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Stoppt die SUV!

Hervorgehobene Antworten

Die Krönung dieses fragwürdigen Auswurfes bildet hier die Gruppe der SUV-Fahrer. Der Stadtgeländewagen ist nicht nur das ultimative Sinnbild für die Verschwendung von Ressourcen, sondern auch für eine entmenschlichte Gesellschaft, deren Städte rund um die Uhr von stinkenden Blechlawinen, Stress, Stau und Parkplatznot dominiert werden. Eine Welt, in der das Auto über allem steht. Seine Fahrer gut abgeschirmt und voller Gleichgültigkeit gegenüber des Geschehens um sie herum in ihren tonnenschweren Monstern sitzend und vor nichts als Dekadenz, Ignoranz, Rücksichtslosigkeit und Egomanie strotzend.

Für die Autoindustrie ist das eine gemähte Wiese, wie sie besser kaum sein könnte. Deshalb wird jeder noch so triviale Wunsch des Kunden nach größer, breiter, länger, schwerer, bulliger, protziger, perverser, noch mehr PS und Ausstattung umgehend befriedigt und unter den Posaunen der Selbstherrlichkeit auf den Markt geworfen, ohne diesen kapitalistisch entgleisten Auswuchs an geistiger Umnachtung auch nur im Ansatz zu hinterfragen. Wer diesen Zustand kritisiert, dem wird nicht selten Neid unterstellt. Warum man allerdings einen Menschen beneiden sollte, der sich in Ermangelung einer tragenden Persönlichkeit über ein Fahrzeug definieren muss, bleibt im Rahmen derartiger Unterstellungen stets unbeantwortet.

Viel mehr zeugt dieses Argument von Hilflosigkeit gegenüber der eigenen Unzulänglichkeit, der Unfähigkeit zur Selbstkritik und der passionierten Wichtigtuerei. Wirklich zu beneiden sind Menschen, die es geschafft haben, ein Leben ohne Auto führen zu können und die sich somit vom Joch und dem Druck der motorisierten Individualmobilität befreit haben. 

Wenn man also versucht, einem gravierenden und unausweichlichen Problem mit Verboten Herr zu werden, dann sollte man dort beginnen, wo es wirklich Sinn macht: Bei Vehikeln, die rational gesehen über keinerlei Existenzberechtigung verfügen und deren Eignern jegliche Form von Umweltbewusstsein, wirtschaftlichem Denken und sozialem Gemeinschaftssinn fremd ist.

SUV-Fahrer halten sich für überlegen, obwohl sie genau das Gegenteil sind. Ein klares Zeichen dafür, dass diese Ego-Menschen die Zeichen einer Zeit, in welcher der öffentliche Raum immer knapper wird und eine globale Umweltkatastrophe mittelfristig bevorsteht, noch nicht erkannt haben, nicht erkennen wollen oder an dieser Aufgabe schlicht mangels Intellekt scheitern.

Deshalb meine Forderung an die Politik: Besteuert die Kisten bis zum Umfallen, sorgt für kleinere Parkplätze, engere Parkhäuser und verschmälert die Straßen durch Radwege. Verbannt die Ungetüme aus den Innenstädten, verweigert ihnen die Zulassung und lasst ihre Fahrer an ihrem eigenen asozialen Egoismus ersticken. Macht endlich den öffentlichen Nah- und Fernverkehr wieder sozial und attraktiv, fördert Fahrgemeinschaften und belohnt die umweltfreundliche Fortbewegung mit dem Fahrrad.

https://rabotnik.de/2018/12/09/die-suv-fahrer/

  • 4 Wochen später...

 

vor 8 Stunden schrieb Auto nom:

 

Was studiert der eigentlich. Der scheint nen IQ zu haben wie ein Marienkäfer. 

Aus meiner Sicht haben die einen defekt im Kopf.

Absolut lächerlich diese Partei.

Gut das die Bürgerinnen denen schon im Gespräch entsprechend Druck geben.

 

Muttersöhnchen mit viel "mimimimi".

 

"Bruder" !

 

Bearbeitet ( von Götz Kowalski)

vor 8 Stunden schrieb Auto nom:

 

 

vor 27 Minuten schrieb Götz Kowalski:

Was studiert der eigentlich. Der scheint nen IQ zu haben wie ein Marienkäfer. 

Aus meiner Sicht haben die einen defekt im Kopf.

Absolut lächerlich diese Partei.

Gut das die Bürgerinnen denen schon im Gespräch entsprechend Druck geben.

 

Muttersöhnchen mit viel "mimimimi".

 

"Bruder" !

 

Real-Satire? :D

Passt doch ... in ein Autoforum 😀

 

vor einer Stunde schrieb Auto nom:

 

Ja 

Gähn

 

 

Diese SUVs und Riesenlimousinen sperren sich doch selbst aus. Gestern war ich im Parkhaus in der Schustergasse in Nürnberg. Das Parkhaus ist schon älter, aber da ging auch mit dem e-208 (1,75 m Breite) nicht auf allen Plätzen etwas. Schließlich fand ich einen Platz an einer Säule - nicht an einer Wand - der ein Parken und auch ein Öffnen der Fahrertüre erlaubte, ohne den Nachbarn völlig zu blockieren. Merke: Niemals bis zur Wand vorfahren. Als ich wiederkam stand ein Pick Up links neben mir an der Säule auf 3 cm und rückwärts mit der Ladefläche an der Wand. Ich konnte dann rechts und vorne zu meiner Tür kommen und wegfahren. Das Klettern vom Beifahrersitz aus auf den Fahrersitz ist im e-208 etwas beschwerlich. Das vermeidet man in meinem Alter.

