5. Januar 200323 J. Nachdem mein TRD 2 demnächst das Zeitliche segnet (Schweller durch, Beulen einer Tür, Motor braucht Kühlwasser, Schwingarmlager knacken trotz Rep. durch den Vorgänger), frage ich mich für etwaige Ersatzbeschaffungen: wie erkennt man einen TurboD2, der noch länger lebt (ich meine den Motor). Denn die Erfahrungen des letzten treiben mich eher dazu, beim nächsten lieber auf die Power zu verzichten und den TD 1 (oder gar den Sauger) zu nehmen. Andreas
5. Januar 200323 J. kann Helmut leider nur zustimmen ! die Probleme mit hohen Temperaturen, Wasserverbrauch etc. lassen sich leider auf einer normalen Probefahrt zudem im Winter kaum checken. Gruß Andreas
6. Januar 200323 J. Ersteller Hm. Und gibt´s ne Möglichkeit rauszufinden, ob bei meinem TRD2 nur die Kopfdichtung, der Kopf oder der ganze Motor hin ist? (Er braucht ca 1L/400km Wasser, bei viel Kurzstrecke mehr, bei Langstrecke weniger, blubbert im Kühlsystem, verliert das Wasser über den Ausgleichsbehälter trotz neuen Deckels, weil er sofort Druck aufbaut, seltsamerweise sind die Kühlerschläuche aber noch gut zusammendrückbar, auch wenn der Motor läuft). Einmal bisher das Luftblasen - Überkochphänomen gehabt, Kühlung sonst problemlos immer bei 83 Grad, Sommer Stadt bis 92 vor der Ampel.) Grüße AD
6. Januar 200323 J. Das wichtigste Merkmal eines Motors ist eine ausreichende Kompression. Die lässt sich messen. Fast alle anderen Fehler lassen sich einigermaßen preisgünstig beheben. Sind aber Kolben und Zylinder ausgeleiert wirds teuer. Gruß
6. Januar 200323 J. Hallo AD, Helmut Bachmayer fragen ! ansonsten nochmal zum Thema harte Wasserschläuche: entscheidend ist dabei natürlich, daß bei länger laufendem Motor auch der Deckel auf dem Behälter fest verschraubt ist, sonst ist der zu hohe Druck ja wieder weg. Deine Symptome decken sich exakt mit meinen, mit der neuen Dichtung ist alles wieder im grünen Bereich. Gruß Andreas
7. Januar 200323 J. Um bei deinem Wagen weiter zu kommen: -kopf runter und mitsamt der kopfdichtung ab zum Fachmann: Der drückt den Kopf ab, wenn ok prüft ihn auf Verzug ,plant in ggfs., desweiteren kann er durch Untersuchung der Kopfdichtung oft schon sagen ob die kopfdichtung die Ursache war. wie H.B. schon erwähnte bleibt noch das Restrisiko, das der Kopfriß nur bei Betriebsdruck und -wärme zum Tragen kommt. - ob in den Laufbahnen wasser aus dem Kreislauf durch Haarrisse eintritt kann eventuell beobachtet werden indem man den wasserkreislauf des blocks auffüllt und jeweils zwei Kolben auf unteren totpunkt stellt un einen tag stehen läßt. Bildet sich oberhalb der Kolben eine kleine Pfütze heißt es : EXITUS. Wenn sich keine bildet ist man dennoch noch nicht auf der sicheren seite, da die haarrisse so fein sein können, das sie erst bei heißem Wasser und Betriebsdruck wasser durchlassen. -eine untersuchung der Laufbahnen mit der Lupe kann jedoch auch aufschluß auf einen Riß geben, da an einer solchen stelle der ölfilm ständig in Mitleidenschaft gezogen wird und dort das Laufbild der Hohnspuren gegenüber dem Rest verändert wird. - Fazit: es bleibt immer ein Restrisiko ob man Geld und arbeit nicht umsonst investiert. bei deinen Phänomenen ist es aber schon lohnend den kopf runter zu machen und wie oben beschrieben vorzugehen. insbesondere wenn die kopfdichtung eine eindeutige macke zeigt ist die wahrscheinlichkeit für eine erfolgreiche Reperatur besonders groß. PS: wenn der wagen bei den derzeitigen minus-Temperaturen gut anspringt, brauchst du dir über mangelnde kompression kaum gedanken zu machen. Dennoch würde eine Prüfung das Diagnose-Bild ergänzen, insbesondere dann wenn die kompression an dem Zylinder merklich niedriger ist wo sich auch eine Macke an der demontierten Kopfdichtung erkennen läßt. Verwende bei einer Reperatur NUR eine Original Kopfdichtung von REINZ und Original-Kopfschrauben. Finger weg von Zubehör-Teilen!!! Also nicht verzagen gruß frank
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