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Wer stagniert, verliert.


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Hallo,

ein Artikel in der Zeit zur unterschiedlichen Entwicklung von VW vs. Toyota und DaimlerChrysler vs. BMW.

Schon die reinen Absatzzahlen zeigen, wie unterschiedlich sich die Marken respektive Konzerne entwickelt haben. So stagniert etwa der Absatz der Mercedes Car Group (mit Smart, Maybach) in den vergangenen fünf Jahren, während BMW (inklusive Mini, Rolls-Royce) mit stetigem Wachstum vorbeizog.

Noch dramatischer fällt der Vergleich von Volkswagen mit Toyota aus. Während der deutsche Konzern mit seiner Markenvielfalt – Audi, Seat, Ŝkoda, Bentley, Lamborghini, Bugatti – in der Summe kaum zulegte, expandierte Toyota (mit Lexus, Daihatsu) gewaltig.

Artikel "Wer stagniert, verliert".

PSA gehört wohl auch eher in die Kategorie VW: breites Produktspektrum, geringes Wachstum. Möglicherweise sind die Personalkosten nicht ganz so hoch.

Grüße,

Dirk

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Aha, VW leidet an der Technikverliebtheit und am Investieren in teure Projekte wie Luxusautos und Sportwagenmarken.

Das hat der Autor doch bei einem Artikel über Citroen Anfang der 70er Jahre abgeschrieben ;-)

Ansonsten macht es sich der Schreiber wohl ein wenig zu einfach. Piech hat die Cashcow Audi dorthin geführt, wo sie heute ist, Skoda gekauft und bei VW aufgeräumt. Bei VW habe ich eher Zweifel an Pischetsrieder, dem man bei BMW sicher keine Träne nachweint.

Und das Schrempp ein Geldvernichter ersten Ranges war, das weiss wohl jeder.

Ein miserabler Firmenlenker, aber ein geschickter Taktierer, was seine Person anbetrifft.

Einen Automobilkonzern erfolgreich zu führen, ist wohl doch nicht so einfach wie der Autor vielleicht meint.

Von Toyota kann man schon etwas lernen, nämlich dass der Servicegedanke sehr wohl wichtig für den Käufer ist. Und dass man seine Kernkompetenz, nämlich die Entwicklung von Innovationen, nicht auf Zulieferer verlagern sollte. Darüber steht aber nix drin.

Die Schwäche von Renault und PSA ist die Abhängigkeit vom europäischen Markt, der ja nicht unbedingt ein Wachtumsmarkt ist.

Aber das hat man schon längst erkannt.

Gruß

Markus

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Sehe ich anders. PSA hat sich in den letzten Jahren nicht verzettelt wie VW oder durch Mega-Fusionen gelähmt wie Mercedes, sondern auf die Kernkompetenzen fokussiert (Kleinwagen bis Mittelklasse), und ist erfolgreich auf der Diesel-Welle gesurft.

In gewisser Weise ähnlich wie BMW, die sich auch auf Kernkompetenz und Kernmarke konzentriert haben, und auch gut dastehen.

Jetzt kommen auf PSA allerdings zwei Probleme zu:

Erstens, die Grenzen des Wachstums im angestammten Segment.

Zweitens, keine Zukunfts-Technologien in der Pipeline. Das hat zwar viel Geld für Flops und peinliche Pannenserien a la Mercedes erspart, aber wenn der Diesel-Boom abebbt, was dann? Mittlerweile können selbst die Koreaner ordentliche CommonRail Diesel bauen. Den Diesel-Hybrid Prototypen halte ich für eine Beruhigungspille.

Peter

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PeterT postete

Jetzt kommen auf PSA allerdings zwei Probleme zu:

Erstens, die Grenzen des Wachstums im angestammten Segment.

Zweitens, keine Zukunfts-Technologien in der Pipeline. Das hat zwar viel Geld für Flops und peinliche Pannenserien a la Mercedes erspart, aber wenn der Diesel-Boom abebbt, was dann? Mittlerweile können selbst die Koreaner ordentliche CommonRail Diesel bauen. Den Diesel-Hybrid Prototypen halte ich für eine Beruhigungspille.

Da ist sicher etwas dran.

Zu den Grenzen des Wachstums: bislang konnten die franzözischen Hersteller in neuen Segmente wie "Minivan", "Berlingo-Klasse" immer noch relativ gut abschneiden, weil sie einen zeitlichen Vorteil beim Markteintritt hatten. VW hat sich da ja nach Motto "VW -- da weiss man, was man hat" immer erst später engagiert. Das soll sich aber jetzt, wenn man den letzten Äußerungen aus Wolfsburg glauben schenken darf ("VW erfindet sich neu wohl ändern. Naja, mal schauen.

Grüße,

Dirk

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