25. Oktober 200619 J. Ich nehme mal an, dass es nicht nur im Raum München so oder ähnlich aussieht, aber hier bin ich nun mal meistens unterwegs. Wie immer, wenn es dem Jahresende zugeht, wachsen sinnlose Straßenbaustellen auf Autobahnen und auch in Gemeinden wie die Pilze. Oder ist es wirklich für die Funktion einer BAB essentiell, wenn der linke Teerrand, der noch hinter der Mittelleitplanke liegt, mittels Prssluftmeißel begradigt wird (und dafür natürlich morgens um acht im Berufsverkehr die linke Spur gesperrt wird)? Dass gute Straßenstücke einen neuen Belag bekommen, während in der Gemeinde nebenan knietiefe Spurrinnen vom LKW-Durchgangsverkehr anscheinend keiner Überarbeitung bedürfen? Die Krönung lieferten vor ein paar Jahren die Wasserwerke in München: Da wurde kurz vor Jahresende für die Werkstatt ein sauteures Diagnosegerät für Benzinmotoren gekauft, und das, obwohl zu diesem Zeitpunkt schon ausschließlich Diesel im Einsatz waren! Aber der Abteilungsleiter, der das größte Budget zur Verfügung hat, hat auch das meiste Prestige, und wenn er sein Geld nicht irgendwie verbrät, kriegt er nächstes Jahr weninger und ist dann auch weniger wichtig... Können diese Leute nicht was Sinnvolles machen?
25. Oktober 200619 J. Das alte Problem der kameralistischen Buchführung, mit dem System wäre Firma kur nach Gründung Pleite. Das aber jetzt Baustellen spriesen ist klar, während der Urlaubszeit gäbe es einen Volksaufstand und bei Frost ist schlecht werkeln.
25. Oktober 200619 J. Und jeder, wenn auch sinnfrei, von uns (Staat) ausgegebene Euro muss nicht via Arbeitsagentur an die Leute gegeben werden.
Erstelle ein Konto, um zu kommentieren