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Laute Tachowelle XM Y3


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Hallo, alle zusammen!

Bei meinen XMs hatte ich immer ab ca. 150 Tkm Laufleistung das Problem mit ratternden und zappeligen Tachowellen. Im ACC-Forum habe ich damals leider keine Dauerlösung gegen dieses Problem finden können.

Ich hab dann also die Ursache selber gesucht und auch gefunden. Seit ca. 170 Tkm (bin jetzt aktuell auf 340 Tkm) herrscht absolute Stille unter dem Armaturenbrett. Selbst bei klirrendem Frost höre ich von der Tachowelle nichts mehr!

Sollten also weiterhin XM-Fahrer mit Ohrstöpseln unterwegs sein, sagt Bescheid, ich setze dann einen Beitrag dazu ins Forum.

Gruß,

Alfred

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dk866 detlef

Hallo Alfred,

also raus damit. Was anderes als der Austausch der Tachowelle wird's doch wohl kaum sein - oder ?!? Da mir nichts anderes einfällt, bettel ich halt als erster um Aufklärung. SAG ES UNS.

Gruß und in freudiger Erwartung einer Überraschung

Detlef

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Hi Detlef,

Alfred hockt jetzt in der Werkstatt und tauscht seinen Klimakompressor aus, aber gleich morgen früh stellt er die Antwort ein - hat er versprochen.

Aber soviel weiß ich auch schon mal: eine neue Tachowelle war nicht die Lösung.

Gruß,

Gaby

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So, jetzt hab ich wieder Zeit:

Altbekanntes Leiden: Zwischen 150 – 200.000 KM fängt die Tachowelle an zu flattern und zu rappeln, daß es nicht auszuhalten ist. Falls jemand einen Freund hat, der Peugeot 605 fährt, kann er folgende Tips "baugleich" weitergeben.

Reparaturvorschlag I:

Valium in Wasser auflösen, runterschlucken, losfahren. Die Welle wird nicht leiser, aber die nächsten ein, zwei Stunden ist das egal. Nachteil: Der XM-Fahrer ist irgendwann medikamentenabhängig.

Ernsthafter Reparaturvorschlag II:

Wir fahren mittlerweile parallel den dritten Peugeot und zweiten XM mit hohen Laufleistungen. Anläßlich des Austausches des Kilometerzählwerkes an meinem XM V6 bin ich auf eine ganz simple Lösung gekommen. Ob andere Motorversionen mit den gleichen Leiden behaftet sind und die gleichen Tachozählwerke haben, weiß ich leider nicht.

Demzufolge ist der erste Schritt: Instrumententräger ausbauen und Tachowelle abklemmen.

Wie das geht, ist in älteren Beiträgen sehr gut beschrieben.

Logischerweise auf der Rückseite des Instrumententrägers befindet sich das Gehäuse, mit dem das Kilometerzählwerk verschraubt ist. Dieses Gehäuse besteht aus Druckguß. Die Tachowelle endet in einem Vierkant, der in dieses Gehäuse gesteckt wird. Wer sich dieses Gehäuse genau anschaut, wird nun feststellen, daß der Tachowellen-Vierkant in eine kleine Vierkant-Steckhülse eingeschoben wird, die sich in diesem Druckgußgehäuse als "Lager" dienend, zwangsläufig mit Tachowellengeschwindigkeit dreht. Durch die Rotation und entsprechender Reibung des Bleches im Druckgußkörper verschleißt natürlich eines der beiden Materialien und es gibt ein sattes Spiel. Dadurch "eiert" die Welle und, da sie aus Draht und somit axial und radial instabil ist, überträgt sie das Drehmoment nur ungleich, was gleichzeitig schlagende Bewegungen auslöst.

Beim KM-Stand von ca. 200.000 habe ich im Herbst 2003 diese Tachowellenaufnahme mit zwei, drei Tropfen Motorenöl mittels Zahnstocher geschmiert. Die Welle zappelt zwar bei Tempo 120 noch etwas, ist aber überhaupt nicht mehr zu hören. Dass diese Reparatur als nahezu dauerhaft bezeichnet werden kann zeigt sich darin, dass der Wagen mittlerweile fast 170.000 KM älter ist, an einem Tag oft 600 bis 800 KM läuft, und die Welle selbst letzten Winter bei Minus 20°C morgens bei der Abfahrt keinen Ton von sich gegeben hat. Auch nicht, wenn der Wagen im Freien übernachten mußte.

So, und als Gegenleistung erbitte ich nun Tipps zum Austausch eines Diravi-Lenkgetriebes.

Wie die Arbeitsschritte vor sich gehen, weiß ich. Aber im Moment mangelt es an einer Grube oder einer Hebebühne. Wer hat´s schon mal nur mit guten Wagenhebern geschafft?

Ist ´ne komische Sache mit dem Lenkgetriebe: Der Wagen hat ab 140 km/h Vibrationen, vibriert auch beim Bremsen, und die linke (aber nur die linke!) Zahnstange hat Spiel.

Und bitte, glaubt mir (weil das die häufigsten Überprüfungs-Vorschläge sind): Radlager, Kugelbolzen, Federbeine, Achsschenkel-Gummilager, Stabistangen, Spurstangen und –Köpfe sind absolut spielfrei und der Hilfsrahmen ist fest verschraubt.

Also, zerbrecht euch nun bitte die Köpfe, wie es gehen könnte.

Gruß

Alfred

PS: Weiß jemand eine Werkstatt zwischen Frankfurt und Nürnberg oder zwischen Kassel und Heilbronn, die entweder R 12 oder R 413 (nicht 134) füllt? In CZ macht´s jeder, aber wäre leider ein bißchen weiter.

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