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PSA stellt neue Brennstoffzelle "Genepac" vor

Hervorgehobene Antworten

  • Ersteller

Wenn man auch noch Erdwärme als Solarenergie ansieht, muss man wohl auch Holz, Erdgas, Kohle, Öl etc. als Solarenergie auffassen.

Hier mal Zahlen aus meiner Heimat Baden-Württemberg, der sonnenreichsten Region Deutschlands:

Der Gesamtanteil der erneuerbaren Energien an der Strom- und Wärmeerzeugung in Ba-Wü beträgt ziemlich genau 20 Prozent. Das teilt sich wie folgt auf:

Wasserkraft: 7,18 % (35,9Anteil an den regenerativen Quellen)

Müllverbrennung : 6,58% (32,9)

Energie aus Holz: 3,96% (19,8)

Klärgas: 1,62% (8,1)

Biodiesel : 0,36% (1,8%)

Windkraft: 0,24% (1,2%)

Photovoltaik: 0,04% (0,2)

Und an zu spärlich installierten Anlagen kann es kaum liegen. Bei uns im Dorf liegt die Quote von Solaranlagen ca. bei 20-30 Prozent. Ba-Wü ist ein wirtschaftlich starkes Bundesland mit viel Sonne. Ich denke, das sieht in anderen Bundesländern noch schlechter aus.

Geht mal dort hin: http://www.photon.de/news/news_technik_03-10-11_rappenecker_hof.htm

Mehr Solarzellen kann ein Haus nicht haben. Und dann wundert Euch, wie mickrig der Anteil der Energieerzeugung durch die Zellen sind. Damit lässt sich noch nichtmal im Ansatz der Strombedarf eines Hauses decken.

Und damit soll in großen Mengen Wasserstoff für Brennstoffzellen gewonnen werden?

Vom Energieverbrauch bei der Erzeugung von Solarkollektoren fang ich jetzt nicht auch noch an.

Gruß

Markus

Na nun mal langsam mit den Pferden... ;-) Man muss erst einmal sauber in Photovoltaik und Photothermie differenzieren.

Ich sprach nie davon, dass Photovoltaik zur Stromerzeugung genutzt werden soll. Weit aus effektiver ist, die Warmwasserbereitung.

Und wenn schon Photovoltaik, dann direkt zur Einspeisung und nicht erst die Umwandlung zu Wasserstoff. Zumindest nicht solange kein Gesamtenergieeinsparung erkennbar ist.

Anderseits hat sich in der letzten Zeit einiges an dem Wirkungsgrad der Photovoltaikanlagen getan, warum also nicht nutzen?

Noch ein Zitat aus wikipedia: "Oft wird argumentiert, dass die Sonne eine zu geringe Energiedichte hätte und deshalb ihr Potential nicht ausreichen würde, um unsere Energiebedürfnisse zu befriedigen. Rein rechnerisch reicht jedoch bereits eine Solarstromanlage mit rund 7 m² (ca. 1 kWpeak maximalleistung) aus, um den persönlichen Stromverbrauch (1.000 kWh/Jahr) eines Bundesbürgers zu decken."

Zur Solarthermie habe ich auch eine Grafik gefunden, allerdings sind deren Ergebnisse schlechter als ich in Erinnerung habe. (komm also nicht umhin noch weiter zu suchen). :-)

preiswertheizen_609x441.gif

Mit der Photothermie driften wir vom Thema ab...

Nur bedingt. Sparen wir damit Heizöl, kann ich länger mein 2.1 TD fahren (solange er nicht aus anderen Gründen schlapp macht). :-D

Wie waere es denn mit der Nutzung der Erdwaerme?

@013: Holger, ironie-resistent ?

Eben. sag ich doch. erdwärme.

entweder für mehrere Häuser tiefes loch in boden und wasser rein, warmes wasser wieder raus.

oder unterm heimischen Rasen schläuche verlegen und wärme nutzen.

In #030 spricht ein Energie-Fachmann. *prust*

@030: Genau! Und das nennt man dann "Rasenheizung"?

Aber wie ist das in den Fußballstadien? (Von denen dürfte es doch auch im Dortmunder Raum welche geben :-)) Ist da die Rasenheizung Energielieferant oder Energieverbraucher?

