16. Dezember 200520 J. Hallo,.. ich hatte es bereits vor 2 Wochen berichtet, das mein 2400'er CX S1 urplötzlich nicht mehr recht gezogen hat, gasannahme schlechter wurde, letztlich offensichtlich zuviel Benzin bekommen hat, Zündkerzen aufgrund der Probleme verrußt, hatte diese vor einigen Wochen kontrolliert, waren einwandfrei. Ich habe nun 90% der Möglichen Fehler ausschließen küönnen, da ich vieles durch Neuteile ersetzt habe. Das wären: Neue Bosch Zündspule mit Widerstand, komplette Zündkabel durch neuen Original-Satz ersetzt, Benzinfilter erneuert, Vergaser Düsen gereinigt, Vergaser Vorfiltersieb gereinigt (war aber sauber) Zündkerzen kontrolliert und gereinigt waren aber OK,... Außerdem war mir aufgefallen, das der Wagen bei diesem Defekt sehr viel Benzin verbraucht hat, also sehr Fett lief (Es wurde nichts verstellt). Ich hatte die Vermutung, das der Rücklauf zum Tank verstopft war. Hatte diesen mit Preßluft durchgeblasen, das anfangs sehr schwer ging. Den Rücklauf und die Tankentlüftung kann ich ausschließen, alles frei. Mir ist aufgefallen, das aus dem Benzin-Rücklaufschlauch vom Vergaser Keien Luftblasen mehr mitgerissen werden. (früher konnte ich dort immer langsam Blasen laufen sehen wenn der Motor lief.) Die Benzinpumpe fördert auch genügend, so hoffe ich,.. hatte den Rücklauf mal umgeleitet, innerhalb kürzester Zeit kam da fast ein Liter raus... Nach diesen ganzen Prüfungen war der Fehler letztlich NICHT behoben, aber der Wagen lief deutlich besser. Der Fehler tritt nun seltener auf. Der Wagen ruckelt selten noch beim gasgeben für eine kurze Zeit,.. plötzlich läuft er denn wieder gut,... Hat aber nichts mit seiner gewohnten Zuverlässigkeit zu tun,... Wer hat da noch Ideen? Wo könnte ich noch nachschauen... Die Zündanlage selbst schließe ich mal aus,... MfG Andreas
16. Dezember 200520 J. Hallo Nur so ein verdacht: Was für temperaturen hatte es als diese fehler auftraten? Könnte es sich hierbei nicht um eine Vergaser-vereisung handeln? Hatte dies einmal bei einem freund, da ging um die 0 Grad die kiste überhaupt nicht mehr! Dachte schon der spinnt, bei jeder probefahrt die ich machte ging der wagen klaglos (höhere aussen temperatur) bis ich selbst einmal mitfuhr und er es wieder machte! Abhilfe: Ein loch in die plastik abdeckung gemacht, schlauch zum blech über den auspuffkrümmer verlegt ( das der vergaser warme luft ansaugen kann) und der fehler trat nie mehr auf! Schöne grüße aus WIEN Stefan
16. Dezember 200520 J. ACCM Andreas_Hannemann posteteNeue Bosch Zündspule mit Widerstand, Ich hab`s schonmal geschrieben: Mit der neuen Bosch-Zündspule ist mein 2200 Pallas auch nicht vernünftig gelaufen (Fehlzündungen, Schwarzrauch aus dem Auspuff, ruckeln) ! Erst die originale Ducellier hat ihm diese Macken ausgetrieben. Möglicherweise ist der Widerstandswert bei der Bosch-Spule ein Anderer.
