28. Dezember 200520 J. Moin, habe hier gerade auch aus dem Fenster geschaut. Es ist alles schneeweiss. Glücklicherweise brauche ich kein Auto, um ins Amt zu gelangen und kann bequem zu Fuss gehen. Allerdings werde ich wohl früher aus dem Haus gehen als sonst. Gestern war der Heimweg schon beschwerlich und teilweise glatt. Lieben Gruss von Oliver, der jetzt erstmal Schnee fegen geht.
28. Dezember 200520 J. Moin, wir liegen hier ca. 430 meter über NN und es ist alles weiss. Ich hab mir dieses jahr die GoodYear Vector 5 auf meinen XM aufgezogen und bis jetzt ,toitoitoi, keine probleme. Letzte woche waren wir in köln, bei gross-gerau war die fahrbahn spiegelglatt da hilft nur langsam fahren. gruss aus dem verscheiten odenwald
28. Dezember 200520 J. ..anbei ein paar eindrücke vor ein paar wochen.... hier links seht ihr, oder auch nicht, meinen XM unter einer ganzgarage. ps:also das einsetzen von bildern muss ich noch ueben
28. Dezember 200520 J. So, jetzt mal noch meinen Kommentar: Als täglicher Vielfahrer bin ich auch als Flachlandbewohner (Kölner Bucht, Rheintal mit sehr wenig Schnee) ein absoluter Winterreifenbefürworter. Schon in wenigen Kilometern Entfernung vom Rheintal kann die Wetter- und Verkehrslage dramatisch anders aussehen. Und ich möchte nicht bei jedem Wintereinbruch das Auto stehenlassen. Übrigens: Ist Euch schon aufgefallen, daß auch gute Winterreifen viel schneller ihre Verschleißgrenze erreichen als Sommerreifen?? Ich habe auf dem XM die Vorjahres-Testsieger Goodyear UltraGrip 6. Mit nur noch knapp der halben Profiltiefe (3,5 mm) rutsche ich damit auch bei vorsichtiger Fahrweise schon gefährlich durch die Gegend. Die sind jetzt dringend erneuerungsbedürftig, denn die feinen Lamellen sind gar nicht so tief eingeschnitten, so daß man jetzt teilweise nur noch größere Profilblöcke sieht. Winterreifen sind leider also doch ein Kostenfaktor gegenüber Sommerreifen, aber ein riesiger Sicherheitsgewinn! >>Jürgen
28. Dezember 200520 J. Ja, Jürgen Was Du schreibst, ist wichtig und richtig. WR kosten zusätzlich Geld, mit guter Begründung. Der Verschleiß ist natürlich auch größer als bei SR, wenn es etwas wärmer ist, und man natürlich nicht ständig hin und her wechseln kann. Ich kenne da so einige WR-Befürworter, die meinen, Sie wären ganz groß, wenn sie mit Reifen unterwegs sind, die zwar die Schneeflocke haben, aber wenig Profil. Da hätten sie besser ihre noch gut profilierten SR drauf gelassen !!! Bei Schnee und Matsch (S+M) hilft nur Profil, Profil und nochmal Profil. Ähnlich wie bei Wasser auf der Fahrbahn. Bei Eis hilft nur LANGSAM fahren oder zu Hause bleiben. @Marcus Z. (#252) So ähnlich sieht das bei uns gelegentlich auch aus (knapp 300 m ü. NN). Ich weiß ja nicht, wo Du im Odenwald wohnst. Obwohl ich viel mit dem Rad unterwegs bin, kann ich die Häuserkette auf den Bildern nicht zuordnen. Vielleicht fährst Du aber auf dem Weg nach GG bei uns vorbei (s. Profil). 30 Jahre habe ich zuvor in der Eifel gewohnt (550 m ü. NN) und war auf das Autofahren immer angewiesen. In Sachen Winterfahren sollte man mir deshalb eine gewisse Kompetenz nicht absprechen. Deshalb kann ich mich in einem thread zum Thema WR nicht völlig zurückhalten, obwohl es angesichts des Niveaus einiger Beiträge hier geboten wäre. Grüße und allzeit gute Fahrt
28. Dezember 200520 J. @Knut Rothstein ah ja, da fahre ich taeglich durch wenn ich zur arbeit muss. Lindenfels im Odenwald, das ist mein standort.