>>Jürgen

Die Wärmepumpe ist eines der umweltschonensten und sparsamsten Heizsysteme das zur Zeit angeboten wird. Mit Hilfe der Wärmepumpe ist es möglich, gespeicherte Sonnenenergie aus dem Boden, aus dem Grundwasser oder aus der Luft in das Heim zu "pumpen".

Diese gespeicherte Sonnenenergie steht das ganze Jahr kostenlos zur Verfügung und das selbst bei Außentemperaturen von unter -25 °C.

Wärmequelle Wasser

wq_wasser.gif

Ist Grundwasser in vertretbarer Tiefe und Temperatur vorhanden, so erreicht man damit die höchsten Jahresarbeitszahlen (bewilligungspflichtig). Eine konstante Temperatur von +8°C bis +12°C garantiert einen optimalen Heizbetrieb. Das Grundwasser wird vom Förderbrunnen zur Wärmepumpe und von dort zum 15 Meter entfernten Sickerbrunnen geführt. Scheidet Grundwasser aus, bietet sich die Wärmequelle Erdreich an

Wärmequelle Erdwärme

wq_erde.gif

Erwärme ist zu 98% gespeicherte Sonnenenergie. Die Erdtemperatur hält auch an sehr kalten Wintertagen das nötige Niveau für einen wirtschaftlich optimalen Betrieb. Es werden sogenannte Erdkollektoren im Erdreich verlegt, über die die Wärme aufgenommen wird. In diesen Erdkollektoren zirkuliert das Wärmeträgermedium, welches die Wärme aufnimmt und zur Wärmepumpe weiterleitet. Je nach Wärmeträgermedium im Erdkollektor unterscheidet man zwischen den Betriebsarten Sole und Direkterwärmung.

Bei der Direkterwärmung zirkuliert das Arbeitsmittel der Wärmepumpe (R 407C) selbst als Wärmeträgermedium im Erdkollektor. Zwischenwärmetauscher und Soleumwälzpumpe entfallen.

wq_sole.gif

Bei der Sole-Variante zirkuliert als Wärmeträgermedium Sole, welche die Wärme aufnimmt und zur Wärmepumpe leitet.

Die Erdkollektoren können dabei auf verschiedene Arten verlegt werden:

- Bei ausreichend Platz (Gartenfläche) sind Flachkollektoren die preisgünstigste Lösung. (Verlägefläche bei Neubauten ist ca. das 1,2- bis 1,5-fache der zu beheizenden Fläche.)

- Bei weniger Platz bieten sich spiralförmige Künettenkollektoren oder Erdsonden (Tiefenbohrungen) an.

Wie funktioniert eine Wärmepumpe?

Prinzip%20animiert.gif

Manchmal frage ich mich, warum sich die Leute das Leben so schwer machen ? Einfach irgendwas erforschen ? Blödsinn: Einfach ein Loch buddeln und über die Bullenhitze freuen.

Oder sonst irgendwas machen, was ein "schlauer jemand" schon lange weiss, und schwupps: Ist die Welt überall so schön und sonnig wie in Lünen.

Das Wärmepumpen ökologisch recht fragwürdig sind, ist dir bewusst, oder ?

@ Thorsten: Informationen, ab wann sich so etwas in welche Gegenden rechnet, wäre sinnvoller als nur die Methodik in copy and paste einzugeben.

  • Ersteller

Wer ne Wärmepumpe haben will:

bei mir steht noch eine im Keller - sehr selten benutzt:-)

Die minimale Einsparung geht für Strom und Entkalken wieder flöten.

Vielleicht lohnt es sich für jemand mit höherem Wasserbedarf.

Gruß

Markus

http://www.udo-leuschner.de/basiswissen/SB112-08.htm

SB112thermalwasser1.gif

Die Verwendung von Thermalwasser für Heiz- oder Bäderzwecke hat auch in Deutschland bereits Tradition und kann sich auf erprobte Technik stützen. In Betracht kommen vor allem das Oberrheintal, das Gebiet zwischen Donau und Alpen sowie die norddeutsche Tiefebene. Dies sind nämlich Gebiete, in denen sich wasserführende heiße Gesteinsschichten (Aquifere) in relativ geringer Tiefe anbohren lassen. Bis 1990 entstanden in der alten Bundesrepublik 15 geothermische Heizzentralen, die meistens in Süddeutschland angesiedelt waren und eine Leistung von insgesamt elf Megawatt aufwiesen.

