4. Oktober4. Okt Was fahrt Ihr für Reifen?Seit 25 Jahren fahre ich Mehari, 2 Stück. Immer 135er Reifen drauf. Jetzt Toyo, früher Michelin. Aber eigentlich finde ich die alle nicht schön vom Profil, von der Oprik. Selbst die Michelins nicht, egal ob die Sommer ZX oder die Winter MS.Fährt auch jemand die 125 er? Da ist immerhin der klassische Michelin schön. Wobei es noch die Journey und die von MCC gibt, die ähnlich aussehen...
Mittwoch 07:244 Tage Auf einen Mehari gehören 135er, 125/80 15 ist doch gar nicht zugelassen?Ich würde mich bei den Ganzjahresreifen umschauen, da hast du auch ein etwas griffigeres Profil wenn du dich abseits auch einmal bewegen wirst.Evtl. Maxxis-AP2 All Season.
Mittwoch 09:443 Tage Ersteller Ja, theoretisch sind 125er für einen Mehari nicht zugelassen, da hast du Recht.Aber warum? Mehari ist noch leichter als ein 2CV oder Dyane, wo beide Größen immer erlaubt sind. Gestern war ich beim TÜV... eine Einzelabnahme gegen Geld ist aber problemlos möglich. Da Tachoabweichung (Abrollumfang) angeblich -2,18% ist. Habe ein Ausdruck bekommen... Aber das ist nur unwichtige Theorie, da ich sogar denke, dass ein original Michelin 125 (konstruktionsbedingt) sogar größer vom Umfang, oder Durchmesser ist, als ein 135/80 Maxxis oder Toyo. Aber wie gesagt, Theorie, Zahlen, die nur dem TÜV wichtig sind. Die "80" er Reifen, Maxxis, Toyo, Mabor und wie sie alle heißen usw... sehen immer so schlecht aus auf den Enten... viel zu klein. Rein optisch. Meine Meinung.
Mittwoch 10:083 Tage Das stimmt denn die 125er sind sogar 125R 90 der 135er ist ein 80er ReifenEs gehören laut Citroen die 135er auf den Mehari. Dies 125er Radar Reifen und wie sie alle heißen, sind alle vom Durchmesser zu klein und sehen alle puppig aus. Du mußt entscheiden wo du den Mehari bewegst. Wenn du nur auf der Straße fährst nimm die 135er Michelin. Damit läuft der Mehari am ruhigsten. Ich habe die Delta Mic Felgen mit 155/65 R14 Maaxis Ganzjahresreifen auf meinem Mehari.Gruß Michel Bearbeitet (Mittwoch 10:103 Tage von ArbeiterEnte)
Mittwoch 11:513 Tage ich denke, dass beim Mehari einfach mit hoher (Ueber)Ladung gerechnet wurde - daher die grossen Trommeln und die breiteren Reifen (die wahrscheinlich eine hoehere Belastung aushalten) wie bei der AK - vor 2/1970 hatten die 2CV ja auch ein geringeres Gesamtgewicht (870kg gegenueber 935kg beim Mehari).Ich bin freuehr viel mit den 125 Michis im Mehari rumgefahren und habe keinen Unterschied bemerkt - 99% der Zeit wiegt ein Mehari ja wirklich weniger als ein 2CV :-).
Mittwoch 12:013 Tage Ersteller Sehe ich auch so. Unterschied merkt man sicher nicht. Und meistens fahre ich auch alleine ohne Ladung, max zu zweit...
