31. August 200520 J. Kennt jemand von Euch die Daten der Komfortfederkugeln, hydractiv von Meisen? Zum Vergleich: ab Baujahr 96 kommen in einer Xantia - Limousine mit Hydractivfahrwerk ab Werk folgende Kugeln zum Einsatz: Radfederkugel vorne: 450 / 45 / 0,7 (Volumen/Druck/Bypassbohrung) Radfederkugel hinten: 400 / 30 / 0,6 Wie lauten die vergleichbaren Werte für die Meisen - Komfortkugeln für Hydractivfahrzeuge? Wäre super, wenn das jemand sagen könnte. Gruss /Axel
1. September 200520 J. Ersteller Nee, können die auch nicht sagen, weil im Katalog von IFHS dort nur "Komfortkugel" steht. Vielleicht hat sich ja jemand von Euch mal die Mühe gemacht, die Bohrung nachzumessen (der Wert interessiert mich am meisten) und könnte die Grösse der Durchlassöffnung mal hier nennen. Gruss /Axel
1. September 200520 J. Möglicherweise wird das absichtlich nicht offen kundgetan, und ohne genaue Lehren kann man hier auch nicht auf Zehntel genau messen. Außerdem, das vergisst man oft, gibt es noch den Faktor "Steifigkeit der Federplättchen". Dickere, manchmal sogar zweilagige Federplättchen wirken sich bei gleicher Bohrung enorm auf die Dämpfung aus. So gibt es übrigens für den CX harte (GTI) und weiche Kugeln, die bei gleichem Druck die selbe Bypassbohrung aufweisen.
1. September 200520 J. Ersteller Hannes, da hast Du natürlich vollkommen recht. Ich weiss allerdings definitiv, dass die Bypassbohrungen bei den IFHS Kugeln grösser sind, ich weiss nur eben nicht wieviel. Da gab's doch auch mal Freaks, die alle möglichen Kugeldaten in einer Übersicht zusammengefasst haben. Sind die Komfortkugeln darin auch erwähnt? Gruss /Axel
1. September 200520 J. Hallo, in Verbindung mit etwas mehr Druck und etwas mehr Volumen ist die größere Bohrung der Komfortfederkugel gerechtfertigt, da bei abgesenkter Eigenfrequenz eine geringere Dämpferkonstante den gleichen Dämpfungsgrad einer Standardfederkugel ergibt. Gernot
4. September 200520 J. Bleibt dann noch die Frage, ob man die Hydractivekugeln oder die Radkugeln weich haben möchte. Empfohlen wird meist, die Radkugeln zu belassen und nur weiche Hydractivekugeln einzubauen. Jetzt muss ich allerdings dazufügen, dass ich keine eigene Erfahrungen mit hydractiven Fahrzeugen besitze und daher nur theoretisch abhandle, doch meiner Meinung sollten in Extremsituationen (also wenn die Hydractivkugel weggeschaltet wird) die Radkugeln des "normalen" Xantia noch immer ausreichende Sicherheitsreserven bieten, beim langsamen Gleiten wird man dann durch den Zusatzkomfort der Hydractivkugel belohnt. Vorteil: Man hat mit Originalkugeln das Auslangen gefunden und braucht nicht auf IFHS zurückgreifen.
5. September 200520 J. Ersteller Theoretisch wäre es natürlich die ideale Lösung, nur den "weich" - Zustand, sprich also die Hydractivkugeln (HA) weicher zu machen. Nur haben die HA-Kugeln leider kein Dämpferelement sondern dieses sitzt im HA-Ventilblock. Eine HA-Kugel kann man also nicht deutlich weicher haben (lediglich Volumen und Druck kann man etwas verändern, nicht aber die Bypassöffnung). Gruss /Axel
5. September 200520 J. Als mein Bruder den neu erworbenen Xantia zurück in die Vertragswerkstatt brachte mit der Bemerkung "zu hart, wandte der alte Werkstattmeister einen Trick an: vorn Kugeln vom BX (kein 16V oder sport) hinten auch BX Kugeln mit 1,4mm aufgebohrt. fährt sich super, und ist fast so weich wie eine überholte Göttin Grüsse Josef
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