Etwas weiter voran war die ehemalige DDR: Bei der Suche nach Erdöl hatte man dort im Bereich des norddeutschen Tiefbeckens beiläufig Thermalwasser entdeckt. Aufgrund der chronischen Energieknappheit der DDR-Wirtschaft wurde beschlossen, diese Vorkommen für die Fernheizung zu verwenden. In den achtziger Jahren entstanden so drei geothermische Heizzentralen in Neubrandenburg, Waren (Müritz) und Prenzlau, die mit einer Gesamtleistung von 22 Megawatt die bundesdeutsche Erdwärme-Leistung um das doppelte übertrafen. Weitere Heizzentralen waren in Neustadt/Glewe und Neuruppin geplant. Nach der Wiedervereinigung gerieten aber beide Projekte in finanzielle Schwierigkeiten, weshalb am Ende nur Neustadt/Glewe mit einer Leistung von 6,5 MW verwirklicht wurde.

und nochmals die DDR:

Wie man das Tiefenwasser zum Beheizen von Wohnungen nutzt, hat die ehemalige DDR schon seit 1984 gezeigt: In Waren am Müritzsee ging ihre erste Fernheizungsanlage in Betrieb. Aus 1600 Metern Tiefe wird hier 60 Grad warmes Thermalwasser gefördert. Da es extrem salzhaltig ist, kann man es nicht direkt in die Wasserversorgung oder in die Heizungsrohre einspeisen. Deshalb wird es über Wärmetauscher geschickt. An ihnen erwärmt sich das in den Häusern nutzbare Wasser. Der heiße Quell aus der Erde kühlt sich dabei ab und wird über ein zweites Rohr wieder in die Tiefe gepresst. In dem Ort Waren profitieren von dieser umweltfreundlichen Heizenergie rund eintausend Familien, zwei weitere Erdwärmezentralen gibt es in Prenzlau und in Neubrandenburg. Dass Erdwärme wirtschaftlich genutzt werden kann, beweisen auch die Franzosen seit vielen Jahren: Im Pariser Becken werden heute über 200.000 Wohnungen und damit fast eine halbe Million Menschen versorgt.

Also ich habe vor kurzem einen Künzelstab (Durchmesser ca. 2 cm) bis in 8 m Tiefe gebracht. Macht keinen Spaß. Eine Bohrung bis 1600 m Tiefe dürfte knapp über 2 arbeitstage mit Handschachtung in Anspruch nehmen.

Frohes Schippen!

Hallo,

mein Vater hat unseren kleinen Gastbetrieb (Pension) vor etwa 20 Jahren mit einer Wärmepumpe vor eine schwere finanzielle Belastungsprobe gestellt - das Ding war im Betrieb teuer als Öl (würde heute vielleicht nicht mehr gelten), geschweige denn, dass sich die Investition rentiert hätte. Ein Nachbar hat sich vor gut 10 Jahren von einem dieser Energieberatungs-Genies eine Wärmepumpe mit Flachkollektoren im Rasen aufschwatzen lassen; ca 1000m Seehöhe, und ein von schönen alten Bäumen rundum gut beschattetes Grundstück - muss ich noch mehr sagen?

Der Wirkungsgrad einer Wärmepumpe hängt extrem vom Temperaturgefälle ab, d.h. man brauch ziemlich warmes Grundwasser und in jedem Fall eine Heizung, die auf Niedertemperatur läuft. Trotzdem bleiben Wärmepumpen ganz einfach Stromheizungen mit einem etwas besseren Wirkungsgrad. Wenn alle Leute mit Wärempumpen heizen, würde z.B. bei einer Kältewelle die Stromversorgung zusammenbrechen.

Wärmepumpen leben vom billigen Strom, und der wächst auch nicht auf den Bäumen - schon gar nicht in der Zukunft.

(Fast-)Gratisenergie gibt es nur in absoluter Primitivform, d.h. als Warmwasserkollektor am Dach. Alle anderen hochgelobten Alternativen sind entweder unwirtschaftlich oder verlagern das Problem bloss. Wasserstofftechnologie im grossen Massstab im Auto (nicht bloss in Nischenanwendungen) ist m.E. gezielte Volksverblödung.

