20. November 200520 J. nicht nur in der Printversion, sondern auch ausführlicher im Netz: http://www.spiegel.de/auto/fahrberichte/0,1518,385621,00.html
20. November 200520 J. Was mir besonders beim Artikel des Spiegels gefällt: Mit nahezu perfekter Geräuschdämmung und hydroaktivem Fahrwerk schwebt der Wagen flüsterleise und frei von jeder Schwingung durch die Champagne. Das lässt hoffen!!
21. November 200520 J. Hallo, "..aber dem CX oder dem riesigen XM trauert heute kaum jemand nach." nun ja, der SPIEGEL wird es gewissenhaft recherchiert haben ;-)) Gruß.
21. November 200520 J. Es stellt sich die Frage, ob überhaupt irgendein Spiegel-Redakteur den Wagen gefahren hat. Das ist sicher nicht geschehen. Erschreckend.
21. November 200520 J. Was hat mir ein Kumpel mal gesagt: "Du musst zu allem eine Meinung haben, auch wenn du keine Ahnung hast, so ist das heute." Ich zweifle diese These ja immer noch an... Gruß Fred
21. November 200520 J. Michael S. posteteEs stellt sich die Frage, ob überhaupt irgendein Spiegel-Redakteur den Wagen gefahren hat. Das ist sicher nicht geschehen. Erschreckend. Wieso ist das "sicher nicht geschehen"? Journalisten werden hofiert und ständig eingeladen, den C 6 zu fahren. Warum sollte der Spiegel nicht davon Gebrauch gemacht haben?
21. November 200520 J. Also wenn ich den Artikel im SPIEGEL Nr. 47 vom 21.11.2005 lese, dreht sich mir der Magen rum. Als Beispiel hierfür nur ein Zitat: ...ihre (DS) hydropneumatische Federung ist inzwischen unter Luxuswagen weit verbreitet... oder: Der C6 steht etwa im Wettbewerb einer E-Klasse von Mercedes, die inzwischen ebenfalls auf Luftfedern schwebt (und mit nachhaltigen Pannenserien auch düstere Citroen-Traditionen aufnahm)... Kommentar überflüssig. Wenn der SPIEGEL so nachlässig recherchiert, ist mir sein extremer Bedeutungsverlust in der deutschen Presse im Vergleich zu den 60ern und 70ern klar. Gruß aus Mannheim Manfred Heck
21. November 200520 J. Nun, der Spiegel benutzt zum einen die Presse-Fotos von Citroen und kein eigenes bzw. Agentur-Bildmaterial. Zum anderen wirkt der Text wie oben schon erwähnt erstens schlecht recherchiert und wie ein Abklatsch der Citroen-Mitteilungen in Prospekten und Internetauftritt.
21. November 200520 J. Hallo. Auch in "Die Welt am Sonntag" gab es einen Artikel über der C6. Insgesamt ganz positiv. Link hier: http://www.wams.de/data/2005/11/20/805935.html Besonders gut gefällt mir: ...Aber Citroen-erfahtrene Kunden werden sich das Auto nicht anders wünschen. Wer rasen will, soll ruhig BMW fahren oder sich von Audi die Wirbel stauchen lassen... :+) oder:... Der c6 trägt seinen Luxus dezent nach außen. Nur so mögen das Franzosen. Statussymbole aus denen sich der Wohlstand ablesen ließe, sind ihnen ein Greuel... Ein wenig Kritik gab es auch. Gruss Seve
21. November 200520 J. Wenn "der Geist der Göttin durch die Flure weht", soll wohl nicht die DS sondern die Kriegsgöttin Athene gemeint sein. Wie kann man diese sich dem Zeitgeist anbiedernde Limousine in ihrer Banalität mit der seinerzeit revolutionären DS und ihren IDen vergleichen! Aber wem sag ich das. "Der 4,91 Meter lange Viertürer passt - ähnlich wie die DS vor 50 Jahren - in keine der üblichen Schubladen: Er ist weder Limousine, noch Schrägheck, noch Coupé - vereint aber mit Ausnahme von Kombi und Van so ziemlich alle Karosseriekonzepte, die in der gehobenen Mittelklasse angeboten werden." Dummes Blabla... Holger
