4. August 200620 J. Konventionelle Batteriezündung kann mit elektronischen Bauteilen (Transistorzündung, Thyristorzündung) zu einer quasi wartungsfreien elektronischen, kontaktgesteuerten Zündung aufgerüstet werden. Die Vorteile liegen auf der Hand: die Unterbrecherkontakte brennen nicht ab, der Zündfunke ist gerade beim Startvorgang stärker. Die Zündung gilt als wartungsfrei. So ganz stimmt das mit der Wartungsfreiheit allerdings nicht: der Novotex-Schleifer, welcher auf der Nockenwelle aufliegt und die Kontakte öffnet, braucht ein wenig Schmierung, sonst nutzt er sich ab und aus ists mit dem immer richtigen Zündzeitpunkt. Also: trotz Wartungsfreiheit der Zündung gelegentlich etwas Fett an die Nocken der Zündsteuerung.
4. August 200620 J. Hallo, und mit dem Verschleiß dieses Kunststoffplättchens muß man auch von Zeit zu Zeit den Schließwinkel und den Zündzeitpunkt einstellen. Der Zündzeitpunkt wandert bei Motoren, bei denen die Zündung von der Nockenwelle abgeleitet wird auch durch den Verschleiß der Steuerkette bzw. Änderungen der Spannung des Zahnriemens. Auch deswegen sollte man bei solchen Motoren den Zündzeitpunkt gelegentlich kontrollieren (und an sich auch die Steuerzeiten der Nockenwelle korrigieren, was meist nicht möglich ist). Gernot
4. August 200620 J. ACCM Gerhard Trosien posteteAlso: trotz Wartungsfreiheit der Zündung gelegentlich etwas Fett an die Nocken der Zündsteuerung. Hallo Gerhard, alles was Du sagst ist richtig, außer, daß Fett aufgebracht werden soll. Ich kenne diese Kontaktzündungen noch aus Motorrad-, Trabant- und Lada-Zeiten. Die Schmierung (ganz wichtig) übernahm ein Schmierfilz, der so eingestellt werden mußte, daß er nur den "Nockenberg" berührt. Die Verteilung des Schmiermittels auf den kompletten Nocken erfolgte dann durch die Novotex-Schleifer. Der Schmierfilz war nicht mit Fett zu behandeln, sondern mit einem Spezialöl (Hypoid-Öl) zu tränken. Dieses Öl war zähflüssig, honigartig und garantierte eine über den Temperaturbereich durchgängige Schmierung und kein Verspritzen des Öles und Verunreinigung der Kontakte. Mit Fett würde der Schmierfilz "verkleistert" und die Schmierung läßt nach kurzer Zeit nach. Es gab auch Kontakte, da war der Schleifer aus Polyamid. Das war zwar abriebfester, aber auch wärmeempfindlicher. Hier war die Schmierung besonders wichtig. Gruß Volker
4. August 200620 J. Hallo, der Bosch oder oder DELCO Zündverteiler in meinen Opels wurde mit dem Bosch Fett Ft1 v 4 die Gleitbahn für den Unterbrecherkontakt dünn eingestrichen (Die Tube habe ich noch, Art. Nr. 5 700 002 005). Das Schmierfilz unter dem Verteilerfinger zur Schmierung des Fliehkraftmechanismus wurde gelegentlich vom Peilstab mit Motorenöl getränkt. Mit Lada Verteilern usw. kenne ich mich nicht aus. Gernot
9. August 200620 J. Ersteller Die bei Cit. verwendeten Verteiler haben keinen Schmierfilz. Den kenne ich nur aus der VeloSoleX. Als bei Bosch noch U-Kontakte im SB-Regal gab (auch für für Ducellier-Zündanlagen), war in jeder Packung eine winzige Tube Schmierfett enthalten.
Erstelle ein Konto, um zu kommentieren