Öl ist als Energieträger halt einfach GEIL. Wenn bloss die beschränkten Vorräte und das blöde CO2 nicht wären! Glaubt es mir, so einfach und lustig wie momentan wird das Energieverbrauchen (oder, schlimmer: Energiebenötigen) in Zukunft nie wieder, egal, was uns technologisch versprochen wird.

Grüße

GeorgK

Selbst wenn man kein Wasser findet kann man einfach ein reservoir schaffen:

Hot Dry Rock Verfahren (HDR-Verfahren)

Durch eine Tiefenbohrung wird mit hohem Druck Wasser in die heißen Gesteinsschichten injiziert. Dadurch werden die im Gestein vorhandenen Risse und Klüfte ausgeweitet. So entsteht ein Wärmetauscher von einigen Kubikkilometern Ausdehnung. Das Wasser fließt durch diesen riesigen »Boiler« zu einer zweiten Bohrung. So erwärmt, wird es nach oben gepumpt und heizt in einem oberirdischen Wärmetauscher einen zweiten Kreislauf, in dem eine schnell verdampfende Flüssigkeit zirkuliert. Der so erzeugte Dampf treibt die Turbine zur Stromerzeugung an. Bevor das Wasser zurück in den unterirdischen Wärmetauscher geschickt wird, kann es über einen weiteren Kreislauf ein Fernwärmenetz heizen.

siehe

http://www.solarenergie.com/index.php?option=com_content&task=view&id=68&Itemid=66

Hallo,

www.handelsblatt.de berichtet:

Studenten basteln sparsames Brennstoffzellenauto

14 Kommilitonen der TU Chemnitz bauten binnen 6 Monaten ein Brennstoffzellenauto. Sein Name: Fortis Saxonia. Sein Ziel: Teinnahme am Shell Eco Marathon, der 2005 im französischen Nogaro stattfand. Jedes Jahr geht es bei diesem Rennen darum, mit nur 1 Liter Treibstoff möglichst weit zu kommen.

Angetrieben wird der Fortis Saxonia durch eine Brennstoffzelle, die aus einem integrierten Tank mit Wasserstoff gespeist wird.

Auf Benzin umgerechnet bedeutet das einen Spritverbrauch von gerade mal 1 Liter auf 665 Kilometer!

Weitere Info´s zum Thema:

www.tu-chemnitz.de

Gruß,

C-Breiling

Hallo!

Das leidige Energiethema.

Manchmal glaube ich, daß es ein Grundsatz des menschlichen Daseins ist, das Rad neu zu erfinden oder besser das Erlernte wieder neu zu erfinden.

Fakt ist, daß es weder Wasserstoff noch Solarzellen vom Himmel regnet.

Wenn der Ökostrom nicht emens zubventioniert würde könnte sich niemand sowas leisten. Wäre Ökostrom der einzige Energielieferant wären alle pleite, Staaten inbegriffen.

Man muß als Deutscher nunmal einsehen, daß man Energietechnisch minderbemittelt ist. Wir haben leider keine Endlosen Wasserläufe wie Norwegen um Wasserkraft effektiv zu nutzen, wir wohnen auch nicht in der Wüste um Sonnenernergie effektiv zu nutzen und haben auch leider keine enormen Öl- und Gasvorkommen.

Also bleibt momentan leider nur die Nutzung von Atomkraft. Alles andere ist wirtschaftlich indsikutabel. Und anstatt das momentan noch vorhandene besser gestellte Ingenieurswissen, im Gegensatz zu anderen Ländern, in diesem Bereich zu nutzen um den Atomstrom sicherer zu nutzen diskutiert man über Sonnenenergie. Und anstatt ein "technisch gutes" Atomkraftwerk von Siemens in China bauen zu lassen, verweigert sich Deutschland mit dem Resultat, daß die Russen es nun bauen.

Zur Holzpelletheizung ist nur zu sagen, daß es die mit größte Umweltverschmutzung ist, die es gibt. Um diese Pellets herzustellen wird so viel Energie verballert (aus Fossilem Brennstoff), daß der Wirkungsgrad total lächerlich ist. Hinzu die Umweltverschmutzung beim Verbrennen der Pellets. Jedes Kraftwerk wäre mit diesen Abgaswerten in den 60ern schon geschlossen worden. Ist halt ein anderes Genehmigungsverfahren mit dementsprechend anderen Grenzwerten. Dann ist es ja egal, wenn ein paar davon installiert werden!

