20. August 200521 J. Ich hatte 5 Japaner von 1981 bis 2003 (1 Jahr Unterbrechung mit Audi 200). In den 21 Jahren mit 4x Mazda und 1x Mitsubishi hatte ich weniger Reparaturkosten als die letzten 2 Jahre mit dem XM. Mit den Japanern bin ich rund 500000km und mit dem XM 35000km gefahren. So spielt das Leben. Gruß Frank
21. August 200521 J. ACCM Frank Endress posteteIch hatte 5 Japaner von 1981 bis 2003 (1 Jahr Unterbrechung mit Audi 200). In den 21 Jahren mit 4x Mazda und 1x Mitsubishi hatte ich weniger Reparaturkosten als die letzten 2 Jahre mit dem XM. Mit den Japanern bin ich rund 500000km und mit dem XM 35000km gefahren. Aber dennoch bist Du den Japanern untreu geworden und hast Dir nen XM zugelegt. Und das doch bestimmt nicht, weil dem XM der Ruf glorreicher Zuverlässigkeit vorausgeeilt ist. Dich hat die faszinierende Technik, die Form, das Flair, das besondere Fahrerlebnis angezogen, stimmts? Alles Sachen, die ein Japaner eben nicht bieten kann (oder zumindest konnte). Die japanischen Hersteller haben das aber erkannt und arbeiten daran..... Gruß Markus
21. August 200521 J. Interessante Japaner gab es schon immer, die kamen und kommen aber immer von Subaru. Wenn es darauf ankommt fahren auch die nur hinterher, siehe WRC. Honda mag gute und hochdrehende Saugmotoren bauen, mittlerweile auch einen guten Diesel, aber sonst? Gepflegte Langeweile mit kleinen technischen Veränderungen im Vier-Jahres-Takt um die Zuverlässigkeit nicht zu gefährden. Die kommt zu einem großen Teil durch die Drei-Jahres-Garantien (bzw. 100.000 Kilometer) zustande. Wer innerhalb der ersten drei Jahre die Inspektionen nicht in den Werkstätten durchführen läßt, verliert die Garantie. Nach vier Jahren kommt das Nachfolgemodell, was man am besten direkt in den nahen Osten, oder nach Afrika verkauft. Einfach gestrickte Citroën wie der ZX, Xsara, oder Saxo erreichen eine ähnliche Zuverlässigkeit. Keine komplexen Bauteile, perfektioniert über viele Jahre, keine Ausfälle.
21. August 200521 J. Hi Markus, faszinierend ist eine außergewöhnliche Technik nur wenn sie zuverlässig funktioniert. Die Form und das Flair ist mit Sicherheit einzigartig und bewundernswert. Die Frage ist nur ob man sich den Luxus auf Dauer leisten kann bzw. will. Ich wollte nicht mehr. Früher habe ich mit Leidenschaft geschraubt, ob Getriebe, Motor oder einfach nur eine Bremsanlage reparieren, hat Spaß gemacht und man lernt immer wieder dazu. Heute habe ich weder die Zeit noch die Lust dazu. Ich möchte meinen Wagen einfach nur genießen. @Dirk "Honda mag gute und hochdrehende Saugmotoren bauen, mittlerweile auch einen guten Diesel, aber sonst?" Fahr mal einen Accord Tourer und du wirst Deine Meinung schlagartig ändern. Ich bin 49 Jahre alt und glaube mir, sehr komfortorientiert. Der Accord war der beste Kompromiß zwischen C5 II Break, Toyota Avensis Kombi und BMW 5er Touring der letzten Baureihe. Der Komforteindruck ist eine ganze Ecke besser als der C5, wesentlich leiser als der Toyota und sprotlich wie der 5er. Dabei ist der Motor leistungsfähiger und leiser als der 520er mit 125kw. Die haben ein Fahrwerk konstruiert, einfach traumhaft. Das Fahrzeug ist extrem fahractiv, man freut sich auf jede Kurve, dabei werden Absätze und Gullideckel einfach weggeschluckt, davon kann jede aktuelle HP nur träumen. Die Optik sowohl innen wie auch außen bleibt Geschmackssache. Ich finde den Accord Tourer totschick, Du magst ihn potthäßlich finden. Ist auch gut so, denn Konkurrenz belebt das Geschäft und fördert Qualität. Sollte ich mal wirklich zuviel Euronen rumliegen haben, kommt mir mit Sicherheit eine DS oder CX ins Haus eben wegen Form und Flair. Jetzt geht es erstmal auf die Hondareise. Gruß Frank
