22. September 20214 J. Die KFZ-Steuer in den Niederlanden geht übrigens u. a. nach dem Fahrzeuggewicht.
22. September 20214 J. vor 9 Stunden schrieb MatthiasM: Mit einem Kombi lassen sich die meisten Transportprobleme, auch einer Familie loesen. Und wenn der nicht reicht gibt es nochden langen Berlingo, auch in elektrisch, mit dem sich, ohne das Gewichtslimit zu reissen. Richtig, ein Kombi ist oft eine Lösung für alle Fälle. Allerdings kann die Lösung auch ein in etwa gleich großer und schwerer SUV sein. In meinem Fall wurde es die 4. Generation des Honda CR-V als 2WD als Nachfolger meines Hyundai Vans. Eigentlich auch nur ein Kombi, der etwas höher ist. Es gibt aber sicherlich viele SUV, die nur groß und schwer sind, aber vergleichsweise wenig Platz innen bieten.
22. September 20214 J. Ich weiß schon, dass es um den Platzbedarf geht… hab auch beruflich damit im öffentlichen Raum zu tun. Privat hab ich mir auf meinem Grund Abstellflächen + Garage geschaffen. … war auch nicht gratis.
22. September 20214 J. vor einer Stunde schrieb AHdi: hab auch beruflich damit im öffentlichen Raum zu tun Oh, noch ein kommunaler Verkehrsplaner? Ich habe zwar hauptsächlich mit der Infrastruktur für Straßenbahn und Bus zu tun, aber die Konkurrenz um den Platz auf der Straße ist gerade dabei allgegenwärtig. Ein Beispiel: Früher war es relativ unproblematisch, neben den Gleisen am Straßenrand Parkplätze zu haben. Seit die Autos (und auch die Bahnen...) immer breiter werden, müssen wir an mehreren Stellen entweder die Parkplätze rausnehmen oder umbauen, was dann Geld kostet und vor allem zu Lasten der Fußgänger geht. Also wird meistens einfach das Parken verboten. Auf diese Weise stellen sich die immer breiter werdenden Fahrzeuge letztendlich selbst ein Bein 🙂 Bearbeitet (22. September 20214 J. von Kirunavaara)
22. September 20214 J. vor einer Stunde schrieb JK_aus_DU: Die KFZ-Steuer in den Niederlanden geht übrigens u. a. nach dem Fahrzeuggewicht. Halte ich schon mal fuer sinnvoller als unserer "Umwelt"besteuereung, ist aber keine Loesung des Problems. Wenn man fuer die einen Autofahren noch bezahlbar halten moechte, aber auch gegensteuern und Luxus auch entsprechend "besteuern" will, ist ein lineares System recht wirkungsarm. Bei unlinearen Systemen, die auf Gewicht basieren, schreien alle auf, die ein schweres Fahrzeug selten bewegen und auf eigenem Grund parken. Ich finde Palmers Ansatz richtig und bedaure, dass er sich nicht vollstaendig durchsetzen konnte. Es belastet dort wo es auch angemessen ist. Der Landwirt, der ein schweres Fahrzeug braucht, ist davon nicht betroffen. Und Kinder in der Stadt sollte man direkt foerdern und nicht ueber guenstie Fahrzeugkosten, weil davon naemlich hauptsaechlich Leute profitieren die gar keine haben. vor 1 Stunde schrieb JK_aus_DU: Es gibt aber sicherlich viele SUV, die nur groß und schwer sind, aber vergleichsweise wenig Platz innen bieten. Um die geht es! Ueber Fahrzeuge wie deines wird, zumindestens von mir, eher nur etwas gefrotzelt . Ich moechte aber auch die Freiheit die Monster-SUV zu bewegen, nur sollte man diesen Luxus eben auch entsprechen finanziell belasten. Und wenn man etwas soziales mochte, ist eine Fahrzeugfoerderung nur in selten Faellen sinnvoll.
22. September 20214 J. Und wie bestraft man Leute wie mich am besten, die einen 1000kg-Floh fahren, der aber nur 2 Personen Platz bietet? Alles nicht so einfach über einen Kamm zu scheren...
22. September 20214 J. vor 33 Minuten schrieb MatthiasM: Ich moechte aber auch die Freiheit die Monster-SUV zu bewegen Eine solche Dreckskiste zu fahren ist menschenverachtend, in jeder Hinsicht.
