13. September 200520 J. Nachtrag zum Thema Fahne : der Begriff "Massenträgheit" hat auch im luftleeren Raum Gültigkeit , und wo keine Atmosphäre , bremst auch kein Luftdruck . Also "flattert" das Ding zumindest so lange , bis die Bewegungsenergie aufgezehrt ist .
13. September 200520 J. @Helge: Irrtum meinerseits. Ich finde die "kopierten Sachen" besser als das Original. Liegt das an meinem Geburtsort Schönebeck ?
13. September 200520 J. Es gibt zur amerikanischen Raumfahrt eine "Doku": Kubrick, Nixon und der Mann im Mond. Satirisch... Es gab da auch mal sowas, warum die Fahne flattert und wie es mit den restlichen Fotos aussieht. Was daran Indiz für Fake ist und was Indiz für Echtheit ist, ich kann mich aber nicht mehr so recht erinnern...
13. September 200520 J. Ersteller Hallo! Vielen Dank für die Bestätigung. Vielleicht fällt Dir auch noch ein, wo Du das mal gelesen hast? MFG ACCM Markus Justin posteteHallo, eine Ähnlichkeit in der Optik ist nicht zu leugnen (wurde bereits in den zeitgenössischen Berichten über den ZX festgestellt); die damals noch üblichen Erlkönig-Bilder, die ja noch weit von der heutigen "Perfektion" entfernt waren, zeigten übrigens bisweilen auch retuschierte Yugos als neuen Citroën. Zu der Zeit ging die Fachpresse auch noch davon aus, daß der zukünftige kompakte Citroën "FX" heißen würde ..im übrigen: ich bin bisher zwar noch keinen Yugo gefahren; ich gehe aber stark davon aus, das spätestens dann alle Ähnlichkeiten vorüber sind ;-) Gruß.
14. September 200520 J. (Wolfgang) posteteWas meinst Du mit dem Bertone-typischen Übergang? Bertone-typisch ist, dass die Kotflügel über dem Niveau der Seitenscheiben enden, es also eine Stufe in der Seitenansicht gibt. Und dass diese Stufe mit Hilfe der Außenspiegel und nicht durch eine Sicke kaschiert wird, diese enden dann meistens auf Höhe der Kotflügel. Besonders auffällig beim Xantia/XM. Beim Florida ist es schon grundsätzlich genauso, wirkt nur etwas grobschlächtiger gezeichnet. Auf mich wirken Florida und ZX wie zwei Frauen, die verschieden aussehen, aber dasselbe Kleid anhaben. Détaillösungen wie die heruntergezogene Motorhaube oder der hintere Radausschnitt sind gleich, die Proportionen und die Linienführung ist aber verschieden. Xantia und Espero wirken dagegen wie zwei Zwillinge, die auf keinen Fall als solche identifiziert werden wollen. Gleiche Linienführung aber unterschiedliche Détails. Dasselbe würde ich übrigens einem Auto zuschreiben, dass hier noch gar nicht genannt wurde, dem ersten Seat Ibiza (bei dem auf dem Motor noch „System Porsche“ stand). Der ist zwar kleiner und hat eine völlig andere Front als der Florida, aber bei genauerer Betrachtung entpuppen sich die beiden als enge Verwandte. Ab der A-Säule wirklich sehr, sehr ähnlich, im Innenraum übrigens genauso. Weiß zwar nicht, ob der Ibiza auch von Giorgiaro (schreibt man den echt so?) ist, würde mich aber überhaupt nicht überraschen. Bis vor einem Jahr dachte ich auch, dass ZX/Florida enge Verwandte sind, der Eindruck hält aber beim Live-Erlebnis nicht stand. Der Florida gefällt mir übrigens trotzdem – für ein Ostblockauto aus den 80ern wirklich bemerkenswert.
