27. September 200619 J. Moin, mit freude lese ich gerade: Frankfurt (Reuters) - Aston-Martin-Chef Ulrich Bez will den Sportwagenbauer von der Muttergesellschaft Ford kaufen. Na, wenn das mal nicht eine gute Nachricht ist!!! Grüsse vom Spinner
27. September 200619 J. Ach der Bez... Aston Martin kann nicht auf eigenen Füßen stehen, für die Entwicklung eigener Modelle und erst recht Motoren würden die Mittel nie ausreichen. Einen V8 Vantage hätte es ohne Ford nie gegeben. Schade, dass es Ford zur Zeit finanziell so dreckig geht, büßen müssen das scheinbar Ford Europa, Jaguar und Aston Martin. Dabei liegt die Ursache in der völlig verfehlten Modellpolitik von Ford USA, die lieber den x-ten SUV-Van-Pickup mit Leiterrahmen auf den Markt geschmissen hat, anstatt sich um die Entwicklungen im modernen PKW-Bau zu kümmern. Vielleicht kaufen die Amis mit sinkendem Ölpreis ja wieder die Dinosaurier...
27. September 200619 J. Aston Martin hat sich aber durchaus in den letzten Jahren gemausert und die Verkaufszahlen sind stark gestiegen. Prozentual gesehen. Absolut reden wir weiterhin vom exotischen Exoten. Motoren scheinen die auch ohne Ford entwickeln zu können, denn DB9 und Vanquish haben einen 6,0 V12. Aus dem Ford-Regal??? Ein Großkonzern kann sich Aston Martin durchaus leisten und dem Image schadet es ja auch nicht. Bei der Diskussion um Jaguar wurde bereits Aston Martin angeschnitten. Thematisch! Nicht die Wagen. Gruß
27. September 200619 J. Hallo! Kann mir auch nicht vorstellen, dass Aston Martin losgelöst mit dem Bez eine Zukunft hat. Macht Ford USA so viel falsch? Immerhin kann man bei Ford USA ein Hybrid-Modelle kaufen (den Escape mit der Hybrid-Technik des Toyota Prius 1 kombiniert mit einem Atkinson-Cycle-Benziner). Der Ford Focus ist in den USA sehr erfolgreich, erst kürzlich folgte GM in den USA mit anspruchsvollen Kompaktwagen nach europäischem Standard. Ford USA war der erste US-Hersteller mit selbst entwickeltem Common-Rail-Diesel (Expedition 6,0) MFG
28. September 200619 J. Beim V12 bin ich mir nicht sicher, aber könnte wie der V8 ein überarbeitetes Jaguar-Triebwerk sein. Sicher kann Aston eigene Motoren bauen, die Frage ist nur, ob sie es auch bezahlen können. Ford USA hat jahrzehntelang davon gelebt, einfachste Technik in großen Autos zu ordentlichen Preisen zu verkaufen. Die Gewinnspanne war passabel, Entwicklungs- und Fertigungskosten waren überschaubar, die Stückzahlen gigantisch. Der Ford F 150 war (ist?) lange Zeit das meistverkaufte "Auto" auf der ganzen Welt, obwohl im Grunde nur in Nordamerika präsent. Wenn das Wort "cash-cow" je für ein Automobil zutreffend war, dann für den Ford F. Davon ist der Focus noch so weit weg wie wir vom dritten Jupitermond. Wie GM hat Ford USA keine (ausreichenden) Rücklagen für Mitarbeiterpensionen gebildet, als dafür Mittel vorhanden gewesen waren. Deswegen handelt Detroit jetzt nach dem altbewärten Motto: Spare in der Not, dann hast Du Zeit dafür...