22. September 20214 J. vor 18 Minuten schrieb TurboC.T.: Alles nicht so einfach über einen Kamm zu scheren... Ja! Deshalb aber gar nichts zu machen ist auch keine Loesung. Und jede Loesung wird fuer einige auch Nachteile haben und auch niemals voellig gerecht sein. vor 21 Minuten schrieb TurboC.T.: Und wie bestraft man Leute wie mich am besten, die einen 1000kg-Floh fahren, der aber nur 2 Personen Platz bietet? Bei meiner Steuerformel, bei der Gewicht und Leistung einen quadratischen Faktor bekommen, und 1250kg mit 100PS der bezahlbare Standard ist, gar nicht, du zahlst ziemlich wenig. Bei der "Ente" wird wegen des unverhaeltnismaessigen Aufwandes auf eine KFZ-Steuer verzichtet .
22. September 20214 J. vor 5 Minuten schrieb Auto nom: Eine solche Dreckskiste zu fahren ist menschenverachtend, in jeder Hinsicht. vor 27 Minuten schrieb TurboC.T.: Alles nicht so einfach über einen Kamm zu scheren... Landwirte, Geruestbauer und einige andere Proffesionen sind damit aber sinnvoll bedient. Wenn die statt dessen einen allradgetrieben Lastwagen nehmen ist auch keinem gedient.
22. September 20214 J. Da kann kann jeder seine Meinung haben, von mir aus auch eine radikale Ablehnung. ist ja ein freies Land 😉
22. September 20214 J. vor 1 Stunde schrieb Kirunavaara: Oh, noch ein kommunaler Verkehrsplaner? …. Oh, nein. Nicht beleidigend werden. Ich baue, plane, instandsetze und warte… schlicht betreibe ein Strassenbahnnetz inkl. Fahrleitung, Bushaltestellen sind auch ein Nebenschauplatz. …. mit meiner Mannschaft natürlich 😉 Bearbeitet (22. September 20214 J. von AHdi)
22. September 20214 J. vor 35 Minuten schrieb MatthiasM: Landwirte, Geruestbauer und einige andere Proffesionen sind damit aber sinnvoll bedient. Wenn die statt dessen einen allradgetrieben Lastwagen nehmen ist auch keinem gedient. Einen solchen Bedarf kann man nachweisen. Mir geht es um diese Gefahren für die Öffentlichkeit: https://www.hessenschau.de/panorama/mordanklage-gegen-raser-nach-unfall-in-frankfurt,frankfurt-raser-anklage-mord-100.html
22. September 20214 J. Statt die in solchen Waffen verbaute Technik sinnvoll zu nutzen und die maximale Geschwindigkeit über die Elektronik in Städten auf 50 Km/h zu begrenzen, kann man das ESP komplett abschalten. Da müsste der Hersteller mit auf die Anklagebank.
22. September 20214 J. Das hat nicht viel mit dem Wagen zu tun, hätte auch jedes andere Auto sein können , es liegt eigentlich nur am Fahrer.
22. September 20214 J. vor 53 Minuten schrieb AHdi: …. Oh, nein. Nicht beleidigend werden. Haha, dann hätte ich mich ja selbst mitbeleidigt. War also weder böse noch sarkastisch gemeint.
22. September 20214 J. vor 11 Stunden schrieb HDI JUNKIE: Das hat nicht viel mit dem Wagen zu tun, hätte auch jedes andere Auto sein können , es liegt eigentlich nur am Fahrer. So ist es leider nicht! Ob jetzt die Aussage einiger der Verursacher richtig ist, ein gesundheitliches Problem gehabt zu haben oder ob sie einfach nur aus Dummheit Vollgas gegeben haben, mit einer Kiste die 1000kg und 70 PS hat, bekommt man nicht die kinetische Energie eines 625 PS Monsters hin. Es ist eben nicht "jedes andere Auto" das, weit ueber die statistische Wahrscheinlichkeit, Verursacher solche Unfaelle ist. Es ist wie im Waffenrecht, natuerlich kann man jemanden auch mit einer Nagelschere umbringen. Trotzdem ist das bevorzugte Werkzeug eine richtige Waffe, die deshalb auch reglementiert sind. Da ich gerne in einer freiheitlichen Geselllschaft lebe, moechte ich weder ein Verbot oder eine Rechtfertigungspflicht fuer diese Art von Fahrzeugen, sofern man keine Bevorzugung erwartet. Nur einen grossen Obulus fur: mehr potenzielle Gefaerdung, mehr Strassenverschleiss, mehr Platzbedarf, mehr Resourcenverbrauch. Das verhindert solche Unfaelle natuerlich nicht, aber weil es Menschen motiviert angemessenere Fahrzeuge zu kaufen, reduziert es das Risiko. Wer solch ein Fahrzeug wirklich braucht, weil er beispielsweise Landwirt ist oder einen Kleinbus wegen seiner grossen Familie braucht, muss eben diesen Bedarf nachweisen und wird entsprechen entlastet.
