25. August 200521 J. Hallo! Ich bin auf die gloreiche Idee gekommen mal EBEN ;-)) die Federkugeln, Druckspeicher und Hydraktivkugeln am X2 auszubauen um sie befüllen zu lassen. Wollte mir mit dieser Aktion die Werkstatt Aus- und Einbaukosten sparen. Aus mal eben wurden Stunden, ein kaputter Kettenschlüssel und die blanke Verzweiflung gefolgt von maßlosem fluchen. Ich habe so ziemlich alle Tips aus diesem und dem Paralleluniversum, sprich Kettenschlüssel, Literweise WD40, Hammer und Meissel und rohe Gewalt ausprobiert. Resultat: 3 von acht Kugeln sind lose. Der Rest, natürlich wie immer die an den unmöglichen Stellen, rühren sich keinen Millimeter. Habt ihr noch Ideen? Um die hinteren Kullern loszubekommen ohne die Federbeine zu verdrehen, soll man den Maxdruck aufbauen. Gemacht. Wie verhält sich das dann mit der Hydraktivkugel und den Druckspeichern. Also mit hohem Druck leichter oder mit keinem Druck leichter loszudrehen. Die einzige Möglichkeit die ich noch sehen ist mit nem Stahlbandschlüssel, den man mittels Sechkanntschraube fixieren und befestigen kann und dann mit Kilometerhebel unter Gewalteinwirkung losdrehen. Ich hoffe jemand hat noch eine geniale Idee! Gruß xsarafahrer
25. August 200521 J. Hallo, besorge Dir eine "leichte Kettenrohrzange für 4" - Rohre". Die kostet etwa 50 Euro (Rothenberger, Ridgig, Gedore, Dako...). Dieses Teil bekommt ein 1 m langes Wasserleitungsrohr zur Verlängerung. Damit löst man auf einer Hebebühne jede Federkugel, da man durch Anhängen des Eigengewichts (bei mir etwa 115 kg) ein Moment erzeugen kann, was selbst den Hals der Federkugel platisch verformen kann. Durch kontrollierte Krafteinleitung vermeidet man Schäden in der Umgebung der Federkugeln (Blechhalter), die bei unkontrollierten Zerren unter dem Wagen in der teilweise falschen Richtung entstehen. Alle Federkugeln bis auf die an den hinteren Federbeinen werden drucklos gelöst. Gernot
25. August 200521 J. Die Hydraktivkugel, der Druckspeicher und die Antisinkkugel sollten nur im drucklosen Zustand gelöst werden, dazu den Motor etwa eine Minute in Niedrigstellung laufen lassen und die Druckablassschraube am Druckregler öffnen. Bei den hinteren Kugeln hilft manchmal nur bloße Gewalt , da sie der Feuchtigkeit und dem Streusalz ausgesetzt sind. Dazu musst du sie mit Hammer und Meißel lösen (in die richtige Drehrichtung!!), bis anfangen sich zu drehen, das funktioniert fast immer. Die hinteren Federkugeln immer unter Maxdruck anlösen und dann den Druck wie oben beschrieben ablassen, meistens lassen sie sich dann mit der Hand abschrauben. Selbst wenn die Kugeln mit dieser Methode gelöst wurden, kann man sie noch befüllen lassen. Am einfachsten geht es natürlich mit dem original Federkugelschlüssel von Citroen, der gehört aber nicht unbedingt zur Grundausstattung von uns Hobbyschraubern. Für andere Vorschläge bin übrigens auch ich dankbar. Gruß aus Lübeck Jan
25. August 200521 J. Hallo, es gibt keinen "Original Federkugelschlüssel von Citroën". Das ist eine leichte Kettenrohrzange für 4" - Rohre von FACOM. Gernot
25. August 200521 J. Ich habe mit dem Kettenschlüssel von Meisen und Standardknarre (Hazet) am XM beste Erfahrungen gemacht. Druck zum Lösen aller Kugeln (6 Jahre alt) komplett abgelassen und hängende Räder (Bühne). Nur beim zusätzlichen Bremsdruckspeicher musste ein Drehmomentschlüssel her (da diese Kugel nur an einem dünnen Blechlein dranhängt, musste ich den Ventil-Kugel-Komplex vorher abschrauben und in den Schraubstock einspannen.) Der besagte Kettenschlüssel packt gut zu und ist m.E. unkaputtbar. Jörg
25. August 200521 J. Gernot posteteHallo, es gibt keinen "Original Federkugelschlüssel von Citroën". Das ist eine leichte Kettenrohrzange für 4" - Rohre von FACOM. Gernot Ich habe die dieses Werkzeug über Citroen gekauft, es wurde auch schon öfter bei eBay angeboten. Leider habe ich die Citroen Teilenummer nicht zur Hand. Es ist ein Edelstahlbandschlüssel, der genau auf den Durchmesser der geschweißten Kugeln abgestimmt ist und einen Anschluß für 1/2 Zoll Knarren hat. Gruß aus Lübeck Jan
26. August 200521 J. Hallo, Citman - Jan meint wahrscheinlich dieses Teil, das als Original Cit-Teil verkauft wird: Cit-Bestellnummer ist 9972.CH die Werkzeugnummer ist 8611-T Ich hatte damit keinen Erfolg, das Stahlband war garnicht dazu zu bewegen, sich an einer normalen BX-Federkugel kraftschlüssig anzulegen. Ich werde mir nach Gernots Empfehlung eine Ketten-Rohrzange zulegen. >>Grüße, Jürgen
26. August 200521 J. Hallo, dieses Spielzeug hatte ich schon ganz vergessen. Das kann man ´mal nachrechnen. Erst rutscht das Band, dann reißt das Band, wenn man das verstärkt, bricht der Vierkant ab. Die Idee mit der Kettenrohrzang ist gut und vernünftig. Aber bitte nur die leichte Ausführung. Es gibt da richtig heftige Brummer. Die sind zwar so stark, daß man damit eine Federkugel zermatschen könnte, aber um den Hauptspeicher und Hydractivkugeln paßt die dicke Kette nicht herum. Gernot
26. August 200521 J. ACCM Jürgen P. Schäfer posteteHallo, Citman - Jan meint wahrscheinlich dieses Teil, das als Original Cit-Teil verkauft wird: Cit-Bestellnummer ist 9972.CH die Werkzeugnummer ist 8611-T Ich hatte damit keinen Erfolg, das Stahlband war garnicht dazu zu bewegen, sich an einer normalen BX-Federkugel kraftschlüssig anzulegen. Ich werde mir nach Gernots Empfehlung eine Ketten-Rohrzange zulegen. >>Grüße, Jürgen Das Teil meine ich, allerdings ist das Teil auf dem Foto vermutlich die Ausführung für C5-Federkugeln, die haben eine andere Bauform (u.a größerer Durchmesser). Zur Haltbarkeit des des Stahlbandes muss ich Gernot beipflichten, das Stahlband musste schon einmal geschweißt werden. Ansonsten hat es bis jetzt vor allem an für andere Band-/Kettenschlüssel schwer zugänglichen Stellen gut funktioniert. Gruß Jan
26. August 200521 J. Nochmal zur Meisenkette - die ist schon ziemlich dick - beim Y3 bekommt man sie trotzdem über jede Kugel. Preis: 11,25 Euro Ein echter Tipp Jörg
27. August 200521 J. hi, die kette von meisen kann ich ebenfalls nur empfehlen. man kann sie auch für das lösen von ölfilterkartuschen bestens einsetzen. gruss stefan
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