18. Januar 200323 J. Hallo, ich muß mich schon wundern über diese Diskussion hier (sensenmanns Äußerung laß ich ganz außen vor, war nichts zum Thema), aber mit Verständnis und Toleranz hat das hier ja wohl nicht viel zu tun. Da diskutieren Leute über die Eigenschaften eines Fahrzeugs, obwohl sie nicht mal mit gefahren sind (keinen Meter!). Fehlt dem Smart wirklich nur der Doppelwinkel zum "Geniestreich des Jahrhunderts"? Ich hab selber keinen und will mir auch keinen kaufen, aber das Fahrzeugkonzept (Stadtauto, das nicht am Ortsschild stehen bleiben muß) ist klasse und die technische Umsetzung auch nicht schlecht. Eigentlich sogar genial, wenn sich damit auch noch so viel Geld verdienen läßt. Jeder soll sich doch das Auto kaufen können, das seinen persönlichen Bedürfnissen entspricht. Und wenn dafür ein Smart reicht, ist es sicher dreimal sinnvoller, damit zu fahren, als mit einem 150PS-fünfsitzigen-Kombi. Und die Einstellung vieler Deutscher, das Auto nach den höchsten jemals im Fahrzeugleben eventuell benötigten Kriterien zu kaufen und dann jeden Tag damit leer herumzufahren, hat mit Umweltschutz garantiert nichts zu tun. Dann lieber den Smart als Erstwagen und einen Kombi mit Saisonkennzeichen 06-08! Ach ja, wenn z.B. der AX Diesel so ein großer Wurf war, warum wurde er dann so selten verkauft? Weil auch der ZU TEUER WAR (und zwar in den Augen der meisten der Zielgruppe). Gruß Bernhard PS: Schade, daß nicht nur hier oft mit ziemlicher Citroen- Brille argumentiert wird. Dann ist's auch bald nicht mehr weit, daß der Programmpunkt "Japanerzerstören" zum festen Bestandteil eines gelungenen Citroentreffens gehört. SCHADE
18. Januar 200323 J. Das Thema "AX fahren" hat sich ja spätestens seit der Konstruktion des Smart erledigt. Ich will jedenfalls nicht die Lenksäule von der Kugel in die tapfere Doppelwinkel-Brust gerammt bekommen. Gruß Flo Der das Konzept "Smart" gut, die Umsetzung aber leidlich findet
18. Januar 200323 J. Hallo zusammen! Dann will ich auch nochmal was zum Smart sagen! Ich habe etliche verschiedene Versionen probegefahren.Ich mag ihn noch immer nicht, er hoppelt, Spaß macht das Lenken nicht.Die ersten Exemplare von 1998 drehten sich noch bei voll eingeschlagener Lenkung und vollgas aus dem stand um mindestens 120 Grad, was aber durch Elektronik Update nachträglich geändert wurde.Er wurde so schmal gemacht um auch die Japanzulassung ohne stellplatznachweis zu bekommen, mußte dann aber nachträglich für breitere Hinterreifen zwecks besseren Fahrverhaltens dann doch etwas breitere Radkästen haben.Die Japan-Version soll weiterhin etwas schmaler sein.Vor allem den Anforderungen des jap. Marktes hat er den geringen Hubraum in Verb. mi hoher Aufladung zu verdanken, was ich als Grund für den erstaunlich hohen Anteil an Wagen mit Austauschmotor sehe, die im Netz angeboten werden.Im Verhältnis zum Nutzwert ist der Verbrauch recht hoch.Was zählt ist jedoch, daß sowohl der CDi als auch der Benziner absolut etwa 1 Liter weniger als sparsamste herkömmliche vergleichbare Kleinwagen verbrauchen.Der Smart reduziert das Ausmaß des sogenannten stehenden Verkehrs erheblich.Er ist teuer, aber extrem wertstabil, sehr gut verarbeitet, viele Materialien hochwertig.Und wenn demnächst sogar New Yorker im Smart statt im Hummer H2 im Stau stehen(der Smart dürfte dort mehr Aufmerksamkeitswert haben, sicher der Hauptgrund, warum sich Nordamerika teilweise nach ihm sehnt), dann hat der Smart wohl die ganze Welt erobert, trotz der reichlich vorhandenen Kompromißlösungen.Ferner:Das Raumgefühl ist sehr sehr gut. MfG Wolfgang
