22. Januar 200620 J. Hallo, Ich habe in einer dieser Zeitschriften auch gelesen das der C6 eine nicht so hohe Verarbeitungsqulität der Karosserie besitzen soll wie, einige vergleichbare Deutsche Nobelkarossen. Als Kunde eines neuen C4 kann darüber nur Grinsen, oder soll ich mich besser Ärgern. Gerade der C4 hat doch in der unteren Mittelklasse vergangenes Jahr in der Wahl zu Goldenen Lenkrad sehr gut abgeschnitten. Gott sei gedankt das dabei auch mal andedre die Fahrzeuge beurteilen wie die Tester der Autozeitschriften. Klar an jedem Auto stellt sich mit der Zeit negtives ein. Es ist auch gut das es Autozeitschriften gibt. Allerdings ist ja auch bekannt das die Tester die Autos ganz anders fahren wie Otto normalo. Naja das ist mir auch aufgefallen das Deutsche Autos die Test fast immer gewinnen. Darum kann ich für mich nicht nachvollziehen warum das Auto schlechter geredet wird. Gruß Lanzelot
22. Januar 200620 J. Hallo! Bei meinem ZX erreicht die Verarbeitungssqualität der Karosserie und des Innenraums nicht das Niveau eines zeitgenössischen Golf 3. Ist für mich aber nicht das Wichtigste. Ich glaube aber, dass mein ZX zuverlässiger als ein vergleichbarer Golf 3 ist. Die Beurteilungsschemata in vielen deutschen Autozeitschriften sind so angelegt, dass typische Eigenschaften deutscher Autos besonders gewichtetet werden können. Viele Autozeitschriften nennen z.B. zur Burteung der Wertstabilität nur prozentuale Werte, was irreführend sein kann und Modelle der deutschen Prestige-Marken natürlich bevorteilen kann. Das Autoblättchen "Autozeitung" ist so fair und nennt zumindest neben dem prozentualen Wertverlust auch einen eigentlich informativeren Absolutwert. Kann man nur wiederholen: Durch Citroen-Preispolitik (überhöhte Listenpreise, extreme Rabatte) verschlechtert sich PSA systematisch die Berwertungspunkte in Autotests. Der hohe Listenpreis sorgt für unnötig wenig Punkte bei der Grungpreisbewertung, bei der Bewertung der Wertstabilität sorgt die Citroen-Preispolitik nochmal für unnötig schlechte Ergebnisse, weil Autozeitschriften den Wertverlust eben anhand der Listenpreise berechnen. Das unnötig schlechte Abschneiden der Citroen-Modelle in Testberichten hat dann wiederum auf 2 Wegen schädigende Wirkungen: 1) das Image der der Modelle wird geschädigt, dadurch sinkt das Gebrauchtwagenptpreisniveau. 2) Die Unternehmen, die Wertverlustprognosen für neue Modelle erstellen, berücksichtigen die Ergebnisse von Autotests. Ein regelmäßig schlechtes Abschneiden in Autotests erhöht so den prognostizierten Wertverlust z.B. gerade bei neuen Modellen. Und da beisst sich der Affe in den Schwanz: Und der Kreis dreht sich weiter und weiter.... Langer Rede kurzer Sinn: mag sein, dass Citroen-Modelle in deutschen Autotests regelmäßig von vornherein benachteiligt werden. Fakt ist aber doch wohl vor allem, dass PSA höchstselbst mit der bei Citroen angewendeten Preispolitik vermeidbar schlechte Bewertungen bei der Grundpreisbewertung und bei der Wertverlustbewertung verursacht. MFG
7. Februar 200620 J. Naja, geht nicht um das Auto, aber um den Kiosk oder die Bude. Für Leute, welche nicht aus dem Ruhrgebiet kommen: Eine Bude ist ein Verkaufsstand für Zeitungen, Bier, Zigaretten usw. usw. und eine Informationsbörse über die Nachbarschaft. In der Bude arbeiten normale Bewohner der Gegend, also nicht unbedingt Budisten. So vor zwei Wochen am Sonntag war ich nach dem Frühstücken (ca. 11:00 Uhr) unterwegs zur Bude wegen der Tageszeitung. Dort angekommen hörte ich dann folgendes Gespräch eines ca. 12-13 Jahre alten Mädchens mit der Budistin. „Ich hätte gerne eine kleine Cola.“ – „Ja gerne. Welche 0,3 oder 0,5 Liter?“ „Ja eine kleine Cola!“ – „Wir haben 2 kleine Cola 0,3 und 0,5 Liter. Welche möchtest du denn?“ Dann kam die Frage des Mädchens: „Und wo ist mehr drin?“ Ich habe meine Zeitung genommen und bin gegangen, zahlen kann ich auch noch Montag.