22. August 200521 J. Jo 1,65 incl. Fahrer mit 75kg, aber wie oben schon beschrieben. Fast das gleiche Gewicht und bis auf 30 Ltr Volumen auch die gleiche Ladekapazität wie der Break. Nur eben 21cm kürzer, bessere Fahrleistungen bei durchschnittlich 3 Ltr weniger Verbrauch. dazu noch um einiges leiser. Zur Ehrenrettung des XM: "Konstruktion der Karosserie ist ja auch ein paar Jährchen älter" Zur Schande des XM: "Die Maschine (3.0 24V) ist grundsätzlich ein Sahnestück, lediglich ein wenig zu durstig und dann der Zahnriemenwechsel zum Preis eines Gebrauchtwagens." Gruß Frank
22. August 200521 J. Hallo! Für mich sieht es so aus, als hätte VW beim neuen Passat Variant das Heck des Hoda Accord Tourers kopiert. Wo wird dieser Honda eigentlich produziert? MFG
22. August 200521 J. Hier wird immer wieder von der mangelnden Individualität der Japaner gesprochen. Aber ich finde, die deutschen Modelle mit denen der Durschnittsmann und Frau durch die Gegend kurvt, sind auch nicht unbedingt besonders individuell: Polo, Golf, Passat, Fiesta, Mondeo, Astra, etc. und auch andere europäische Produkte verdienen keine Individualitätspreise, sehr öde finde ich zum Beispiel Skoda. Dann noch lieber eine Reisschüssel.
23. August 200521 J. Henri219 posteteAber ich finde, die deutschen Modelle mit denen der Durschnittsmann und Frau durch die Gegend kurvt, sind auch nicht unbedingt besonders individuell: Polo, Golf, Passat, Fiesta, Mondeo, Astra, etc. und auch andere europäische Produkte verdienen keine Individualitätspreise, sehr öde finde ich zum Beispiel Skoda. Dann noch lieber eine Reisschüssel. Das ist auch meine Meinung, auch wenn das nichts mit Lexus und dem Thema zu tun hat. Der Volkswagenkonzern hat in meinen Augen zur Zeit wirklich kein gutes Angebot. Ich musste mir letzte Woche eine Stunde Wartezeit vertreiben und bin ins große VW - Audi Autohaus dort um die Ecke rumspaziert. VW hat ein ziemliches Gruselkabinett zusammen. Der neue Jetta trägt wieder vollkommen zu Recht den Namen des Rentnermobils der 70er und 80er Jahre. Der neue Polo sieht eher wie der Vorfahre des Vorgängers aus. Der neue Passat macht ohne die sauteure Holzvertäfelung im Innenraum überhaupt nix her. Im Touran bin ich schon mitgefahren - bieder im Auftritt und Fahren. Der normale Golf V erinnert mich immer an den Peugeot 307, nur ohne Pfiff. Der einzige, für den ich mich etwas erwärmen könnte, wär der Golf + (und das Beetle Cabrio). Dann zu Audi. Teilweise schöne Innenräume und es sieht alles ziemlich hochwertig aus. Aber zu Preisen, die einem komplett die Schuhe ausziehen. Ein A3 ohne Klima serienmäßig - ne Lachnummer. Und jedes Auto hat den gleichen Kriegs-Frontgrill. Bei Skoda schläft mir auch das Gesicht ein, aber wenigstens sind sie recht günstig. Bei Seat merkt man jetzt auch, dass Audi das Sagen hat. Jetzt sieht ein Modell aus wie das andere(Leon, Altea, Toledo). Wo ist das spanische Feuer? Konnte man vor 5 Jahren noch Citroen als Hersteller von Pensionisten-Autos bezeichnen, so gebührt die Rolle jetzt viel eher dem Wolfsburger Konzern. Den Honda Accord finde ich übrigens, vor allem als Tourer, optisch auch recht gelungen. Da sieht der C5 vom Design her auch nicht gerade exclusiver aus. Zurück zum Thema: Beim Design muss sich Lexus nicht hinter der Konkurrenz verstecken (ausser beim LS). Salut Markus