19. Januar 200323 J. Salût, es ist mir rätselhaft, weshalb es nötig sein soll, ein Auto gefahren zu haben, wenn man Dinge wie seinen Preis und seinen Spritverbrauch kritisieren will. Dieses Argument ist völlig daneben. Technisch fundierte Kritik (wie die von Dirk am Fahrwerk des Smart) ist ebenso legitim, auch dazu muß man das Ding auch nicht gefahren sein. - Fakt ist, und darauf haben die meisten Kritiker ja hingewiesen, daß ein Auto mit 2 Sitzplätzen und keinem Kofferaum auf 2 Meter Ebbes Gesamtlänge a) weder 10000 Euro kosten und keine 7 Liter Sprit verbrauchen und c) keine 850 Kilo wiegen darf. - Fakt ist, und das ist für mich ein absolut treffendes Argument von Sensenmann, daß die ökologische Verbrämung eines Konzepts, das Individualverkehr in den Innenstädten fördert statt einschränkt, ein absoluter Witz ist. Ökologisch sinnvoll ist die konsequente Reduzierung von Flottenverbrauch und das Entwickeln alternativer Energien im Fahrzeugbau; Stichwort Brennstoffzelle, Solarenergie, bedingt auch Elektrotechnik. Die Türen des Smart sind m. M. nach übrigens aberwitzig lang und widersprechen dem Konzept eines praktischen Stadtautos fundamental; schön: man kommt in die meisten Parklücken, aber beim engen Längsparken im Parkhaus oder am Supermarkt steigt man dann durchs Dach aus (ach nein, zu letzterem fährt man ja nicht, der Einkaufskorb paßt ja hinten nicht rein). Insofern ist das Konzept des Smart für mich nicht der Vorteil, sondern der Schwachpunkt des Fahrzeuges. Minimalismus ja, aber doch nicht so. Natürlich ist z. B. eine Ente sicherheitstechnisch nicht mehr vertretbar, aber ihr Konzept ist auch heute noch um Meilen stimmiger als das des Smart. Abschließend noch: Völlig daneben find ich die Holzhammer-Kritik an Sensenmann. Dessen "brauner" Kommentar war ja nun deutlich mit ";))" gekennzeichnet - aber die Moralpolizei war wieder schneller. Naja, die Political Correctness macht auch vor diesem Forum nicht halt. Das war wohl in etwa das, was Martin Walser meinte, bevor er von der Presse niedergeknüppelt wurde. Macht Euch mal locker. Und speziell an Daniel: Tut mir leid, wenn ich fragen muß (und mich damit vermutlich der Gefahr aussetze, in die gleiche Ecke wie Sensenmann gestellt zu werden), aber ich habe noch nie kapiert, weshalb man Autoclubs und ähnliche Freizeitorganisationen für Menschen mit bestimmten sexuellen Vorlieben gründen muß - Stichwort "Motorboys"; der Link funzt übrigens nicht - richtig wäre http://www.motorboys.org. Mir ist wurscht ob mein Mit-Citroen-Fan und Clubkollege XY schwul ist oder nicht; manchem Schwulen ist sowas aber so wichtig, daß er sich in jeder Lebenslage nur mit sexuell Gleichgesinnten umgeben mag?! Verkehrte Welt. Ein Autoclub exklusiv für Heteros wäre gewiß eine beliebte Zielscheibe der politisch korrekten Aktivisten. Aber davon abgesehen: Geile Autos hast Du da. Der CX, mhmm. Die beiden Caddies: *lechz* Gruß, Stefan
19. Januar 200323 J. Hallo Stefan ich bin doch auch noch in einem anderen, DS spezifischen Club. Warum sollte ich denn nicht für das allgemeine Interesse an Autos zu den Motorboys gehen, wenns die schon gibt? Wo hast du eigentlich gelesen, dass die nur für schwule Männer da sind, vergiss nicht die lesbischen Mädels. Steht übrigens auch für Heteros offen, da warst du etwas vorschnell mit interpretieren. Und im Übrigen kann man auch heute noch gerade bei Automobilclubs ziemlich gestrige Typen antreffen welche nicht sehr unverkrampft mit anderer Leuten sexuellen Präferenzen umgehen. Gruss, Daniel
19. Januar 200323 J. Hallo, für SMART-Fans oder Kritiker ist mein Beitrag "Off-Topic", deshalb könnt ihr ihn überlesen. Ich schreib noch mal - als meinen letzten Beitrag zum Thema - an die Sensenmann-Kritiker oder -anhänger: Stefan schrieb: "Völlig daneben find ich die Holzhammer-Kritik an Sensenmann. Dessen "brauner" Kommentar war ja nun deutlich mit ";))" gekennzeichnet - aber die Moralpolizei war wieder schneller. Naja, die Political Correctness macht auch vor diesem Forum nicht halt. Das war wohl in etwa das, was Martin Walser meinte, bevor er von der Presse niedergeknüppelt wurde. Macht Euch mal locker." Sensenmanns Klammerzeichen lese ich nicht als Relativierung, was sein nächster Beitrag auch sehr deutlich zeigt. Der Verweis auf Walser ist ja wohl sehr an den Haaren herbei gezogen; hier geht' s doch nicht um ein Problem der Auseinandersetzung mit der Geschichte! Ich zähle mich übrigens eindeutig zum Lager der Walser-Kritiker, um's klar zu stellen. Stefan, ich mach mich also nicht locker, bei dem Thema jedenfalls nicht. Aber diese Debatte wäre dann wirklich off Topic. Gruß, Martin.
