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Xantia 1,6 Ölwechsel


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Bei meinen 96 X1 habe ich mal einen Ölwechsel getätig.Ich weiss nicht was

mein Vorgänger für Öl drauf hatte.So nahm ich 5w40 seit dem leckt er über all.

Hat einer eine Idee ?Was taugen Ölleckstopps?

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ACCM Stefan mit BX

tja, das kommt halt von der dünnen brühe! richtige/empfohlene ölsorte steht in der betriebsanleitung/wartungsheft.

vorheriges schlaumachen egal bei welcher arbeit erspart einem zeit geld und späteres rumdoktern. bei einem 10 jahre alten auto mit inzwischen schon deutlich verhärteten dichtungen ist das dünne zeug einfach nur gift da es sich ganz leicht überall durchdrücken kann

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Cooler Xantia

Die sinnfreien Stammtischparolen von "zu dünner Brühe" sind immer wieder zu lesen, entbehren aber jeglicher technischen Grundlage. Castrol empfiehlt für den 1.6er sogar 0W40, da wird´s mit 5W40er erst recht keine Probleme geben, vorausgesetzt natürlich, der Motor ist in einem technisch gutem Zustand.

Das nach 10 Jahren die Motordichtungen anfangen zu verhärten, die Geschmeidigkeit verlieren und dadurch der Motor verstärkt anfängt Öl auszuschwitzen (und das auch nur, wenn das Motorenöl noch kalt und erwünschterweise besonders dünnflüssig ist um den Motor möglichst schnell zu durchölen) wird ja wohl niemand ernsthaft dem Öl anlasten, oder?

Genau aus diesem Grund wurde vor einigen Jahren das Valvoline MAXLife auf den Markt gebracht, ein Öl speziell für Motoren ab einer Laufleistung von >100.000km, es enthält Weichmacher, der Dichtungen teilweise wieder regenerieren und den Ölverlust senken kann.

Ich an deiner Stelle würde das Öl drinlassen und eine Flasche von dem sehr guten Ölleckstopp von Wynns einfüllen, besteht aus einer ordentlichen Ladung von den Weichmachern. Nach ca. 300-500km fängt das Zeug dann an zu wirken. Funzt wirklich gut.

Übrigens, mein 9 Jahre alter Xantia 2.0i 16V fährt seit Anfang an nur vollsynthetisches Öl und seit 3 Jahren sogar 0W40er und ist immer noch knochentrocken bei einem Ölverbrauch von deutlich unter einem Liter auf 15.000km.

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ACCM Stefan mit BX

das problem trat laut seiner aussage erst nach dem ölwechsel auf, also kommen folgende teile in frage:

-der ölfilter ist für die plötzliche undichtigkeit des motors verantwortlich

-der neue dichtring bzw die neu ölablassschraube sind für die plötzliche undichtigkeit des motors verantwortlich

-oder drittens, das öl ist ist für die plötzlich auftretende unduchtigkeit als übeltäter zu beschuldigen

erstes und 2tes klingt ja wohl am unlogichsten ;-)

in meinem mitlerweile 10ten jahr als kfz mechaniker kommen in unregelmäßigen abständen solche undichtigkeiten nach ölsorten umstellung auf andere viskosität zu gesicht. also ist meine aussage keine "stammtischparole" sondern beruht auf auf einigen jahren erfahrung und vorkommnisse. denn ich poste nur, wenn ich das problem kenne und es mir schon untergekommen ist. ansonsten poste ich nicht.

nix für ungut, alles wird gut

edit1: natürlich laste ich eine undichtigkeit bei porösen dichtungen u.a. einem dünnen öl an, weil es sich einfacher rausdrücken kann als dickflüssigeres öl

edit2: seit wann bitte ist öl im kalten zustand dünnflüssiger als im warmen zustand. wer hat dir das denn erzählt

edit3: natürlich kann dein 9 jahre alter wagen knochentrocken sein, so eine undichtigkeit muss ja nicht zwingend auftreten, kann aber. und so sieht das nach der beschreibung in 000 nun mal aus.

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Guest Thorsten Czub

also ich finde das öl auch zu dünn für einen alten 1.6er.

meine güte. das ist ja kein porsche.

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xsarafahrer

Hallo!

Ist es nicht so, daß ein 0er oder 5er Öl nur im kalten Zustand dünner ist als ein 15er? Also bei 100 C° alle gleich dünn sind?

Kann es sein, daß vorher nur mineralisches Öl gefahren wurde und durch eine ,angenommen das verwendete 5er ist vollsynthetisch, Verwendung von vollsynthetischem Öl irgendwelche Anbackungen und Verkokungen abgetragen werden? Hab ich zumindest mal gelesen.

Mit dem Weichmacher klingt gut, würd ich mal probieren.

