25. Oktober 200619 J. Moin, ich hätte da eine Frage zu Automatikgetrieben. Wenn man bei niederer Drehzahl etwas mehr Leistung anfordert, aber nicht ganz ausreichend für "Kickdown", dann wars beim letzten XM-Automaten und genauso auch beim C6-Automaten so: (Vermutlich) ohne Schaltvorgang geht die Drehzahl trotzdem ein paar Hundert Umdrehungen rauf, wenn das Auto an Fahrt gewinnt und man deshalb wieder langsam das Gas zurücknimmt, dann wird das langsam nach unten geregelt. Man hat den Eindruck, die Drehzahl bliebe während der Beschleunigung konstant. Mit welchem Bauteil realisiert man das beim damaligen ZF bzw. dem AISIN? Kupplung hernehmen? Hydraulische? Und warum hat man das dem C5 nicht gegönnt? (OK, vom Leistungsgewicht brauchte er es nicht so dringend wie XM mit 4-Gang und C6). Die komplett stufenlose Automatik hat die ein verstellbares Kegelgetriebe (also mit Ketten?), so wie an Werkzeugmaschinen bekannt...?
25. Oktober 200619 J. Nene, da ist kein verstellbares Kegelgetriebe drin sondern: Zum einen hat eine Wandlerautomatik eben einen - dem Rädersatz vorgeschalteten - Drehmomentwandler, der für eine variable Übersetzung sorgt. (Dat Dingens funktioniert hydraulisch, datt kriejen wa später!) Zum anderen haben moderne Getriebe dann aber wieder Wandlerüberbrückungskupplungen, die beim Zuschalten für starren Durchtrieb, also eine nochmals sinkende Drehzahl sorgen. >>Jürgen Edith: Die verschiedenen mech. Übersetzungen werden durch ein Planetengetriebe ermöglicht, daran ist nix verstellbar!
25. Oktober 200619 J. Hallo, ein Drehmoemntwandler ist ein hydrodynamisches Getriebe. Je nach Schlupf kommt aus dem Wandler das bis zu doppelte Drehmoment heraus, das man hineinleitet. Der Effekt sollte biem 4HP18 aber nur in den Gängen 1 bis 3 zu beobachten sein, die den Drehmomentwandler in Leistungsverzweigung benutzen. Im vierten Gang wird der Drehmomentwandler m.W. nach gebrückt. Durch diese Vorgehensweise werden die Verluste des Getriebes stark verringert. Gernot
25. Oktober 200619 J. ACCM Spinner posteteMoin, Die komplett stufenlose Automatik hat die ein verstellbares Kegelgetriebe (also mit Ketten?), so wie an Werkzeugmaschinen bekannt...? Zwei im Durchmesser variable Scheiben, die mit Riemen oder einem Schubgliederband verbunden sind siehe DAF-Variomatic, das Prinzip ist seit damals gleichgeblieben.
25. Oktober 200619 J. Hallo! Laut Prospekt vom Peugeot 605 von 1991 (ebenfalls 4HP18) kann der Wandler in der dritten Stufe bis zu 60% und in der vierten Stufe voll überbrückt werden. Ist also alles noch komplizierter: "Wandlerüberbrückung" ist offenbar keinesfalls zwangsläufig gleichbedeutend mit "voller Wandlerüberbrückung". Wie das mit der nur teilweisen Überbrückung technisch realisiert sein soll, weiss aber MW auch in diesem anspruchsvollen Forum niemand... MFG
26. Oktober 200619 J. Hallo, das Geheimnis der teilweisen Überbrückung heißt Leistungsverzweigung. Dabei wird die Motorleistung auf zwei Stränge aufgeteilt. Einer rein mechanisch, im anderen ist der Wandler. Schleisslich wird die Leistung wieder summiert und an die Räder geleitet. Mit Planetengetrieben kann man da herrlich spielen. Gernot
2. November 200619 J. Japanische Kleinwagen haben oftmals ein CVT Getriebe verbaut, Audi vermarktet es unter dem Namen Multitronic. Ich habe in meinem Volvo noch die gute alte Variomatik mit Riemen, die auf Zug arbeiten, wie bei einem Motorroller. Die meisten moderdenen CVT Getriebe arbeiten auf Schub, daher auch Schubgliederband. http://de.wikipedia.org/wiki/Variomatik http://de.wikipedia.org/wiki/Continuously_variable_transmission
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