27. November 200520 J. Hallo, www.zeit.de schreibt Der lange Abschied vom Öl. Hoffnungsträger Wasserstoff. Wie aus Wasser die Antriebsenergie der Zukunft entstehen kann. " ...sind Winter und mit ihm die gesamte Fachwelt überzeugt, daß in Zukunft mit Wasserstoff gefahren wird. " http://www.zeit.de/2005/48/85l-Alternativen?page=3 Gruß, C-Breiling
27. November 200520 J. Hallo C-Breiling und alle, ergibt vielleicht schon Sinn, von Zeit zu Zeit wieder auf diese Technik hinzuweisen. Ein Hinweis zur Überschrift muß aber unbedingt sein: Wasserstoff ist nicht die neue Antriebsenergie, sondern ein Energieträger, Transportmittel sozusagen. Er wird mit Energieaufwand erzeugt, transportiert und verteilt. Die energetische Gesamtbilanz ist also ganz wichtig. Darüber wird seit zig Jahren nachgedacht und geschrieben (Herr Bölkow sei als Protagonist der ersten Reihe erwähnt). Die entscheidenden Fragen sind nach wie vor: Welche Energie wird verwendet, um Wasserstoff zu gewinnen? Wo wird das gemacht? Wie kommt der Wasserstoff bis zum Autotank? Neben den Kosten spielen dabei auch politische Erwägungen eine Rolle. Z.B. wäre der Betrieb einer Wasser-Spaltungsanlage mit Solarenergie am Äquator optimal. Aber, wer betreibt die, wie wird ihre Sicherheit und der Transport des Wasserstoffs zu uns gewährleistet und was kostet das? Verknappung bzw. steigende Kosten für fossile Brennstoffe werden uns der Beantwortung dieser Fragen näher bringen. Das spricht und hört man jetzt allerdings auch schon seit mehr als 30 Jahren. Schöne Adventzeit weiterhin
27. November 200520 J. wasser ist das vehikel. die sonne erzeugt die energie. die der wasserstoff dann umsetzt.
27. November 200520 J. Es gibt bereits einen Citroen mit Brennstoffzelle: Citroen hat zur Entwicklung der Brennstoffzelle eine Kooperation mit dem CEA Grenoble (französische Atomenergiebehörde) schon vor Jahren beschlossen. Wissenschaftler sind sich weitestgehend einig, dass es Wasserstoff als Energieträger nur in Verbindung mit einem massiven Ausbau der Atomenergie geben wird. Solarenergie ist als Energiequelle absolut gesehen zu vernachlässigen. Es sollte der Bevölkerung der sonnenreichen, aber rohstoffarmen, Gebieten in der Welt als Energiequelle zur Verfügung stehen. Und nicht als Exportgut für die reiche Machtclique dieser Länder. Gruß Markus
28. November 200520 J. Wasserstoff ist doch eine nette Idee um unregelmäßig anfallende Energie, z.B. von Windkraftanlagen, zu speichern. Für den Einsatz in Fahrzeugen fehlt es wohl noch an der Technik größere Mengen mit vertretbarem Aufwand zu "tanken". Hier in Kiel wird ja bewiesen, das wasserstoffbetriebene Fahrzeuge durchaus ein wirtschaftlicher Erfolg sein können.
28. November 200520 J. Mit den notwendigen Sicherheitsvorkehrungen könnte man auch Wasserstoffpipelines bauen. Oder von den Sonnenkollektorfeldern im Äquatorbereich mit Tankern rüberfahren. Geht mit Öl ja auch. Eine Tankerhavarie, wäre von den Umweltfolgen sogar harmlos. Gäb aber ggf. eine gewaltige Explosion. Eigent
28. November 200520 J. Da man den Wasserstofftank mit vertretbarem Aufwand im Moment nicht sehr dicht bekommt, hätte man aber auch die für die Tankstelle schöne Situation, daß der Tank im Auto nach einer Woche auch ohne Benutzung schon einmal halbleer ist... Ob das aber die Umwelt freut, wage ich zu bezweifeln. Im Moment scheint der Trend auch weg von der Flüssigwasserstoffspeicherung hin zu hohen Drücken (>300bar) zu gehen. Mal sehen.
28. November 200520 J. Es wird wohl doch darauf hinauslaufen, wie auch immer erzeugtes, Methanol zu tanken. Das Problem mit der Gasdichtheit kenne ich noch aus dem Studium. Wasserstoff diffundiert selbst durch mehrere Millimeter dickes Metall. Ist ein Problem bei der Arbeit im Ultrahochvakuum (UHV) Besonders bei Beschichtungsversuchen.
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