28. September 200619 J. Maik Gutser posteteBeim V12 bin ich mir nicht sicher, aber könnte wie der V8 ein überarbeitetes Jaguar-Triebwerk sein. ... Sicher??? Aston Martin baute bereits zwischen 1970 und 1989 (oder auch englisch sprachiger Link einen V8, während zu dieser Zeit Jaguar nur R6 und V12 im Angebot hatten. Ein V8 kam bei Jaguar erst um 1997! Ich kenn die Details der Motoren nicht und kann der Aussage daher weder widersprechen noch sie bestätigen. Vielleicht sind die neueren AM V8 Weiternetwicklungen der Jaguarmotoren. Es gab aber schon mal die Behauptung, der DB7 wäre auf Basis der XK-Reihe entwickelt worden. Allein von den Baujahren her kann das nicht stimmen und (bei Wikipedia?) wird auch das Gegenteil geschrieben / behauptet. Gruß
28. September 200619 J. Hallo, habe die Nachricht auch mit Schrecken gelesen. Gott bewahre, dass diese Traditionsmarke nach Jaguar, Alfa und Lancia auch noch langsam den Bach heruntergeht. Vor allem der geplante Rapide ist jetzt mehr denn je in Frage gestellt. Nach den Fotos ein Traum, genau wie der DB9, den ich in seiner schlichten Eleganz am Wochenende im Meilenwerk hier in Düsseldorf bewundern konnte. Für mich der absolute Traumwagen. Also: Wie auch immer. Lasst die Firma leben und Bez auf seinem Posten! Aber wahrscheinlich ist der Traum auch schon ausgeträumt... Grüsse, Günther
29. September 200619 J. Hi, ich bin immer wieder aufs Neue begeistert, wenn ich mal einen Aston Martin im Staßenbild entdecke. Da ja auch im Sportwagensegment der "genormte" Luxus immer mehr Einzug hält (wer da keinen Porsche oder SL fährt, ist ne Ausnahme) finde ich es herrlich, dass es NOCH Autos wie Aston Martin gibt! Der V12 wurde übrigends aus zwei Ford V6 Motoren zusamengesetzt und von Aston Martin und Cosworth gründlich überabeitet. Der aktuelle V8 ist eine weiterentwickelte Jaguar Maschine. Einige Motoren werden in Köln gebaut. Gruß, Frederick XM V6 Bj. 98
2. Oktober 200619 J. Ich durfte einmal in einem DB 5 mitfahren. Seitdem spare ich.... Aber irgendwie kommt immer wieder was dazwischen :-)
2. Oktober 200619 J. Gestern wurde auf VOX in AMS TV kurz über Aston Martin berichtet. Demnach werden alle Motoren (V8 und V12) in einer eigenen Fertigung auf dem Gelände der Ford-Werke in Köln hergestellt und 3-mal wöchentlich auf die Insel gekarrt. (Es wurde eine moderne Montagehalle in einem eigenen Gebäude mit der Aufschrift "Aston Martin Engineering" oder s.ä. gezeigt.) Die Fertigung ist manufaktur-ähnlich, mit viel Handarbeit und vielen Kontrollschritten (da wurde das Stethoskop-Abhorchen eines laufenden Motors auf dem Prüfstand gezeigt) und wird angeblich (im Gegensatz zur normalen Ford-Motorenfertigung) nur von ausgebildetem Fachpersonal durchgeführt. Die Namensplakette eines einzelnen Werkers auf dem Ventildeckel scheint es jedoch nicht mehr zu geben, jedenfalls war davon keine Rede... Der Betriebsleiter dieser Fertigung ist nur zufällig mit mir namensgleich, leider. :-)) Es wurde nochmals gesagt, daß Aston Martin seitens Ford tatsächlich zum Verkauf stehe und man sich einen Erlös in der Höhe von ca. 1 Milliarde US-Dollar erhoffe! >>Jürgen, der ebenfalls die aktuellen Modelle Klasse findet und was drum geben würde, einen A-M mal ausgiebig fahren zu dürfen.
2. Oktober 200619 J. Ersteller Moin, moin, wie gesagt, mittlerweile soll der Deal über die Bühne sein. Bez hat sich tatsächlich diese Millarde besorgt... Bei den bis zu 10 Mrd. Euro Miesen, die Ford in diesem Jahr zu verkraften hat auch nicht so der Bringer... aber wenn man drum kämpft, den absoluten Untergang zu vermeiden, dann scheint alles möglich... Bez hat dafür gesorgt, dass zuerst mal die Ford Escort Innenausstattungsteile aus dem Vatnage V8 verschwanden. Der erste Prototyp hatte Lüftungsdüsen und so von diesem "Kaliber" an Board. Vielleicht etwas frech für ein Auto mit Basispreis 105k Euro. Ich traus dem Bez zu. Alles wird gut. Grüsse vom Spinner
2. Oktober 200619 J. ACCM Spinner posteteBez hat dafür gesorgt, dass zuerst mal die Ford Escort Innenausstattungsteile aus dem Vatnage V8 verschwanden. Der erste Prototyp hatte Lüftungsdüsen und so von diesem "Kaliber" an Board. Vielleicht etwas frech für ein Auto mit Basispreis 105k Euro. Der Escort wird seit 8 Jahren nicht mehr produziert. Der V8 Vantage hat Volvo-Teile an Bord, das stimmt, ist aber trotzdem nicht weniger elegant oder "wertig" als ein Porsche 911. Was ist daran neu? Hersteller von Sport- und Supersportwagen haben sich schon immer bei der Großserie bedient, Aston Martin schreckte früher nicht mal vor den Rückleuchten eines VW Scirocco zurück, Ferrari griff ungeniert ins FIAT-Regal. So what? War der Herr Bez nicht vor kurzer Zeit noch für Daewoo verantwortlich?