20. Januar 200323 J. @Stefan Ich weiß nicht, wo Du die Info mit den 7 Litern her hast, aber meiner (ein CDI) braucht bei mir nur 3,2 Liter Diesel auf 100 KM (ergibt sich aus einer Schwankung von 3,1 bis 3,3). Im Winter sind es ca. 0,5 Liter mehr. Wenn ich keine Autobahn fahre komme ich sogar mit zwei Personen auf unter 3 Liter. Zum Kofferraum: Der ist sogar größer als der vom Lupo (OK, beim Lupo kann ich Rückbank noch nutzen). Ich habe sogar schon Wocheneinkäufe für eine dreiköpfige Familie damit getätigt. Ein voller Einkaufswagen passt gut rein. Unterschätze nicht die Stapelhöhe. Und das Gewicht ist auch nicht ganz richtig. Ca. 750 KG passt besser. Nun eine kleine Beispielrechnung: Mein C5 braucht bei gleicher Fahrweise 5,7 Liter Diesel (im Winter nehme ich einmal 6 Liter an). Dies würde (bei einem Dieselpreis von 0,85 Euro) bei meiner Fahrleistung mit dem Smart letztes Jahr (35.000 KM) einen Jahrespreis von ca. 990,- EUR Treibstoff beim Smart und ca. 1720,- EUR beim C5 ergeben. Wenn ich die längeren Inspektionsintervalle vom C5 mit einbeziehe und dabei aber den sehr geringen Verschleiß der Reifen beim Smart gegenübersetze komme ich auf ca. 700,- EUR weniger Treibstoffkosten im Jahr. 700,- EUR weniger Treibstoffkosten sind für meinen Geldbeutel sehr Ökologisch. Und ich hätte, außer dem Fahrkomfort durch den C5, keinen relevanten Vorteil bei meinen Fahrten gehabt, nicht einmal einen Zeitvorteil. Gruß René
20. Januar 200323 J. Leute, tut mir doch einen Gefallen und belibt bei den Autos! Wer mit wem wie in welche Kiste hüpft ist doch wohl so was von sch...egal!
20. Januar 200323 J. @ReneD Dann laß es meinetwegen 6 Liter beim Benziner sein - von dem redete ich, nicht vom nochmals teureren CDI. Es bleibt sowieso dabei: Das Ding ist unverschämt teuer. Ich kapiere nicht, wie man dafür soviel Geld ausgeben kann; selbst wenn einem das Auto (warum auch immer) gefällt. Das ist irgendwie so, wie wenn der C5 50'000 Euro kosten würde. Und 750 oder 800 kg, naja, bei 2,50 oder so Gesamtlänge so oder so hammerviel. Ökologisch ist der Smart für mich jedenfalls eindeutig nicht sinnvoll. Wenn man das Auto ganz subjektiv einfach mag, ok. Wohin die Liebe halt fällt. Eine Ente ist objektiv betrachtet auch nicht schön. Aber dann sollte man dem Smart eben aus dieser Perspektive seine Daseinsberechtigung geben, nicht aus irgendwelchen scheinbaren ökonomischen oder ökologischen Vorzügen heraus, die der Realität nicht standhalten. Stefan
21. Januar 200323 J. @Stefan Wir hatten, bei einem zweiwöchigen Urlaub, einen Smart mit Benzinmotor als Leihwagen. Der Verbrauch bewegte sich zwischen 5 und 6 Liter. Doch aufgrund des Schaltverhaltens der Automatik und des jaulenden Motorgeräuschs würde ich persönlich niemals einen Smart Benziner kaufen. Aber Ökologie ist mehr als nur der Treibstoffverbrauch. Ich kann hier nur München als Beispiel angeben. Wenn es nötig ist in ein Einkaufszentrum oder in die Stadtmitte zu fahren, kann es einem mit einem Standard PKW passieren, dass man zwischen 30 und 60 Minuten herumfährt, um einen Parkplatz zu finden. Mit dem Smart findet man fast immer auf Anhieb einen Parkplatz. Das Olympiaeinkaufzentrum hat spezielle Smartparkplätze. Wenn alle rumkurven um einen Parkplatz zu finden kann man mit dem Smart einfach parken. Das spart Zeit und Treibstoff. Sicherheit und Gewicht. Was denn nun? Du meinst die Kiste ist zu schwer, andere meinen nur mindestens 1,5 Tonnen sind wirklich sicher. Ich glaube das die heutigen Sicherheitsanforderungen an die KFZ so hoch sind, dass einfach ein Mindestmaß an Gewicht notwendig ist, um diese Sicherheit zu garantieren. Das Motor-Getriebe-System im CDI wiegt 75 KG, also 10%. Der Rest ist Sicherheitszelle usw. Schau Dir doch einmal an, was VW an technischen Klimmzügen machen musste, um den Lupo als 3L Fahrzeug zu realisieren. Und dabei ist die Kiste noch eine Mogelpackung. Im Normalbetrieb braucht er so seine 4 bis 5 Liter Diesel. Nur wenn man den Wagen mit einem Schalter elektronisch drosselt, braucht er um die 3 Liter. Und der Lupo kostet noch um einiges mehr als der Smart, wird aber als DAS ökologisch beste Auto gehandelt. Der Smart CDI ist ein Standardfahrzeug, mit der Einschränkung, dass die Reifen vorne nur 135er sein dürfen und die Tankgröße nicht erhöht wurde. Weiterhin spielt noch eine Kleinigkeit auch eine Rolle. Die Seitenteile sind aus Kunststoff. Parkplatzdellen sind damit passe und Schrammen können nicht rosten. Sind doch auch ein Kosten und Ökologie Aspekt, oder? Zum Schluss noch ein Kommentar von mir. Ökologische Betrachtungen mögen ja ganz gut und schön sein, wichtiger ist mir persönlich, dass die Kiste sicher UND sparsam ist. Wie schon vorher angesprochen, sind 700,- EUR weniger Treibstoffkosten in einem Jahr für mich der entsprechende Faktor, der für so ein Fahrzeug spricht. Gruß René