17. Dezember 200520 J. Ersteller Hi,.. @Thomas Hirtes Das mit der "original" Spule muß sich aber auch erklären lassen. Mein CX hatte bereits eine Bosch als ich ihn vor nem Jahr gekauft hatte. Leider ist es wohl nicht einfach eine "originale" zu bekommen. Hatte deswegen bei der CX-Basis angefragt, die wohl keinen Lieferanten haben, wie mir mitgeteilt wurde. Der Wagen macht ja auch wieder "weniger Probleme",.. nur habe ich die Ursache nich nicht herausfinden können. Die letzten Möglichkeiten die ich sehe und noch nicht ausgetauscht habe sind: Benzinpumpe, Benzinschläuche, gesamtes Ansauggelumpe im Tank (Der muß eh mal ab wg diversen Fehlern(Schwimmer hat wackelkontakt oder ist kaputt), ist mir aber zu kalt derzeit. ) @dimensch Das ist ja das blöde, an Temperaturen und Vereisung hatte ich auch gedacht. Aber aufgetreten war der Fehler bei deutlichen Plusgraden. Und auch nach diversen Reparaturversuchen in der beheizten Garage! aufgetreten. Wenn ich das richtig sehe hat der Wagen aber eine art vorwärmung... oder wozu geht vom Ansaugtrakt ein Schlauch an den Luftfilter und ein anderer nach unten in so einen Kasten?? MfG Andreas
17. Dezember 200520 J. Moin Nimm mal den Vergaser genau unter die Lupe. Könne sein, daß entweder der Schwimmer im Vergaser oder das Schwimmernadelventil in Vergaser defekt ist. Dadurch bekommt der Vergaser zuviel Sprit und läuft praktisch über. Auf Falschluft würde ich weniger tippen, würde es aber trotzdem versuchen. Auch die Beschleunigerpume solltest Du überprüfen. Dort gibt es eine Membran die wenn man Gas gibt zusätzlich Sprit fördert. Ist die Membran defekt gibts beim Beschleunigen ein Loch und es geht nur ruckelnd los. Thema Vorwärmung wird bei http://www.citdoks.de/anleitung.php?cr_id=232 sehr gut erklärt. Kapitel 2 - Kraftstoffversorgung & Gemischaufbereitung Ölige Grüße Helge
17. Dezember 200520 J. Ersteller Hi,.. gute Ideen,... Ich hatte vor nem 3/4 Jahr den Vergaser mal zerlegt, auch die Beschleunigerpumpe. Das ist doch diese Druckdose an die aussen ein Schlauch geht, an dessen Ende ein Hebel betätigt wird? Wie kann ich die Funktion dieser Pumpe testen? Ich habe es bei laufendem Motor versucht, am Vergaser Gas zu geben,.. an dem Teil tat sich aber nichts. Die Membran hatte ich aber bei Zeiten schonmal geprüft, war OK,.. kann aber inzwischen evtl kaputt sein. Das Schwimmernadelventil sah neulich noch aus wie neu,... Aber ich werde wohl der Versager nochmal zerlegen müssen... Genau diese Symptome, das es beim Beschleunigen kurz ruckelt, hab ich schon häufiger erlebt. Aber noch eine andere kleine Frage zum Vergaser, die nicht direkt etwas mit dem Problem zu tun hat. Der Choke-Zug geht an einen Hebel, an diesen Hebel ist senkrecht ein federnder Hebel gelagert, der die Drosselklappe oben verstellt. Bei mir fliegt seit einiger Zeit bei Betaätigung des Choke dieser senkrechte Hebel aus seiner Verankerung. Ist dieser regulär irgendwie zusaetzlich befestigt gewesen? (der steckt bei mir nur "lose" von oben in einer Buchse an der Rückseite des Hebels.) Danke schonmal für Infos,... MfG Andreas
17. Dezember 200520 J. Prüfen der Beschleunigerpumpe bei nicht laufendem Motor Luftfilter abbauen damit man von oben in den Vergaser sehen kann Dann einmal Vollgas geben im Vergaser muss dabei die aus einem Röhrchen austretende Einspritzmenge zu sehen sein - Achte auch auf die Verteilung ("Strahlbildung") und wo der Kraftstoff hingelangt. Gruß Gerd
