10. August 200620 J. Hallo, in Frankreich werden die Fahrleistungen nur mit Fahrer, in Deutschland mit halber Zualdung ermittelt. Daher ergeben sich die langsameren deutschen Werte. Mit Murmeltierchen hat das gar nichts zu tun. Unseriöse Firmen wie RENAULT geben die französischen Werte gerne auch in Deutschland an und dumme Kunden (ich wage keine Schätzung des Prozentsatzes) glauben das auch noch. Der geht aber gut ab. Wer hat schon ein Peiseler Meßrad oder ein Leitz Correvit? Gernot
10. August 200620 J. Hallo! Hat die Einführung des stufenlosen Automatikgetriebes in Kombination mit dem von PSA bezogenen Dieselmotor bei Ford in einer einzigen deutschen Autozeitschrift nennenswerte Erwähnung gefunden? Hat es etwa in einer einzigen deutschen Autozeitschrift einen Testbericht eines entsprechenden Autos gegeben? Ist Deutschland nicht der größte Automatikmarkt in Europa? MFG palatin8 postete020 habe ich kaputt-editiert. Hat mich Ford mit Duratec, Duratorq und Durashift irritiert. Gemeint ist natürlich Durashift-CVT. http://www.ford.de/ns7/cm_entdecken/-/cm07/-/-/-/- Ein echtes Highlight ist außerdem das optional erhältliche Durashift-CVT-Automatikgetriebe mit kontinuierlich variabler Kraftübertragung für optimale Beschleunigung ohne spürbare Schaltvorgänge. Und wenn Sie doch mal selber schalten wollen, stehen Ihnen 7 elektronische Schaltstufen zur Verfügung.
10. August 200620 J. Hat die Einführung des stufenlosen Automatikgetriebes in Kombination mit dem von PSA bezogenen Dieselmotor bei Ford in einer einzigen deutschen Autozeitschrift nennenswerte Erwähnung gefunden? Erwähnung gefunden hat damals vor allem die Tatsache, daß die CVT-Variante im Gegensatz zu den schaltgetriebenen 1.6ern nicht mit Partikelfilter lieferbar war. Wahrscheinlich witterst du dahinter auch ein Diktat von PSA. Wenn der Einfluß von PSA so weitreichend ist, müßte die deutsche Autopresse den Peugeot 307 HDi 135 mit sequenzieller Aisin-Sechsgang-Automatik (und Partikelfilter serienmäßig) als Sensation feiern.
11. August 200620 J. Gernot postetein Frankreich werden die Fahrleistungen nur mit Fahrer, in Deutschland mit halber Zualdung ermittelt. Daher ergeben sich die langsameren deutschen Werte. Achso, alles klar. Danke
11. August 200620 J. Hallo! Peugeot feiert den 307 mit 6-Stufen-Wandler-Automatik von Aisin AW ja schon selbst oder der peugeot homepage. Beim Opel Astra 1,9 CDTI gibt es diese Kombination seit etwa einem Jahr. Ganz heimlich still und leise hat VW sogar neuerdings beim kleinen Polo eine Version mit leicht erhöhtem Hubraum und 6-Stufen-Wandler-Automatik ins Programm genommen. Seit ein paar Jahren kann man ausgerechnet den hoch sportlichen Mini Cooper S mit 6-Stufen-Wandlerautomatik bekommen. Vielleicht werden solche Kombinationen wirklich einfach weniger getestet und weniger kommuniziert. Liegt vermutlich daran, dass der Wandlerautomatik bzw. dem Automatikgetriebe an sich immer noch ein bestimmtes Image anhaftet, das die Hersteller umzingeln wollen und deswegen keine entsprechenden Testwagen ausgeben. Gerade VW hat da zur Zeit ein immenses Kommunikationsproblem: weil VW das "Direktschaltgetriebe" als echtes Alleinstellungsmerkmal pusht, kehrt man die Versionen die merkwürdigerweise nicht mit dem DSG sondern mit Wandlerautomatik lieferbar sind in die Ecke. Sonst kommt noch einer auf die Idee zu fragen, warum VW so viele Modelle mit 6-Stufen-Wandlerautomatik liefert, wenn das DSG doch alles besser können soll. Andererseits nehmen viele Automatikinteressenten das DSG wiederum nicht als Automatikgetriebe wahr... Eins ist klar: ob bei opel, Volvo, Skoda oder PSA: alle 6-Stufen-Wandlergetriebe für Frontantriebsmodelle weltweit werden von Aisin AW angeliefert. MFG
13. September 200619 J. ja. allerdings nur kurz, deswegen kein abschließender eindruck. ich habe den automatikmodus ohne sport gewählt beim fahren. das war sehr angenehm, schalten ging nahezu ruckfrei, also besser als beim sensodrive. und die beschleunigung mit etwas sanfterem gaspedealdruck war prima. dann habe ich aber mal einfach auf einer zweispurigen langen geraden einfach ab 50 km/h vollgas gegeben und zwischendurch mal wieder gebremst usw. ergebnis: wenn man auf dem gas steht, harmonieren das getriebe und der HDI 110 nicht: das getriebe reißt einfach jeden gang bis 4.000, also höchstdrehzahl, hoch und schaltet beim beschleunigen oft einen gang runter. das macht aber bei der leistungscharakteristik des motors keinen sinn. schien mir nicht vernünftig aufeinander abgestimmt.