8. Februar 200620 J. Super Trostpreis in der heutigen "Auto Zeitung"!!!! C6 siegt vor Mercedes E 320, Chrysler 300 C und Jaguar S 2,7. Hallelujah!!!! Gruß R.
8. Februar 200620 J. ACCM Raymond P. Bochud posteteC6 siegt vor Mercedes E 320... ...wie konnte das passieren??? ;-) Platzierung vor Chrysler und Jaguar kann ich ja verstehen, aber vor Mercedes???
8. Februar 200620 J. Hallo! Die "Auto Zeitung" schrieb einmal in einem Dauertest-Zwischenbericht (nach 50.000 km) über den Rover 75 CDT, das schlechte Durchzugsvermögen des Wagens ließe sich mit einer zu langen Übersetzung der Hinterachse erklären. Der Rover 75 hat in der Diesel-Version Frontantrieb.... Na ja: vor einigen Jahren war ein Exemplar der "Auto Zeitung" noch deutlich teurer aber auch lesenswerter als heute..... In den beiden wichtigsten deutschen Auto-Zeitschriften (Auto Bild und Auto,Motor und Sport) findet man derart haarsträubende Fehler wie in dem genannten Beispiel aus der "Auto Zeitung" jedenfalls nicht. Trotzdem bemerkenswert, wenn der C6 zum Testsieger erkoren wird. Der Test liegt doch wohl ganz bestimmt bald (oder schon jetzt?) wie in der Branche üblich als sogenannter "Sonderdruck" bei den Händlern. So stellt die Bauer Verlagsgruppe die Zeitschrift "Auto-Zeitung" z.B. ggü. Werbekunden dar, (Redaktionssitz der Zeitschrift ist Köln): http://www.bauerverlag.de/auto_zeitung.0.html In der "Auto Zeitung" kostet eine ganze Werbeseite also offiziell 18600 EUR, egal ob schwarz-weiss oder in Farbe. Zum Vergleich: für die "Auto, Motor und Sport" werden offiziell pro ganze Seite Werbung zwischen 21500 und 33400 EUR berechnet (je nach Farbgestaltung). Für die Auto-Bild werden pro ganze Seite Werbung offiziell zwischen 28700 und 33.700 EUR berechnet. Diese Angabe stammen aus den offiziellen und für jeden zugänglichen "Mediadaten" für die jeweiligen Zeitschriften. MFG MFG
8. Februar 200620 J. Anders in der STRASSENVERKEHR. Dort zweiseitiger Test mit Bild des C6 und des CX Prestige. Der abwehrtenste Test, den ich bisher über den C6 las.
8. Februar 200620 J. Hallo! "Auto Straßenverkehr": ganze Seite Werbung kostet offiziell zwischen 9400 und 14500 EUR. Ich halte die Kosten für Werbung in den Blättchen für eine sehr guten Indikator was die Bedeutung der Blättchen angeht. MFG
8. Februar 200620 J. Ach, was da jetzt geschrieben wird ist eigentlich nicht so wichtig. Viel wichtiger ist das Abschneiden in späterem Dauertests. Wenn da was Gravierendes schief geht, kann Citroen mit dem C6 sofort einpacken. Die Verkaufszahlen werden dann in den Fusstapfen des XM verschwinden. Gruss Jörg
8. Februar 200620 J. Hallo! Meiner Meinung nach sind die Ergebnisse in den ersten Test eines neuen Modell ganz besonders wichtig, weil sich da das Image der Baureihe setzt. Abgesehen davon beeinflussen derzeitige Testergebnisse auch die testergebnisse von morgen, weil die "kumuliertenTestergebnisse" der Vergangenheit bei Wertverlustprognosen berücksichtigt werden. Und die Wertlustprognosen können natürlich wieder die Leasingkosten beinflussen, was ziemlich direkten Einfluss auf die Verkaufszahlen haben kann. Dass der C6 also insgesamt in Deutschland mit (vielleicht überraschend) guten Testergebnissen startet, ist also ganz sicher bedeutsam. Der C6 nutz ja auch jede menge bekannte Technik: der V6-Dieselmotor von Ford wird ja bereits seit etwa zwei Jahren produziert, der V6-Benziner ist schon sehr lange bekannt, das "Universal"-Getriebe des C6 (eine japanische Konstruktion, die Meines Wissens in den USA produziert wird) läuft bereits in sehr hohen Stückzahlen vom Band. Zudem nutzt der C6 bekanntlich die sogenannte "Plattform", die erstmals bereits ab 2001 im C5 eingesetzt wurde. Da bleiben als tendenzielle Fehlerquellen wohl vor allem nur das Fahrwerk und die übrigen Technik-Gimmicks über. MFG