23. August 200521 J. Also, habe es heute mal getan und den Accord Diesel, allerdings als Limousine probegefahren. Und..? Nach dem Einsteigen fühlte ich mich wie in meiner Badewanne, so tief sitzt man. Kam mir vor wie ein devotes Hündchen ;-) Dann habe ich den Wagen erstmal abgewürgt, weil die Kupplung extrem kurz kommt. Ok..der Durchzug ist ordentlich, keine Frage. Ansonsten nichts aufregendes, das übliche harte Gestühl und das Gefühl in einer komischen Kapsel zu hocken. Nichts für mich..fühle mich in diesen Autos nicht mehr wohl..war richtig schön danach wieder im Bixi zu schweben. gruss helge
23. August 200521 J. Hallo Helge, wie du siehst die Geschmäcker sind verschieden. Ich gebe dir Recht, die Stoffsitze sind extrem straff. Aber mit Leder sieht die Welt schon ganz anders aus. Sag mal deine Meinung zum Fahrwerk. Würde mich interessieren. @Wolfgang - Nicht nur das Heck, die abgeschrägte Seitenlinie und die schmaler werdenden Seitenfenster sind auch sehr ähnlich zum Accord. Gebaut wird er in Japan. Den Accord und den Legend haben sie ab Modelljahr 2003 nach Japan zurückgeholt. Aus Qualitätsgründen! In Japan wird eben doch mit mehr Sorgfalt und anderen Methoden montiert als in Europa. In Swindon laufen nur noch die Geländewagen vom Band. @Markus - Warten wir mal auf den nächsten LS. Innen gehört er schon heute zum Feinsten was der Luxusmarkt zu bieten hat. In den Staaten ist Lexus bei den Luxusmarken seit Jahren die Nr 1. Die Amis denken nicht so konservativ wie wir Europäer. Image spielt da weniger eine Rolle, eher die Werte eines Wagens. Geht mir übrigens genauso, muß kein Propeller im Grill sein. Gruß Frank
23. August 200521 J. Hallo Frank, bin nicht sehr ausgiebig gefahren..aber das Fahrwerk empfand ich als unauffällig und sicher..aber in dieser Fahrzeugklasse gibt es meiner Meinung sowieso keine gravierenden Unterschiede mehr. Oder..? Das was ich mag, die sanfte Hydropneumatik, bekomme ich leider nicht mehr in einem neuen Fahrzeug.. gruss helge
23. August 200521 J. ...da ich mir keinen LEXUS kaufen will, bin ich hier zwangsläufig etwas OT: In diesem und vielen anderen threads lese ich zur Fahrwerksabstimmung ähnliches wie Helge in #036 schreibt. Fragen an alle: Sind die, die nach komfortabler Federung rufen, wirklich eine so kleine Minderheit? Könnte es sich nicht für die Autobauer, insbesondere aber unsere geliebte Marke, lohnen, wieder mal ein wirklich komfortables Auto auf den Markt zu bringen? Vielleicht ein vorhandenes Modell in einer "Anti-Sport-Ausführung" ? Für alle, die zwischen Formel 1 und alltäglichem Autofahren einen Unterschied machen. Grüße von der Hessischen Bergstraße
