8. Juni 200620 J. Hallo Gemeinde, ich möcht in den nächsten Tagen bei meinem XM den Zahnriemen mit Spanner tauschen. Dazu hätte ich ein zwei Fragen. Eins vorweg, ich habe den Haynes und auch ein wenig Erfahrung ( was man so als Baggerführer und Motorradschauber so kann) . Ich habe gelesen das der 4te Zylinder im Kompressions OT sein muß und das mir die Haltebohrungen (ESP, Nockenwelle und Schwungscheibe) den Weg zeigen. Wie bekomme ich den Motor am besten dahin. Riemenscheibe ?? Rad drehen ?? Wie stramm oder lose muß der Riemen gespannt sein, leider habe ich kein Spannungsmesser, und wird Er über die Rolle oder die Feder gespannt ?? Leider nicht so genau zu erkennen und Englich ist nicht wirklich meine Muttersprache. Falls jemand noch andere Tips hat, was noch zu wechseln ist oder von wo ich anfange den Riemen aufzulegen, bin ich auch nicht böse. Oberes Motorlager muß ab, reicht es den Motor von unten zu stützen oder muß ich Ihn oben einhängen. Danke im Vorraus Thorsten
10. Juni 200620 J. Ersteller Tschuldigung, SCHUPPS. Hat denn noch niemand bei einem Turbo Diesel den Zahnriemen gewechselt. Gruß Thorsten
10. Juni 200620 J. Hallo, Also: den Motor kann man mit der Mutter am Kurbelwellenende durchdrehen. Leichter geht's wenn die Gluehkerzen raus sind, aber ich habe mir die Fummelei nicht angetan. Den Motor so weit drehen (immer im Uhrzeigersinn!) bis die kleinen Loecher in den Riemenscheiben von Nockenwelle und Einspritzpumpe mit den Gewindebohrungen am Motorblock fluchten und dann zum Arretieren M8 er Schrauben eindrehen. Das Schwungrad habe ich mit einem zwischen Zahnkranz und Motorblock geklemmten Schraubenzieher arretiert (bei einem Automatik, weiss nicht, ob dies auch beim Schalter geht). Das im Haynes beschriebene Loch im Motorblock hinter dem Anlasser, durch das man eine Stange zum Arretieren stecken soll, habe ich nicht benutzt. (erst mal finden!) Es reicht, den Motor von unten zu unterstuetzen. Der Riemen wird automatisch von der Spannrolle auf die richtige Spannung gebracht. Kein Messwerkzeug noetig. Wichtig ist nur, die im Haynes beschriebene Prozedur einzuhalten. Die Spannrolle ist, wenn ich mich recht erinnere von einem Teil der Motoraufhaengung verdeckt. Ich habe diese weggeschraubt. Ist zwar Zusatzarbeit, erleichtert aber den Zugang. Bleibt nur noch, viel Spass und Geduld zu wuenschen. Ich habe 10 Stunden daran hingefummelt. Vergiss nicht die Wasserpumpe mit zu wechseln!
10. Juni 200620 J. Ersteller Na, das ist doch mal eine Aussage, dankeschön. Wichtig ist nur, die im Haynes beschriebene Prozedur einzuhalten. Also, die Reihenfolge wie beschrieben einhalten, von der Kurbelwelle beginnend gegen den Uhrzeiger den Riemen stramm auflegen, dass der Riemen am Spanner hinterher lose ist und gespannt werden kann. So lese ich das mit meinem besten English raus. Dann den Spanner wieder entspannen, anziehen, 2 mal im Uhrzeigersinn den Motor drehen, Spanner nochmal lösen, alle Markierungen kontrollieren, Spanner wieder fest, ( aus Angst nochmal alles kontrollieren) Deckel drauf, fertig. Wasserpumpe, geht klar. Danke nochmal Gruß Thorsten
11. Juni 200620 J. wenn du mehr wissen willst, ruf am besten und ich erklärs dir am telefon, gruß der bachmayer
11. Juni 200620 J. Ersteller wenn du mehr wissen willst, ruf am besten und ich erklärs dir am telefon, gruß der bachmayer Na das ist doch mal ein Wort, danke, ich hoffe das ich das Angebot nicht annehmen muß. Wer weiß wann ich sonnst anrufe ;-)) Olaf hat mir das ja auch schon mal am offenen Herzen gezeigt. Meine 16V Motorräder habe meine Eingriffe bis jetzt auch alle überlebt. Danke nochmal, und Donnerstag gehts los.
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