3. Oktober 200619 J. Dass der DB7 die Rückleuchten des Mazda 323F hat, fand ich nicht schlimm. Der Rückspiegel vom CX S2 machte sich ja auch am Jaguar XJ 220, am Lotus Esprit oder am Venturi sehr gut. Es gibt eben auch schöne Großserienteile. Beim Audi R8 sehen die Scheinwerfer auch nach Passat aus.... Einen interessanten Thread mit noch mehr Beispielen gibts hier: www.autoweek.nl/forum/read.php?1,1834550,page=1 Gruß Markus
3. Oktober 200619 J. Hallo! Meiner Meinung nach stammen die rückleuchten des DB7 nicht vom Mazda 323F, sondern vom damaligen Toyota MR2, gut getarnt durch eine wülstige in Wagenfarbe lackierte Verblendung. MFG
3. Oktober 200619 J. Nur Ziehdröhn griff mal wieder ins Becken, als sie 1970 dem SM die Rückleuchten des erst noch zu planenden Maserati Kyalami gaben (Edith: oder wars doch nur der Khamsin ?). Damit sind Ferrari-Rückleuchten aus dem Fiat-Regal ne echte Offenbarung, sagt der SM- Fahrer, während er sich fragt, wo man so viel Geld in endlicher Zeit auftreiben soll, die doofe Latüchte zu bezahlen.... Carsten
3. Oktober 200619 J. Carsten, findest du die SM Rücklichter für soooo schlimm? Mir gefällts und daß der Maserati Kyalami (den es später auch als De Tomaso Longchamp gab) die gleichen Rücklichter bekam, lag halt am damaligen Maserati Besitzer: Citroen. Übrigens hatten zu der Zeit zig Maserati u.a. Türgriffe und Blinkerhebel aus DS oder SM. Der Merak hatte zeitweise das SM-Armaturenbrett und der Bora sogar eine Hochdruckbremse! Gruß
3. Oktober 200619 J. SM und Maserati Merak waren eine Familie und vom Preisschild ja sooo weit nicht auseinander. Da sind Scirocco II -Rückleuchten an einem Aston schon eher "shocking".
4. Oktober 200619 J. Hi, ich weiss wohl. Es wär halt *nett*, wenn man denn Rücklichter für den PREIS von Sciroccoco kaufen könnte. Und nicht für den Preis, der für Maser-Teile gefragt wird, in die Tasche krabbeln muss. Ich meine, so runde 500 E waren das letzte, was ich hörte, gebraucht, latürnich. Carsten
4. Oktober 200619 J. Maik Gutser postete SM und Maserati Merak waren eine Familie und vom Preisschild ja sooo weit nicht auseinander. Da sind Scirocco II -Rückleuchten an einem Aston schon eher "shocking". Aber die Außenspiegel! Ich seh sie mir jedes mal gerne an, immer wieder, von innen wie auch von außen! ;-) Gruß
8. Februar 200719 J. Laut Autoblöd wird wohl der französische Luxuskonzern LVMH (unter anderem Louis Vuitton) neuer Eigentümer von Aston Martin. Ford will angeblich nur noch einen Anteil von 15 % behalten. Gruß, Frederick XM V6 Bj. 98
8. Februar 200719 J. Ersteller Moin, hier die weiteren Bieter, laut ams: Zu den Bietern zählen nach FTD-Angaben die britische Beteiligungsgesellschaft Doughty Hanson, der Investor Nelson Peltz sowie der in Syrien geborene Immobilien-Mogul Simon Halabi. Darüber hinaus könnten der "FTD" zufolge der kanadische Autozulieferer Magna sowie ein Konsortium, zu dem der australische Medienmagnat James Packer gehört, Angebote für Aston Martin vorlegen. Geleitet wird der Bieterwettstreit von der Schweizer Investmentbank UBS. Grüsse vom Spinner
13. März 200719 J. Ersteller So, nun isses wohl amtlich: Aston Martin geht an arabische Investoren mit zwei "rennbegeisterten" Europäern als Frontmänner. Stimmen die Gerüchte, dass zukünftige Astons Kamellederaustattung bekommen werden?!? Grüsse vom Spinner
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