14. September 200619 J. Hallo, bin heute auch den ESG6 probegefahren. Auch mal schön, das Auto schon bestellt und dann erst probegefahren... Die Eindrücke von Leo kann ich überwiegend bestätigen. Das Getriebe schaltet wesentlich sanfter als beim C3 meiner Frau. Also ein Fortschritt. Dem DSG von VW schon ziemlich nahe. Nur Leos Kritik bei Vollgas kann ich nicht ganz nachvollziehen. Wenn ich z.B. bei 60 km/h voll auf das Gas gehe und stehen lasse, wird bei jedem Automatik- oder sequentiellen Getrieben zwangsläufig die maximale Leistung abgerufen und entsprechend mehrere Gänge heruntergeschaltet und werden natürlich auch bis an die Drehzahlgrenze ausgedreht. Das ist doch eigentlich der Sinn der Sache. Ausserdem kann man mit dem Gasfuss doch prima die Gangwechsel beeinflussen. Also mich hat das ESG überzeugt. Sogar mehr, als ich eigentlich erwartet hatte. Grüsse, Günther
14. September 200619 J. hallo günther, prinzipiell hast du ja recht, aber das mit der maximalen leistung trifft m.e. eben nicht auf einen diesel zu, der ja sein max. drehmoment bei 2000 touren hat und bei dem dann die leistungskurve abfällt im gegensatz zum benziner. soll heißen: so, wie dieses neue getriebe bei vollgas im HDI schaltet, würde ich nie manuell schalten beim HDI. das war der hintergrund meiner kritik.
14. September 200619 J. Hallo Leo, bitte nicht das maximale Drehmoment mit der Nennleistung verwechseln. Die Nennleistung liegt bei 4.000 U/min, d.h., um maximale Beschleunigung zu erreichen, muss bis 4.000 U/min. gedreht werden. Aber auch nicht viel mehr, weil dann beim Turbo die Leistungskurve rapide abfällt. Wenn Du z.B. einen LKW auf der Landstrasse überholen willst, brauchst Du (sollte es knapp werden) zuerst einmal volle Leistung. Würde das Getriebe (oder Du) schon im Bereich des maximalen Drehmoments schalten, hast Du ein gewaltiges Problem. Ich habe bis jetzt zwei Alfa Selespeed gefahren. Auf Landstrassen oder Autobahn bin ich immer im manuellen Modus gefahren, die Automatik nur im Stadtverkehr. Wie ich vorher schon sagte, hast Du beim sequentiellen Getriebe im Automatikmodus die Möglichkeit, mit Gefühl die Schaltpunkte selbst zu bestimmen oder gleich mit den Paddeln manuell zu schalten. Dann kannst Du noch in den Sportmodus wechseln, in dem die sich die Schaltzeiten verkürzen, bzw. höher gedreht wird. Ganz nebenbei hast Du im Vergleich zu einer Vollautomatik den Vorteil, dass es keinen Leistungsverlust oder Mehrverbrauch gibt. Und genau das hat mich im Lauf der letzten Jahre zum Fan von sequentiellen Getrieben gemacht. Und noch mehr, seitdem ich heute das überzeugende DSG probiert habe. Ich jedenfalls freue mich auf meinen C4 mit DSG! Grüsse u. Gute Nacht, Günther
15. September 200619 J. hallo günther, natürlich schalte ich nicht bereits bei der drehzahl, an der das max. drehmoment anliegt, wenn ich stark beschleunigen will - das wäre ja auch kontraproduktiv. aber bis 4000 hochreißen halte ich auch nicht für sinnvoll in den unteren gängen. ich schalte da zwischen 3000 und 3500. randnotiz: heißt es nicht EGS? beste grüße!
Erstelle ein Konto, um zu kommentieren