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Inselwitz: "What car? Good or french?"

Hervorgehobene Antworten

Die umfangreichste britische Kundenzufriedenheitsumfrage:

http://www.topgear.com/content/features/stories/2005/11/stories/01/1.html

10 der 13 letztplatzierten Autos kommen aus Frankreich (Berlingo bester Citroën auf Rang 90), 3 der schlechtesten 4 Marken sind die 3 französischen.

Hallo!

Echt erstaunlich. Ich hätte erwartet, dass die Franzosen wegen ihrer Produktionsaktivitäten in UK einen Bonus haben.

Auch erstaunlich: das sehr gute Image von Skoda.

MFG

  • Ersteller

Was produzieren denn die Franzosen in UK?

Ein Trost: Pug und Renault sind noch schlechter...

Hallo!

Wird der 206 nicht mehr dort produziert?

Renault Transporter werden doch auch noch in UK gefertigt.

Es dürfte auch bekannt sein, dass PSa Dieselmotoren von Ford aus Dagenham bezieht.

MFG

Die spinnen, die Brieten ;-)

Ja ne, is klar.

Herr behüte mich vor Sturm und Wind - und Autos, die aus Frankreich sind.

Diese Umfragen spiegeln auch immer ein wenig die Erwartungshaltung der Eigner wieder. Einen Skoda kauf ich mir, weil er einfach, billig und robust sein soll. Und wenn er das ist - dann bin ich zufrieden.

Und wenn ein Honda Jazz 5 Sterne beim Komfort erhält (bin in der Hoppelkiste schon mitgefahren), ein C5 aber nur 3, dann kann man das nur so erklären.

Gruß

Markus

Wie erklärt sich dann der (optisch) auffallend hohe Anteil französischer Fahrzeuge auf der Insel?

007: Das frage ich mich auch gerade. In meiner Nähe gibt es dank britischer bzw. Nato-Streitkräfte eine britische Siedlung. Dort sieht man entweder Citroen, Pug oder BMW. Seltener Saab usw.

Lieben Gruss,

Oliver

Wenn keiner ein französisches Auto hätte, würden die ja in der Umfrage gar nicht vorkommen.

Wie ein Mazda MX-5 bei Komfort und praktischem Nutzen 3 Sterne, ein Xsara oder Peugeot 807 aber nur 2 bekommt, werden aber wohl nur die Briten wissen.

Gruß

Markus

Dank ihres überragenden Sachverstandes haben die Briten es ja geschaft, eine einst zu den weltgrößten gehörende Autoindustrie komplett gegen die Wand zu fahren.

.... außerdem sind alle Brieten notorische Linksfahrer und Rechtsüberholer....

:-)

  • Ersteller
ACCM WOLFGANG ZX postete

Hallo!

Echt erstaunlich. Ich hätte erwartet, dass die Franzosen wegen ihrer Produktionsaktivitäten in UK einen Bonus haben.

Auch erstaunlich: das sehr gute Image von Skoda.

MFG

1.) So dolle schneiden die eigenen Produkte in UK auch wieder nicht ab. Die Wertschätzung für Toyota oder Nissan, die dort produzieren, ist deutlich niedriger als hierzulande. Noch ein Inselwitz: Über den Rover 25 gehen so viele Beschwerden ein, die Händler nehmen schon gar nicht mehr den Hörer ab...

2.) „German engineering“ ist noch eine echte Marke und wird in Zusammenhang mit Skoda sicher laufend erwähnt. Aston Martin wirbt damit, dass beim Vantage der Motor in Deutschland optimiert und das Fahrwerk auf dem Nürburgring getestet wurde. Außerdem haben die Briten eine angeborene Abneigung gegen Elektronikspielereien und Firlefanz, ist ihnen wohl zu hoch. Dem kommen Skoda-Produkte entgegen. Chrysler dürfte davon ebenso profitieren, ansonsten haben US-Produkte einen fürchterlichen Ruf.

