21. September 200520 J. Hallo erstmal, Also... nachdem vor ein paar Tagen mein altes Auto (Opel Vectra A 1,6i und 16 Jahre alt) einen wirtschaftlichen totalschaden erlitt spiele ich sehr mit dem Gedanken mir in den nächsten einen Gebrauchten Citroen C5 mit ca 60000 - 70000 km zu kaufen. Da ich die Strecke Mannheim-München zweimal die Woche fahre würde sich für mich eigentlich nur ein Diesel lohnen, also der 2,0 oder 2,2 HDI. Welcher dieser Motoren wäre empfehlenswerter? Ist der 2.2 HDI wirklich so durchzugsschwach? Ab welchem Baujahr leidet der C5 I nicht mehr unter diesen ganzen Kinderkrankheiten? Ausserdem habe ich noch folgenden Plan: Gleich nach dem Kauf soll das Auto auf Salatöl umgerüstet werden (kein Biodiesel).Hat jemand schon Erfahrungen damit? Also ich suche auf jeden Fall ein großes Auto mit dem ich nicht alle paar Wochen in die Werkstatt muss, das nicht soviel verbraucht und mit dem man auf der Autobahn trotzdem flott unterwegs sein KANN. Meine Eltern hatten bereits nach eine alten GS und BX einen Xantia 2.0Hdi mit 109 PS. Dieses Auto war wirklich super. 120000 Kilometer ohne einen außerplanmäßigen Werkstattaufenthalt und 6 Liter Verbrauch. Mittlerweile fahren sie einen C5 2.0Hdi, der auch schon 80000 km ohne Macken läuft. Waren das Glücksfälle? Vielleicht kann mich ja hier jemand beraten... Greetz
21. September 200520 J. das ist eher normal, wg umbau auf anderen betriebsstoff www.rapstruck.de, gruß der bachmayer
22. September 200520 J. Hallo, hier meine Erfahrungen: C 5 Serie 1, 2,0 HDI Probleme: Hinterachspoltern (beseitigt, Garantie), , nach tagelangem Abstellen war 2x die Batterie leer, keine sonstigen außerplanmäßigen Aufenthalte, abgegeben mit 70.000 km (Leasing-Rückläufer). C 5 Serie 1, 2,2 HDI Automatic, Kombi Probleme: Knistern der Türdichtungen (behoben, Garantie), 1 Federbein undicht (behoben, Garantie), beide Schließmotoren für die hinteren Seitentüren defekt und ausgetauscht bei 90.000 km. Bin nie liegen geblieben, Kleinigkeiten wurden umgehend in der Werktstatt beseitigt, insgesamt waren bzw. sind beide C 5 - Diesel sehr zuverlässig. Außer von einer Antrittsschwäche bei niedrigsten Drehzahlen kann bei beiden HDI von Durchzugsschwäche keine Rede sein. Der Unterschied zwischen beiden Motoren ist allerdings relativ gering, nur verbraucht der 2,2 scheinbar mehr (ist aber in meinem Fall nicht ganz vergleichbar, weil der 2,0 als Schaltwagen und der 2,2 in Automatic-Ausführung fährt und schwerer ist, weil ein Kombi). Hinzu kommt, dass ich beide C5 zwar kritisiere wegen ihres stoßigen Federungsverhaltens bei kleinen Unebenheiten im Langsamfahrbereich, der Komfort auf längeren Autobahnstrecken ist aber (Geräusch, Federung, Sitze) ausgesprochen gut, man kommt garantiert ausgeruht und nicht ausgelaugt an. Toll auch der Tempomat, der dies noch unterstützt. Gruß aus Mannheim Manfred Heck
22. September 200520 J. Ergänzung: Alternativ würde ich an die Umrüstung auf Gas denken. In Mannheim gibt es Gastankstellen (z. B. Untermühlaustraße). Gruß aus Mannheim Manfred Heck
22. September 200520 J. Zur Umrüstung auf Gas wäre es allerdings praktisch, zuvor einen Benziner zu kaufen. Nurmalsoanmerk. >>Jürgen
22. September 200520 J. ist natürlich richtig. Wobei ich nun anmerken darf, dass vermutlich die C5-Benziner auch gebraucht billiger zu bekommen sind als ein C5-HDI und das relativiert die Umrüstungskosten auf Gas etwas. So langsam kriegen wir die richtige Konfiguration für den "Mannemer" wohl zusammen, gell? Gruß aus Mannheim Manfred Heck
22. September 200520 J. Ersteller Ok vielen Dank Manfred, das hilft mir doch schonmal weiter. Hab da aber noch ne Frage: Weiß zufällig jemand, was beim C5 2.0 Hdi für eine Dieseleinspritzpumpe verbaut ist? Ist die von BOSCH? Weil ich habe weiter nachgeforscht und gelesen, dass die BOSCH-Einspritzpumpe am besten mit Salatöl klar kommt. Und die Einspritzpumpe ist auch das einzige Teil, was unter dem Umbau leidet (mal abgesehen vom Rußpartikelfilter).
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