21. November 200520 J. Ja, ein Jammer. Wenn auch ein recht gefälliger... Holger Edith: Der Bericht oder das Auto?
21. November 200520 J. Hmm, kann eure Meinungen zum Artikel nicht teilen. Veränderungen zu früherem Spiegel-Stil kann man sicher an anderen Beiträgen festmachen, aber dies hier ist doch klassischer, spöttischer "Spiegel". Da wird die geschwollene Werksauskunft, "die Gene von Citroën" wohnten dem neuen C6 inne, fröhlich hinterfotzig zerrupft. Der Déesse wird bescheinigt, "im Rückblick das spektalulärste Innovationspaket der Automobilgeschichte" gewesen zu sein. Beim C6 erkennt man hingegen "allerlei artige Innovatiönchen, die den C6 durchaus schmücken, aber nicht zum technologischen Leitvehikel machen". Anknüpfungspunkt an die DS ist immerhin der Komfort ("durchaus eindrucksvoll") aber eben auch die "Tradition" mäßiger Motorisierung. Das hat Holger kaum anders formuliert. Und der Satz "Die Ideenkultur, die einst göttliche Gefährte entstehen ließ, erodierte im eisigen Wind betriebswirtschaftlicher Disziplin" könnte doch glatt aus diesem Forum geklaut sein. Der Spiegel, so wie man ihn mag und hasst ... Martin
22. November 200520 J. ...und trotzdem werden alle "großen citroën" im schatten der ds stehen. befreiung ausgeschlossen.
22. November 200520 J. Urps, hoppla & teilweise pardon: Der online Artikel unterscheidet sich ja erheblich von der gedruckten Version. Tsts. Da verstehe ich manche Kommentare dann doch. Bin ich aber erleichtert ;-) (... ne gute Figur macht er ja, dieser CseX, echt ...) Martin
23. November 200520 J. Nun auch ein Artikel im Hamburger Abendblatt. Steht allerdings nix neues drin, die schreiben alle voneinander ab. Der Kofferraum wird immer kleiner, ist mittlerweile "winzig", das Interieur immer langweiliger, die Geräusche immer weniger ... http://www.abendblatt.de/daten/2005/11/23/506123.html
23. November 200520 J. Gibt nur eines: selber fahren und ohne Vorurteile und Vorbehalte den C6 kennen lernen. Alles andere ist Verbalmumpitz. Und das ewige Retro"gesülze" (sorry für den harten Ausdruck) bringt echt nicht weiter. Jeder direkte Vergleich mit real existieren DS/CX oder sonstwas sind einfach fehl am Platz. Der C6 ist ein überaus eleganter und moderner Wagen, der in keiner Weise irgendetwas übertreibt, sei es die Motorleistung oder die Anzahl der Bedienknöpfchen. Da steht der C6 übrigens tatsächlich in bester C-Tradition. Siehe die Motoren von DS/CX etc.. Naja, nicht ganz: der V6Diesel ist hochmodern, ganz im Gegensatz zu den vorgenannten Autos, die schon bei Erscheinen alte Triebwerke hatten. Ich kann den immerzu aufgeführten verzückt verklärten "RÜCK"blick nicht nachvollziehen: Früher war alles besser. Wahrscheinlich bin ich mit knapp fuffzig zu jung oder zu alt für sowas. "....... "..aber dem CX oder dem riesigen XM trauert heute kaum jemand nach.........." Yep, die hatten mich gefragt :-))). CX und XM waren für sich betrachtet tolle Autos, trotz so mancher buchstäblich "kotzigen" Macke. Nachtrauern tu ich denen jedoch nicht. Dafür waren sie als Alltagsfahrzeuge zu langweilig und uneben. Der CX Dimensionen mehr als der XM. Beim DS sieht das etwas anders aus, weil ich den nie richtig im Alltag genutzt habe und mir so etliche Unarten versagt blieben. Dem einzigen DS, den ich je hatte, trauer ich auch nicht nach, dieweil ich ihn ja immer noch habe. Wenn ich nun erst DS und dann C6 fahre, fällt mir zum DS-Feeling nix ein außer, dass er eine sehr gut weiche Federung hat. Der Rest ist Lichtjahre vom C6 entfernt, und zwar in die für Retrotrauerer ("Wir lassen uns das Jammern nicht verbieten" in Anlehnung an einen Karnevalshit) "falsche" Richtung. Nun ja, jedem das seine. :-))))
23. November 200520 J. Hallo, der C6 hat übrigens im EuroNCAP-Crashtest sehr gut abgeschnitten (5*, 4* im Fußgängerschutz = jeweils Höchstwertung). V.a. der vorbildliche Fußgängerschutz wird z.B. hier sehr gelobt: http://www.oeamtc.at/netautor/pages/resshp/anwendg/1117792.html Gruß Alex --- C5 2,2HDI SX Limo