21. Januar 200323 J. hallo rene, in die oekobilanz spielt aber auch die herstellung und lebensdauer eines fahrzeuges ein. und ich denke mal, dass die umweltfreundlichkeit -unter einbeziehung dieser faktoren- zum beispiel einer ds wesentlich besser ist. beim gewicht gebe ich dir recht, jedoch steigt mit dem gewicht grundsaetzlich auch die erreichbare hoechstgeschwindigkeit (vom hummer et al. mal abgesehen), und damit sind andere sicherheitsfaktoren noetig als bei einem reinen stadtfahrzeug. das parkverhalten vieler smartfahrer ist bedenklich: haeufig sieht man smarts quer zur parkrichtung stehen und behindern so andere, richtig parkende fahrzeuge. das so schnell ein parkplatz gefunden ist, steht natuerlich ausser frage... alles in allem ein nettes fahrzeug, aber wenn man da noch nicht mal die lampen selbst wechseln kann, sollte man solche (meiner meinung nach unnoetigen) werkstattaufenthalte natuerlich auch in den preis einbeziehen. gruesse aus hagen stefan
21. Januar 200323 J. Hallo Stefan_I, in einem Teil der Bedenken gebe ich Dir Recht. Ich würde mich hüten, die Begrenzung von 135 Km/h entfernen zu lassen. Diese VMax reicht vollkommen für diese Bauart. Bei Sturmböen bin ich froh, wenn ich bei 100 Km/h NUR eine ganze Autobahnspur brauche. Dann macht der Smart keinen Spaß. Als Parkhindernis kann jedes Auto fungieren. Schau doch einmal wie schwer es für Rettungskräfte ist, durch enge Straßen zu kommen, weil viele in zweiter Reihe parken usw.. Da ist Querparken immer noch besser (habe ich bis nur ein einziges Mal nötig gehabt). Die Ökobilanz eines DS kann ich nicht einschätzen, dafür kenne ich dieses Auto zu wenig, als das ich mir ein Urteil darüber erlauben könnte. Zur Lebenddauer eines Smart kann man natürlich nach ca. 5 Jahren auch noch wenig sagen, außer dass es eigentlich wenig Verschleißausfälle gibt. Benziner mit 120.000 KM sind schon vor 2 Jahren rumgefahren. Meiner hat jetzt ungefähr 51.000 KM drauf und es ist kein nennenswerter Verschleiß feststellbar. Nicht einmal die Reifen sind sichtbar abgefahren. Ich glaube die Vorderreifen muss man sowieso nur aufgrund des Alters austauschen. Was soll an denen Verschleißen? Das mit den Lampen (die H4) stimmt. Ich hatte keine Lust mir die Finger zu brechen und habe beide, präventiv, bei der letzten Inspektion (Fahrzeugalter 2,5 Jahre) mit austauschen lassen. Gruß René
21. Januar 200323 J. @Rene >>Ich kann hier nur München als Beispiel angeben. Wenn es nötig ist in ein Einkaufszentrum oder in die Stadtmitte zu fahren, kann es einem mit einem Standard PKW passieren, dass man zwischen 30 und 60 Minuten herumfährt, um einen Parkplatz zu finden. Mit dem Smart findet man fast immer auf Anhieb einen Parkplatz. Das Olympiaeinkaufzentrum hat spezielle Smartparkplätze. Wenn alle rumkurven um einen Parkplatz zu finden kann man mit dem Smart einfach parken. Das spart Zeit und Treibstoff.<< Siehst Du, das meinte ich. Beim Verkehrskollaps in unseren Innenstädten ist es, wie Sensenmann sagte, eine umweltpolitische Todsünde, Autos auch noch in die Städte hineinzulocken. Genau das tut man mit dem Smart. In die Stadtmitte einer Millionstadt gehören Busse, Taxen und Bahnen aller Art, aber kein Smart und auch keine DS. >>Ich glaube das die heutigen Sicherheitsanforderungen an die KFZ so hoch sind, dass einfach ein Mindestmaß an Gewicht notwendig ist, um diese Sicherheit zu garantieren.<< Und wer stellt diese Anforderungen? Da hat die Industrie doch systematisch Bedürfnisse geweckt, und jetzt meint jeder, er bräucht 12 Airbags. Es gäbe ganz andere Methoden, die Unfallquoten und damit die Gefahr im Verkehr zu senken: Tempolimits, intelligentere Verkehrsführung und vor allem mitdenkende und vernünftige Fahrer (denen notfalls mittels Sanktionen gewaltsam Vernunft beigebracht werden muß). Ich fühle mich in meiner Ente keineswegs unsicher, die Autopresse als Marionette der Industrie würde sie heute aber in der Luft zerreißen. Dabei wird nur eines vergessen: Wenn Dir ein LKW am Stauende reinranzt, oder Du bei Regen mit überhöhtem Tempo in den nächsten Baumwipfel abfliegst, nützt Dir auch kein ESP oder Bremsassistent mehr. Der Sicherheitsaspekt moderner Autos wird m.E. völlig überschätzt. >>Schau Dir doch einmal an, was VW an technischen Klimmzügen machen musste, um den Lupo als 3L Fahrzeug zu realisieren.