21. September 200619 J. Hallo, ich habe da mal eine Frage zur Automatic in meinem 2,0i 16 V X2. Wenn der Wagen kalt ist, und ich nur langsam beschleunige, was man ja mit einem kalten Motor auch machen sollte, schaltet das Getriebe sehr spät ( ca. 3000 RPM ), und sehr hart. Wenn ich etwas schneller beschleunige, scheint der Effekt nicht aufzutreten. Im warmen Zustand hat er das Problem nicht. Es ist schon das elektronische 4 Gang Getriebe mit Sport und Winterbetrieb. Danke für Infos. Gruß, Arne
21. September 200619 J. Hallo, Wan wurde das Letzte mal Öl gewechselt????????? Ah, erwischt! alle 20Tkm. wechseln mit Filterreinigung. Gruss Fabian
21. September 200619 J. Hallo Arne,hallo Automatic-Specialisten, je nach Tagesform hat mein Xm (könnte das selbe Getriebe sein) die gleichen Anwandlungen. Ich frag mich, warum das Teil nicht jedesmal gleich reagiert. Bei ~70 Prozent der Fahrten ist dieses blöde Verhalten da - dann wieder nicht. Ich habe mittlerweile die Konzequenz daraus gezogen und drücke nach dem losfahren, also noch im ersten Gang den "Winterschalter",also wird der 1.Gang blockiert und er schaltet dann auch sofort in den 2.Gang.Keine Sekunde später ist der 3. drin. Dieses Spiel treib ich dann, weil es bei mir zur Arbeit fast nur Bergab geht sogar soweit, das ich, weil er viel zu früh und zu hochtourig zurückschaltet - z.B. beim Bremsen vor oder in einer Kurve- bei ca.2000 U kurz in den 3. Gang schalte, worauf die Automatik dann wieder einen Gang hochschaltet - unabhängig davon ob ich danach wieder in den 4. schalte. Dies alles wie gesagt bei aktiver Winteranfahrhilfe. Xm 3,0 - 24 V Intelligenz hat also wohl auch Grenzen. Zu diesem Problem wurde schon einiges gesagt, z.B. das wäre "normal" um den Kat schnell auf Temperatur zu kriegen u.s.w. Ich finde das ist nicht i.O. Wenn ich mit einem Schalter fahre dreh ich auch nicht jeden Gang bis 3000 im kalten Zustand- ich will den Motor schließlich nicht umbringen. Also macht dieses Getriebe hier sehr oft etwas falsches oder bekommt von irgendwoher falsche Werte. Wenn jemand weiß woran es liegt - hier sind schon 2 die´s interessiert. Gruß Herbert
21. September 200619 J. Bekanntes Problem, sichere Abhilfe: Wintertaste. Das elektronisch gesteuerte Getriebe hat eine lebenslange Füllung.
21. September 200619 J. Hallo Fabian, von welchem Getriebe ist hier die Rede? Ich meine das 4HP20 oder lieg ich da falsch? Meines hat sogar diesen schnucklichen Teststreifen zum rausziehen obwohl da eigentlich nichts zum Wechseln ist,da sogenannte Lebensschmierung - was auch immer das heißt. Ölstand ist noch O.K. Muß ich jetzt trotzdem wechseln? Bei 93000 km? Oder doch nicht? Oder was? Gruß Herbert
21. September 200619 J. Hallo, ich gehe von einem 4HP18, es wurde nichts dabei geschrieben.Mit 4HP20 habe ich keine Ahnung aber ich denke es muß bei jedem Aut.Getriebe gewechselt werden nur bei wieviel Km. weiß ich nicht.Bei meinem Chevrolet Bj.00 ist es mit 80Tkm. angegeben. Man soll auch bei 4HP20 Getriebe Ölwechsel machen alle 30.Tkm so steht es in anderen Foren. Gruss Fabian
21. September 200619 J. Ich habe auch keine Ahnung von Technik... Stattdessen gehe ich über Suchfunktion 4hp20 : 19 Treffer. Gruss xantiboy
21. September 200619 J. Macht meiner auch, und ich habe ihn mit 11.000 Km gekauft. Erster Schaltvorgang wenn man sofort lösfährt immer bei 3000 Umin. Wintertaste kurz rein, fertig, wobei er dadurch (3000 Umin) bestimmt nicht kaputtgeht.... Läuft der Motor vor dem Losfahren etwas, tritt das nicht auf. Ist hier bezüglich 4HP20 diskutiert worden ohne Ende, Aufwärmdrehzahl, und und und....
22. September 200619 J. Hallo Arne, das ist völlig normal und von ZF so gewollt. Damit soll beim Losfahren mit kalten Auto das Getriebeöl schneller angewärmt werden. Beim 4HP20 kann das Öl gewechselt werden, nicht aber die Filter, dazu müßte das Getriebe auseinandergebaut werden. Was Lebensdauerfüllung heißt, dazu gibts leider keine Aussagen von ZF, ich hab mal bei 100.000 km das Öl gewechselt. Grüße Franz
22. September 200619 J. Lebensdauerfüllung = Füllung reicht, solange das Getriebe lebt. Wenn sie nicht reicht, stirbt das Getriebe. Ab und an ein Wechsel und vor allem regelmäßige Kontrolle können auf keinen Fall schaden.