8. Februar 200620 J. "Da bleiben als tendenzielle Fehlerquellen wohl vor allem nur das Fahrwerk und die übrigen Technik-Gimmicks über." Zum Beispiel bei den rahmenlosen Fenstern, die es ja erst seit dem C6 gibt. Ich verstehe das nicht, Wolfgang, du kennst dich doch so gut aus. Die ersten Einzeltests sind immer gut. Egal welche Marke, übrigens. Die liegen dann als Auslage im Verkaufsraum. Ich prognostiziere jetzt schon die MOT mit einem unkritischen Hauptteil "C6", incl. CD-ROM. Das hat auch schon Tradition. Aber so gut? Ich kaufe nicht nach Tests, aber lesen tu ich sie schon. Und der Test von Herrn Westrup ist eindeutig positiv gemeint. Da wurden so einige faktische Kritikpunkte elegant umschifft: Retrodesign (CX) "Wer den stilistischen Glanz des alten DS, der berühmten Göttin, in den Augen hat, erkennt auch kein Retro-Styling" (Wir alle erkennen die Retro-Anlehnung an den CX, nur der Cit-Kenner Westrup nicht) "... Kraft und Tempo ausdrückende Linie, deren einziger auffälliger Gag das konkav verlaufende Heckfenster darstellt" Was er aber umgekehrt tut: er vergleicht den C6 mit Audi (dessen stilistische Nähe Citroën offensichtlich sucht), dann bei der Lenkung wieder mit der DS - mit der ein C6 noch weniger gemein hat als ein XM. Kein Wort zur Zuladung, nichts zum schlecht beladbaren Kofferaum und seinem für die Klasse kleinen Fassungsvermögen. Doch. Eine geschickte Formulierung: "Das Kofferaumvolumen liegt deutlich über 400 Liter." Klaus Westrup wollte dem C6 gewiss nicht schaden. Für meinen Geschmack halt ein wenig zu offensichtlich. Gemessen an den Lobgesängen über Mercedes oder BMW ist das aber harmlos... Gruß Holger
8. Februar 200620 J. Hallo! Ich bin mir garnichtmal so sicher, ob es überhaupt Probleme mit den rahmenlosen Fenstern gibt. Ich könnte mir vorstellen, dass das ein vorgeschobener Fehler ist und die Probleme woander liegen, z.B. eben bei der Fahrwerkselektronik. Auch denkbar: es gibt überhaupt keine Fehler die nach PSA-Massstäben als Problem relevant sind und man will einfach weiter den Start des C6 in Richtung Peugeot 608 verzögern. Gnz klar: das C6-Karosserie-Konzept ist weder praktisch, noch wirklich retro, noch wirklich modern. Vermutlich ist man einfach bei der Verlängerung der bekannten "Plattform" an die Grenzen der Verwindungsfestigkeit gegangen und kam daher nicht umhin zur Förderung der Karosserie-Stabilität die Kofferraumöffnung sehr klein zu halten. Immerhin: man kann ja die Rücksitze umklappen. Völlig richtig: oft sind die ersten Einzel-Testberichte eines neuen Automodells in allen Zeitschriften bei der Formulierung des Textes extrem positiv oder sogar richtig ins Positive verzerrt. Die Auto,Motor und Sport hat bekanntlich ihr "5-Sterne-Schema": trotz aller Lobhudelei im Text hat der C6 nicht 5, sondern 4 Sterne bekommen. Natürlich gibt es auch Ausnahmen zu der Regel vom extrem überzogen überschwenglich-positiven frühen Einzeltestbericht: Insbesondere dann, wenn es sich um ein Produkt der japanischen Billig-Marken Suzuki oder Nissan, um eines der koreanischen Ultra-Billig-Marke Chevrolet handelt, oder wenn es gar um das Schreckgespenst der Branche in Form weltweit konkurrenzlosen Dacia Logan geht. Und bei einem neuen Lexus-Modell lassen sich die deutschen Tester meist auch im ersten Einzeltest nicht von deutlicher Kritik abhalten. Verlierer-Marken wie Saab und Fiat oder alle nicht speziell für Europa konstruierten amerikanischen Modelle werden auch im ersten Einzeltest (wenn es überhaupt einen gibt) eher nicht so positiv beschrieben, dass es jemanden irritieren könnte. "Mot" war früher ja mal ein ernstzunehmnendes technik-orientietes Blättchen mit betont sachlichen Texten, die nicht jeder ohne automobiltechnische