<< Ökologischer Schwachsinn hoch 3. Die Energiebilanz dieses Fahrzeugs ist indiskutabel. >>Und der Lupo kostet noch um einiges mehr als der Smart, wird aber als DAS ökologisch beste Auto gehandelt.<< Von wem denn? Von der Presse. Was soll ich denn bitte auf die geben? Siehe oben. Ich denke lieber für mich selbst. >>Weiterhin spielt noch eine Kleinigkeit auch eine Rolle. Die Seitenteile sind aus Kunststoff. Parkplatzdellen sind damit passe und Schrammen können nicht rosten. Sind doch auch ein Kosten und Ökologie Aspekt, oder?<< Och, wenn ich daran denke, wie der Kunstoff hergestellt wird und unter welchem Aufwand er später wieder recycelt werden soll, nicht unbedingt. Verstehe mich nicht falsch, das gilt natürlich nicht nur für den Smart. Aber andere Autos kriegen auch keinen Öko-Stempel aufgedrückt. >>Zum Schluss noch ein Kommentar von mir. Ökologische Betrachtungen mögen ja ganz gut und schön sein, wichtiger ist mir persönlich, dass die Kiste sicher UND sparsam ist.<< Vom Thema Sicherheit hatte ich es ja schon. Was die Kosten anbelangt: Die 700 Euro p. a. Spritersparnis erkaufst Du Dir ja mit einem Anschaffungspreis von 10000 Euro. Einen AX Diesel, der genau sparsam ist, bekommst Du in gutem Zustand inkl. Kofferraum, 4 Sitzplätzen und evtl. sogar 5 Türen für 1000 Euro; wenn Dir der zu unmodern oder unsicher ist, dann greif zu einem Saxo Diesel, der ist ein richtiges Auto und ist sogar neu nicht viel teurer als der Smart, und sollte als 2-3jähriger Gebrauchter nicht mehr als 6000 Euro kosten. Für die 4000 Euro Differenz (und das für ein schlichtweg wesentlich besseres Auto) könntest Du theoretisch etwa 4700 Liter Diesel kaufen, also etwa 100 Saxo-Tankfüllungen... Soviel zur Ersparnis. Gruß, Stefan
21. Januar 200323 J. Hallo Stefan, das mit den Glühlampen ist ein seeeehr schlechtes Beispiel für gute-schlechte Autos. Selbst am neuen Passat kannst Du ohne Werkzeug keine Scheinwerferbirne mehr wechseln. Und damit jetzt nicht alle auf VW schimpfen: an meinem Xantia 1 TCT ist der Wechsel der rechten Scheinwerferbirne auch nicht grad eine Freunde, geht nämlich bei normalgroßen Männerhänden auch nicht ohne Werkzeug. Akzeptiert doch einfach, daß ihr den Smart nicht verbieten könnt (auch wenn ihr es gerne wolltet, so wie alle BMW, DB, VW usw.) und daß es ein Fahrzeug ist, das seine Käufer findet, weil es ihre Bedürfnisse an Mobilität erfüllt. Gruß Bernhard Gruß Bernhard
21. Januar 200323 J. @Bernhard >>Akzeptiert doch einfach, daß ihr den Smart nicht verbieten könnt (auch wenn ihr es gerne wolltet, so wie alle BMW, DB, VW usw.) und daß es ein Fahrzeug ist, das seine Käufer findet, weil es ihre Bedürfnisse an Mobilität erfüllt.<< So ein Unsinn. Soll doch jeder einen Smart fahren, der will. Wir reden hier über Autos und nicht über Glaubensfragen. Sachkritik muß trotzdem möglich sein. Mir jedenfalls ging es einzig um ein Hinterfragen des Smart-Image (ökologische & ökonomische Sinnhaftigkeit). Wem das Auto wg. der Optik oder des Fahrgefühls gefällt und Spaß macht, dem sei's gegönnt. Gruß, Stefan
22. Januar 200323 J. @Stefan Hallo, also in München werden keine Fahrzeuge in die Stadt gelockt. München ist die, nach meiner Meinung, Auto unfreundlichste Stadt in Deutschland. Es fehlt ein intelligentes Leitsystem (genauer gesagt, es ist überhaupt kein Leitsystem vorhanden). Alle fahren zu den gleichen Parkhäusern und wenn die voll sind, geht es zu dem nächsten Parkhaus usw. Toll oder? Doch manchmal ist es einfach notwendig ein Auto zu benutzen um z.B. mehrere Geschäfte an unterschiedlichen Orten anfahren zu können. Und gerade durch diese unfreundliche Politik entstehen massenhaft Staus. Der ÖPNV ist in München total überlastet und oft nicht nutzbar (sehr oft Umsteigen oder Ausfälle). Das mit LKW stimmt vollkommen. Bei 40 Tonnen hilft nichts mehr (außer ein Leo 2 Panzer). Risikoreiches fahren. Das fällt mir eigentlich jeden Tag auf, allerdings weniger bei Smart und Citroen Fahrern. Hier fallen mir sehr oft die Fahrzeuge mit der Doppelniere, den 4 Ringen, dem Stern und den 2 Buchstaben auf. Diese Fahrer sind anscheinend wirklich der Meinung, das die Physik mit der ganzen Hochtechnik in ihren Fahrzeugen überlistet