10. Mai 200620 J. Habe das Gleiche schon im Paralleluniversum gepostet: Der selbstbewußte Preis des C6 ist ja schon öfter kontrovers diskutiert worden, so wie das gesamte Auto. Ich selbst habe den Wagen einen Tag vor der Präsentation probegesessen und finde schon, daß es ein schöner und angenehmer Wagen ist. Allerdings kann ich mich nach wie vor nicht an den hohen Preis gewöhnen und finde auch wie so mancher andere, daß er für das Gewicht etwas gering motorisiert ist bzw.das die Motorenpalette etwas dünn ist. Aber egal ob Citroen oder was weiß ich welche Marke: Preise dieser Höhe für ein Auto finde ich einfach jenseits von Gut und Böse, und wenn noch so viel High-Tech etc. drin ist. Autos für diesen Preis: Nein von meiner Seite. Aber es gibt ja genügend Menschen, die das anders sehen, und da hat mich die heutige neue ams aufs Neue nachdenklich gemacht: Dort sind die Preise des neuen Volvo S80 aufgelistet. Im Prinzip gleiche Gewichtsklasse wie der C6, ist nur 5 cm kürzer. Nur Volvo ruft für den Achtzylinder EUR 56.000.- auf, während es für annähernd gleiches Geld bei Citroen "nur" einen 3.0 Liter-Sechser gibt.Die Preisskala beginnt bei Volvo bei 35.950 für den 2.5T mit 200 PS. Beim Diesel sieht es zwar bei Citroen motorseitig besser aus (max. 185 PS bei Volvo), aber er ist auch gleich verdammt viel teurer (Volvo: EUR 36.600.-) Insgesamt finde ich die Volvo-Preise weitaus reeller als die unserer Marke. Mal sehen wohin diese Preispolitik führt... Trotzdem mag ich den C6 sehr! Andreas
10. Mai 200620 J. Na, immerhin verwendet Volvo doch die PSA-Diesel im S40/V50. Also die wissen schon, was gut ist :-) Gruß Markus
10. Mai 200620 J. ...und dann gibt es ja noch einen nicht gerade unbekannten 6-Zylinder Diesel Biturbo im Jaguar, die ja - ebenso wie Volvo - zur PAG von Ford gehören Ganz böse Zungen behaupten, Ford hätte den sogar entwickelt ;-)))
10. Mai 200620 J. Hallo! Was mir da zu Volvo und PSA einfällt? Zunächst einam der sogenannte PRV-Motor, angeblich eine Gemeinschaftsentwicklung mit Volvo. Da ist es durchausd spannend, mal einen Ausflug ins Detail zu wagen. Volvo verabschiedete sich vom PRV bereits 1989 zugunsten eines neuen hauseigenen Reihen-6-Zylinders. Ende 1987 verkaufte Renault seine US-Depandance AMC an Chrysler. Im Zuge des Vertrages gelang es Renault, Chrysler zur Abnahme von 240.000 Einheiten des PRV verteilt über 6 Jahre zu verpflichten. Passte prima, um den Einbruch der Stückzahlen nach dem Volvo-Ausstieg auszugleichen. Volvo wird im S80 nicht etwa den 2,7l-V6-Diesel von Ford einsetzen: nein, man bleibt der Glaubwürdigkeit halber beim Reihen-Konzept und verdieselt den hauseigenen R6-Benziner. Ein eigenes Motorkonzept, extra nur für Volvo...Das ist bemerkenswert im sonst so austauschbaren Dieselmotoren-Einheitsbrei. Der hauseigene Reihen-5-Diesel ist übrigens auch ein verdieselter Benziner. Und der Volvo-Reihen-5er ist nichts anderes als ein verkürzter Reihen-6er.... Volvo ist das Paradebeispiel, wie trotz Übernahme durch einen Großkonzern ein hohes Mass an Eigenständigkeit bewahrt werden kann. Und das ohne Ausufernde Kosten. Was haben der C6 und der S80 gemeinsam? Ganz klar: die Automatikgetriebe. MFG
10. Mai 200620 J. Hallo Wolfgang, passt der 2,7 HDI überhaupt in den Volvo rein? Im alten S80 ging es doch angeblich nicht. Aber wahrscheinlich hast Du Recht- es wäre wohl günstiger, das Auto passend zu machen als einen eigenen Motor zu entwickeln. Gruß Markus
