13. Oktober 200619 J. hallo liebes forum, an meiner DS (21ie HA) ist sozusagen über nacht folgendes problem aufgetaucht: auf die bewegungen des schalthebels (egal welchen gang man wählt) erfolgt keinerlei reaktion, d.h., das auto bewegt sich nicht von der stelle. vorgeschichte: vor ca. 300 km wurde (von einer Cit-werkstatt)ein "neues" gebrauchtes getriebe eingebaut, nebst einer neuen kupplung. nach einigen feinjustierungen fuhr es sich mit dem neuen getriebe ganz passabel, bis auf ein leichtes kratzen beim herunterschalten vom 3. auf den 2. gang, so wie wenn hier die auskupplung nicht ganz erfolgen würde. und dann urplötzlich das symptom wie oben beschrieben. ich habe mittlerweile den fliehkraftregler getauscht, ebenso den kupplungskorrektor (der alte war undicht) - keinerlei verbesserung. im kupplungszylinder ist jedenfalls druck, denn bei laufendem motor und handkupplungshebel in normalstellung ist ausgekuppelt. beim schalten hingegen ist am kupplungshebel keinerlei bewegung wahrzunehmen. hat jemand eine ID ? lg, GSPallas
13. Oktober 200619 J. Hallo, wenn ich mich nicht täusche, heißt ausgekuppelt aber: "kein Druck". Insofern wäre soetwas sinnvoll wie: Hydraulikflansch am Getrieb ab/ locker und schauen, ob Druck dort ankommt. Wenn nicht -> Rückwärtssuche über Fliehkraftregler -> Schaltblock etc. Sandro.
13. Oktober 200619 J. Hallo, ich weiß nicht ob dir mein Beitrag was bringt, aber ich versuche es mal. Bevor ich Schrauber wurde, habe ich eine ID 19 mit Halbautomatik gefahren, neulich vor 30 Jahren oder so. Hatte auch so ein Problem, der Wagen ist damals von Citroen Preus in Menden abgeholt worden. Die Rechnung war sehr klein, wenn ich mich recht entsinne war es der Austausch eines Kupplungszylinders und das entlüften des Systems. Aber wie gesagt es war neulich.
13. Oktober 200619 J. Hallo, würde auch erstmal in Richtung - Geber- und Nehmerzylinder (wenn das bei der DS so ist) suchen. Wenn einer der beiden nicht mehr will ist der andere "machtlos". Gruß Herbert
13. Oktober 200619 J. Hallo - das DS Club Forum waere offensichtlich besser geeignet ;-) Was passiert denn, wenn Du den Handkupplungshebel in die Einkuppelstellung bringst? Bewegt sich dann der Ausrueckhebel? Falls ja, liegts nicht am Kupplungsnehmerzylinder sondern am fehlenden Ablauf von Hydraulikfluessigkeit ueber den Kupplungskorrektor und Fliehkraftregler. Ich tippe auf den Fliehkraftregler - die geschilderten Symptome sind dafuer typisch - vielleicht rutscht nur der Keilriemen (zu lose, Lager fest), vielleicht klemmen die Fliehkraftgewichte - vielleicht ist eine Leitung verstopft. Viel Erfolg - Til PS: das Schalten selbst kannst du am Getriebe durch beobachten der Schaltstange des 1. und 2. Ganges (rechts vorne) kontrollieren
14. Oktober 200619 J. Hast Du den Handkupplungshebel wieder zurück genommen ?? Deine Fehlerbeschreibung ist etwas unzureichend für die Möglichkeit der Ferndiagnose. Das leichte Kratzen hat damit nix zu tun. Das ist ein typischer Fehler des Getriebes mit einer etwas schwächelnden Synchronisation.
