17. August 200620 J. Hallo Zusammen, selbst auf die "Gefahr" hin, dass dieses Thema schon 1000mal zur Sprache kam - ich habs nicht gefunden und habe auch leider die Antwort nicht !! Welches Motoröl ist für ein 2CV-Motor zu verwenden ?? Ich habe bereits alle Varianten in Sachen "syntetisch / teilsyntetisch / mineralisch" sowie auch "alle" Viskositätsklassen empfohlen bekommen (bis hin zu so genannten Oldtimeröl). Lange Rede - wer weiß Rat ?? vielen Dank Euch !
17. August 200620 J. Mineralisch! Synthetisch kann zu dünnflüssig sein und daher austreten. Schließlich hat der kleine Boxer keine Zylinderkopfdichtungen. Und der Motor stammt aus den 1940ern, da gabs noch nichts synthetisches. Genug Öl und regelmässiger Wechsel des Ölfilters und die Motoren halten ewig! Gruß
17. August 200620 J. Nach Adam Riese sollte sich ja ein 10W40 bei warmem Motor genauso verhalten wie ein 15W40. Das Auslaufen aus irgendwelchen verklebten "Dichtungen" wäre also nur in der Warmlaufphase. Ich habe da schon beide Fälle gehört: ist genauso dicht oder läuft aus. Ich denke, das hängt vom Zustand der Dichtungen und der Additive in dem Öl ab. Wenn da agressive Additive zum Verhindern des Ansetzens von Ablagerungen drin sind, löst es natürlich diese Ablagerungen. Bei vernünftigen Dichtungen sollte es aber auch ohne Ablagerungen gehen. Ich habe in unseren BX mal "Total 10W40 Synthetik" eingefüllt, weil BX-Basis in seinem BX das auch fährt und weil das hier billig verkloppt wird, und der Motor ist genauso dicht wie vorher. Ansonsten unterscheiden sich "HighMileage" und "Oldtimer"-Öle IMHO nur durch die Wahl der Additive zum Erhalt der Dichtungen und ihrer Güte, was die Ausbildung von Ablagerungen betrifft. Sind die Dichtungen bereits porös und man will sie nicht tauschen, kann man nur weiterhin "Pampe" fahren. Ein Anhaltspunkt wäre, mal den Öleinfüllstutzen zu inspizieren, mit Licht, und auch evtl. mit dem Finger mal eine Probe von der Wandung zu nehmen, um einen Überblick zu bekommen, wie sauber der Motor drinnen ist. Wenn Du neue Dichtungen reinmachst, weiß ich auch nicht, ob die aus dem gleichen Material sind wie die alten vor 20 Jahren. Das würde ja einen Unterschied ausmachen.
17. August 200620 J. Wie dünn- oder dickflüssig ein Öl ist, sagt die Viskositätangabe aus. Ob das nun ein nicht-, teil- oder vollsynthetisches Öl ist, ist dabei ohne Belang. Der Entenmotor hat wie der GS/A-Motor oder auch andere luftgekühlte Motoren deshalb keine Kopfdichtung, weil kein Wasser durch den Motor fließt. Deshalb sind geringste Mengen austretenden Abgases zu vernachlässigen. Beim wassergekühlten Motor würde es hingegen dann das Wasser rausdrücken (= kaputte ZDK). Ansonsten gilt für die Ente (zumindest die neueren Enten ab 2CV4): 20W50, bei Kälte zwecks Starterleichterung 10W30 (dann aber nicht unbedingt lange Stressfahrten). Ein 5W50 oder 10W60 im Sommer verbessert die Schmierung v.a. bei großer Hitze, muss aber wegen deutlich höherer Ölkosten nicht sein.
17. August 200620 J. Mein 75er AK 400 und die 86er Ente bekommen seit über zehn Jahren ausschließlich mineralisches 15 W 40. Keine Probleme.
17. August 200620 J. Früher in den achtzigern haben meine 2CV´s (4er und 6er) sowie meine Dyanen immer nur 15W40 bekommen. Nie Probleme. Seit ca. 10 bis 15 Jahren, als das teilsynthetische 10W40-Öl billiger wurde, habe ich das genommen. Getropft hat es da nicht mehr als vorher auch, allerdings merkte ich damals bei der Umstellung auf 10W40 an sehr kalten Wintertagem, daß es der Anlasser und Motor leichter hatten anzuspringen und rundzulaufen... LG Julian
18. August 200620 J. Also ich nehme für meinen 2cv6 (BJ'88) immer Mineralisches 15W40. Habe ich auch von meiner Werkstatt (Entenhof Hannover) empfohlen bekommen. Vor einigen Jahren hatte ich immer 10W40 drinn, geschadet hats sicher nicht
18. August 200620 J. Wir haben für die 2CV6 meiner frau seit 8 jahren nur vollsynthetisches 5w50 öl (mobil 1) verwendet ohne probleme , vor allem im winter hört man deutlich dass es besser anspringt.
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