3. September 200520 J. Guten Tag! Bei der Restaurierung eines Sm ist mir aufgefallen, daß bei den Radlagern und Antriebswellen überall Schmiernippel sitzen: Für die oberen und unteren Kugelbolzen ,sowie für die Antriebswellen. Aber das eigentliche Radlager hat überhaupt keine. Wie soll man das schmieren? 35 Jahre altes Fett sollte doch mal ersetzt oder aufgefrischt werden. Ich habe zwar einen Spezialschlüssel zum Zerlegen der Radlager, aber auch mit Höllengewalt kriege ich die riesige Mutter innen nicht auf. Das Ding hat ja einen Durchmesser von um die 20cm. Wer weiß da was? Danke
4. September 200520 J. Laut ET-Katalog gabs das vordere Radlager nur als Gesamtteil "Radnabe". Das Teil wurde also planmäßig nie in Werkstätten repariert. Die riesige Schraube wird mir 200 daNm (!!!) festgezogen. "Höllengewalt" beim Öffnen ist bei weitem nicht genug. Tipp kann ich leider nicht beisteuern. Der äußere Lagerring ist 2-teilig. Das nutzte ein Freund von mir zum Abschmieren: er bohrte ein Loch ins Gehäuse, genau mittig und senkrecht. Er schaffte es, mit der Bohrung die Fuge zwischen beiden Ringeilen zu treffen (er hat den Umgang mit Metall gelernt) und baute Schmiernippel ein. Im Übrigen ist die werkseitige Fettfüllung sehr dauerhaft, wenn das Auto wenigstens gelegentlich bewegt wird. Eines halten die Lager aber nicht aus: Reinigung der Radnabe mit Hochdruck-Heißwasserstrahl! Dieser drückt garantiert Sand und sonstigen Dreck in das Lager.
4. September 200520 J. Hi, Du musst einfach nur das SM-Clubheft mal lesen, da stand das mal drin. Oder frag Wolfgang Weiss :-) Carsten (der die Nippels noch bohren will, wobei, BOHREN kannst Du ja sicher besser :-) ).
4. September 200520 J. Ersteller Bohren vielleicht, aber Bei Nippeln fragen wir lieber einen Schönheitschirurgen!
5. September 200520 J. Diese Radlager liegen mir (wie so vielen) auch im Magen. Die eingeholten Meinungen dazu sind konträr und die Empfehlungen für und gegen den nachträglich gebohrten Schmiernippel halten sich die Waage. Neben den Bohrspänen sei auch das unkontrollierte Einbringen des Fettes (also ein Zuviel)eine Gefahr für das Lager, man habe sich schon etwas dabei gedacht, dass man konstruktiv keine Schmierkanäle zwischen den zwei sowieso regelmäßig abzuschmierenden Kugelbolzen und dem Lager vorgesehen habe. Andererseits ist jedes Lagerfett nach 40 Dienstjahren wirklich pensionsberechtigt. Ich werde mich daher auch für den Schmiernippel entscheiden, möchte aber nur einen Profi und Kenner der Materie ranlassen.
5. September 200520 J. Ersteller Habe gerade einen Tip von Wolfgang Weiss bekommen: Mit 3 mm mittig senkrecht reinbohren und den Bohrer dabei regelmäßig fetten. Dan bleiben die Späne im Fett hängen und kommen so mit edm Bohrer raus. Dann nur im oberen Bereich des Lochs auf Gewindegröße bohren. Gewinde schneiden, auch mit Fett. Nippel rein. Fertig.
5. September 200520 J. ... ein magnetisches Tool zum Herraussammeln NACH dem Bohren wäre ne Idee. Ich mach das aber auch noch, bald. Wichtig sind wohl 2 Nippel, rein und raus ... Carsten
6. September 200520 J. Die 2. Öffnung muss beim Abschmieren aber offen sein: ein Schmiernippel hat ein Ventil.
6. September 200520 J. Ersteller Wird das überschüssige Fett denn nicht seitlich an den Filzdichtungen entlang rausgequetscht?
6. September 200520 J. gugst du: 'www.citroen-ds-id.com/ds/ds_pivot_hub.html' unter '...grase nipple..' -> guter Beitrag, 'www.citroen-ds-id.com' ist generell eine sehr gute Seite! gruss Patrik
6. September 200520 J. ...wenn Du es DA seitlich rausquetscht, gehen die Dichtringe kaputt, sagt man. Also.....2 Löcher. Quetschen und drehen.... nicht zuviel. Meine Meinung. Carsten
6. September 200520 J. hier de URL als Link http://www.citroen-ds-id.com/ds/DS_Hub_Bearing_Greasing.html
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