7. Juli 200620 J. Ein Hummer hätte vermutlich ein paar Kratzer abgekriegt und die Betonwand wäre zerstört...
7. Juli 200620 J. Ersteller ...die Betonwand hat doch nachgegeben...sagt der sprecher, das es bei beiden fahrzeugen keiner ueberlebt haette ?
7. Juli 200620 J. Ja, das sagt er. Die Passagierzellen sind zwar wunderbar steif, aber das verursacht natürlich auch eine extrem starke Beschleunigung, die auch durch Knautschzonen und Airbags nicht mehr abgefangen werden kann. Trotzdem erstaunlich, wie gut die Dinger die 70 Mph = 112 km/h aushalten.
7. Juli 200620 J. Die generelle Unterschätzung der Geschwindigkeit... oder präziser, der Energie, die quadratisch mit der Geschwindigkeit zunimmt. Zur Zeit des Golf III crashte man den mit 50 km/h gegen die damalige S-Klasse (the German tank). Überlebenschancen aller 4 Golfpassagiere: Nahe Null. Bei der S-Klasse sprang die Haube auf, vorne auf den ersten Zentimetern ein Schaden, Verletzungen der S-Klasse-Passagiere: Null. Beim Aufprall eines leichten Autos gegen ein schweres passiert ja noch etwas sehr grausames: Das schwere Auto fährt nach dem Aufprall gebremst in Fahrtrichtung weiter. Das leichtere Auto wird aber auf Null gebremst und dann sofort nach Rückwärts beschleunigt. Alleine daher sind die Kräfte auf die Passagiere des leichteren Autos erheblich höher. Size matters.
7. Juli 200620 J. Ersteller ...genau, ich habs gewusst : die groesse machts ! noch was zum hummer : sooo viel halten die auch nicht aus...
7. Juli 200620 J. Würd mich interessieren wie das ein BX oder CX meistern würden....aber Respekt an den Smart...
7. Juli 200620 J. Hallo, es wäre schön, wenn jeder, der so blöd ist, daß er glaubt, er könne in welchem Auto auch immer einen Crash mit hoher Geschwindigkeit gegen Beton überleben, dies auch wirklich einmal ausprobieren würde. Wir hätten dann bald eine deutliche Entspannung auf den Straßen zu verzeichnen. Das Rentenproblem würde auch deutlich gelockert. Entweder funktioniert die Verzögerung des Autos über die Knautschzone oder der Fahrer ist tot. Entweder weil er durch Deformation der Fahrgastzelle zerquetscht wird oder weil der Stoß beim Aufprall einer sehr stabilen Zelle tödlich ist. Das passiert bei Wettbwerbsfahrzeugen öfter. Knautschzonen gehen so bei aktuellen Autos und stumpfen Hindernissen bis um die 60 km/h. Oberhalb, bei spitzen Fahrbahnteilern oder Bäumen sollte man deutlich langsamer sein. oder die CD "10 Kurzgebete für Schnellfahrer" am Start haben. Gernot
7. Juli 200620 J. Ersteller ...das waere doch zu schade : CX-SPOT ok, ich hoere jetzt auf, Ihr koennt ja selber in your tube stoebern...