werden kann. Das diese hirnlosen Raser damit nicht nur sich, sondern auch andere Menschen Leben gefährden nehmen sie anscheinend, für 3 bis 5 Minuten Zeitersparnis, gerne in Kauf. Wie gesagt, ich mache diese Erfahrung jeden Tag. Dein Preisvergleich hinkt sehr stark. Wenn Du schon Preise vergleichst, dann bitte auch Gebrauchtfahrzeuge mit Gebrauchten und nicht Gebrauchte mit Neupreisen. Ich habe vor 2,5 Jahren für meinen kleinen 11.500,- EUR gezahlt (mit Winterreifen und div. Zubehör, Grundpreis knapp 10.000,- EUR). Was hat zu dieser Zeit ein NEUER AX Diesel oder ein NEUER Saxo Diesel gekostet? Bitte bedenke auch, dass der Smart CDI 4,5 Jahre Steuerbefreiung hat. Wie sieht dann Deine Rechnung aus? Öko: Ich kann dieses Wort bald nicht mehr hören. Wenn alles nur noch nach ökologischen Gesichtspunkten gemessen werden muss, dann lass bitte Dein Auto stehen und geh zu Fuß oder fahr mit dem Fahrrad (Entschuldigung, das Fahrrad ist ja auch aus Metall und Kunststoff und damit ökologisch schlecht). Wenn Du ökologisch schlechte Fahrzeuge ankreiden möchtest, dann beschwere Dich bitte bei den Fahrern, die jeden Tag mit 2 Tonnen Leergewicht eine Nutzlast von 75 bis 80 Kilogramm bewegen. Wenn ich mich schon jeden Tag zusammen mit diesen irren Rasern zusammen bewegen muss, dann aber bitte mit der höchstmöglichen Sicherheit die technisch möglich ist. Mein Leben und meine Gesundheit ist mir sehr wichtig. Und um in einen Unfall verwickelt zu werden, muss man selber kein Raser sein (mit einem Smart kann man sowieso nicht rasen). Ich freue mich sehr, dass der Smart einiges an technischen Sicherheitssystemen an Bord hat und der C5 noch mehr davon. Für mich sind dies allerdings Sicherheitssystem für den Notfall und nicht für den Alltag. Gruß René
22. Januar 200323 J. @ReneD Was das risikoreiche Fahren betrifft, so stimme ich mit Dir überein. Nur leider leidet man als eher gemütlicher Cit- oder smart-Fahrer halt unter den Autobahnbombern; da hilft nur Druck von oben. Daß der Preisvergleich hinkt, weiß ich schon; aber das wäre trotzdem die Überlegung, die ich als Käufer in spe anstellen würde. Übrigens kostet ein 3-türiger Saxo Tonic Diesel NEU Grundpreis 10'500 Euro. Und im Gegensatz zum smart-Kauf kann man noch ein bißchen handeln. Die Steuerbefreiung ist natürlich schon ein Argument, wenn auch m. M. nach beileibe kein ausreichendes, um den hohen Preis des smart zu rechtfertigen. Und was Öko betrifft: Da hast Du mich mißverstanden. Es ging mir nicht darum, alles un-ökologische anzugreifen, sondern darum, als Öko-Wunder gefeierte Kisten wie den Lupo oder den smart als diesbezügliche Mogelpackung zu entlarven. Wie gesagt: Ich hab ja nix gegen den smart an sich, aber mit Öko-Argumenten PRO smart braucht man mir nicht kommen. Darum ging's. Nehmt den smart doch als das, was er ist: ein sehr kleines, originelles Auto, das zum Stadtflitzen prima geeignet ist, vorausgesetzt, daß man gravierende Komforteinbußen hinnehmen will. Je nach persönlichem Geschmack macht er sicher vielen Leuten auch viel Spaß. Mehr aber auch nicht. Als Spaßauto ist er völlig in Ordnung. Wirtschaftlich und ökologisch macht er aber entgegen der allgemeinen Meinung aber keinen Sinn. Gruß, Stefan
22. Januar 200323 J. @Stefan OK, verstanden. Das mit dem Spaßauto stimmt. Mogelpackung: Hier bin ich allerdings nicht ganz Deiner Meinung. Wie kann ein Auto eine 3 Liter Zulassung bekommen, wenn der Fahrer auf mehr Leistung schalten kann und dann 4 bis 5 Liter verbraucht. Hier ist doch wiedereinmal nur Politik im Spiel. Der Smart ist in dieser Hinsicht nie als DAS Ökoauto vermarktet worden. Eigentlich nur als sparsames Stadtauto. Warum haben FAP Fahrzeuge keine Steuervorteile? Ich glaube weil die Technik nicht aus Wolfsburg kommt. In meinen Augen macht er wirtschaftlich schon Sinn. Allerdings nur als CDI Version. Die Benzinermodelle verbrauchen zuviel. Gruß René
22. Januar 200323 J. Laßt doch bitte dieses unsägliche Wort Ökologie außen vor, daß hat mit Autos nun wirklich nichts zu tun. Wie der Name schon sagt, ist die Ökologie eine beschreibende Wissenschaft, wenn ich also eine Müllkippe voller Sondermüll untersuche und darüber einen Bericht verfasse, dann ist das ein ökologischer Beitrag, der ein Biotop beschreibt. (Auch eine Tankstelle mit ihren Betonplatten ist ein Biotop). Schon erstaunlich, wie manche Interessengruppe die Sprache vergewaltigen, um ihrem Anliegen einen "wissenschaftlichen" Touch zu geben.