Als die Brasilianer in den 70ern damit anfingen, mit Alkohol ihre Autos zu fahren waren alle ganz happy. Endlich ein anderer, umweltfreundlicher Energieträger. Schnell stellte sich Ernüchterung ein als rauskam, daß wenn man die ganze Erdoberfläche mit Weizen (höchste Energieausbeute aus Pflanzen) zupflanzen würde, die daraus gewonnen Energie nicht zum Decken des Gesamtenergiebedarfs ausreichen würde. Also Pöl adé!

Ganz zu schweigen von der Gesamtenergiebilanz des Pöls. Gabs mal vor nicht alzulanger Zeit eine Studie, die teilweise auch im Spiegel veröffentlicht wurde.

In dieser ganzen Diskussion darf man den Kosten-Nutzenfaktor, die Gesamternergiebilanz und die Wirkungsgrade nich vergessen.

Wenn man das macht, kommt man zweangsläufig zu dem Schluß, daß es momentan außer Öl, Kohle und Gas nichts vergleichbares gibt.

Wenn man natürlich die Weltbevölkerung um die Hälfte dezimieren würde, den Rest in ein paar Ballungsräume packt, kann man natürlich über Biomassenverstromung und Co. nachdenken.

Aber in der momentanen Situation bleibt nur zu hoffen, daß bald ein genialer Kunstgriff eine wirkliche Alternative bringt um die Energieversorgung zu sichern.

Gruß

Hallo,

@xsarafahrer:

Deinen unqualifizierten und von Unwissenheit zeugenden Beitrag kann ich beim besten Willen hier nicht unkommentiert stehen lassen.

Allein der menschliche Drang nach Verbesserung und Fortschritt bringt uns voran. Das von Dir propagierte Festhalten an längst überholten und antiquierten Technologien der Vergangenheit ist kontraproduktiv.

Fakt ist, daß Ökostrom ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in Deutschland geworden ist. Einer der wenigen Wachstumsbringer.

Subventionen fließen in die Atomenergienutzung, deren milliardenschwere Folgekosten für Unfälle sowie Zwischen- und Endlagerung vom Steuerzahler, also von Dir und mir aufgebracht werden müssen!

Deutschland ist im übrigen ein idealer Standort für alternative Energiegewinnung aus Wind, Wasser, Sonne und Biomasse.

Auf die Nutzung von unkontrollierbarer, gefährlicher und zu Mißbrauch einladender Atomenergie zu beharren zeigt, das auch Du noch nicht begriffen hast das die Zukunft bereits eine andere Richtung eingeschlagen hat.

Ich empfehle Dir Dich mal ernstahsft über Holzpellettheizungen zu informieren, dann wüßtest Du das diese Form des heizens nicht nur sehr sparsam sondern auch überaus ökologisch ist.

In Brasilein wird Ethanol dem Benzingemenge beigefügt.

Ist eine alternative, aber keine Lösung, da gebe ich Dir recht.

Öl, Kohle und Gas sind vergängllich. Zudem führt uns ihre Anwendung als Energieträger in den klimatischen Untergang.

Eine Dezimierung der Weltbevölkerung ist natürlich nicht nötig. Es wird aber dazu kommen wenn weiterhin Ansichten wie Deine dazu führen das die globale Umweltzerstörung nicht gestoppt wird.

Die von Die herbeiersehnte Alternative gibt es bereits.

Mach´ Dich frei von alten Ideologien. Schau was möglich ist. Verweigere Dich nicht, sondern gestalte die Zukunft mutig mit.

Gruß,

C-Breiling

@ C-Breiling:

Ich laß das mal so stehen aber mit der Frage wer unwissend ist!

Denn bezüglich Pelletherstellung kann ich Dich totwerfen mit Meßergebnissen, Produktionsabläufen und Energieverbräuche zur Herstellung. War das täglich Brot meines Vaters. Wenn Du Dir mal die BImSch anschauen würdest wüßtest Du wovon ich rede bezügl. Emissionswerten und Genehmigungsverfahren.