Kenntnisse komplett verstehen konnte. Irgendwann in den 90ern brachen dann zumindet angeblich die Verkaufszahlen der Zeitschrift ein. Es gab mal Zeiten, in denen "mot" von fast jedem getesteten Auto einen Prüfstandsbericht über die tatsächliche Motorleistung und die tatsächliche Drehmomententwicklung abdruckte. Das war ein echtes Alleinstellungsmerkmal der Zeitschrift. Als die "mot" wegen der angeblich eingebrochenen Verkaufszahlen des Blättchen dann den Preis senkte, gab es dann nur noch einen Prüfstandsbericht pro Heft... Vielleichten kollidierte die oft überraschenden Prüfstandsergebnisse aber auch einfach nur mit den Interessen der Autohersteller oder der Chip-Tuning-Industrie. Vermutlich wollten es die meisten Leser aber auch einfach gar nicht so genau wissen. Schliesslich hat man aus "mot" in "aller Not" das angesprochene Werbeblättchen mit Neueinführungs-Specials (am besten eben mit Video oder CD-rom) gemacht. Na ja: jetzt ist mot nach etwa 50 Jahren tot. Der hier schonmal angesprochenen Nachfolger namens "motors" ist sicher etwas weeniger technikorientiert und "mehr bunt". MFG
9. Februar 200620 J. @Wolfgang: Ich bin mir garnichtmal so sicher, ob es überhaupt Probleme mit den rahmenlosen Fenstern gibt. http://www.autonews.com/apps/pbcs.dll/article?AID=/20060206/SUB/60203019/1003/ANE&refsect=ANE Mehr als Spekulationen?
9. Februar 200620 J. Aus dem Link in 013: "Frameless windows are complex technology. The short-lived Renault Avantime suffered from persistent problems with similar windows." @Holger: Ist da irgendwas dran? >>Jürgen
9. Februar 200620 J. Hallo! Sicher: Rahmenlose Fenster sind grundsätzlich komplex:) Gilt bestenfalls dann, wenn höher Geräuschkomfort bei sehr hohen Geschwindigkeiten geboten werden soll. Das eher langsame Ultra-Billig-Auto Chrysler/Dodge Neon war z.B. ein 4-Türer mit rahmenlosen Scheiben. Subaru-Modelle haben seit jeher rahmenlose Scheiben, sogar die Kombis. Die 4-türigen Subaru-Topmodelle mit rahmenlosen Scheiben sind sogar deutlich schneller als der C6. In Japan sind 4-Türer mit Rahmenlosen Seitenscheiben bei allen Marken Gang und Gäbe: diese sogenannten "Hardtop-Limousinen" für den japanischen Heimatmarkt verzichten konsequenterweise meist auch noch gleich auf die B-Säule. Aha: oben im Link wird behauptet, Hyundai habe beim Wechsel vom XG 350 auf den Grandeur die rahmenlosen Scheiben durch gerahmte ersetzt. Für sich genommen eine korrekte Aussage. Aber ob das was mit grundsätzlichen Problemen bei rahmenlosen Fenstern zu tun hat? Der Grandeur basiert nämlich kostengünstig auf dem Sonata, der normale Fenster ausweist: wer sich wirklich auskennt sieht das als den Grund für den Wechsel von rahmenlosen zu gerahmten Fenstern bei diesen größeren Hyundai-Modellen. MFG
9. Februar 200620 J. 014 "@Holger: Ist da irgendwas dran? " Hi Jürgen! Mal abgesehen davon dass sehr viele Coupés und vor allem fast alle Cabrios solche Fenster haben - Jein. Der Avantime hatte Probleme in der Anlaufphase, und zwar mit den Türen an sich (kinematische Türgelenke). Er kam wegen dem Zuliefererwechsel verspätet auf den Markt. Bei bereits gebauten Avis wurde das durch eine Nachbesserungs-Maßnahme behoben. Man bedenke, dass im Avantime mangels B-Säule zwei rahmenlose Fenster hochfahren und sich gegenseitig abdichten. Zudem ist das Fenster der Fahrertür 1,4 Meter lang und auch in der Höhe nicht gerade ein Winzling. Wenn das bei meinem nun seit über 70TKM gut funktioniert, frage ich mich wirklich wo die Probleme bei den vergleichsweise schießschartenartigen Fenstern vom C6 liegen sollen. Gruß Holger
9. Februar 200620 J. der pluriel hat auch rahmenlose fenster. ohne B-säule und meistens regnet es nicht hinein... ug
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