29. November 200619 J. Hi, ab welchem Ölverbrauch muss ich mir bei meinem 2,0i BJ '93, 170 tkm Sorgen machen? Momentan komme ich auf ca. 0,6 - 0,8 l pro 1000 km. Wo das Öl hinkommt: keine Ahnung. Keine Ölflecken, kein Qualm. Ach ja: die Anzeige Ölstand ist bei meinem Wagen absolute Kasperkacke. Ölstand mit Stab messen ist auch 'ne Kunst. Daher hab ich den Verbrauch nicht genauer.
29. November 200619 J. Der XU Motor ist bekannt für hohen Ölverbrauch bei Laufleistungen über 100 000km, wegen defekter Ventilschaftdichtungen. Mein ehemaliger verbrauchte 1,5l/1000km. Bei 0,8l/1000km liegst Du im normalen Bereich. Sorgen brauchst du Dir da keine machen. Na, und das Ölmeßstaborakeln ist bei dieser Maschine normal.
30. November 200619 J. Obacht: der 2.0i ist ne Ölsau. Der verbraucht viel und weil das Ablesen des (zu niedrigen) Stands einer Wahrsagerei gleichkommt, hat man schneller einen Motorschaden, als einem Lieb ist.
30. November 200619 J. holger s postete...hat man schneller einen Motorschaden, als einem Lieb ist. ...Motorschaden wird mir nie lieb werden :-) ÖL messen: Nervig, weil Messstab immer irgendwie verschmiert - geht aber, wenn man den Wagen ne Weile stehen lässt und auf EINER Seite des Messstabes lässt sich der Ölstand (relativ) gut ablesen. ÖLverbrauch: ...ich habe jetzt schon den 2. XM 2.= i mit Ölverbrauch ca. 1 l Öl auf 5 - 7 tkm. (Laufleistungen 160 tkm und 140 tkm). Gruß Chr.
30. November 200619 J. Also mein 2.0i hatte 280tkm runter und gerade neue Pleuellager drin und ich hatte richtig abgelesen, da ich vorher schon wusste, dass das ein Problem ist. Der Ölverbrauch war auch sehr hoch, eher >1l/1000km als weniger. Auf der Autobahn dann bei 160 leicht bergab. Plötzlich hört sich der Wagen an wie ein Transit Diesel und eine Sekunde später die komplette Lichtorgel. Also hatte ich wohl doch nicht richtig abgelesen. Der hat kein Öl mehr angesaugt. Die neuen Pleuellager hinüber, was nicht schlimm gewesen wär, da nicht so teuer. Aber die Kurbelwelle hatte auch was abbekommen. Es konnte im Leerlauf kein Öldruck mehr aufgebaut werden. Und das "dieseln" ging auch nicht weg. Jetzt fahre ich 2.0 tct, das ist eh die bessere Wahl. Kein Ölstress – lässt sich gut Ablesen und der Verbrauch ist nahezu nicht messbar – und der Motor ist sehr leise (was man ja vom 2.0i nicht behaupten kann) und er hat Beschleunigung. Etwas, was man beim 2.0i nur erahnen kann.
30. November 200619 J. ...der 2.0i Motor ist insgesamt einfach nicht der stabilste. Aber 200.000 sollte er bringen. Wobei es neben peniblen Einhalten des Mindestölstands auch auf die Fahrweise ankommt. Wer das Teil dem Leistungsangebot der Maschine entsprechend bewegt, wird weniger Ärger haben, als die, die ihn "fordern" :-) Mein nächster wird aber auch ein TCT werden...
30. November 200619 J. Der 2.0i Motor ist wesentlich besser als sein Ruf, das Problem ist nur das er Mangelschmierung schnell übel nimmt und aufgrund der doch recht anspruchsvollen mechanischen Konstruktion Billigöle und überzogene Intervalle schlecht toleriert. Die Cit-Vorgaben sind seit 1998 eindeutig, empfohlen werden ausdrücklich vollsynthetische Öle! Wechsel ich jährlich das Öl und den Ölfilter, beides möglichst hochwertig und behalte den Ölstand im Auge sind für den Motor 300.00km überhaupt kein Problem. Mein 99er 2.0i 16V hat jetzt rund 235.000km runter, die Kompressionswerte sind im Bereich eines Neuwagens, der Motor sieht von innen aus wie geleckt und der Ölverbrauch beträgt knapp Liter auf 15.000km. Der Motor bekommt seit 4 Jahren Mobil1 0W40, vorher bekam er von Anfang an das teilsynthetische MobilS 10W40.
30. November 200619 J. ich spar dann schon mal auf nen neuen motor. was der jetzige an öl wegplauzt erzähl ich lieber nicht… aber der darf das
1. Dezember 200619 J. Hallo, das ist es, was mich an manchen meiner Kunden am meisten nervt. Sie kommen und fragen, welches Öl sie für Ihren Wagen brauchen. Ist auch kein Wunder, bei 7 Metern Regallänge und 3 Herstellern. Da stehen dann ca. 25 "verschiedene" Öle und keiner blickt mehr durch. Wenn dann keine Bedienungsanleitung dabei ist und die wenigsten wissen, was für ein Öl passt, wird auch mal der Computer gefragt.Sonst berate ich aus meiner Erfahrung heraus, schlage wenn möglich gleiche Öle verschiedener Hersteller vor und bin bisher auch nie falsch gelegen. Was dann aber nervt ist, genau diesen Kanister finde ich 2 Stunden später irgendwo Richtung Kasse. D.h. dieser Autofahrer macht den nächsten Ölwechsel garantiert mit einem billigeren und, da wir schon günstig sind, schlechteren Öl. Seid mir bitte nicht böse, aber ich "freu" mich dann insgeheim schon auf den Motorschaden. Um allen Spekulationen gleich den Wind aus den Segeln zu nehmen, mir geht es nicht darum, jemand das teuerste Öl zu verkaufen. Ich versuche immer den für den Kunden günstigsten Mittelweg zwischen Anforderungen des Herstellers und finanziell erträglichen Möglichkeiten zu finden. Dabei berücksichtige ich die Herstellerforderungen, das Alter, die Laufleistung,den Ölverbrauch und die Nutzungsbedingungen. Trotzdem kaufen viele das falsche Öl. Eine Möglichkeit, den mit 0,5-0,8 ltr. immer noch "normalen" Ölverbrauch etwas zu senken, wäre die Beimischung eines Öladditivs, welches die Gummidichtungen wieder etwas geschmeidiger macht. Nach erfolgreichem Abschluß dann auf ein hochwertiges Teilsynthetik-Öl wechseln.Also ein 10W40.Vollsynthetisches macht meiner Meinung nach bei diesem Baujahr keinen Sinn bzw.verschlimmert die Probleme nur. Das sind meine Erfahrungen der letzten 25 Jahre. Gruß Herbert
Erstelle ein Konto, um zu kommentieren