14. Oktober 200619 J. Ersteller danke für eure antworten ! @Til Fliehkraftregler war ja meine vermutung, ihn habe ich ja gegen einen übeholten ausgetauscht (s.o.). an ihm lag es also offenbar nicht ! keilriemen usw. ist sicher alles ok. @Peter V natürlich habe ich den handkupplungshebel wieder zurückgenommen ! und bei der betätigung des handkupplungshebels bewegt sich auch die kupplungsgabel, sonst nicht !! noch einmal: wenn handkupplungshebel in stellung "normal", dann ist ausgekuppelt (wie es ja sein sollte), bloß wenn man einen gang einlegt, passiert nichts ! es ist also genau dasselbe "gefühl", wie wenn sich der handkupplungshebel in der eingekuppelten stellung befände (kupplung drucklos). auch die kupplungsverriegelung ist übrigens richtig eingestellt! kupplungskorrektor ist neu, grundeinstellung habe ich überprüft - stimmt! ich bin wirklich völlig ratlos ! schaltblock?? wie kann ich den überprüfen? bitte um weitere hilfe! lg, GSPallas
14. Oktober 200619 J. Bewegen sich denn die Schaltgabeln? Ansonsten könnte der Schaltblock tatsächlich der Übeltäter sein. Die sollen angeblich ja anfällig sein, wobei ich das noch nicht gehört habe. Macht der Schaltblock beim Schalten denn Geräusche, die er normal nicht macht, oder anders macht er keine Geräusche, die normal machen würde? Ich kann mich an ein Geräusch erinnern, das meiner machte, wenn ich schaltete. Es war eine Art schlpfffquiiiet. Ein Geräusch in Worte fassen kann schwer sein.
17. Oktober 200619 J. Hatte vor ca. 20 Jahren mit meiner seligen DS 23 HA das gleiche Problem, bei mir war es eine gebrochene "Schaltstange", d.h, das Teil, was vom Wählhebel in den Hydraulikblock geht - da ist wohl eine Sollbruchstelle für den Unfall-Fall. Hast Du mal die Wählhebel-Abdeckung abgenommen und nachgesehen, ob der "Kommando-Übergabepunkt" mechanisch-hydraulisch noch ok ist? Gruß Ulrich
17. Oktober 200619 J. Ersteller @Pizzicato gebannt ist leider noch nichts, ich bin noch im diagnosestadium @ulrich von dieser "sollbruchstelle" habe ich schon gehört. danke trotzdem für den hinweis ! die verdachtsmomente verdichten sich also wirklich, dass der fehler irgendwo im bereich gangwähler liegt. ich werde also am wochenende einmal das teil genau unter die lupe nehmen bzw. ausbauen. lg, Wolf
18. Oktober 200619 J. Springt sie über den Wählhebel an? Der Kontakt benötigt doch die Funktion der Stange in den Schaltblock, oder nicht? Wenn es da gebrochen wäre, sollte der Schalthebel auch irgendwie führungslos leichtgängig rumrödeln.
18. Oktober 200619 J. Vielleicht ist die Verschraubung, welche die Stange des Wählhebels mit der des Schaltblocks verbindet, lose? Das sieht man, wenn der Gummistopfen im Motorraum rechts neben dem Schaltblock (von der linken Seite aus gesehen) abnimmt.
18. Oktober 200619 J. @ Pizzicato: Der "Pin" für den Anlasserschalter liegt noch vor der "Sollbruchstelle", und die Schaltkulisse rastet unmittelbar am Hebel - irgendwo im Keller fliegt noch mein alter Hebel herum, da kann ich locker alle Gänge durchschalten :-) Die Bruchstelle ist auch auf dem hier gut zu erkennen, genau dort, wo die Ziffer 13 hinzeigt. So wars jedenfalls bei meiner damals, passierte, nachdem ich den Wagen aus der Werkstatt geholt hatte, habe ca. 1000 m geschafft, und dann das... Gruß Ulrich
21. Oktober 200619 J. Jetzt, wo ich das hier lese, fällt es mir auch wieder ein. Die Kugel, die das Einrasten übernimmt, klemmte bei mir mal. Ich konnte nicht zwischen den Ebenen wechseln, aber in den einzelnen Ebenen einwandfrei hin und her schalten.
21. Oktober 200619 J. Ersteller so - das rätsel ist gelöst ! die stange ist tatsächlich gebrochen, und zwar dort, wo armaturenbrettseitig der dünne abschnitt beginnt. vom loch im motorraum aus war das nicht einsehbar, auch vom innenraum aus nicht. der ausbau des gangwählhebels war also für den genauen befund nötig. war übrigens eine hundsfummelei (( , manchmal würde man drei hände brauchen. vielen dank an euch alle für eure hilfe bzw euren rat. lg, Wolf
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