssige Antwort kommt, stimmts nicht. Wäre Verschleiss am Ölverbrauch schuld, könnte die Werkstatt recht haben. Liegts an verkokten Kolbenringen, dann sind das Märchen. Gehen wirs mal eins nach dem Anderen durch:Kurzstrecke: Das würde, nach Peilstab, den Ölverbrauch eher verringern. Denn: Mehr Kaltlauf und der Motor wird nie recht warm. Heisst: Es kommt jede Menge Kondenswasser ins Motoröl, und wenn das nicht ausdampfen kann, weil der Motor wieder aus ist und das Auto stehen gelassen wird, bevor Zeit und Wärme war, das Wasser verdampfen zu lassen, dann steigt der Motorölstand eher, als dass er sinkt. Nur wird ja so viel Motoröl verbrannt, dass es vermutlich kaum Verdünnung gibt, weil Du ständig Öl nachkippst. Aber ja, der Kaltlaufanteil ist höher, und in der Tendenz auch der Ölverbrauch. Nur kannst Du dagegen wenig tun. Du kannst mehrere Kurzstrecken direkt hintereinander legen. Dann hast nur einmal den ganz kalten Motor. Und Du kannst Leerlauf vermeiden. Denn wenn der Motor schneller warm wird, sinkt wahrscheinlich auch der Ölverbrauch.E10: Ich sehe nicht, wie da der Ölverbrauch steigen soll. Benzin ist Benzin. Es Heizt den Motor und hält ihn in Bewegung. Ja, der Abgasmix ist anders. Etwas weniger CO2 und etwas mehr Wasserdampf. Siehe oben. Wenn mehr Wasser im Öl landen würde, würdest Du am Peilstab eher weniger Ölverbrauch ablesen, weil das Wasser im Öl den Ölstand eher erhöhen würde. Allerdings stellst Du dann bei Langstrecke mehr Ölverbrauch fest, weil dann der Motor Öl verbrennt und zugleich noch angesammeltes Kondenswasser aus dem Öl ausdampft.Kein Wandlerkriechen, Keine Sitzheizung, Keine Klimatisierung: Das alles reduziert den Energieverbrauch, und all das ist nur bei Stillstehendem Motor. Dann ist der Ölverbrauch bei jedem nach aussen öldichten Motor = 0; das genaue Gegenteil von erhöhtem Ölverbrauch.Vor einer Stunde, mozarella schrieb:Da überlegt man dann, wie kann ich das ändern? Also die Kaltlauf-Phase nicht unterbrechen (Start-Stopp abschalten), höherwertigen Sprit tanken (Marken-Sprit anstelle von No-Name, E5 anstelle von E10).Lass es. Alles. Je billiger der Sprit, umso eher kannst Du die Reparatur zahlen, oder wenns ganz dicke kommt, ein anderes Auto. Sprit wird verbrannt. Da macht Dein Auto CO2 und Wasserdampf draus. Das funktioniert mit billigem Sprit nicht schlechter als mit teurem, und mit E10 nicht schlechter als mit E5.Dein Motor verbrennt ausserdem mit jedem einzelnen Arbeitstakt auch noch Öl. Mach nicht noch mehr Arbeitstakte draus. Das bedeutet mehr Ölverbrauch. Mach den Motor aus, wenn er nicht unbedingt an sein muss. Wenn er aus ist, ist der Ölverbrauch null. Nur dann. Ein Vierzylinder-Viertakter hat pro Kurbelwellenumdrehung zwei Arbeitstakte. Einmal jede zweite Kurbelwellenumdrehung, aber das auf jedem Zylinder.Vor einer Stunde, mozarella schrieb:Man muß dem Hersteller vertrauen, also auch der Werkstatt. Gibt es zum Ölverbrauch Handlungsempfehlungen, versucht man das umzusetzen.So ein Motor ist keine sehr komplizierte Maschine. Man kann gedanklich nachvollziehen, was der wann macht. Das ist kein Geheimwissen und kein Hexenwerk. Also: Nein, das ist keine Vertrauenssache.Vor