15. September 200520 J. Ersteller Hallo! Da hast Du vielleicht recht: der ZX ähnelt dem Florida mehr in diversen Details als in der Gesamtlinie. Der Ur-Ibiza hat offenbar auch was mit Giugiaro zu tun. (Wie der ZX hat ja auch der Ur-Ibiza in China eine zweite Karriere gemacht). Bei der zweiten Ibiza-Generation erinnert das Heck doch ziemlich an den ZX.... MFG Maik Gutser postete (Wolfgang) posteteWas meinst Du mit dem Bertone-typischen Übergang? Bertone-typisch ist, dass die Kotflügel über dem Niveau der Seitenscheiben enden, es also eine Stufe in der Seitenansicht gibt. Und dass diese Stufe mit Hilfe der Außenspiegel und nicht durch eine Sicke kaschiert wird, diese enden dann meistens auf Höhe der Kotflügel. Besonders auffällig beim Xantia/XM. Beim Florida ist es schon grundsätzlich genauso, wirkt nur etwas grobschlächtiger gezeichnet. Auf mich wirken Florida und ZX wie zwei Frauen, die verschieden aussehen, aber dasselbe Kleid anhaben. Détaillösungen wie die heruntergezogene Motorhaube oder der hintere Radausschnitt sind gleich, die Proportionen und die Linienführung ist aber verschieden. Xantia und Espero wirken dagegen wie zwei Zwillinge, die auf keinen Fall als solche identifiziert werden wollen. Gleiche Linienführung aber unterschiedliche Détails. Dasselbe würde ich übrigens einem Auto zuschreiben, dass hier noch gar nicht genannt wurde, dem ersten Seat Ibiza (bei dem auf dem Motor noch „System Porsche“ stand). Der ist zwar kleiner und hat eine völlig andere Front als der Florida, aber bei genauerer Betrachtung entpuppen sich die beiden als enge Verwandte. Ab der A-Säule wirklich sehr, sehr ähnlich, im Innenraum übrigens genauso. Weiß zwar nicht, ob der Ibiza auch von Giorgiaro (schreibt man den echt so?) ist, würde mich aber überhaupt nicht überraschen. Bis vor einem Jahr dachte ich auch, dass ZX/Florida enge Verwandte sind, der Eindruck hält aber beim Live-Erlebnis nicht stand. Der Florida gefällt mir übrigens trotzdem – für ein Ostblockauto aus den 80ern wirklich bemerkenswert.
19. September 200520 J. _blossom_ posteteDer Lada ist ein Lezenzbau des Polski Fiat, der eine Lizenz des Fiat (Italien) ist / war. Jetzt werden Autos unter dem Kürzel FSO verkauft und gebaut. Hallo blossom, das ist nicht korrekt. Der Shiguli/ Lada geht auf den Fiat 124 zurück. Der Polski Fiat dagegen auf den, in der Modellhierarchie des Fiatkonzerns der 60er Jahre, eine Nummer größeren Fiat 125. Letzterer hatte übrigens einen netten Klang, fast Alfa-like. Beide Modelle waren zeitgleich im Fiatprogramm, der 125 etwas älter. Da hat niemand etwas geklaut. Grüße, Milan
19. September 200520 J. Nachtrag: Durch optische Retuschen (Lada 2106) des ursprüglichen Modells, ist der Lada erster Serie zumindest optisch wirklich ziemlich nah an den 125er Fiat herangerückt. Fiat 124 Coupe und Cabrio sind im übrigen eine Klasse für sich. Kommen auch heute noch gut, wenn sie nicht weggerostet sind. Der Yugo ist wohl ein neu eigekleideter Fiat 128, der in Jugoslawien als Zastava 1100 (hier in der Version mit großer Heckklappe) produziert wurde.
19. September 200520 J. Den Polski Fiat erkennt man am kleinen Zusatz p hinter dem Typenschild. Und ja, warn 125er.
19. September 200520 J. Es gab auch einen 124 3P. Was hier allerdings als Hinweis auf die Türen zu werten ist. Der Zastava heißt mittlerweile Skala, wer AutoBild liest weiß das
20. September 200520 J. Was, den 128er-Verschnitt gibts noch? Nebenbei bemerkt: Weiter vorne wird sich gewundert, dass sich Yugo italienisches Design leistet, wegen der Kosten. Ich glaube nicht, dass die Firma bis dato eine Designabteilung besaß. Für den 128er Nachbau überflüssig. Wahrscheinlich null Know-How, wie man ein Auto vom Papier aufs Fließband bringt. Da war es sicher keine dumme Idee, sich von außen Hilfe zu holen.
20. September 200520 J. Hallo! http://www.autoindex.org/maker.plt?no=2088&g=Zastava Besonders erstaunlich: um den Gebrauchtwagenimport aus der EU nach Serbien-Montenegro einzudämmen, hat man in Serbien-Montenegro beschlossen, nur noch Gebrauchtwagen ins Land zu lassen, die mindestens die Euro-3-Norm erfüllen: erstaunlich, wo doch viele heimische Neu-Produkte offenbar gar keinen Katalysator haben. MFG
21. September 200520 J. Der kleinste Yugo war/ist der Rover 114, inwiewiet ist da denn Verwandtschaft zum 104/LNA/Samba? Irgendwie innen und hinten sehr komisch deja-vu mäßig...
21. September 200520 J. Hallo! Irrtum. Der kleinste Yugo war ein Fiat 127. Da gibt es absolut keine Verbindung zum Rover 100/Metro. MFG Pizzicato posteteDer kleinste Yugo war/ist der Rover 114, inwiewiet ist da denn Verwandtschaft zum 104/LNA/Samba? Irgendwie innen und hinten sehr komisch deja-vu mäßig...
21. September 200520 J. Pizzicato postete Was auch erklärt, wie schlampig man gearbeitet hat, denn die waren ja schneller wieder unten als sie hochkamen. Tupolev war ein Abklatsch. Ich hab vor Jahren irgendwo gelesen, daß den Tupolev-Spionen absichtlich fehlerhafte Blaupausen zugespielt wurden. Stand im Spiegel. Obs wahr ist ?
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