23. November 200520 J. @ Peter Der Umstieg von der DS in ein anderes modernes Oberklasse-Auto brächte einen ähnlichen Effekt. Immer wieder wird was verwechselt - es mangelt nicht an rétro sondern an future! "Jammerer" zitieren die alten Cits im Vergleich zum damaligen Umfeld. Die DS war future, der CX war noch weiter als die anderen, der XM war schon Durchschnitt, und der C6 schämte in seinem Retrokleid, hätte er nicht "allerlei artige Innovatiönchen" zu bieten. Für die Logoabfeierer: "Wir lassen uns das Image nicht verbieten". Nun ja, jedem seinen Blick auf's Armaturenbrett! :-))) Gruß Holger Edith: Super-Crashtest! Muss meine Grafik ändern. Citroën hat jetzt vier FÜNF-Sterne-Kandidaten und zieht nun mit VW und Toyota gleich. Hier der Link zum EURONCAP PDF http://www.euroncap.com/images/results/executive_cars/car_235_2005/Citroen%20C6%20Datasheet.pdf
23. November 200520 J. Holger, da liegst Du falsch. Außer der Hydraulik und einem "unüblichen" Design hatte der DS nix fjutschermäßiges. Teilweise war der verbaute Krempel sogar alt - siehe Motor. Beim Design ist der C6 absolut vom Mainstream abhebend, aus weiter Entfernung bereits eindeutig erkennbar. Man muss es nur sehen WOLLEN. Und die Umsetzung der These "weniger ist mehr" ist außer beim C6 noch nirgendwo inne Oberklasse und obere Mittelklasse zu sehen. Wird aber noch kommen. Dauert aber noch etliche Jahre, bis der Ausstattungsoverkill flächendeckend abgebaut wird. Viele Fortschrittherbeiwünscher haben eher das Pproblem, zu definieren, was FORTSCHRITT ist. :-))))
23. November 200520 J. Mit deiner Einschätzung zur These "weniger ist mehr" bin ich ganz bei dir. Auch was die äußere Schale des C6 betrifft. Kein Problem für mich: Fortschrittlich ist für mich ein Auto, das flexibel ist, also viel Platz und Nutzen auf wenig Verkehrsfläche bietet. Es soll sicher und komfortabel für Menschen verschiedener Körpermaße und für diese auch leicht zu bedienen sein. Es darf gerne einen starken Antrieb haben, der aber sehr effizient und leise ist und keine schädlichen Abgase produziert. Chrom braucht's nicht zwingend. Mir fiele noch mehr ein, aber ich muss jetzt fort... Gruß Holger
23. November 200520 J. Peter V posteteAußer der Hydraulik und einem "unüblichen" Design hatte der DS nix fjutschermäßiges. Hallo Peter, Vielleicht fällt einem doch noch was fjutschermäßiges zur DS ein, wenn man das hier gelesen hat..... Ansonsten geb ich Dir vollkommen Recht. Viel Schnickschnack heisst nicht unbedingt viel Komfort. Mich würden ein schönes klares Interieur und viel Fahrkomfort (Federung, Geräusch, Sitze) viel mehr zufrieden stellen als Schnickschnack (elektrische Sitze, elektrische Zuziehhilfen...). Gruß Markus
23. November 200520 J. Danke Markus. Nachmal @ Peter: Auch wenn es viele nicht wahrhaben wollen, ein Espace war "future" (Monospace und Variabilität), und jetzt ist es gerade der Toyota Prius (Hybrid). Übrigens vollkommen wertfrei betrachtet. Future, weil nach diesen Autos alle anderen genau diese Konzepte übernahmen bzw. im Begriff sind sie zukünftig zu übernehmen. Ach, insofern war ein Matra Rancho auch future. Er hat den SUV-Boom (wertfrei!) vorexerziert und der R4 hat den Berlingo-Style vorweggenommen. Was nimmt der C6 vorweg? Das Konzept der langen Limousine mit Kofferdeckel mit einer Coupéanmutung? Der C6 ist durch und durch rétro. Gruß Holger
23. November 200520 J. Was mich bei dem ganzen Pressegeschreibsel wundert: TA, DS, CX und XM besassen alle ein vollkommen eigenstaendiges Design und waren optisch etwa so verwandt wie ein Kaefer mit einem VW-Bus. Der C6 ist der erste im Bunde, der unuebersehbar und offenbar in voller Absicht einen seiner Vorgaenger zitiert, naemlich den CX. C6-Designer Ploue hat sogar oeffentlich darauf hingewiesen (s. auch Citroen Jubelblatt Voila, eine der letzten Ausgaben) und betont, dass ihm der CX deutlich naeher steht als die DS. Und was schreibt die Presse? Man faselt von der Auferstehung der DS! Ich kann beim besten Willen nicht erkennen, was den C6 mit der DS verbindet, ausser dass beides Citroens sind. Fuer mich ist das ein eindeutiges Zeichen, dass sich die Schreiberlinge nicht im Entferntesten mit der Materie auseinandergesetzt haben, geschweige denn einen C6 (oder einen seiner Vorgaenger) gefahren. Ergo: Tonne!
23. November 200520 J. Aber da der CX der Nachfolger des DS war, hatten die beiden evtl. auch etwas gemein. Ich finde nicht, dass jeder Redakteur seit 1959 Citroen-Fan sein und in CX-Bettwäsche schlafen muss, um sich die Berechtigung zu erwerben, über den C6 zu schreiben. Ist doch auch gar nicht so wichtig, ob DS oder CX Nachfolger. Hauptsache die Kiste fährt. P.S.: Auch meine erste Assoziation war: "Der sieht aus wie ein moderner DS." Muss ich jetzt auch in die Tonne?
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