3.) Mazda und Honda knüpfen mit dem MX-5 und S 2000 unverhohlen an britische Traditionen an. Eigentlich sind es die Autos, die sie selbst immer herstellen wollten, es aber nie auf die Reihe gekriegt haben. Den MX-5 gab es lange in british racing green. Honda hat traditionell starke Verbindungen nach UK, einst Retter von British Elend und heute Arbeitgeber und Förderer von Jensen Button.

also der s2k is bei mir auch auf 1!!!

Also ich guck hin und wieder mal Top Gear auf BBC, wenn auch abgefahren sind die Testberichte immer recht objektiv. Highlight war vor Jahren mal der Test des Xantia Activa. Der Testfahrer war damals völlig fassungslos vor Begeisterung ob der Kurvenperformance.

Gern erinnere ich mich auch an den Testbericht des Touareg. Der Testfahrer beschwerte sich über folgende Mängel des Testwagens: Klappern an allen Ecken, völlig gefühllose Lenkung die beim Veruch die Kiste auf Kurs zu halten schweißnasse Hände verursachte, eine derartig schwabbelige Federung daß seine Kinder ihm (wörtlich) ins Auto gekotzt hätten und mit dem typischen britischen Humor: Seitdem er die Sportabstimmung des Fahrwerks ausprobiert hätte wüßte er wie es sich anfühlt, auf einer Rüttelplatte mitzufahren.

Ein Kleinwagenvergleichstest mit dem Lupo, Saxo und einigen anderen Wagen endete mit der Empfehlung, den Saxo zu nehmen weil er preiswerter als der Lupo sei und neben anderen Vorzügen einen ganz entscheidenden

Vorteil habe: "...It doesn't look like Bambi..."

Es gibt sie durchaus, die objektiven Briten, die nicht von vorherein jedes Auto bejubeln nur weil es aus Deutschland kommt.

Gruß, Marko

top gear ist eh kult! ich sach nur "how to kill a 911"!!!

Seit mehr als 30 Jahren habe ich englische Freunde. Die haben, weil sie schon mal an der britischen Brille vorbeischauen - deshalb kenne ich sie wahrscheinlich auch -, eine Reihe französischer Autos gefahren. Auch schon zu Zeiten, als ich sie im Gegenzug mit damals noch vorhandenen Produkten von BLMC besucht habe. Die Mehrzahl war leider nicht von Citroën. Peugeot und Renault waren da dominant.

Da meine Freunde aber nichts von Autotechnik verstehen, war und ist die Qualität des Dealers, der Garage immer von größter Bedeutung.

Nach allem, was ich dazu über die Jahre mitbekommen habe, sind Defizite der Franzosen auf dem Servicegebiet eher gewachsen.

Jedenfalls stehen heute Toyotas und Hondas in den Garagen.

Das ist sicher nur ein winziger Blick auf den britischen Markt, den ich da habe. In der Region westlich von Liverpool haben die Japaner aber offensichtlich in den Service investiert und so Kunden gewonnen.

Für Nichttechniker ist dann auch das Auto gut, wenn der Händler freundlich und kompetent ist.

Gruß

Maik Gutser postete

Was produzieren denn die Franzosen in UK?

eine Menge: Peugeot baute im Jahre 2003 200.000 Autos in Ryton,

aktuellere Zahlen hab ich nicht;

Mehr isses meines Wissens nach nicht.

Trotzdem stimme ich dem subjektiven Eindruck zu, daß Franzosen in England weit verbreitet sind.

Japaner allerdings noch viel mehr.....

  • 2 Wochen später...
Nightmare postete

Die spinnen, die Brieten ;-)

*die fahren ja auch links* löl

Hallo!

Da muss ich Dir im Prinzip nochmal recht geben.

Was mich zum Beispiel wundert ist, dass es es sich für Chrysler lohnte den Neon als Rechtslenker zu produzieren.

Den MG-(T)F würde ich schon in später britischer Roadster-Tradition sehen. Vielleicht kam der aber auch nur Aufgrund des MX-5-Erfolges auf den Markt.

Villeicht hätte der in den USA groß rauskommen können.