Bezüglich Subventionen der Atomkraft stimme ich Dir zu. Aber anscheinend weißt Du nicht, in welchem Umfang Ökostrom von der EU subventioniert wird. Dies ist nämlich mein täglich Brot. Dazu empfehle ich Dir mal das Einspeisegesetz zu lesen und dann frag Dich mal, warum Deine Stromrechnung so hoch ist. ;-))

Solange Geld da ist, ist Ökostrom sicher eine tolle Alternative. Wenns Öl aber weg ist, kannst Du nicht annähernd den Energiebedarf der Welt damit decken.

Was mich aber am meisten stört ist die Arroganz der Menschheit mit Ihrem erst max. 100 jährigen Meßverfahren wissen zu wollen, wieviel Co2, etc. gut oder schlecht ist für die Erde ist. Betrachtet auf ein Alter von 4,5 Mrd. Jahren Erdgeschichte ist die Menschheit ein kaum oder garnicht wahrzunehmender Klacks. Unsere Erde werden wir damit ganz sicher nicht kaputt machen, vielleicht die Menschheit. Aber das ist Natur und wenn Du willst dann auch Gott gegeben. Die Erde hat schon viel extremere Situationen verkraftet. Und das ist ein Fakt.

Aber das geht jetzt mehr ins Philosophische.

Und ich sehe Deutschland als nicht einen solch guten Standort für Wind- Wasser-, und Sonnenstrom. Da gibts bessere. Und selbst da funktionierts nicht.

Und obs die Natur so schön findet, wenn wir alles mit Windkrafträdern, Staustufen und Sonnenkollektoren zupflastern, ich weiß nicht. OK, "mein Auto fährt auch ohne Wald." Zitat aus den 70gern.

Wir werden sehen was kommt! Es gibt halt zwei Lager. Welche die es wissenschaftlich angehen und welche die den Lobbyisten folgen, welche es auch seinen mögen. Diese Diskussion wird auch nie enden und dreht sich seit Jahrzehnten im Kreis.

Gruß

Hi!

jetzt isses soweit, dass ich auch meinen Senf dazugebe:

Ich heize mein Haus mit 240 m² Wohnfläche ausschließlich mit einer Luft/Wasser Wärmepumpe (also Energie aus der Umgebungsluft: die WP steht draussen).

Die WP wurde 1981 installiert und läuft seither störungsfrei, ohne elektrischen Zuheizer. Die letzten Tage hatte es zwischen -15 und -19°C in der Früh und -7 bis -10°C als Tageshöchstwert. Heute wars kurz wärmer mit +1°C zu Mittag.

Wenn ich lustig bin, heize ich noch zwei Kachelöfen ein, das muss aber nicht sein.

Vielleicht noch wichtig: nur Fußbodenheizung, Vorlauftemperatur max 35°C und Warmwasseraufbereitung derzeit noch über eigenen E-Boiler.

Im letzten Winter betrugen die Stromkosten für diese alte Heizung ca € 1.100.-- (Heizung von September bis Ende April)

musste ich loswerden

lg

AHdi

"Also bleibt momentan leider nur die Nutzung von Atomkraft. "

wir könnten aber die ackerflächen im Osten benutzen um dort Pflanzenöl, Biomaterial und Biogas herzustellen. Auch biologisch und ökologisch !

Bitte Atomkraft nur dann wenn du dich für die dir verbleibenden Lebensjahre verpflichtest die abgebrannten Brennstäbe in deinem Garten oder deinem Wohnzimmer aufzubewahren. Ich möchte die in MEINER nähe nicht haben.

Aber das geht doch, oder ? Vollkommen unbedenklich. Stell dir doch einfach einen Castor in den Vorgarten.

"daß es momentan außer Öl, Kohle und Gas nichts vergleichbares gibt. "

:-)) hört sich sehr amerikanisch an. Öl , Kohle, Gas und Atom dürfen wir aber nicht mehr benutzen. Weil das Klima davon so schnell kaputtgeht das unsere Enkel nicht mehr überleben dürfen, wir vielleicht noch, unsere Kinder ?!

"Ich laß das mal so stehen aber mit der Frage wer unwissend ist!"

Wie finden wir das jetzt raus ? per Schnick-schnack-schnuck oder vielleicht einem klassischen Duell ? Oder sollen wir darüber abstimmen, ganz demokratisch ? Wer von euch beiden fährt denn das Auto mit der höchsten PS Zahl ?

