26. Oktober 200619 J. http://www.taz.de/pt/2006/10/26/a0108.1/text Die Deutschen fühlen sich mal wieder unverstanden: "Die Berechnungen können wir nicht vollständig nachvollziehen", erklärte ein BMW-Sprecher. Die Studie sei "sehr emotional". Das Unternehmen selbst sei mit seiner Arbeit zufrieden: "Wir haben leistungsfähigere Motoren gebaut, aber den Verbrauch trotzdem reduziert."
26. Oktober 200619 J. ...ja Dirk, "Die Deutschen fühlen sich mal wieder unverstanden" Ich frage mich bei dem hilflosen Kommentar des BMW-Sprechers: Wer will (oder braucht) denn mehr Leistung? Wann hört man mit dem Wahn endlich auf? Wenn die Ingenieurskapazität insbesondere der einheimischen Autobauer endlich umdirigiert würde (-> praktische Autos bauen), hätte man auch mit dem Emissionsranking kein Problem. Aber solange selbst eine ansonsten von mir geschätzte FAZ in ihrer Motor-Rubrik sich ernsthaft mit der Frage beschäftigt, ob ein Kleinwagen mit weniger als 100 PS überhaupt fahrbar wäre, habe ich wenig Hoffnung. Gruß
26. Oktober 200619 J. Hallo Knut, so sehe ich das auch. Anstatt endlich die Herausforderung anzunehmen, einen wirklich effizienten Antrieb zu entwickeln, werden 10 PS mehr und 0,05 Liter weniger Verbrauch als Innovation gefeiert. Wobei die Priorität der Entwicklung klar auf mehr Leistung liegt und der Minderverbrauch eher als Abfallprodukt zu betrachten ist. Beste Grüße Dirk
26. Oktober 200619 J. Ersteller Solang die Citroen von Modell zu Modell schwerer werden, seh ich aber keine Chance zum Ausstieg aus der PS-Spirale. BMW ist da beim Leichtbau innovativer. Bestimmt nicht aus Gründen der Co2-Einsparung, macht aber in dem Fall nix. Gruß Markus
26. Oktober 200619 J. Eine Marke die wenig schwere Modelle mit starken Motoren und im Gegenzug viele kleine Modelle mit eher schwachen Motoren hat, sieht in diesem "Ranking" einfach besser aus. Da ist Citroën Modelltechnisch einfach gut aufgestellt. Ohne C6 (sowas hat Fiat nicht im Programm) und C8 sähe das Ergebnis für Citroën noch besser aus.
26. Oktober 200619 J. Laut TAZ wird das durchaus berücksichtigt: "Eigentlich dürften sich Hersteller wie Mercedes und BMW nicht so schwer tun. Weil sie größere Wagen bauen, deren Spritverbrauch höher liegt, sind auch ihre Vorgaben weniger streng als bei Kleinwagen."
26. Oktober 200619 J. Hallo! CO2 ist eben nicht alles. Stickoxide und Partikel sind erwiesenerweise Schadstoffe. Im Rest der Welt weiss man das, in Europa auch: in Europa klammert man die Schadstoffe bei der öffentlichen Diskussion weitgehend aus und fokussiert sich auf das CO2. Gerade in Frankreich ist das besonders stark zu beobachten. Eine höhere Motorleistung und/oder ein höheres Gewicht ist natürlich keine Grundsätzliche Rechtfertigung für höhere CO2-Werte: immerhin sind das tendenziell teurere Autos, bei deren Kalkulation es mehr Spielraum für teure Spritspartechniken gibt. MFG
27. Oktober 200619 J. ACCM WOLFGANG ZX postete... Stickoxide ... sind erwiesenerweise Schadstoffe.... Eine zum Dogma erhobene Theorie, sonst nix
27. Oktober 200619 J. Ich persönlich begrüsse Spritfresser, natürlich nicht für mich, mein Auto verzehrt nur knapp 5l, aber je eher das Öl knapp wird, desto besser. gruss helge
27. Oktober 200619 J. Jensen posteteLaut TAZ wird das durchaus berücksichtigt: "Eigentlich dürften sich Hersteller wie Mercedes und BMW nicht so schwer tun. Weil sie größere Wagen bauen, deren Spritverbrauch höher liegt, sind auch ihre Vorgaben weniger streng als bei Kleinwagen." Das schlechtere Abschneiden von Peugeot habe ich mir mit dem 407 Coupé und dem fehlenden Gegenpart zum C2 erklärt. CO2 ist das größte Problem unserer Zeit. Man hat die Wahl zwischen weiter so und drüber nachdenken und CO2 vermeiden, damit auch zukünftige Generationen noch auf diesem Planeten leben können.
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