7. März 200521 J. Da bin ich schon wieder... Vor ca. 150 KM habe ich einen Oelwechsel (10 W 50) inkl. Filter machen lassen. In dieser Zeit wurde der Wagen nur in der Stadt bewegt (Kurzstrecke). Nun sah ich gestern Mal nach dem Oelstand und fand nur eine milchigbraune Brühe am Peilstab und am Deckel des Oel-Einfüllstutzens vor. Deutet das auf eine defekte Zylinderkopfdichtung hin oder ist es evtl. nur eine schlechte Oelqualität, die sich dadurch anzeigt? Ich möchte nicht den Motot killen - wer kann mit Rat und Tat helfen? Danke für Eure Mühe! Thorsten aus Hamburg.
7. März 200521 J. Ersteller Kondenswasser im Öl, weil der Motor nie auf Betriebstemperatur kommt. Vielen Dank für die schnelle Antwort!! Lese ich daraus, daß ich mir keine Sorgen machen muß? Dann gehe ich nur mal auf die Autobahn und alles ist wieder gut ;-) Beste Gruesse, Thorsten aus Hamburg
7. März 200521 J. Im Prinzip ja, aber achte auf den Ölstand. Das Wasser ist ja "zusätzlich" reingekommen, der Pegel also gestiegen. Falls der Motor dann Öl rausgeworfen hat und das Wasser jetzt verdunstet könnte etwas fehlen. Im Leerlauf bis auf (Wasser) ca. 80° bringen und eine Weile laufen lassen reicht auch.
7. März 200521 J. Ich würde vor der Autobahn nochmal Kühlwasserstand kontrolieren,nicht das da mehr kaputt ist...
7. März 200521 J. ACCM Thorsten Müller posteteDa bin ich schon wieder... und fand nur eine milchigbraune Brühe am Peilstab und am Deckel des Oel-Einfüllstutzens vor. Da wäre ich aber vorsichtig. Nach nur 150 km findet man normalerweise nicht so viel Kondenswasser im Öl, dass eine Emulsion, wie Du sie beschrieben hast, entstehen kann. Habe schon oft Fahrzeuge nur in der Garage umgesetzt und dafür den Motor nur kurz laufen lassen, ich hatte noch nie solches Öl. Wenn es sehr milchig ist und viel am Öleinfülldeckel hängt, tippe ich eher mal auf Kühlwasser im Öl. Wie sah das abgelassene Öl (beim Ölwechsel) aus? Gegenkontrolle: Wie sieht das Kühlwasser aus (mit Saugheber etwas raussaugen). Kann, muss aber kein Öl drin sein. Ich würde sicherheitshalber das Öl mal in eine offene Auffangwanne ablassen. Ggfs. lieber neues Öl und neuen Filter. Winklige Grüße, Ulli
7. März 200521 J. Ohja, also neeeeeeeeeee! 1. geht die Mayo nicht weg durch einmal schnelle Autobahnfahrt. 2. Auch nicht wenn man Ihn eine weile im Stand laufen lässt. Das beste ist (vorläufig) - Den Stand komplett reinigen und mehrmals Ölstandprüfen, sprich Stab rein raus (wer kennt das nicht LOL), immer wieder abputzen solange bis es dort sauber ist. Das ist sehr wichtig, da es im moment draussen gefriert... Die Mayo gefriert dir sonst den Stab zu und wenn die Kurbelwellengehäuse- entflügtung auch zugefroren ist, hast schnell nen Überdruck der nirgends mehr raus kann, das iss dann ned gut für den Motor.... - Dann Öldampfrückführung-Schläuche ausbauen, Reinigen, wenn stark zu! Wenn nicht, zumindest versuchen das Zeug bestmöglichst vom Öleinfüllstutzen aus rauszumachen... - Das Auto einmal gut ne 1/2 - 1 Stunden fahren. Aber nicht Bleifuss Autobahn. Sondern überland Speed 80-120.... Ölstand zwischendurch und am ende der Fahrt prüfen... ggfls. Nachfüllen. Erst jetzt könnte man Highspeed Autobahn machen. Das Highspeed Autobahn bringt insofern nix, da es eben immer und immer wieder passiert. Hab das mit unserem Kombi seitdem wir den haben. Bisher ist 2 mal Öl zum Stab rausgekommen...
8. März 200521 J. Kann Edream67 nur zustimmen, hatte das damals mit zwei Peugeot 309 mit 1,6 und 1,9 Liter-Motoren. Ums Reinigen kommt man nicht drumrum. Dieser Effekt tritt aber nur bei sehr niedrigen Außen(!)-Temperaturen auf. An der Kurzstrecke lag es bei mir nicht, sondern war ein Konstruktionsfehler. Hat mir Peugeot seinerzeit bestätigt. Hatte auch zusätzlich das Öl in Verdacht, das dünne 10W (Leichtlauföle) neigt scheinbar eher zur "Majobildung" als simpleres, dickeres 15W (als Mineralöl). War bei meinen PUGs so. Also wenn es draußen wärmer geworden ist: Öl ablassen, Schläuche bzw. Kurbelgehäuseentlüftungsschläuche abmachen und innen reinigen und dann evtl. wieder gutes 15W-40 einfüllen. Grüße,
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