----

@cooler Xantia: Woher bekommt man denn das "sehr guten Ölleckstopp von Wynns"?

----

Also ich verwende nur 5W40.

XM 2.5 td, 180.000 km, dicht

Xantia 2.0, 12 Jahre alt, dicht

Xantia HDI, 90.000, dicht

Kann natürlich auch reiner Zufall sein, daß genau nach dem Ölwechsel die Undichtigkeit aufgetreten ist.

Ich habe schon vor der Apotheke Pferde kotzen sehen! ;-))

Ich würde es mal beobachten!

Gruß xsarafahrer

PS: Schau mal in der Betriebsanleitung unter "Füllmengen" nach, da steht die empfohlene Visko. M.W. steht da ein 5W40 bei.

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Mein Kumpel hat das gleiche Problem .Es wurde ihm auch gesagt das synthetisches Öl zu grosse Reinigungswirkung hat.Ich werde mal den Ölstopp

von Wynns ausprobiern .

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Cooler Xantia

Nix für Ungut, aber wirklich profunde Kenntnisse über Schmierstofftechnik hab ich persönlich noch bei keinem langjährigem KFZ-Schrauber beobachtet. Mir sagt meine langjährige Erfahrung mit Cit-Werkstätten, daß gerade da nicht das Geringste zu erwarten ist.

Selbstverständlich ist modernes Mehrbereichsöl im kalten Zustand dünnflüssiger als im betriebswarmem, deswegen heißt es ja "Mehrbereichsöl". Die erste Zahl gibt die dynamische Viskosität bei 0 Grad Celsius an, die zweite Zahl gibt die dyn. Visk. bei einer Temperatur von 100 Grad Celsius an. Der Einsatz von VI-Verbesserern (VI = Viskositätsindex) ermöglicht die Herstellung von Mehrbereichs-Motorenölen. VI-Verbesserer erhöhen bzw. strecken die Viskosität eines Öles und verbessern somit das Viskositäts - Temperatur - Verhalten. Sie sind bildlich gesprochen sehr lange, faserförmige Moleküle, die im kalten Zustand zusammengeknäult im Öl vorliegen und hier der Bewegung der Ölmoleküle einen relativ geringen Widerstand entgegensetzen. Mit zunehmender Temperatur entknäulen sie sich, nehmen ein größeres Volumen ein und bilden ein Netz von Maschen, das die Bewegung der Ölmoleküle bremst und ein zu schnelles "Ausdünnen" des Öles verzögert.

Ein 0W40 hat also bei betriebswarmem Motor genau dieselbe Visko wie ein 15W40er, aber ist im Winter bei -5 Grad wesentlich dünnflüssiger, durchölt den Motor wesentlich schneller und verhindert so wirkungsvoll, daß z.B. Mischreibung und Verschleiß in Gleitlagern (Kurbelwelle, Nockenwelle) auftritt, der sog. hydrodynamische Schmierkeil in den Gleitlagern wird wesentlich schneller und sicherer aufgebaut. Möglich ist ein so weit gestreckter Viskositätsbereich nur mit o.g. Viskositätsindex-Verbesserern (die mit der Zeit verschleissen und regelrecht kleingeschert werden) und mit sehr hochwertigen und teuren PAO´s (Polyalfaolefinen), mit billigen Mineralölkomponenten geht so was leider nicht.

Vollsynthetische Öle haben durch Zusatz von Reinigungsadditiven (Detergentien und Dispertants) tatsächlich eine gute reinigende Wirkung, aber daß sich bei deren Einsatz in einem völlig verkrusteten Motor der nur mit billigster Plörre gefahren wurde großflächig Verkokungen lösen und den Ölfilter und die Ölkanäle zusetzen gehört ebenfalls ins Reich der Fabeln und Mythen. Gerade vollsynthetische Öle brauchen so etwas gerade wenig, weil die Syntheseöle außerordentlich hitzestabil sind, wo billige Mineralöle (gibt natürlich auch hier deutliche Qualitätsunterschiede) bei 260 Grad Cels. anfangen zu verkoken und verlacken, läßt die Syn-Öle das noch absolut kalt. Die fangen nämlich erst bei 330 Grad an sich zu zersetzen, die Mobil1-Öle wie das 5W50 z.B. hält sogar bis 356 Grad durch, da ist von der Mineralölfraktion durch noch eine verkokelte, teerartige Substanz übrig. Solch hohe Temperaturen werden im Bereich der Kolbenringe im Sommer bei Vollgasfahrt und hohen Drehzahlen problemlos erreicht. Außerdem ist der Ölverbrauch auch deutlich niedriger, weil die Syn-Öle einen wesentlich geringeren Verdampfungsverlust haben. Da kann man sich vorstellen, welcher Motor auf Dauer von innen sauberer ist. Und ich hab schon einige Dutzend kleinere Motoren wie die BX 14er und die kleinen Uno´s von innen gesehen, die auf der AB übelst geschunden wurden und nix anderes als billiges 15W40er bekommen haben, oh oh...