22. Januar 200323 J. Dann laßt uns nochmal über das Thema Sicherheit reden: Wer früher mit einem Käfer mit Pendelachse meinte in eine 50 km/h Kurve mit 70 km/h hineinzufahren verließ die Kurve in der Regel 2 Stunden später in einer von Pollmann Karrosierten schwarzen MB-Heckflosse. Wenn er ganz viel Glück hatte war der Aufbau von Binz und weiß. Mit einem Golf IV mit 12 Airbaigs, ESP, ABS und ASI-Fahrwerk sind die 70 km/h kein Problem. Also probieren es die Pappnasen mit 110 km/h und kommen zum gleichen Ergebnis. Außer das man heute eher MB-Vitos als Leichenwagen nimmt. Es ist ja schön, wenn ich einen unverschuldeten Verkehrsunfall überlebe, weil mein Auto sicher ist, aber eventuell wäre der Verkehrsunfall von vorneherein gar nicht passiert wenn der Vollidiot der ihn verursacht hat nicht auf die Sicherheit seines Autos vertrauend wie ein Henker gefahren wäre? Ich werde jetzt schon wieder politisch inkorrekt, aber es gibt Leute denen müßte man den Airbag gegen eine Schrotladung austauschen, damit sie vorsichtiger fahren. Und die anderen Autofahrer können froh sein wenn solche Deppen den Punkt wo die Physik über die Informatik siegt ganz alleine finden und nur ein silbergrauer Mercedes Vito zur Unfallstelle fahren muß. Ich finde es ja sehr angenehm nach 10 Jahren mit dem CX mal "ein richtiges Auto" zu fahren, aber es ist mir schon z.T. ein wenig unheimlich gegenüber dem Käfer oder dem Trabbi an Umweltkontakt deutlich verloren zu haben. Würde ich auf einen C5 umstetigen würde ich vielleicht auch riskanter und schneller fahren, weil ich überhaupt nicht mwerke was ich oder das Auto gerade tut. Und noch eine kleine Anmerkung zu Fahrwerksassistenten und natürlicher Auslese. Früher gab es einen ziemlich breiten Grenzbereich bei den Autos. Wo ein unbedarfter Fahrer, weil er in Panik gebremst hat schon bei 60 km/h abflog konnte ein guter und sportlicher Fahrer mit dem gleichen Auto im Drift die Kurve mit 80 km/h nehmen. Heute schafft es die Elektronik eines Audi TT selbst einen Fahranfänger noch mit 82 km/h durch die Kurve zu bringen, aber bei 82,09 km/h meldet sie "system stack overflow on module 0x042666FF" und ignoriert, weil mit sich selber beschäftigt, großzügig die Benutzereingaben, selbst wenn der User gerade passionierter Rallyefahrer ist und schon vor 30 Jahren mit seinem NSU TT 85 km/h geschafft hat.