24. August 200521 J. Hallo Knut, Recht hast Du. Wann kommen unsere Tester mal auf den Boden der Tatsachen. Was interessieren mich 0,3 sec. auf einem Rundkurs oder 2km/h mehr im Slalom. Bei der heutigen Verkehrsdichte ist eigentlich nichts wichtiger als entspannt und komfortabel zu fahren. Auch wenn es nur der tägliche Weg zur Arbeit ist. Ruhe und ein komfortables Fahrwerk ist allemal wichtiger als Härte und Kurvenlage. Abgesehen davon, es gibt mit Sicherheit nur wenige die das Potenzial heutiger Fahrwerke beherrschen. Der Popometer macht schon früher schluß. Außerdem, was nützt mir das sportlichste Fahrwerk wenn das ESP frühzeitig abregelt. Wer sprotlich fahren will, soll sich auch einen Sportwagen kaufen oder das Fahrwerk und die Bereifung nachrüsten. @Helge - Stimmt, Unterschiede sind marginal. Leider auch zum C5. Es muß leider kein Cit mehr sein um komfortabel zu reisen. Citroen sollte sich auf seine alten Werte besinnen. Mein Onkel mit seinen 84 Jahren hat bis auf SM alles durch und fährt z.Zt. einen XM 2.0 TCT. Was schwärmt er von der alten HP. Er ist bestimmt kein Einzelfall. Anstatt Marktforschung zu betreiben, sollte Cit Umfragen starten. Die würden denke ich ziemlich überrascht sein. Gruß Frank
24. August 200521 J. Leute, eine Umfrage unter uns Citroen-Narren würde bestimmt die Wiedereinführung von Diravi, Lupentacho, Hydropneumatik auch in C2-C4, Bediensatellit und Kuschelsesseln zur Folge haben. Klar. Aber eben nur eine Umfrage bei uns. Citroen denkt nicht im Traum daran, sich an irgendwelchen nonkonformistischen Teutonen zu orientieren. Die Schlacht wird in Frankreich, Italien, Spanien, Griechenland, England und Benelux geschlagen. Dort hat Citroen Marktanteile zu verteidigen bzw. zu erobern. Ob man in Deutschland nun 1,5 oder 1.6 Prozentchen Marktanteil hat, so what? Citroen hat Erfolg gerade mit den kompakten eher unkomfortablen Modellen und deshalb machen sie alles richtig (bilanztechnisch). Freuen wir uns lieber auf den C6, immerhin die zweite Modellreihe mit Kugeln unter der Haube. Mit dem ist kaum Geld zu verdienen und Citroen bringt ihn dennoch - vor allem für die, die sich zu den elitären Sonderlingen rechnen. Und vielleicht hat er ja auch nen traumhaften Komfort. Der Käufer von heute kennt doch Citroen DS, GS und CX meist nur noch aus dem Autoquartett. Der weiss eh nicht was er verpasst. Salut Markus (der sich trotzdem sehr eine Umfrage wünscht, aber noch viel lieber einen Weichei-Komfort wie früher)
24. August 200521 J. Schon richtig Markus, aber Autonarren wie wir gibt es mehr als genug. Auch von anderen Marken. Ich arbeite in einer großen Fa mit 2800 Mitarbeitern hier am Standort. Da kennt man etliche Kollegen. Die einhellige Meinung, (bis auf die jungen Hüpfer) ist der Wunsch nach mehr Fahrkomfort. Wenn man der Presse glauben darf, baut Audi die besten Fahrzeuge. Dennoch werden alle als zu straff empfunden. Muß ich wirklich wie ein bekloppter um jede Ecke bügeln? Oder ist entspanntes Reisen heutzutage nicht wichtiger. Viele haben im Beruf mehr Streß als früher. Da möchte ich auf dem Weg nach Hause nicht auch noch Streß haben. So alleine stehen also wir doch nicht da! Es müßte nur mal einer mit einem bezahlbaren Modell in der Mittelklasse anfangen. Jede Wette, alles Andere wird zum Ladenhüter. Bose hat sein elektronisch gesteuertes Fahrwerk fast zur Serienreife entwickelt. In einem Lexus LS430. Da gibt es keine Bodenunebenheiten mehr und dennoch ist das Fahrzeug noch als Fahraktiv zu bezeichnen. Gruß Frank
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