10. Januar 200620 J. Hallo allerseits, kennt jemand von Euch folgende Symptome und hat eine Ahnung, ob die beim Xantia (X2 Break, Bj. 99, 1,8i 16V Benziner) so mitgeliefert werden oder ob da ein Handlungsbedarf besteht: Beide treten nur auf, wenn es knackige Minusgrade hat und der Wagen über Nacht stand 1. Die Servolenkung geht beim morgendlichn Losfahren ausgesprochen schwer (nur ein bischen besser als ganz ohne Servo). Das hält so 1 bis 2 km an und normalisiert sich dann wieder. Dass LHM bei großer Kälte so deutlich zäher wird, wäre mir neu. 2. Motor springt sofort an, geht aber auch sofort wieder aus, es sei denn, ich pumpe mit dem Gaspedal wie bei einem alten Vergasermotor (wurde hier beim Diesel schon öfter diskutiert, zum Benziner habe ich nichts gefunden). Danke für sachdienliche Ideen, wonach ich suchen könnte. Christian
10. Januar 200620 J. Hi Christian, habe das selbe Fahrzeug wie Du, und ähnliches Problem wie in 1. beschrieben. Allerdings nicht soo schlimm, bei meinem ist´s nach den ersten zwei Kurven wieder normal. Das Problem aus 2. habe ich nicht. Ich muss allerdings gestehen, dass ich alle Kundendienste (zuletzt den 120.000er) habe machen lassen. (Ja, ich lasse mir das Luder einiges kosten;-) Gruß, DerDodel
10. Januar 200620 J. Bei mir ist auch bei minusgraden kein unterschied in der lenkung feststellbar. lg
10. Januar 200620 J. Punkt 1 tritt bei meinem 95er 1.8 (185tkm) auch sporadisch auf, ca. dreimal/Monat, gibt sich aber nach ca. 200m wieder. Bei den drei anderen Xantis, die ich vorher gefahren bin, kannte ich dieses Symptom nicht. Hatten aber weniger km auf der Uhr. Grüße, Milan
10. Januar 200620 J. Kann 1. auch an nicht mehr so ganz taufrischem LHM liegen? Ich weis ja, daß LHM kein Wasser zieht wie bspw. Bremsflüssigkeit, aber wie sieht's mit den schmodderigen Ablagerungen im ganzen System aus? Da kann doch durchaus Wasser drin stecken, das das Ganze bei Tieftemperaturen etwas erschwert... Und nur für's Protokoll: Mein '95er X1 1,9TD hat Symptom 1 auch ziemlich ausgeprägt. Ich habe eine Hydoincage(?)-Kur deswegen (und wegen anderer "Zähigkeiten" im Hydrauliksystem) geplant. Grüßle!
10. Januar 200620 J. Auch immer wieder gern genommen bei Lenkungsschwierigkeiten: Das Kreuzgelenk. Bei vielen hier hat fetten /einsprühen mit WD40 geholfen. Ansonsten würde ich wirklich mal einen LHM-Wechsel machen. Gruß Fred
10. Januar 200620 J. Das Kreuzgelenk knarzt bei mir auch herzallerliebst (ich denke zumindest, daß es dieses Teil ist, tritt nur im Stand und beim Einfedern auf und ist praktisch nur im Innenraum hörbar). Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, daß eine mangelnde Schmierung dieses Bauteils zu den Symptomen "geht die ersten Meter sauschwer, dann wieder ganz normal" passen kann. Entweder das Phänomen tritt unabhängig von der Temperatur und der zurückgelegten Wegstrecke auf, oder es ist nicht das Kreuzgelenk - würde ich behaupten. Nebenbei würde ich fetten immer einölen vorziehen (wegen Standfestigkeit, Verharzen etc.)... Grüßles!
10. Januar 200620 J. Na, das knarzen beim einfedern hat bestimmt nix mit dem Kreuzgelenk zu tun. Das einnebeln des Kreuzgelenks mit WD40 läßt meine Lenkung wieder angenehmer handhaben. Diese Maßnahme ist generell empfehlenswert. Grüße, Milan
10. Januar 200620 J. zu1: im skandinavischen Winter hatte ich auch meine Lenkungsprobleme für 1-2 Minuten. Es hängt wirklich von knackigen Minusgraden ab und war bei meinem X2 nicht vom alter des Fahrzeuges/LHM abhängig. Im zweiten Zulassungsjahr hatte ich ihm eine elektrische Motorvorwärmung spendiert. Das brachte Abhilfe.
10. Januar 200620 J. @ Milan: Naja, das Knarzen ist hauptsächlich dann zu hören, wenn ich die Lenkung im Stand hin und her bewege und wenn ich in Kurven über starke Bodenwellen oder Schlaglöcher fahre - also immer wenn die Räder den Lenkwinkel ändern. Fahre ich stur geradeaus ist nie (auch nicht beim einfedern) was zu hören. Vielleicht ist's aber auch das Gelenk an der Lenksäule im Innenraum; das müßte ich gelegentlich genauer eruieren - aber dazu muß es erst mal wieder wärmer werden... @ Alfredo: Bei uns hatte es heute morgen -12°C. Da wollte die Servo erst nach etwa 400-500 m so richtig mithelfen. Auf dieser Strecke kann das LHM sich unmöglich nennenswert erwärmen. Ich denke, daß Ablagerungen den Druckaufbau verzögern und deshalb dieses Symptom auftritt. Deshalb werde ich mal demnächst hydrocleanen. Motorvorwärmung ist natürlich immer gut und wird von mir auch angestrebt - fehlt blos die Zeit... Nix für ungut!
10. Januar 200620 J. Bei -16° ist die Lenkung so steif das nur mehr mit größtmöglicher Kraftanstrengung ein Lenken mögkich ist. Das Motor bei Kälte ausgeht ist normal.
11. Januar 200620 J. @Peter D. Das Ablagerungen ab einem gewissen Alter eine Rolle spielen können klingt mir durchaus plausibel. Ich hatte meinen X2 im Januar 2001 neu gekauft. Im Februar 2001 war ich mit ihm in Schweden. Da sind wir uns dann doch bestimmt einig, dass Hydroclean keine Abhilfe geschaffen hätte.
11. Januar 200620 J. @ Alfredo Ja, doch, das ist ein nicht zu widerlegendes Argument )... Bleibt nur die Annahme, daß irgendetwas anderes den Druckaufbau an der Servolenkung bei niedrigen Temperaturen verzögert. Logischerweise müßte es sich dann um ein Bauteil handeln, das dieses Verhalten schon im Neuzustand zeigt. Ergo: Wir müssen damit leben. Das es "im Alter" schlimmer werden kann, kann an Ablagerungen im System liegen, die das Ganze noch etwas verschlimmern können. -meine Theorie. Grüßle!
12. Januar 200620 J. Ersteller Vielen Dank für vielen Antworten. Ich schließe mich mal zu 1 dem Fazit an, dass es keinen Grund gibt, umgehend beunruhigt in die Werkstatt zu fahren, sondern dass das ein mehr oder weniger ausgeprägter Normalzustand ist, an den man sich ja gut gewöhnen kann. 2 scheint nicht völlig normal zu sein. Kann der freundliche ja abstellen, wenn der Wagen in der nächsten Inspektion ist. Dank und Gruß Christian
Erstelle ein Konto, um zu kommentieren