22. Januar 200323 J. Ersteller *lol*@sensenmann.... allgemeine Schutzverletzung in Modul ESP.EXE. Press Ctrl-Alt- Del to reboot alex
22. Januar 200323 J. Hi Sensenmann! Dein Wagen kommt übrigens aus meiner Geburtsstadt Wülfrath, nur so am Rande. Ich plädiere schon seit längerem für eine "erst wenn das Hirn des Fahrers an ist, kann man den Motor starten" Schaltung! Aber leider gibt es sie nicht. Mit dieser Schaltung wären etliche Dinge wie EPS oder auch Geschwindigkeitskontrollen meist hinfällig. Technik schön und gut, aber man darf sich eben nie drauf verlassen! Mein Activa verleitet einen schon zum schnellen abbiegen, aber das ist noch lange kein Grund dieses *immer* zu machen! Und je schmaler ein Grenzbereich ist, deso gefährlicher ist der Wagen! Bei (zu) vielen Leuten hat man das Gefühl, sie kaufen den Wagen nach Anzahl der Airbags. Also je mehr desto besser. Wollen die einen Unfall haben? Manchmal klingt es danach. Mir ist schon klar, daß auch bei defensivster Fahrweise dennoch ein Unfall passieren kann und dann sind mir ein paar Airbags auch lieber als nichts außer einer starren Lenksäule! Ist das ein Grund nicht mehr Ente oder 11CV (da sogar unangeschnallt) zu fahren??? Moderne Autos sind wirklich leise und schnell geworden, daher empfindet man hohe Geschwindigkeiten nicht mehr als so hoch. Demnach könnte man argumentieren das Fahren von modernen Autos ist gefährlicher als von alten Autos, weil man mit modernen zu schnell viel zu schnell unterwegs ist und es kaum bemerkt! Gruß Olli
22. Januar 200323 J. Wenn ich jeden Tag auf ein Auto angewiesen wäre um zur Arbeit zu kommen, oder sogar wieder beruflich autofahren müßte wie zu meiner Studienzeit (Taxi, Kurier) würde ich mir auch über die Sicherheit meines Autos Gedanken zu machen. Ich bin aber in der Situation, daß seit ich den Führerschein habe daß Auto immer nur ein Hobby war. Es hat mich aber schon gelehrt vorsichtig und vorrausschauend zu fahren. Keine Gurte, keine Knautschzone, Trommelbremsen und die bekannt hinterlsitige VW-Pendelachse. Ich bin immerhin seit 11 Jahern zumindest mit den eigenen Autos unfallfrei unterwegs. Wenn Ihr Euch jetzt fragt wie man nur so mit seinem Leben spielen kann, mein Alltagsfahrzeug hat 24 Gänge Hydraulikbremsen und einen Chrom-Molybdän Rahmen. Ich fahre ca. 3500 km jährlich Fahrrad und betrachte 25 km/h als gemütliches dahinradeln ohne das Gefühl zu haben umzufallen. Außer Glatteisrutscher ist mir zwar bisher noch nichts passiert, gerade deswegen stört mich aber die einlullende Technik moderner Autos und schlimmstenfalls noch die Aufrüstung durch Pseudo-geländewagen mit Bullengitter (und der Meinung der Fahrer: "soll ma einer kommen, den mach ich platt") das mich gezielt am Kopf treffen würde, während ich bei einem SM oder CX noch über die Heckscheibe abrutschen würde. Das Schlimmste was einem dann noch passieren kann ist, daß solche Fahrer wenn sie sich im Recht glauben, und jjeder kann mal die Vorfahrt eines Anderen übersehen, ungerührt draufhalten. So ist es einem Freund von mir mit seinem Isabella Coupé passiert. Zum Glück hatte er Repro-Kotflügel aus Kunststoff drauf und zum Glück ist eine Isabella auch ein positiver Hingucker, so daß sich genug Zeugen an der Kreuzung fanden die dem BMW-Fahrer (BMWichser) bescheinigten, daß er problemlos hätte den Unfall vermeiden können aber mit Absicht draufgehaltebn hat. so kam es zu der salomonischen Entschediung daß jeder seinen schaden selber zu tragen hat. Der Borgward brauchte einen neuen Kotflügel, beim BMW war es richtig teuer, weil die Knautschzonenelemente bereits zusammengedrückt wurden
22. Januar 200323 J. Gute Kommentare. Bitte nicht missverstehen, aber man sollte bei diesen lebensgefährdenden Rasern die technischen Hilfsmittel ohne deren Wissen abschalten. Oder ist das jetzt zu hart? Gruß René
22. Januar 200323 J. Neee, genau mit deren Wissen (siehe Schrotladung). Dann fahren sie vielleicht auch vorsichtiger. Es kommt immer wieder vor, daß Leute die ihren Lappen verlieren sollen vor Gericht sich einen abjammern, daß dann ihre Existenz als Außendienstler gefährdet ist. Immer wieder gehen die Gerichte darauf ein. Man müßte so einen rasenden Versicherungsvertreter als Kompromiss dazu verknacken einen auf 19 PS gedrosselten Trabbi OHNE Gurte mit gelber Rundumleuchte zu fahren. Das wäre es doch. Ab 6 Punkten werden die elektronischen Sicherheitseinrichtungen abgeklemmt und ab 8 Punkten. Anschnallverbot, 100 km/h Maximalgeschwindigkeit und gelbe Warnleuchte auf dem Dach. Ab 10 Punkte geht nicht mal mehr ein Hilfsmotor fürs Fahrrad. In Hamburg wurde vor einiger Zeit ein unglaubliches Skandalurteil gefällt. Ein Manager ist mit 3 Promille mit seinem 7er BMW mit 140 km/h innerorts auf einen Polo geknallt und hat die Fahrerin getötet. Er kam mit Geldstrafe und wenigen Monaten Fahrverbot davon weil seine Winkeladvokaten den Richter (mit dem er wohl auch Golf spielt) überzeugt haben, daß der so besoffen war, daß er ja gar nicht mehr wissen konnte, daß es gefährlich ist in so einem Zustand Auto zu fahren. Wäre ich der Richter gewesen, hätte der zusammen mit seinen Rechtsverdrehern 10 Jahre lang in einer Chain-Gang stillgelegte Bahnstrecken wiederaufgebaut.
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