29. Dezember 200520 J. Ersteller Hallo,... hatte ein wenig Zeit zum basteln,... Heizlüfter in die Garage und ab gings ans Vergaser zerlegen,... Hab den Vergaser gründlich innen und außen gereinigt, die blöde Choke Stange per Madenschraube arretiert bekommen, den Kram wieder zusammengebaut und den Motor eingestellt. Fazit: läuft einwandfrei,.. besser denn je... Beschleunigungspumpe funktioniert, auch die Pumpe der 2. Stufe spritzt im Übergangsbereich Benzin in die Kammer. Bei der Drosselklappe der 2. Stufe habe ich ein leichtes Spiel in den Lagern fühlen können. Gibt es da für den Weber Vergaser irgendwo Ersatzteile zu kaufen, neue Lagerbuchsen etc? Wenn ja, wo? Ein komplett neuer Vergaser wär auch eine Idee? bekommt man diese Dinger noch irgendwo? bzw wer hat einen ? Da mußte mir ja heute gerade ein zischen auffallen,.. tja,.. Vorderreifen kaputt.. hatte noch einen NEUEN 13 Jahre jungen Fulda Winterreifen liegen gehabt. Der tut es auch erstmal,.. Kaum ist der Eine Fehler ansatzweise behoben,.. spinnt der Hydraulik-Druckschalter, bzw das System baut zu wenig Druck auf (Hydr + STOP-Lampe). Werd ich wohl morgen mal weiterbasteln. Filter reinigen, evtl den Kram gleich mit Hydoclean füllen,.. Im neuen Jahr neue Reifen,.. ;-) Mein Reifenhändler freut sich,... vielleicht kann er mir mittlerweile welche bestellen (185/80-HR14 sind halt nicht üblich) MfG Andreas
29. Dezember 200520 J. Hallo sollte der Vergaser (sollte eigentlich ZERSTÄUBER heißen) noch probleme machen habe ich noch einen Tipp: Ausbauen total zerlegen und in ESSIG legen das er komplett bedeckt ist damit! Der essig zersetzt sämtliche rückstände die sich im vergaser befinden. Habe das schon einige male gemacht, der sieht dann aus wie neu! Aber nicht länger als 2 stunden im essig lassen!!! Du mußt dir aber auf ein blatt Papier aufschreiben wo sich alle Düsen befanden, habe mir immer eine grobe skitze von dem vergaser gemacht und mir notiert wo sich jede einzelne düse befindet!!! Gutes gelingen und ein schönes neujahr Grüsse aus WIEN Stefan
29. Dezember 200520 J. Ersteller Hi,.. Danke für den Tip,.. habe es mit einem Kaltreiniger auf Testbenzin-Basis gemacht, und auch nicht 100% zerlegt,.. nur das wichtigste halt,... An einigen Schrauben sollte man wohl nicht drehen... Aber so eine Reinigung ist wohl min. Jährlich erforderlich... letzte ist ein 3/4 Jahr zurück,... MfG Andreas
29. Dezember 200520 J. http://www.vgs-tuning.com/enter.html (wie aufmerksame Oldtimer-Markt-Leser wissen). >>
29. Dezember 200520 J. ACCM Andreas_Hannemann posteteAber so eine Reinigung ist wohl min. Jährlich erforderlich... letzte ist ein 3/4 Jahr zurück,... Eigentlich nicht... Normalerweise muß man eine Komplettreinigung des Vergasers nur machen, wenn aus dem Vergaser ein Versager wird.
30. Dezember 200520 J. Ersteller Hallo,.. @BXdrvr Danke für den Link,... denn gehts bald ans Bestellen. Mal eine Frage an die Vergaserbastler unter euch. Was ist bei den "Reparaturkits" bzw bei den "Dichtungssets" genau dabei? Evtl Schwimmernadelventil? ein paar Schrauben? Irgendwie müssen die gut 50 Euro dafür ja begründet sein. MfG Andreas
30. Dezember 200520 J. Hallo dimenschn Ich reinige Vergaser immer in Diesel, die werden über Nacht einfach komplett in Diesel gelegt den nächsten Morgen leicht abblasen, einbauen und das Auto läuft als wenn der Neu gekauft wurde Mfg Guten Rutsch
30. Dezember 200520 J. Hallo xmpilot Davon habe ich noch nichts gehört, muß ich einmal ausprobieren! Blubbert das auch so mächtig wie mit Essig? Zerlegst du den Vergaser auch komplett? Ebenfalls ein schönes neujahr Schöne grüsse aus WIEN Stefan
30. Dezember 200520 J. Ich lege den Vergaser im zusammen gebauten Zustand in Diesel für ca 12 Stunden. Es blubbert beim hineinlegen wenn die Luft aus dem Vergaser entweicht.
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