11. April 200620 J. Hallo! Wundert mich überhaupt nicht. Fragt sich, warum die EU für die (frühestens 2011) kommende Norm Euro-5 einen Partikelgrenzwert von 5 mg/km vorsieht, wo doch z.B. bereits das erste PSA-Fahrzeug mit FAP vor 6 Jahren nur auf 1 mg/km kam.... Die Antwort ist klar: so wird es den Autoherstellern wohl ermöglicht, noch bis über das Jahr 2015 hinaus kleinere Diesel-PKW ohne Rußfilter ausliefern.... Nichts Neues: die zukünftige EU-Abgaspolitik orientiert sich also wieder am technischen Stand der Vergangenheit um der lokalen Autoindustrie vermeintlich höhere Profite zu ermöglichen.... Mag die CO2-Politik der USA noch so verwerflich sein, bei den Abgasgrenzwerten ist man dort aber im Gegensatz zur EU sowohl vergleichsweise ehrlich als auch konsequent: ab 2007 werden in den gesamten USA an Diesel quasi die gleichen Abgasanforderungen wie an Benziner gestellt. MFG
12. April 200620 J. ZX oder net posteteAutolobby Vs. Verbraucherinteressen 1:0... Gruß, Gerrit Welche Verbraucher haben denn da welche Interessen? Wer sitzt denn in den Autos?
12. April 200620 J. Also ich hab ein Interesse an sauberer Luft und daran das Neuwagen mit der bestmöglichen Technik ausgerüstet werden. Das man ältere Autos nicht so sehr belasten sollte, steht auf einem anderen Blatt. Aber ich stimme Wolfgang vollkommen zu das die Euro 5 Norm für Diesel ein recht schlechter Witz ist.
12. April 200620 J. Hallo. Seit der Farce um Euro5 ist eigentlich klar, dass die Diesellobby gewonnen hat. In spätestens 25 Jahren muss der Individualverkehr vom Öl weg sein, und es ist jetzt absehbar, dass dabei dabei definitiv bis zum letzten Tag russfilterlose NOx-Schleudern in Betrieb sein werden. Mit BlueTec in Luxusschlitten wird ein bisschen Imagepflege betrieben, aber man kann davon ausgehen, dass sich die Luftqualität in Ballungsräumen in den nächsten Jahrzehnten keinen Deut verbessern wird - Fortschritt hin oder her. Zu den Konsumenten: Der Konsument (in ehemals humaneren Zeiten noch "Bürger" genannt) bewegt sich in einem Umfeld aus wirtschaftlichen, gesetzlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen, die nicht von ihm, sondern von Lobbys definiert werden. Der Begriff des "freien Konsumenten" ist ein reiner Propagandabegriff. Grüße GeorgK
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