28. Dezember 200520 J. @Marcus Z. Danke, dann habe ich doch in die richtige Richtung gedacht. Bei mir vor der Haustür, ca. 8%-Steigung, kann ich nach Schneefall regelmäßig meine Studien treiben: Welche Autos mit welchen Reifen und welchen Fahrern/Fahrerinnen bevorzugt stehen bleiben. Denen, die sich hier gelegentlich sehr klug zum WR-Thema äußern (Tenor: Mit WR ist alles wie im Sommer), sei gesagt: Es gibt da Effekte, die den Unterschied zwischen WR und SR völlig zudecken. Gruß
28. Dezember 200520 J. Hm...ich weiß nicht so recht. Mir liegt das immer noch etwas schwer im Magen, wenn ein für ganz Deutschland geltendes Gesetz verabschiedet wird, ohne auf regionale Besonderheiten Rücksicht zu nehmen. Es ist ja auch sehr schwammig formuliert. Genau betrachtet, müsste der Autofahrer immer einen zweiten Reifensatz dabei haben, da "die Ausrüstung an die Wetterverhältnisse anzupassen ist". Also Winterreifenfahrer bei sagen wir mal +10°C wieder auf Sommerreifen wechseln müssten, da Winterreifen bei höheren Temperaturen einen schlechten Gripp haben. Ich wohne z.B. in einer Gegend in der der Winter Tagestemperaturen mit Plusgraden hat (letzten Freitag mittags +8°C) und Nachts friert es. Auch der Schnee von gestern ist auf den Straßen abgetaut und letzte Nacht gefroren. Auf der Straße konnte man gestern abend Schlittschuh laufen. OK, es hat wieder etwas geschneit und unter dem Neuschnee befindet sich nun eine Eisschicht. Bei aktuellen Temperaturen von +0,5°C wird das auch ein Weilchen liegen bleiben, aber das Problem was wir hier haben ist nicht Schnee sondern Eis. Theoretisch müssten wir hier, um dem Gesetz zu genügen, Spikes aufziehen. Gruß Bernd
28. Dezember 200520 J. [...] (Tenor: Mit WR ist alles wie im Sommer) [...] wuerde ich mir keine gedanken drum machen, die natuerliche auslese wird sich schon darum kuemmern. Wie gesagt, auf der fahrt nach koeln hab ich noch nie so viele unfaelle gesehen, fast alle mit eingedrueckter front und was echt aufgefallen war : sehr viele BMWs. Ohne scheiss. ESP, ESD und wie die elektronischen helferlein auch heissen moegen, irgentwann ist auch bei denen schluss und das haben die fahrer wohl auch mitbekommen als sich die motorhaube woelbte. Ich habs auch ohne elektronik gemerkt wie der XM gerutscht ist und dann runter vom gas, wenns sein muss (und es musste stellenweise sein) mit 50 dahingetuckert aber immerhin heile hin und zurueck. Trotz der vielen unfaelle sind die leute wieder ein paar kilometer weiter mit high-speed auf die ueberholspur (die kaum geraeumt war). Ich weiss auch nicht, scheinbar mag ich mein XM einfach zu sehr, als dass ich ihn fuer 10 Minuten frueher am ziel opfern wuerde. Ich halte nichts von gesetzlichen regelungen/vorschriften obwohl ich mich schon oft ueber die sommerreifenfraktion geaergert hab wenn sie wieder mal den verkehr aufhalten. Aber wo kommen wir dahin alles gesetzlich festzulegen ? Wo bleibt der gesunde meschenverstand ??
28. Dezember 200520 J. Hallo Marcus, in der heutigen Zeit und in diesem Land muss alles gesetzlich geregelt werden. Denn es heisst leider nur all zu oft: legal, illegal, sch....egal. Ich trau mich, zu behaupten, dass es keine gross angelegten Plünderungen gibt, nur weil es verboten ist. Vielleicht ist das krass, aber ich fürchte, es ist wahr. Nimm die Tempo-30-Schilder aus Wohngebieten, oder die Tempo-50-Schilder aus den Ortschaften und die Leute würden mit Vollgas durch die Stadt brausen. Mit Sommerreifen passieren im Winter die grausamsten Unfälle. Und die Leute behaupten, sie fahren ja vorsichtig, also brauchen sie keine Winterreifen. Der nächste Schritt ist das entfernen der Bremsen. Denn sie fahren ja vorsichtig - und die Räder sind dann auch leichter und federn besser. Das mit der natürlichen Auslese (die ich im Großen und Ganzen befürworte) ist auch nicht immer richtig. Denn oft genug werden Schuld lose ausgelesen... Viele Grüße und immer schön locker bleiben. Helge PS: Ich geh jetzt die neue Espressomühle testen. Jemand 'n Espresso?
28. Dezember 200520 J. Marcus Z. postete[...] Wie gesagt, auf der fahrt nach koeln hab ich noch nie so viele unfaelle gesehen, fast alle mit eingedrueckter front und was echt aufgefallen war : sehr viele BMWs. Ohne scheiss. ESP, ESD und wie die elektronischen helferlein auch heissen moegen, irgentwann ist auch bei denen schluss und das haben die Fahrer wohl auch mitbekommen als sich die motorhaube wölbte. [...] Moin, als ich vor ca. 7 Jahren erstmals mit meiner Göttin des Winters unterwegs war (mittlerweile tu ich es ihr nicht mehr an...), fielen mir auch die zahllosen BMW und DB auf, wie sie trotz ihrer elektronischen Heinzelmännchen anscheinend nicht in der Lage waren, die üppig vorhandene Kraft sinnvoll auf die verschneite Straße zu bringen. Mit Madame habe ich sie an der Steigung allesamt problemlos überholt. Und dieses Erlebnis hatte ich, wohlgemerkt, mit Sommerreifen. Dennoch möchte ich der den Witterungsverhältnissen angepassten Bereifung das Wort reden - auch Madame bekam noch im selben Winter (1998/99) ihre Winterschlappen.
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