28. Mai 200620 J. Hallo alle zusammen, Mag sein, dass das Thema "Kolben mit Übermaß / Zylinder schleifen" schon (ausgiebig und mehrmals ?) behandelt wurde, aber trotzdem : Bei meiner Dyane waren links die beiden Kolbenringe gebrochen und der zugehörige Kolben sieht oberhalb des oberen Kolbenrings an einer Stelle etwas "angeknabbert" aus. Nun dachte ich mir, dass ich beide Zylinder irgendwo abgeben könnte, damit einfach zwei Kolben ("1. Übermaß") angepasst werden. Das Ganze dann mit zwei neuen Kolbenbolzen und zugehörigen Pleuelaugenbuchsen eingebaut. Fertig. Stattdessen soll ich mir "einfach" zwei neue Zylinder mit Kolben bestellen, "Billigversion" = 184 Euro, "Erstaustatterqualität" = 289 Euro (und die "alten" wegschmeissen ...). Das muss doch irgendwie anders gehen, oder ?! In diesem Zusammenhang auch gleich noch die Frage, ob bei einer notwendigen Instandsetzung von Zylinderköpfen (Ventilsitze, Ventile) auch das Prinzip "Ex und Hopp" regiert ?! Viele Grüße aus Osterode am Harz, Norbert
28. Mai 200620 J. Hallo Norbert, das geht wohl so, wie du dir das vorstellst. Leider wird das aber nicht Preiswerter. Die 190€ kannst du ausgeben, denke auch an das notwendige Dichtungsmaterial für Stößelstangenrohre und die Spinne. Neue Kupferdichtungen für die Ölleitung. Zylinderköpfe lassen sich problemlos regenerieren. M.W. sind neue Köpfe für die Nichtbleifrei Motoren Mangelware- und wesentlich teurer iwe dein Kolben/Zylinderangebot.
29. Mai 200620 J. Hallo Norbert, mittlerweile ist es es tatsächlich so, dass ein Paar Zylinder mit Kolben, Ringen und Bolzen nicht teurer kommt als Schleifen und neue Kolben. Ist auch bei meinen Motorrädern so. Es gibt zwar Instandsetzer, die auch heute noch schleifen und sich gleich um passende Kolben kümmern, aber es steht einfach nichts dafür. Ich würde es machen bei Oldtimern, wo es keine Neuteile mehr gibt, ansonsten denke ich: Neu ist besser.
29. Mai 200620 J. Ersteller Hallo Thomas, hallo Sigi, Schönen Dank für Eure Informationen. Ein Anruf beim "Franzosen" hat heute zum selben Ergebnis geführt. Nun muss ich mir überlegen, ob die 190 Euro für "südamerikanische" Qualität ausreichen oder ob ich lieber doch noch einen 100-er mehr investiere für "Erstausrüsterqualität" (lt. Franzose in Deutschland gefertigt - man glaubt es kaum, dass sich in diesem unserem Land noch irgendwer mit "so was" beschäftigt ??? Aber das ist ein anderes Thema ...). Na ja, und weil mir das mit "komplett kaufen" noch immer nicht so ganz gefällt, habe ich auch gleich noch bei einem Motorinstandsetzer in Göttingen angerufen. Da werde ich übermorgen mal hinfahren, um die "klassische Methode" abzuklopfen, von der ich dann berichten werde. Vielleicht gibt's dann doch noch eine Überraschung ?! Grüße aus Osterode am Harz, Norbert
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