22. September 200619 J. Sorry Unsinn. Das zu späte Hochschalten nach Kaltstart liegt begründet im Umstand, dass die "sportlichste" Kenlinie angenommen ist und beibehalten wird. Dazu gehört dann auch das knallige Hochschalten im Sinne von kürzestmöglicher Schlupfzeit. Das Verhalten mindert sich, wenn der Motor nach Kaltstart einige Zeit ohen Fahrbetrieb warmläuft. Der Effekt verstärkt sich wiederum, wenn die erste gefahrene Strecke eher bergab geht (Steuerung geht in Drehzahlerhöhung rein zur Bremsunterstützung). Die entsprechende Fehlermeldung liegt schon lange Zeit vor in allen Werkstätten. Ist allerdings von ZF nicht mehr behoben worden. 4HP20 hat Lebensdauerfüllung. Alles ander ist Forenlatein und mit nix fundiert. Das Gerede von "Kat warmfahren" etc. ist ebenso nur Spekulationslatein. Weiterhin auch Latein und auch unlogisch die die Annahme, dass mit Drehzahl das Getriebeöl angewärmt wird. Das Öl braucht bis zur Erwärmung von 20auf 70 Grad rund eine halbe Stunde Fahrt. Einzig die Winterstufe wärmt das Öl schneller an, weil die Schlupfzeiten deutlich verlängert sind. In der Sportkennlinie wird das Öl sogar LANGSAMER warm, weil die Schlupfzeiten reduziert sind. Gerüchte sind einfach nicht totzukriegen .......
22. September 200619 J. Ersteller Hallo, erst mal Danke für die Antworten, also verstehe ich das richtig, das ich besser die Winterfunktion nutzen sollte, wenn der Motor noch kalt ist. Warmlaufen lassen ist ja immer so eine Sache. Wo kann ich eigentlich sehen welches Getriebe ich im Wagen habe? Wo steht die Bezeichnung? @ Peter V Mir ist nicht ganz klar weshalb das Getriebe die sportliche Kennlinie annimmt. Ich fahre mit dem kalten Motor sehr schonend, halt langasm beschleunigen etc. Auch sonst bin ich eher der ruhige Typ. Fragen über Fragen........ Gruß, Arne
22. September 200619 J. Das Automatiköl wird nicht primär über den Schlupf sondern über den Wärmetauscher tempriert.
22. September 200619 J. So ist es, Xantiaheinz. Das braucht allerdings trotzdem ewig lang (habs selber ausgetestet mit de Anwärmung). Und genau deshalb nutzt das Hochdrehen rein gar nix. Arne: Deine "Unklarheit" übr diesen Umstand ist ja eben genau der Fehler: Beim Startvorgang, also Zündung einschalten, + Kaltzustand "hängt" die Kennlinie fest und geht auch nicht durch Fahradaption raus, sondern nur durch "Warmlaufenlassen im Stand". So ist das falsche Verhalten.
22. September 200619 J. Ob da bei ZF etwas mit der Software für's 4HP20 schiefgelaufen ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Ich kann lediglich den Unterlagen entnehmen, wie es geplant war. Demzufolge gibt es sehr wohl einen "Aufheizmodus", der wie folgt beschrieben ist: Reheating law (engine and gearbox reheating law) This operating law is activated in the following conditions : If the gearbox oil temperature is between 15 °C and 30 °C inclusive on starting the engine. This law · is activated for 130 seconds · is deactivated at the end of the timed period In der Beschreibung der "normalen" Programme heisst es: When starting from cold, the ECU uses the SK2 law (das ist die zweit-moderateste, SK6 die sportlichste Kennlinie). When starting from hot, the ECU uses the law which was active before the ignition was switched off. Unklar ist demnach nur, mit welchem Programm bei Öltemperaturen unter 15 °C begonnen wird, da das Aufheizprogramm ja erst darüber aktiviert werden soll. Ich habe da allerdings noch keinen Unterschied feststellen können, in jedem Fall hilft aber die Wintertaste gegen unerfreuliches Hochdrehen nach dem Start. Ob das oben Beschriebene auch in der Serie angekommen ist bzw welche Softwarebugs sich eingeschlichen haben, dafür ist Peter der unangefochtene Spezialist (mit Insiderwissen ;-)). Gruss /Axel
22. September 200619 J. Richtig, blöderweise hängt der Wärmetauscher wennich mich nicht sehr irre auch im "großen" Kühlkreis.
22. September 200619 J. In der rehaetinglaw wird lediglich die Schlupfleistung erhöht. Die Kennlinie ist sk2 bzw. die letzte aktuelle. Grund ist das einmalige Durchwälzen des Getriebeöls zwecks Ausgleich von Temperaturunterschieden. Im Kaltzustand wird aus welchem Grund auch immer meist die sk6 gewählt und die Adaption dauerhaft blockiert. Das ist der Fehler. Wenn man durch eine kurze Warmlaufstandphase oder durch Winterprogrann die sk-Adaption aktiviert, ist der Fehler weg. Das ist kein Kennfeldfehler (den könnte man leicht wegparametrieren), sondern ein Logikfehler: es wird intern die Sportstellung mit nur der sk6 gewählt (Sportstellung hat normal sk5 und sk6). Da diese Wahl sonst nur durch Drücken eines Schalters deaktiviert werden kann, fehlt jedes interne Signal zum Wegschalten. Komischerweise löst sich die Blockade dann doch beim Warmlaufen lassen. Grund unbekannt, so ZF selber. Der Getriebeölwärmetauscher sitzt im kleinen Kreislauf.
22. September 200619 J. Ersteller Ok, also handelst es sich hier um einen Fehler im System. So lange nichts defekt ist, auch OK. Also werde ich den Wagen wenn er kalt ist die ersten KM mit der Wintereinstellung fahren. Dürfte ja nicht schädlich sein. Ich versuche solch hohe Drehzahlen wenn möglich zu vermeiden, nur beim Beschleunigen auf die Autobahm oder im Gespannbetreib kann es mal etwas mehr sein. Im kalten Zustand schon gar nicht. Frei nach meinem alten Fahrlehrer: gib dem Oeldruck eine Chance. Gruß, Arne
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