25. August 200620 J. Hallo! Einige Rußfiltersystheme nutzen zur Freibrennung Addive, z.B. ist das auch bei den VW Passat TDI mit Rußfilter (abgelöste Passat-Generation) und dem VW Touareg der Fall. In den USA musste VW den Touareg zunächst wieder vom Markt nehmen, weil die Unschädlichkeit der Additive bzw. ihrer Verbrennungsrückstände unklar war. Gut, dass in den USA mal eine Behörde auf die Idee gekommen ist, danach zu fragen, was eigentlich aus den Additiven bei der Verbrennung wird: bei der Verbrennung der Additive entstehen Gase und die Addidiv-Asche. Da darf man durchaus mal fragen, welche Gase da entstehen und welche Stoffe die Asche enthält. Ist natürlich eine Frage, auf die man in Europa keine Antwort erwarten darf..... Link hierzu (am besten ganz lesen): http://www.auto-motor-und-sport.de/d/78743 MFG
25. August 200620 J. gut, dass wir die USA haben, die in sachen umweltschutz ja von jeher eine herausragende vorreiterrolle spielen.
25. August 200620 J. Ersteller Hallo! Falls es jemanden interessiert: das von PSA verwendetet Additiv Eolys TM des Herstellers Rhodia (ehemals Rhone-Poulenc) enthält ein Metall, das in der Verwendung als Additiv im Prinzip für problematisch gehalten wird. Aber: Ein Großteil der Rückstände dieses Metalls soll im Filter verbleiben, landet dann also nach dem Ausbau des Filters mit der übrigen Asche auf der Deponie. So verstehe ich jedenfalls diesen Text (der übrigens von einer Pro-Diesel Interessengemeinschft veröffentlicht und von einem Mitarbeiter der Firma Rhodia geschrieben wurde): http://www.dieselnet.com/papers/9909rhodia/ Vielleicht gibt es zu den Verbrennungsrückständen des Additivs auch öffentlich zugängliche Quellen, die nicht vom Hersteller des Additivs verfasst wurden. Ich kann leider keine finden. MFG
25. August 200620 J. Tja, die Auswirkungen von unkontrolliertem Einbringen von Platin in die Umwelt durch Abrieb in Katalysatoren hat auch noch keiner untersucht. Das beim Verbrennen von z. B. Slick50 entstehende Dioxin interessiert ebenfalls niemand wirklich. "Hier besteht insofern noch Forschungsbedarf." http://www.umweltbundesamt.de/verkehr/emissionen/schadstoffe/nemmispkw/emiplatin.htm
26. August 200620 J. Der Link aus 000 stammt vom 10.03.2005. Jetzt im September 2006 kommt der Touareg V10 TDI mit Partikelfilter in den USA erneut auf den Markt (mit großer Verzögerung, aber erheblichem Marketing-Brimborium). Wie das? Hat man keine Massenvernichtungsgifte gefunden?
28. August 200620 J. ...enthält ein Metall, das in der Verwendung als Additiv im Prinzip für problematisch gehalten wird... Für alle, die den Artikel nicht lesen möchten, das Metall ist Zer (Element 58, seltene Erden). roland
28. August 200620 J. Moin, es sind mindestens zwei ernste Probleme im Zusammenhang mit diesem Metall Zer bekannt: 1. Tödlich, wenn mehr als ca. 300 kg desselben auf einen Menschen aus einer Höhe von > 1 m fallen 2. Zer-haltige Flüssigkeiten wirken ab ca. 100 liter pro Mensch und Tag beim Trinken langfristig tödlich. Grüsse vom Spinner
28. August 200620 J. Ersteller Hallo! Welch ein Jammer, dass das Cer nach der Verbrennung kein Cer mehr ist, sondern Cerdioxid! Cerdioxid hat natürlich andere Eigenschaften als Cer. Warum sollte sich sonst das Umweltbundesamt und die Environmental Protection Agency wert darauf legen, dass möglichst viel von dem Zeug im Filter verbleibt und später "endgelagert" werden kann: denn viel mehr als nochmal nachverbrennen und die Reste endlagern kann man mit der Asche im Filter nicht mehr. was ist Cerdioxid, also das Verbrennungsprodukt von Cer? Kann man z.B. hier lesen: http://www.chemistryworld.de/cheminfo/betran/si_daten/ceroxid.htm Sicher: Cerdioxid ist nicht extrem gesundheits- bzw. umweltschädlich. Was ist denn neben Cer sonst noch so in dem Eolys TM drin? MFG
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