"Was mich aber am meisten stört ist die Arroganz der Menschheit mit Ihrem erst max. 100 jährigen Meßverfahren wissen zu wollen, wieviel Co2, etc. gut oder schlecht ist für die Erde ist."

?? Wir verfügen über einen großen Zeitraum an Meßergebnissen.

Weil wir das durch Bohrungen im Eis machen können, von Eisschichten die älter sind als der Mensch selbst.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/erde/0,1518,386717,00.html

Zitat:

Die Zahl ist alarmierend: Die derzeitige Kohlendioxid-Konzentration von 380 ppm (parts per million) liegt bereits 27 Prozent über dem höchsten aufgezeichneten Stand der vergangenen 650.000 Jahre. Das ergab die Analyse eines Bohrkerns, den ein internationales Wissenschaftlerteam aus dem tiefen Eis der Antarktis gewonnen hatte.

"Die Kopplung zwischen Temperatur und Kohlendioxid- beziehungsweise Methan-Konzentration in der Vergangenheit ist erstaunlich konstant", stellte Hubertus Fischer vom Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung fest. "Erst durch den Einfluss des Menschen in den letzten Jahrhunderten wurden atmosphärische Treibhausgase über ihre natürlichen Grenzen hinaus erhöht."

"Unsere Erde werden wir damit ganz sicher nicht kaputt machen, vielleicht die Menschheit. "

?!

Es kam einige Male zu einem ARTENSTERBEN das derartig hoch war, das

beinahe das Leben auf dem Planeten ganz weg gewesen wäre.

Da wir scheinbar die einzigen Lebewesen im ganzen Universum sind,

ist es da nicht ein wenig angebracht mit Vorsicht und Planung über den Arterhalt nachzudenken ?!

Also mir ist schon daran gelegen das die Menschheit überlebt.

"Die Erde hat schon viel extremere Situationen verkraftet."

Na prima.

"Da gibts bessere. Und selbst da funktionierts nicht. "

Wie hoch ist denn in den "besseren" Ländern das Interesse (z.B. dieser Nationen : die z.B. reichlich Erdöl an uns verkaufen, oder der anderen besseren Länder, unser Interesse, ihnen zu helfen diese hochtechnologiestrukturen aufzubauen) ?!

@mclane: Wenn in Ahlen Brennstäbe aufbewahrt werden, dürftest du im 34 km entfernten Lünen auch noch was abkriegen.

@blossom: richtig. das habe ich wohl übersehen :-))

zum Thema Klimawandel auch gerade besorgniserregende Kunde aus GB:

BRITISCHE STUDIE

"Eine Reihe von kritischen Temperaturen und Veränderungsgeschwindigkeiten im Vergleich zu vorindustriellen Zeiten wurden festgestellt." Zum Beispiel könnten lokale Temperaturzunahmen von 2,7 Grad Celsius "eine Schwelle sein, die Grönlands Eiskappe zum Schmelzen bringt". Schon eine Zunahme der globalen Durchschnittstemperatur um ein Grad Celsius würde wahrscheinlich zu "extensivem Korallensterben" führen.

Zudem werde es mit einem weiteren Temperaturanstieg immer wahrscheinlicher, dass der nördliche Arm des Golfstromes seinen Dienst einstellt. Eine andere Studie hatte erst vor kurzem gezeigt, dass sich diese für das gemäßigte Klima in Mitteleuropa verantwortliche Meeresströmung tatsächlich bereits abschwächt.

Die britische Umweltministerin Margaret Beckett sagte der BBC, der Bericht werde viele Menschen vermutlich schockieren: "Was der Öffentlichkeit vielleicht noch nicht so bekannt ist, ist der Gedanke, dass wir an einen Wendepunkt kommen könnten, an dem die Veränderung unumkehrbar wird."

Wenn der Golfstrom aufhört warmwasser in unsere Regionen zu pumpen brauchen wir uns über zugefrorene Motorentlüftungen oder schlechte Federung von C5's und anderen Hydropneumaten bei -20 Grad nicht mehr unterhalten.

Dann können wir hier in Europa am ehesten Schlitten fahren oder auswandern nach afrika, wenn die uns Wetter-Asylanten denn reinlassen :-))

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