MFG

Maik Gutser postete

ACCM WOLFGANG ZX postete

Hallo!

Echt erstaunlich. Ich hätte erwartet, dass die Franzosen wegen ihrer Produktionsaktivitäten in UK einen Bonus haben.

Auch erstaunlich: das sehr gute Image von Skoda.

MFG

1.) So dolle schneiden die eigenen Produkte in UK auch wieder nicht ab. Die Wertschätzung für Toyota oder Nissan, die dort produzieren, ist deutlich niedriger als hierzulande. Noch ein Inselwitz: Über den Rover 25 gehen so viele Beschwerden ein, die Händler nehmen schon gar nicht mehr den Hörer ab...

2.) „German engineering“ ist noch eine echte Marke und wird in Zusammenhang mit Skoda sicher laufend erwähnt. Aston Martin wirbt damit, dass beim Vantage der Motor in Deutschland optimiert und das Fahrwerk auf dem Nürburgring getestet wurde. Außerdem haben die Briten eine angeborene Abneigung gegen Elektronikspielereien und Firlefanz, ist ihnen wohl zu hoch. Dem kommen Skoda-Produkte entgegen. Chrysler dürfte davon ebenso profitieren, ansonsten haben US-Produkte einen fürchterlichen Ruf.

3.) Mazda und Honda knüpfen mit dem MX-5 und S 2000 unverhohlen an britische Traditionen an. Eigentlich sind es die Autos, die sie selbst immer herstellen wollten, es aber nie auf die Reihe gekriegt haben. Den MX-5 gab es lange in british racing green. Honda hat traditionell starke Verbindungen nach UK, einst Retter von British Elend und heute Arbeitgeber und Förderer von Jensen Button.

  • Ersteller

Welcher britische Roadster hatte den sonst noch Mittelmotor? Vielleicht stehe ich gerade auf dem Schlauch, aber da fällt mir keiner ein.

Der MX-5 verband britisches Design mit japanischer Qualität, beim MG-F war es eher umgekehrt.

Habe mich auch schon oft gewundert, von welchen Kisten es alles Rechtslenker gibt. Der Neon ist ja noch normal und weltmarktkompatibel – viel mehr wundern mich die rechtsgelenkten Versionen uramerikaischer SUVs, Vans und sogar Pickups. Ob die nach Australien wandern?

"Ob die nach Australien wandern?"

...vielleicht nach Japan?

Hallo!

Woher die alten rechtsgelenkten Ur-Amerikanischen Pick-Ups usw. stammen?

Z.B. aus Südafrika. Da liefen früher sogar Modelle diverser amerikanischer Marken vom Band. Natürlich auch Pick-Ups. Z.b der Ford F 150 oder der Chevrolet El Camino. Besonders krass: die in Südafrika montierten DeSoto-und Chrysler-Modelle.

Natürlich Australien ein wichtiger Markt für US-Modelle: der Ford Explorer soll dort ja ein Renner sein.

(Toyota fertigt in Südafrika z.B. alle HiLux-Modelle für Europa.)

Demnächst startet in Südafrika ja auch die Montage des Hummer H3.

Wer schon mal sehen will, wie sich der Hummer mit giraffen im Hintergrund macht:

http://www.autoblog.com/entry/1234000600039247/

Ob viele US-Mobile nach Japan gehen?

Ansonsten gilt natürlich: kommt auf die Marke bzw. den Konzern an.

Jeep Wrangler, Cherokee, Grand Cherokee, Chrysler Voyager usw.: alles mit Rechtslenkung zu haben.

Dagegegen sind MW z.B. kaum Cadillac-Modelle als Rechtslenker zu bekommen.

Das soll sich wohl auch nicht grundsätzlich ändern.

In UK will Cadillac dementsprechend eine "gemischte" Palette anbieten:

http://www.carpages.co.uk/news/cadillac-and-corvette-part-1-14-10-05.asp

Was den MGF angeht:

Hast recht, Mittelmotor hat eher wenig britische Tradition.

MFG

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