7. Juli 200620 J. Gernot posteteHallo, es wäre schön, wenn jeder, der so blöd ist, daß er glaubt, er könne in welchem Auto auch immer einen Crash mit hoher Geschwindigkeit gegen Beton überleben, dies auch wirklich einmal ausprobieren würde. Wir hätten dann bald eine deutliche Entspannung auf den Straßen zu verzeichnen. Das Rentenproblem würde auch deutlich gelockert. Entweder funktioniert die Verzögerung des Autos über die Knautschzone oder der Fahrer ist tot. Entweder weil er durch Deformation der Fahrgastzelle zerquetscht wird oder weil der Stoß beim Aufprall einer sehr stabilen Zelle tödlich ist. Das passiert bei Wettbwerbsfahrzeugen öfter. Knautschzonen gehen so bei aktuellen Autos und stumpfen Hindernissen bis um die 60 km/h. Oberhalb, bei spitzen Fahrbahnteilern oder Bäumen sollte man deutlich langsamer sein. oder die CD "10 Kurzgebete für Schnellfahrer" am Start haben. Gernot Hi Gernot, die Betonteile in dem Crashvideo lagen einfach auf der Strasse. Nimmst du den Reibwert mal deren Gewicht und kannst ausrechnen, aber welcher Masse und Geschwindigkeit die in Bewegung kommen. Den Rest muss dann die Steifigkeit richten. Klar ist: ein Lokführer in einer Eisenbahn hätte sie nur marginal gespürt. Ein schwerer LKW hätte mit grossen Frontschäden die Sache wohl auch lebend überstanden. Beim Crash gegen eine betonierte Hauswand (die man als unendlich steif ansehen kann) wäre die grosse Masse des eigenen Fahrzeugs nicht im geringsten förderlich. Und beim versetzten Crash, oder wie du erwähntest den Baum oder Pfeiler, da kommt so wenig der Crashzelle zum Einsatz, dass das Ende wie von dir beschrieben ist. Bei überraschend geringen Geschwindigkeiten. Ich lebe in einem der unfallträchtigsten (und waldreichen) Gebiete von Deutschland. Ich kann mir das mehrmals im Jahr live anschauen. Und solltest du wegen der versagenden Knautschzonen ab 60 km/h deshalb auf der Autobahn nur 55 fahren, dann würdest du heute hier nicht mehr schreiben (können). Grüsse vom Spinner
7. Juli 200620 J. Ersteller ha....da hab ich auch was : ich glaube...das haette der fahrer gespuert...
7. Juli 200620 J. Marcus Z. posteteha....da hab ich auch was : LKW vs. Beton Schlingel! Wie gesagt, die Teile im besprochenen Crashtest lagen einfach auf der Strasse. Die im LKW Crash sind einbetoniert und Nahe an dem, was ich mit der "Hauswand" meinte...
7. Juli 200620 J. So siehts dann aus wenn sehr grosse Masse (Dampflok) auf sehr kleine (Teilholzkarosse) trifft: http://video.google.com/videoplay?docid=5707021991823592492&q=train+crash
7. Juli 200620 J. Hallo, der Kniff besteht darin, nicht so langsam zu fahren, daß der Crash keine Rolle spielt, sondern so zu fahren, daß es keinen Crash gibt. So schwer ist das doch nicht. Gernot
7. Juli 200620 J. Ersteller ganz so leicht ist das nicht, meist ist man ja nicht am crash schuld. Und was willst Du machen wenn Dir einer in der kurve auf Deiner seite entgegenkommt ? das ist mir hier im odenwald schon oefters passiert.
7. Juli 200620 J. Marcus Z. postete... Und was willst Du machen wenn Dir einer in der kurve auf Deiner seite entgegenkommt ?... Hallo, dann weiche ich aus, zur Not in die Pampa, oder ich halte an, zumindest halte die Crashenergie durch möglichst geringe Geschwindigkeit vor dem Aufprall gering. Auf den Straßen ist viel mehr Platz, wenn man nicht wie ein Irrer fährt, sondern die dürftige mögliche Fahrdynamik von Autos immer im Hinterkopf hat. Die dümmliche Audi Reklame, bei der der Wagen vor der Sonne herfährt (am Äquator 40.000 km in 24 h = 1667 km/h) oder sonstige Vergleiche mit Flugzeugen, deren Dynamik Automobile zum Glück niemals erreichen werden (Katapultstart auf dem Flugzeugträger mit etwa 10 G = 0,3 s von null auf 100 km/h), kann man getrost als bewußte Volksverdummung bezeichnen. Klar, wen so ein Vollverdummter ankommt, kann ich einen Unfall auch nicht immer vermeiden. Bisher (seit 1981) hat es aber immer geklappt. Ich war aber auch noch nie im Odenwald. Gernot
7. Juli 200620 J. Marcus Z. posteteganz so leicht ist das nicht, meist ist man ja nicht am crash schuld. Und was willst Du machen wenn Dir einer in der kurve auf Deiner seite entgegenkommt ?. Den Rückwärtsgang so schnell als möglich einlegen ;-)
7. Juli 200620 J. Hallo! Na ja: ein etwas irreführendes Zerrbilld: die Betonplatte ist schräg, so dass die linke Fahrzeugseite stärker belastet wird. Der Smart ist ein Linkslenker, der Corsa ein Rechtslenker. MFG
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