6. Januar 200620 J. Hallo, als ich vor einigen Wochen meine Zylinderkopfdichtung erneuern mußte (und das auch ohne Probleme geschaft habe) habe ich nun ein recht ärgerliches Problem: ich habe im Rahmen der Großreparatur auch gleich mal das Thermostat getauscht, da es mir schon immer nicht ganz geheuer vorkam. War auch nicht verkehrt, das Ding war kaputt. Und seitdem habe ich einen Wasserfall am Thermostatgehäuse. Der Reihe nach: bei ATU gibt es ein Thermostat mit einem Dichtring. Da läuft dann nur so die Brühe raus. Bei TIP in Berlin gibt es einen Dichtungssatz, aus dem man sich die richtige raussuchen soll. Da ist auch die dabei, die wohl original drin ist (die mit der Nut, die über das Thermostat rübergestülpt wird). Die paßt bei mir nicht; das "Loch" ist zu klein. Bei Meisen gibt es zum Thermostat zwei Dichtungen (eine hinter und eine vor dem Thermostat), so ist es auch in den Microfishdateien zu sehen. Eine Dichtung zwischen "Motor" und Thermostatgehäuse scheint es nicht zu geben. Also: Dichtungsmasse. Alles schön säubern, auftrage, antrocknen lassen, montieren, nach 15 Minuten schrauben nachziehen, Wasser einfüllen, Motor starten, Wasser verlieren.... Mache ich bei der Paste was verkehrt? Oder gibt es vielleicht doch irgendwo eine Dichtung? Bin mal gespannt.... Gruß Thomas
6. Januar 200620 J. Hallo, das Problemchen hatte ich kürzlich auch. Das Thermostatgehäuase hat einen Bund, der auf den Dichtungen (eine vor und eine hinter dem Thermostaten) für die Dichtigkeit sorgt. Es gibt nicht viel Vorspannung auf die Dichtungen. Die müssen ganz sauber sein. Auch das Gehäuse am Kopf. Meist sieht man alte Dichtmassenreste erst, wenn die Teile ganz trocken sind. Gerne verbiegen sich die Laschen des Kunststoffgehäuses, so daß der Druck auf die Dichtung noch geringer wird. Das kann man dann beliebig fest anschrauben. Die Metalleinsätze in den Laschen verhindern wirkungsvoll, daß da Druck aufgebaut wird. Ich habe dann ein neues Thermostatgehäuse gekauft, zwei neue Dichtungen und das Gehäuse mit Loctite 5926 angesetzt, so daß der Bund des Gehäuses sauber in die Thermostatöffnung rastet. Für das neue Thermostatgehäuse brauchte ich dann noch gute Reifenventilkappen (Metall) für den Entlüfter (den am Heizungsschlauch habe ich gleich mitgetauscht). Die M6 Kunststoffentlüfterschrauben mit den Rändelrädern bei den älteren Exemplaren reissen ohnehin zu leicht ab. Ventilkappen aus Kunststoff, ein guter Tipp für Verbrühungen wenn man ihren festen Sitz mit der Hand prüfen will, sollte man lieber nicht verwenden. Die haben gerne ein konisches Gewinde und fliegen bei minimaler Öffnung gleich weg. 1 x Nummer 1336 G0 (G null) Thermostatgehäuse bis ORGA 4982 und ohne Klimaanlage 2 x Nummer 1339 10 Dichtung dazu Macht zusammen EUR 15,37 bei Citroën. Gernot
6. Januar 200620 J. Ersteller Hm, also gar keine Dichtungsmasse rund um die Öffnung damit der Druck auf die Dichtungen stimmt? Das wäre ja schnell ausprobiert...
6. Januar 200620 J. Hallo, Loctite 5926 ist eine blaue, mittelfeste Silikondichtungsmasse. Ich hatte irgendwann die Faxen dick. Gernot
6. Januar 200620 J. Ersteller Hallo Gernot, also die Masse auf die Dichtung und nicht um die Öffnung herum? Oder verstehe ich jetzt was verkehrt? Thomas
6. Januar 200620 J. Hallo, Zylinderkopf, Dichtung, Thermostat, Dichtung, Kunststoffgehäuse. Die Dichtmasse wird sparsam um den Bund des Kunststoffgehäuses aufgetragen. Auf keinen Fall sollte der Thermostat mit der Dichtmasse verstopft werden. Ein schöner feiner, gleichmäßiger blauer Rand, der mit dem Anziehen der Schrauben hervorquillt zeigt, daß Du es richtig gemacht hast. 1 h abbinden lassen und dann Kühlwasser auffüllen. Dann hält das Biest dicht. Gernot
6. Januar 200620 J. Ersteller Wieder ich... werde ich morgen gleich mal probieren... und wieder Frostschutz kaufen... Gruß Thomas
Erstelle ein Konto, um zu kommentieren