10. Mai 200620 J. Moinsen, über Preis-Leistungs-Verhältnis (also Preis gegen Fahrleistung, Ausstattung oder Konkurrenz) so zu diskutieren, das ist am C6 vorbei - gott-sei-Dank. Diese Kriterien gelten doch ausschliesslich für Kleinwagen und dann vielleicht noch die Business-Mittelklasse, wo der Controller des Unternehmens die Preise wissen will In der Oberklasse ist es eher tödlich, wenn sich ein Auto (eine Uhr, ein Parfum, Schmuck, Yacht, etc.) JEDER leisten kann. Ich glaube, Citroen will mit dem C6 ernsthaft da hin, wenn auch ans untere Ende der Liga. Das Risiko ist gross, aber es ist mehreren Auto-Herstellern gelungen. BMW baute vor 50 Jahren nur Autos am ganz, ganz unteren Segment. Heute glaubt ihnen jeder, dass sie edle Karossen bauen, egal wie scheisse sie aussehen und schlecht die eigentlich sind. Audi baute noch vor 25 Jahren nichts am oberen Ende. Und nun verkauft sich der A8 besser als die S-Klasse und der 7er. VW widerum ist mit dem Phaeton kräftig auf die Nase geflogen. Da ist allerdings schon die Marke "Volkswagen" ein schlechter Scherz für Nobelkarossen... Nochwas: Es gab superlahme S-Klassen und es gab den superlahmen 720er. Beide waren trotzdem anerkannte Oberklasseautos. Der C6 hält heute ja immerhin mit nem 725er mit und auch mit der schwächsten S-Klasse. Motorisierung zählt im höchsten Masse also nur bei Sportwägen. Meine Frage wäre also: Meint ihr, der C6 ist WIRKLICH ein Oberklasse Auto? Falls das nicht die Mehrheit mit ja beantwortet, dann dürfte Citroen scheitern. Ich finde, der C6 ist die geilste derzeit erhältliche Limousine. Es gibt keinen deutschen und keinen Japaner, den ich überhaupt haben möchte. FURCHTBAR! Bliebe sowas wie ein Jaguar XJR als schärfster Konkurrent. Und dafür wird nochmals deutlich mehr aufgerufen. Grüsse vom Spinner
10. Mai 200620 J. >BMW baute vor 50 Jahren nur Autos am ganz, ganz unteren Segment. Heute glaubt ihnen jeder, dass sie edle Karossen bauen, egal wie scheisse sie aussehen und schlecht die eigentlich sind. Das ist nicht wahr. Vor fünfzig Jahren gab es neben der Isetta und dem BMW 600 auch den BMW 502, den BMW 507 und den BMW 503, das waren absolute Oberklassenmobile. Und genau das war das Problem: Damals hatte niemand Geld für die dicken Schlitten und BMW hat nur wegen Isetta und nachher wegen Glas überlebt. Erst Paul Hahnemann "Nischen-Paule" hat die "Neue Klasse" installiert und BMW hochprofitabel gemacht. Die Familie Quandt, immer noch Haupteigentümer von BMW, hat der Marke die Treue gehalten, auch als Mercedes Ende der 60er mit dem dicken Scheck gewunken hat. Denen gehörte auch Varta und Milupa, alles sehr solide Firmen (gewesen). Thilo
10. Mai 200620 J. Moin, also BMW 600 war ne Isetta mit 4 Rädern Von Oberklasse wohl ein kleines Stück entfernt OK, den 502 gabs mit V8, lass ich gelten. Hab ich bei den 3.75 verkauften Stück damals übersehen, bitte ich um Entschuldigung. Und der 507 war Mitte 50er, jedoch keine Limousine... Ich hätte wohl besser vor 60 Jahren geschrieben, ich meinte direkt nach dem Krieg. BMW war vor/in dem Krieg ja Flugzeugtriebwerkshersteller. Nur durfte man das in D dann nicht mehr. Grüsse vom Spinner
10. Mai 200620 J. Hallo ACCM Spinner! Ja, ja. Demnächst erscheint der C6 2,2 HDI und konkurriert mit 520d, E 220 CDI und A6 2,0 TDI. Bin mir sicher, dass der 2,2l die Volumenvariante wird. Und dann diskutiert ihr über Oberklasse? Einen BMW 720 hat es nie gegeben. Der schwächste 7er-Benziner war der E21 725i mit 150 PS: wurde ausschliesslich an Behörden verkauft. Mercedes hat die Dieselmodelle der S-Klasse-Baureihen W116 und W126 (115-125 PS) in Europa nie angeboten mit der Begründung, dass die Motorleistung für europäische Fahrprofile zu gering wäre. MFG
10. Mai 200620 J. der E21 war ein 3er - nämlich der erste. der 725i war ein modell des ersten 7ers, dem E23.
10. Mai 200620 J. ACCM WOLFGANG ZX posteteHallo! ...2,7l-V6-Diesel von Ford ...MFG Hallo MFG! Wolfgang, Du bist nicht gut in Form. Das kam erst im achten Satz von Posting Nr. 006! Schwer enttäuscht: Jürgen :-))
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