4. Februar 200323 J. Am XM 2.1 TD meines Bruders wird der Kühlmittelverlust immer stärker, hauptsächlich dürfte es von der undichten Wasserpumpe kommen. Ich weiß, dass sie getauscht werden muss, aber ich würde das noch gerne 2 Monate rauszögern, bis die Temperaturen wieder eher zum Schrauben einladen. Frage: Kann man sich vorübergehende Besserung durch ein gutes Kühlerdichtmittel erwarten (habe schon Bar's Leak Granulat gekauft) oder ist die Gefahr zu groß, bei einem alten Motor mehr Schaden anzurichten? Ich habe gehört, dass sich Kanäle verstopfen können, etc... Grüße Dietmar
4. Februar 200323 J. Hi Dietmar! Natürlich gibt es hierzu unterschiedliche Meinungen - meine lautet nach 25 Jahren Erfahrung mit alten Autos - ja, es gibt Nebenwirkungen, denen man sich nicht aussetzen sollte, es sei denn man plant das Auto auf den Schrott zu schaffen. Füll lieber regelmäßig Aqua. dest. und Frostschutz 1/1 nach, aber kein Leitungswasser, sonst verkalken deine Kühlwassergänge. ciao Andreas
4. Februar 200323 J. Vorsicht mit destilliertem Wasser - meistens ist das mit Ionen-Austauscher hergestelltes "vollentsalztes" Wasser. Mit ein wenig Pech ist das ziemlich sauer und kann so Aluminium angreifen. Ob der Frostschutz dagegen hilft? Wenn schon, dann sollte der pH-Wert noch geprüft werden... Meiner Meinung nach ist das aber ein wenig übertrieben. Abkochen beseitigt die Karbonat-Härte und bei den ca. alle 5-6 Jahren stattfindenden Defekten an Schläuchen/Kühler/Zylinderkopf-Dichtung kann eine Spülung und Entkalkung gleich mit der Reparatur erfolgen. So und jetzt steinigt mich ;-) Gruss Michael
5. Februar 200323 J. Hier ein anderer Dietmar, ich habe vor ein paar Jahren mal einen Renault 21 mit einem solchen Hilfsmittel recht günstig gekauft. Trotz Kühlsystemspülung und Wechsel des Kühlmittels war das Zeug einfach nicht mehr vollständig rauszubekommen. Der Vorgänger hat das Zeug wohl unverdünnt als Kühlmittel reingeschüttet - 10 l. Später erlitt das Auto einen Kühlerdefekt, den ich erst einmal mit diversen modernen chemischen Hilfsmittelchen (Haftstahl) behob, dabei wieder viel Kühlmittel ausgetauscht. Zwei Jahre später noch eine Undichtigkeit, dann den Kühler ausgetauscht und wieder viel Kühlmittel ausgetauscht. Da muß im Motor eine Quelle für das Zeug sein, es ist nicht rauszukriegen. Nun der große Mist dabei: bei jeder Aktion mußte ich sämtliche Entlüftungsschrauben, ausgrund der verstopften Schlitze in den Gewinden, mühselig reinigen, immer wieder setzen sich diese auf ein Neues zu. Das Thermostat scheint aufgrund der Pampe auch nur noch offen zu sein, sodass nur nach entsprechend langer Fahrt eine Heizwirkung im Innenraum beginnt. Es geht nichts über eine anständige Instandsetzung des Kühlsystems. So wie Andreas erwähnt hat, nur dann, wenn das Fahrzeug demnächst endgültig stillgelegt wird ist das Zeug möglicherweise eine ausreichend und die aufwandsbezogene bessere Lösung. Gruß Dietmar
6. Februar 200323 J. genau ich kann aus erfahrung sagen das ich in den letzten 4 wochen rund 5 franzosen (auch peugeot und renault) im unserer werkstatt hatte bei denen schon ohne "KÜHLERDICHT" der wärmetauscher im fahrzeug inneren zu saß. Ein freund von mir hat damit seine Zyl. kopf dichtung am golf erfolgreich abgedichtet. Folge zu heiß weil ALLES dicht. meine persönliche meinung FINGER VON DIE DINGER michael
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