Ah ja, das Wynns bekommst du z.B. bei ATU, ATZ und ggf. bei Jet-Tankstellen.

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ACCM Stefan mit BX
Cooler Xantia postete

Mir sagt meine langjährige Erfahrung mit Cit-Werkstätten, daß gerade da nicht das Geringste zu erwarten ist....

...die kleinen Uno´s von innen gesehen, die auf der AB übelst geschunden wurden und nix anderes als billiges 15W40er bekommen haben, oh oh...

dann bin ich ja mal echt froh, dass ich kein cit mechaniker bin und somit nicht in dieses anschauungsbild passe ;-)

stattdessen vertreibe ich mir die zeit bei den italienern und koreanern fiat/lancia/alfa rome/hyundai und kann dann noch dazu sagen, dass 15w40 für den uno von fiat nicht freigegeben ist!

aber so wie es ausieht, sollte ich wohl den job wechseln bei dem ich meine augen nicht unbedingt brauche, denn die scheinen mich ja so wie ich das aus deinem text rauslese gewaltig zu verarschen bei den dingen die ich so im job sehe.

so, nun iss aber schluß mit noch so einem öldiskussionsthread, da hats ja schon einige

stattdessen würde mich deine diagnose/meinung zum wie vom threadersteller plötzlichen ölverlust direkt nach dem ölwechsel mehr interessieren

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Cooler Xantia

Der plötzliche Ölverlust kann viele Ursachen haben, neben den erwähnten verhärteten Dichtungen fallen mir noch Dinge ein z.B. wie undichte Simmeringe am Zündverteiler. Ist aber ohne sich die Sache genau anzusehen alles wilde Spekulation. Nach einem Ölwechsel bei plötzlichem Ölverlust gleich das Öl zu verdächtigen ohne vorher eine eingehende Untersuchung durchzuführen ist mit Verlaub gesagt, sehr naiv und unsachlich.

Und daß 15W40 bei einem Fiat Uno nicht freigegeben ist ist auch ein reines Ammenmärchen, 15W40 ist als Mindestspezifikation freigegeben...! Daß du nocht nicht einmal weißt, daß moderne Mehrbereichsöle je nach Temperatur unterschiedliche Viskositäten aufweisen, verrät eigentlich alles über deine "Qualifikation".

Aber ich hab eh schon viel mehr geschrieben als ich eigentlich wollte, solch fruchtlosen Diskussionen ermüden mich nur und kosten mich nur wertvolle Zeit.

So long...

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xsarafahrer

Mensch Leute, streitet doch nicht!

Ist doch eine sachliche Frage die vielleicht diskutiert werden möchte, aber mit Anstand!

Würde ich böses wollen, könnte ich ja wieder BAUMARKTÖL in die Runde werfen! ;-))

Nichts für ungut und mit Grüßen

xsarafahrer

PS: Vielleicht würde ich wirklich mal so einen Dichtungsweichmacher probieren!?!?

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ACCM Stefan mit BX
Cooler Xantia postete

Daß du nocht nicht einmal weißt, daß moderne Mehrbereichsöle je nach Temperatur unterschiedliche Viskositäten aufweisen, verrät eigentlich alles über deine "Qualifikation".

tja, dann lies nochmal und du wirst feststellen, dass ich das so nicht geschrieben habe wie du es vieleicht besher rausgelesen hast.

coolerxantia: "wenn das Motorenöl noch kalt und erwünschterweise besonders dünnflüssig ist"

ich:"seit wann bitte ist öl im kalten zustand dünnflüssiger als im warmen zustand"

dieser satz bezog nur darauf, das es ganau umgekehrt ist, und ein ölwechsel am besten bei betriebwarmen motor durchgeführt wird um möglichst viel herauszubekommen da es anders als im kalten zustand besser fließt. selbstverständich ändert sich das verhalten bei temperaturunterschieden, habe nie das gegenteil behauptet. 15w40 verwendet fiat für seine alten 900ccm motoren wie z.b im panda, cinquecento und dem seicento. alles ab 1l aus dieser zeit z.b. uno, panda 1000 benötigt 10w40.

aber nun gut bevor das hier noch aus dem ruder läuft wie manch anderer thread und ich mich auf das niveau von cooler xantia begebe und menschen die ich nichtmal real kenne persönlich angreife, sind das hier meine letzten worte zu diesem thread. cooler xantia hat recht, nur cooler xantias meinung zählt und alle anderen sind unfähige dummlabernde idioten und stammtischparolenschwinger!

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