einer Stunde, mozarella schrieb:Oder liegt es doch an der Maschine?Kurz: Ja. Verkokte Kolbenringe sind ein Defekt am Motor. Also wenn der Ölverbrauch darauf zurückgeht, liegts an der Maschine. Und man kann den Defekt auch reparieren. Ist auf Dauer billiger als Schlangenöl in Form sinnfreier zusätzlicher Betriebsstunden und teurem Sprit, der genau gar nichts bringt. Auch eine Memorybox ist nichts als teures, aber Wirkungsloses Schlangenöl.Vor einer Stunde, mozarella schrieb:Denn der Nissan Juke meiner Frau (Kettentrieb, Saugrohreinspritzung, kein Turbo) stemmt die 3 km werktäglich schon seit 12 Jahren ohne Ölverbrauch.Dann hat der eben keinen Motorschaden. Dann läuft der halt Beschwerdefrei.1 Stunde her, mozarella schrieb:wie teuer würde denn beim PureTech 130 im Grand C4 Spacetourer so ein Kolbenring-Tausch werden?Das weiss dein freundlciher Citroënhändler.Mich hats damals am Dreizylinder-Saugmotor (Daihatsu EJ-VE) bei sehr günstigem Stundenansatz glaub ich 3'000.-€. gekostet. War ein voller Tag Arbeit für den Meister, der das gemacht hat. Eher mehr. Ich glaub, so 10 Arbeitsstunden, die er aber freundlicherweise auf einen Tag legte. Das reduzierte die Ausfallzeit, da ich ja keinen Ersatzwagen hätte fahren können. Und da war kein Turbo im Weg, und ein vierter Zylinder mit noch mehr Arbeit war auch nicht da. Das ist aber mehr als 15 Jahre her.Ich habs aus zwei Gründen machen lassen: Erstens ist Motoröl teuer, und zweitens steigt der Motorölverbrauch immer weiter. Der betroffene Motor hatte nur 0.8l zwischen Min. und Max. auf dem Ölpeilstab. Das bedeutete bei einem guten halben Liter auf 1000km, spätestens bei jeder zweiten Tankfüllung nachfüllen. Hätte ich das mal vergessen, wäre der Motor trocken gelaufen und dann futsch gewesen. Motortausch konnte ich mir nicht leisten. Wusste ich. Ich konnte aber nicht ohne das Auto und fuhr auch viel Langstrecke. Getriebebedingt dann mit recht hoher Drehzahl, was den Ölverbrauch grösser machte und irgendwie auch nicht immer ganz berechenbar. Die Reparatur war billiger, als den Job aufgeben zu müssen, weil ich nicht mehr zur Arbeit gekommen wäre. Der Wagen brauchte zudem zwischen ca. 5 und 7l Benzin auf 100km. 2-3 Fr./100km mehr für Motoröl fielen deutlich ins Gewicht, und vor allem wars nervig. Es ging da nicht darum, ob der Restwert die Reparatur rechtfertigte, sondern um den Gebrauchswert des Wagens, der höher als der Zeitwert war. Das Ding war einfach unverzichtbar in meinem Leben, und die Kohle für was neues hatte ich nicht da.Man schraubt oben den Zylinderkopf ab und unten die Ölwanne. Dann macht man die Pleuellager auf und zieht die Kolben raus. Dann reinigt man die, und baut sie mit neuen Kolbenringen wieder ein. Dann macht man oben und unten wieder zu. Man braucht also einen Satz Kolbenringe, eine Zylinderkopfdichtung, eine Ansaug- Auspuff und eine Ölwannendichtung und etwas Zeit und kleinmaterial für die Reinigung. Selbstverständlich muss auch alles raus, was dabei im Weg ist. Je nach Motor kommen noch neue Zylinderkopfschrauben dazu. Bei meinem war das nicht so, da keine Dehnschrauben.
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