22. Oktober 20214 J. https://www.hessenschau.de/panorama/fussgaenger-im-frankfurter-bahnhofsviertel-ueberfahren-suv-fahrer-wegen-versuchten-mordes-angeklagt,bahnhofsviertel-mord-100.html Zitat Wegen versuchten Mordes hat die Staatsanwaltschaft einen Autofahrer angeklagt, der im Frankfurter Bahnhofsviertel absichtlich einen Mann überfahren haben soll. Das Opfer hatte versucht den Fahrer zu fotografieren, wie er verkehrt in eine Einbahnstraße fuhr. Zitat Gemeinsam mit einem Freund sei der damals 21 Jahre alte Fahrer von Augsburg nach Frankfurt gefahren. Laut Anklage wollte er mit seinem 2,8 Tonnen schweren Range Rover "für Eindruck in der Stadt sorgen". Zitat Dabei hatte sich der Passant demnach auf die Straße gestellt und wurde von dem herannahenden Auto des Beschuldigten erfasst, auf die Motorhaube genommen und überrollt. Seitdem ist der 53-Jährige laut Staatsanwaltschaft dauerhaft auf einen Rollstuhl angewiesen. Zitat Nach der Tat floh der Fahrer. Später meldete er sich bei der Polizei und sagte, es sei ein Unfall gewesen.
23. Oktober 20214 J. Mir ist der Anteil, der da im Kopf des Fahrers ablief, weitaus suspekter als das Auto. Mölicherweise hat der Anteil im Kopf bei der Beschaffung des Fahrzeugs natürlich auch eine Rolle gespielt. Es geht übrigens auch ohne SUV: https://www.sueddeutsche.de/bayern/urteil-in-augsburg-mehrjaehrige-haftstrafe-fuer-rache-fahrt-1.967421 Gernot Bearbeitet (23. Oktober 20214 J. von Gernot)
23. Oktober 20214 J. vor 1 Stunde schrieb Gernot: Es geht übrigens auch ohne SUV: https://www.deutschlandfunkkultur.de/auto-und-mensch-autofahren-ist-schlimmer-als-eine-sucht.990.de.html?dram:article_id=400367
23. Oktober 20214 J. Großartiger Artikel, danke!!! Und ja, ich weiß, ich fahre auch ca 9m² in der Gegend rum, wenngleich vorwiegend zum Transport irgendwelcher Dinge, die meiste Zeit jedoch nehmen die 9m² Stehplatz in Anspruch...
5. November 20214 J. https://www.n-tv.de/mediathek/videos/panorama/SUV-Fahrer-versucht-Rennradler-zu-rammen-article22911333.html
5. November 20214 J. Wahrhaft unglaublich, sowas! Diesem Autofahrer sind echt alle Probleme an den Hals zu wünschen, wenn er so austickt und seine Kiste als Waffe einsetzt...😖
15. November 20214 J. Zitat Leute, die grün wählen, aber mit dem Geländewagen zum Biomarkt fahren - davon gibt es viele, so das Vorurteil. Mit der Wirklichkeit hat das wenig zu tun, wie eine repräsentative SPON-Umfrage ergeben hat. https://www.spiegel.de/auto/aktuell/suv-fahrer-fahrradfahrer-wer-waehlt-was-a-1274549.html
15. November 20214 J. Zitat Mit hoher Geschwindigkeit näherte sich den Beamten auf der linken Spur von hinten mit eingeschaltetem Blinker der über 70 Jahre alte Fahrer eines großen SUV eines namhaften Autoherstellers. Durch mehrmaliges Betätigen der Lichthupe und dichtem Auffahren bedrängte der Wagenlenker die Zivilstreife, weil es ihm offensichtlich nicht schnell genug ging. https://www.darmstadtnews.de/2019/01/24/suv-fahrer-bedraengt-zivilstreife-mit-lichthupe-anzeige-wegen-noetigung/
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