Mittwoch 12:133 Tage Auf dem Typenschild stehen zulässige Achslasten, daraus ergibt sich der erforderliche Lastindex der Reifen. Dieser ist beim 125er geringer als beim 135er (68 bzw. 72).Die allerersten Méhari trugen die Typenbezeichnung AKB, waren also offiziell modifizierte Kastenenten. Daher wohl auch die großen Bremsen und Reifen die dann später - als der Méhari Typ AYCA quasi offiziell ein Dyane-Derivat wurde - wohl beibehalten wurden. Bearbeitet (Mittwoch 12:163 Tage von bx-basis)
Donnerstag 07:053 Tage 23 Stunden her, ArbeiterEnte schrieb:Auf einen Mehari gehören 135er, 125/80 15 ist doch gar nicht zugelassen?Ich würde mich bei den Ganzjahresreifen umschauen, da hast du auch ein etwas griffigeres Profil wenn du dich abseits auch einmal bewegen wirst.Evtl. Maxxis-AP2 All Season.Ich fahre die 135/80er Maxxis Allwetterreifen auf meiner Ente und bin sehr zufrieden. Klar, ist nicht original, aber das recht rustikal aussehende Profil passt meines Erachtens auch gut zu einem Méhari. Habe parallel einen Satz original 125/90er Michelin X-Reifen. Die fahren sich im Zeitraffer ab, sind im Vergleich mit den Maxxis nicht komfortabler aber in Kurven mit weit höherer Untersteuerneigung. Also für mich klar pro Maxxis, die in etwa nur 2/3 so teuer sind als die Michelins aus osteuropäischer Produktion. Bearbeitet (Donnerstag 07:073 Tage von Andi)
Freitag 10:061 Tag @bx-basis: interessant (bis wann war das so?) - waren die dicken Federn dann zuviel fuer das wenige Gewicht des Meharis oder haben die einfach nicht mehr drunter gepasst? Beim Sitzrahmen und der Traverse des hintern Rohrrahmens koennte das ja mit den grossen Federtoepfen durchaus eng werden - auf der anderen Seite hat der Mehari ja weniger Ueberhang als die AK, was weniger Gewicht auf die Hinterachse bringt
Freitag 10:181 Tag Es war das erste Modelljahr was als Typ "AKB" mit einem zusätzlichen Typenschild "transformation ENAC" das Werk verließ. Hier endet mein angelesenes Halbwissen 😁
Freitag 12:171 Tag Ich wußte nur das die ersten : Dyane 6 Mehari hießen, so steht es auch in meinen Papieren. Große Federtöpfe hat meiner nicht.Gruß Michel Bearbeitet (Freitag 12:181 Tag von ArbeiterEnte)
Freitag 13:181 Tag sorry: nein der Mehari hatte nie grosse Federtoepfe, aber wenn er urspruenglich als abgeaenderte AK gebaut wurde, standen sicher auch die groessen Toepfe zur Diskussion (die die AK ja hatte) - mein US Mehari hat eine VIN unter 10,000 ist also wahrscheinlich von 1969 (Erstzulassung 1970) und auch schon AYCA
Freitag 16:421 Tag Der von @bx-basis genannte Méhari mit der Typnummer AKB wurde von ENAC in Bezons gebaut. Das war die selbe Firma, die die Sonderteile z.B. für den 2CV ENAC, bzw. 2CV Mixte, herstellte. Der Mèhari wurde im Mai 1968 vorgestellt und kam im September 1968 auf den Markt. Allerdings konnte ENAC nur 30 Fahrzeuge pro Tag herstellen, was zu wenig war. Deswegen wurde er dann kurzfristig auch in Levallois gebaut, um dann kurz darauf nach Rennes-la-.Janais zu wechseln. Als 1970 die Produktion des GS begann, wurde ein Großteil der Méhari-Produktion nach Vorst verlegt.Hab ein sehr frühes Prospekt auf niederländisch vom Méhari für den nederländischen und belgischen Markt. Genannt wird das Fahrzeug schon Dyane 6 Méhari, aber die Bilder stammen noch vom 68er-ENAC-Modell. Die vorderen rechteckigen Blinker (vom 2CV) sind unter den Scheinwerfern; die Rücklichter stammen von der 2CV Limousine mit Schrägheck, die hinteren Blinker von Seima (ebenfalls vom 2CV) sind noch rot; das Reserverad steht noch hinter dem Fahrer; Radkappen von Dyane; Sonnenblende fürn Fahrer; andere Rückenlehnen etc. Ab Oktober 1968 wurde er modifiziert und bekam die Typkennung AYCA. Der Méhari mit der Typkennung AKB wurde offiziell also nur im September 1968 verkauft.
vor 1 Stunde1 h Was hat es denn mit dem hinteren seitlichen Blinker auf sich, der zwischen den kleinen Flügeln. Karosserie ist ja dafür anscheinend vorbereitet. Ganz wenige Mehari haben da eine hinteren Seitenblinker. Ich finde das es dem Mehari noch recht gut steht.Gruß Michel
vor 35 Minuten35 Min. Der erste Méhari von 1968 hatte die Einkammerrückleuchten der 2CV Limousine - so hatte der Méhari, wie die derzeitigen 2CV-Modelle auch die Blinker an der hinteren Seitenflanke. Bis September 1968 waren diese Seima-Leuchten rot. Ab Oktober 1969 wurden orangene Blinker montiert und der Méhari bekam die runden Rückleuchten des 2CV AK. Ab September 1969 (MJ70) wurden neben den runden AK-Rückleuchten auch die runden AK-Blinker eingebaut. Die Seima-Blinker an der Seitenflanke vielen dann weg. Die kleinen Flügelchen wurden meines Wissens erst zum Modelljahr 1980 entfernt. Zu der Zeit endete auch die Produktion in Vorst (B) und der Méhari wurde dann nur noch in Mangualde (P) und Vigo (E) gebaut.
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