Hier noch ein paar Bilder von Google Maps:

https://maps.app.goo.gl/hf3dT2EJpWEWnAzBA

https://maps.app.goo.gl/Eqe7Mp621VxTbvtr8

Das geht doch so nicht bis in alle Ewigkeit immer so weiter.

Gernot

 

Bearbeitet ( von Gernot)

vor 9 Minuten schrieb Gernot:

Mit dem Fiat 500 käme ich dazwischen. Dann müssten die beiden warten, bis ich wiederkomme.

Der Inster ist auch sehr kompakt 

vor einer Stunde schrieb Gernot:

Das Klettern vom Beifahrersitz aus auf den Fahrersitz ist im e-208 etwas beschwerlich.

Ich parke immer so, dass ich die Fahrertür noch aufbekomme. Beifahrertür ist vergleichsweise unwichtig.

vor einer Stunde schrieb JörgTe:

Mit dem Fiat 500 käme ich dazwischen. Dann müssten die beiden warten, bis ich wiederkomme.

Mit dem C4 Picasso ginge das auch – und dann zur Heckklappe aussteigen. Machte ich mal in Florenz 😄

20240425_134545.jpg.0a66b6d88d4841b80787912d60d8b760.jpg

Bearbeitet ( von fgee)
Bild hinzugefügt

  • 4 Wochen später...

Der SUV war es bestimmt. Ganz sicher....   ;-) 

Dieser Faden gehört jetzt unbenannt in: Findet das SUV!

vor 16 Minuten schrieb rufus608:

Dieser Faden gehört jetzt unbenannt in: Findet das SUV!

ist eigentlich nur ein schweres Trauma von "Auto nom"

kann man heutzutage sogar therapieren ................

vor 29 Minuten schrieb **HD**:

ist eigentlich nur ein schweres Trauma von "Auto nom"

kann man heutzutage sogar therapieren ................

Ich bin kein Arzt, aber ich hätte da wenig Hoffnung daß da noch was zu retten ist...

vor 17 Stunden schrieb **HD**:

ist eigentlich nur ein schweres Trauma von "Auto nom"

kann man heutzutage sogar therapieren ................

Genau, gesellschaftskritisches Denken muss dringend therapiert werden. 

  • 2 Wochen später...
Zitat

Um das zu ändern, bedarf es drastischerer Entscheidungen als nur ein bisschen mehr Verkehrserziehung. Den Kauf von überdimensionierten SUVs und erst recht von „Sportwagen“ sollte die Politik mit drastisch höheren Steuern sanktionieren. Wo Behinderte und Mütter mit Kindern auf Bürgersteigen kaum vorbeikommen, haben die Autos zu verschwinden – auch wenn das Parkraum kostet und auf männlichen Protest stößt. Nach vorsichtigen Schätzungen werden insgesamt bis zu 20 Prozent der Gesamtfläche in den Großstädten von motorisierten Fahrzeugen beansprucht.

https://taz.de/Autowahnsinn-in-Deutschland/!6122413/

Das mit dem männlichen Protest ist mindestens teilweise Mumpitz, wenn ich sehe, wie die doch sehr weiblichen Muttis morgens vor der Kita Amok-Parken, um dem Nachwuchs und sich selbst 3m Fußweg zu sparen. 70% davon mit SUV's. Selbstverständlich mit dem kompletten Vehikel auf dem Gehweg.

vor 1 Minute schrieb silvester31:

Selbstverständlich mit dem kompletten Vehikel auf dem Gehweg.

Da gehört jedes Mal ein Strafzettel dran. 

Vor, und um manche Kitas herum, ist wenig Platz. Das kann ich aus eigener Erfahrung berichten.

Jedes Mal einen Strafzettel zu verteilen halte ich nicht für die optimalste Lösung. Zumal ja idR mindestens soviel Platz gelassen wird, dass man immer noch mit einem rucksäckleintragenden Kind an jeder Hand am Auto vorbeikommt. 

vor 2 Stunden schrieb schwinge:

Vor, und um manche Kitas herum, ist wenig Platz. Das kann ich aus eigener Erfahrung berichten.

Vielleicht seltener Ausnahmefall! Wie haben unseren Nachwuchs ein mal die Woche zur Schule gefahren, sonst wurden die etwa 800 m gelaufen. Da war direkt neben der Schule mehrere Parkplaetze die nahezu fast vollstaendig unbelegt waren ....aber eben 50m zu laufen. Ausser uns hat da niemand die Kinder raus gelassen, aber direkt vor der Schule, wo mehrfach die Schutzbarrikade, das man nicht direkt vor der Eingangspforte auf dem Buergersteig parken konnte, erheblich beschaedigt. 

 

Am 28.10.2025 um 12:54 schrieb schwinge:

Vor, und um manche Kitas herum, ist wenig Platz. Das kann ich aus eigener Erfahrung berichten.

Jedes Mal einen Strafzettel zu verteilen halte ich nicht für die optimalste Lösung. Zumal ja idR mindestens soviel Platz gelassen wird, dass man immer noch mit einem rucksäckleintragenden Kind an jeder Hand am Auto vorbeikommt. 

Abschleppen und schlachten. Sind doch nur Verbrenner. Jeder Verbrenner der von der Strasse kommt ist ein schritt in die richtige Richtung.

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