23. Februar 200620 J. Hallo ich habe an meinem HY nach dem entlacken jede Menge kleine Löcher ca. 1 - 3 mm Durchmesser in der Karosserie. Wie kann ich die Löcher verschließen? Ich könnte mir vorstellen ein Blech zu hinterkleben (Innenseitig) und dann zu verzinnen? Was haltet Ihr davon? Danke für Eure Tipps Christian
23. Februar 200620 J. Hinterkleben bzw. die Löcher mit Zinn zurinnen lassen etc. ist keine dauerhafte Lösung und schafft wahrscheinlich nur umso massivere Rostprobleme. Ein Fachmann würde die Schadstelle immer rausschneiden und ein neues Blech einsetzen.
24. Februar 200620 J. Noch ne Möglichkeit, je nach Lage, Form und Zustand des Rests des perforierten Teils: Kupferklotz (Reststücke aus dem Schaltschrankbau) gegen die Blechrückseite drücken (ggf. lassen; wird u.U. sehr warm!), die Minilöcher mit Elt-Schutzgas zuschweißen, verschleifen. Der Kupferklotz wirkt wie eine Schalung. So kann man sogar größere Löcher zuschweißen (ich meine Löcher bis ca. 6 oder 7 mm Durchmesser), wenn die Ränder noch nicht zu dünn sind; weggegammelte Ränder eines Fensterausschnitts kann man so auch wieder herstellen. Ein flächig beinahe durchgegammeltes Blech gehört aber getauscht.
28. Februar 200620 J. Ersteller Gerhard danke für den Tipp. Ich werde es mal versuchen. Es sind jede Menge kleine Löcher uns so hoffe ich das es funktioniert. Christian
28. Februar 200620 J. Bei vielen kleinen Löchern habe ich die Erfahrung gemacht, das das umliegende Blech auch schon extrem dünn ist und beim Schweißen die kleinen Löcher immer größer werden. Irgendwann kommt man dann zu dem nicht ganz so geschwächten Blech und bekommt das Loch auch zu aber das ist dann meist schon sehr groß und beim NAchschleifen der Schweißpunkte ist die Flex dann auch schnell wieder durch. Ich hatte auch angefangen die Löcher zuzuschweißen und schneide sie jetzt bis zum nicht perforiertem Blech raus, neues Blech mit Blechversatz und Punkten drauf, verschleifen verzinnen und gut. Macht zwar auch ne Menge Arbeit aber ist nicht so nervig weil wenn fertig dann dicht und nicht beim Nacharbeiten wieder neu anfangen. Auch bei meinen Türen waren die unteren Kanten innen nach dem Sandstrahlen überall durchgeschossen. Habe ich alles rausgeschnitten, neue Bleche gefertigt und eingeschweißt. Ergebnis läßt sich für einen echten Schweißanfänger sehen. Wenn ich heute abend am Rechner sitzte schaue ich mal nach Bildern. Viele Grüße Dirk hy
28. Februar 200620 J. Tut mir leid, keine Fotos mehr vorhanden, sind alle beim letzten Computerfehler verloren gegangen, son M... :-(((( Gruß Dirk hy
28. Februar 200620 J. Ersteller Hallo Dirk wie machst Du das mit Dem "Blechversatz"? Das gewellte Blech genau anzuschließen am alten ist eine elendige Arbeit. Gruß Christian
28. Februar 200620 J. Im Bereich vom Wellblech geht das mit dem Versatz nur in Richtung der Wellen. In der Richtung rechtwinklig zu den Wellen habe ich dann die Blech stumpf gestoßen und eine komplette Naht geschweißt. Hier ist das hinterlegte Kupferblech wieder goldwert. Aufwendig ist dann noch das schleifen, aber ist hinzubekommen. An welchen Blechteilen gibt es bei Deinem HY die vielen Löcher? Gruß dirk hy
2. März 200620 J. Was ich oben vergessen habe: der Kupferklotz wirkt natürlich nicht nur als eine Art Schalung, sondern verhindert sehr wirksam das Wegbrennen der Lochränder, da "überschüssige" Wärme abgeführt wird. In den Klotz. Wenn das Blech also noch nicht insgesamt papierdünn gerostet ist mit vielen kleinen Löchern, funktioniert es tadellos. Macht sogar richtig Spaß, bis der Klotz das Handschuhleder durchgeschmort hat... Auch beim stumpf Einschweißen von Rep-blechen wirkt der Klotz Wunder, weil die empfindlichen Blechränder nicht gleich wegbrennen, auch wenn kleine Rostreste dran sind.
Erstelle ein Konto, um zu kommentieren