30. Dezember 200619 J. Hallo Ihr alle, ich habe eben an meinem XM 2,5 TD beide Zahnriemen gewechselt. Hierzu war es natürlich notwendig, den Keilrippenriemen der Lima/ESP/Klima usw. auszubauen. Beim Ausbau habe ich festgestellt, dass das automatische Spannelement (das Ding mit der Feder) auf seinen Nadellagern festgerostet war. Also neues her, soweit alles o.k. Nun sitzt das neue Element richtig eingebaut mit neuem Riemen auf der richtigen Position. Die Excenterspannrolle ist bis auf Maximum gedreht (noch ein bisschen weiter und sie entspannt sich wieder), die mehrfach beschriebenen kleinen Bohrungen stehen jedoch noch nicht ganz genau übereinander, da fehlt noch 1 mm. Motor läuft ruhig, der Riemen flattert jedoch durch das nun funktionierende Spannelement erheblich. Bei Leerlaufdrehzahl schlägt der Riemen an die untere Motoraufhängung. Leerlaufdrehzahl liegt lt. Drehzahlmesser bei ca. 600 U/min. Wird die Drehzahl auf 800 U/min erhöht, ist alles gut. Bei dem alten Spannelement trat dieser Effekt nicht auf, durch das fixe/festgerostete Element konnte nichts flattern. Hat jemand auch schon ein solches Flattern erlebt? Kann man die Leerlaufdrehzahl erhöhen? Wo wird dies eingestellt? Auf welchen Wert soll die Drehzahl normalerweise eingestellt sein? Wär schön, wenn Ihr mir helfen könntet!! Gruß, Martin
30. Dezember 200619 J. Hallo, hast Du den alten Riemen wieder verbaut? Es kann sein, dass der nun zu lang ist. Weitere Möglichkeit: Hast Du auch die Führungshülse für das Nadellager erneuert? Die Mimik muss absolut spielfrei sein. Hast Du die Excenterrolle "richtig" herum gespannt? Und zu guter Letzt: hast Du den Riemen in der richtigen Reihenfolge und Anordnung auf die Rollen gesetzt? Sonst sieh mal in den CitDoks nach.
30. Dezember 200619 J. Ersteller Hallo Tim, danke für die Anregungen: 1. Nein, es kam ein neuer Cit Riemen zum Einsatz. 2. Das ganze Spannelement incl. Führungshülse und Nadellager sind neu. 3. Ich habe in den Uhrzeigersinn gedreht. Die Excenterrolle steht aber am höchsten Punkt, mehr spannen geht nicht, von daher spielt die Richtung nun eigentlich auch keine Rolle. 4. Reihenfolge und Anordnung gem. Anleitung Citdoks. Wieviel Drehzahl soll der Motor im Leerlauf (Standgas) haben? Gruß, Martin
30. Dezember 200619 J. Ersteller Kann mir einer mal den Sinn der Spannfeder erklären? Sonst gehe ich noch hin und ersetze die Spannfeder durch ein Flacheisen. Vorteil => Ich kann mit der Excenterrolle wieder sauber spannen, so daß es nicht flattert. Mit dem festgerosteten Zustand ist er nun auch die letzten 120.000 km gelaufen. Was haltet Ihr davon?
30. Dezember 200619 J. 1. die Zahnriemen haben nicht die richtige Spannung, zu locker oder zu fest oder der Steuerzahnriemen hat sich beim Einbau einen Zahn verschoben, dadurch rauer Motorlauf. 2. die Hydros sind hinüber, dadurch ebenfalls zu rauher Motorlauf. Gruß Michael Falls beim Spannen des Keirippenriemens noch ein mm fehlt, so macht das nix.
30. Dezember 200619 J. Noch was. Nach welcher Prozedur hast Du den Steuerriemen gespannt und eingestellt?
30. Dezember 200619 J. traction001 posteteHallo Tim, danke für die Anregungen: 1. Nein, es kam ein neuer Cit Riemen zum Einsatz. 2. Das ganze Spannelement incl. Führungshülse und Nadellager sind neu. 3. Ich habe in den Uhrzeigersinn gedreht. Die Excenterrolle steht aber am höchsten Punkt, mehr spannen geht nicht, von daher spielt die Richtung nun eigentlich auch keine Rolle. 4. Reihenfolge und Anordnung gem. Anleitung Citdoks. Wieviel Drehzahl soll der Motor im Leerlauf (Standgas) haben? Gruß, Martin Hi MArtin, kann es sein, dass der Riemen im Grundmaß zu lang ist? Blöde Vermutung, ich weiß! Sonst fällt mir dann nur noch die Riemenscheibe der Krubelwelle als Fehlerquelle ein. Man müsste das mal sehen. Ich würde versuchen, den Riemen bei leicht gelöster Automatikspannrollenhalterschraube (ächz) noch mal zu spannen. Fakt ist, dass der Riemen nicht (deutlich sichtbar) flattern darf. Die Feder spannt und gleicht Schwingungen aus.
30. Dezember 200619 J. Hallo Martin, bei meinem 2.5er war es genauso. Riemen, Spanner und Rolle neu, im Standgas rappelts. Habe mir hier im Forum erklären lassen, dass eine neue Feder nötig ist, da diese wohl an Spannkraft verliert. Habe ich aber noch nicht eingebaut. Grüße, Jörg
30. Dezember 200619 J. Hallo Martin, nach einer größeren Reparatur in der Werkstatt rappelte der Rippenriemen bei mir im Leerlauf; mit ein wenig Gas(fuß) wurde er dann leiser. In der Folge wurde das Spannelement getauscht, was leider nicht den geünschten Erfolg hatte. Nach der Reklamation kam erneut ein neues Spannelement zum Einsatz. Nun ist alles ruhig! Resumee: Auch ein neues Ersatzteil kann defekt sein. Grüße aus Hessen Gänsefeder
30. Dezember 200619 J. Ersteller Hallo an alle, erstmal vielen Dank für die Tipps!! Also dies vorweg: Der Motor lief vor der Maßnahme absolut ruhig. Dies tut er auch jetzt!! Er springt sehr gut an, nimmt prima Gas an und läuft auch bis 4000 U/min sauber. Nur das Flattern des Keilrippenriemen im Stand stört. XMMikel: Riemenscheiben waren beim Wechseln der Zahnriemen alle abgesteckt und somit fest. Überspringen eines Zahns beim Montieren kann nicht sein, sonst kriegst Du die Riemen gar nicht drauf. Habe nach dem ersten Anlassen des Motors die Positionen nochmals anhand der Absteckstifte geprüft! Riemenspannung: Ich hatte die max. Durchbiegung gemessen (vorher) und diese hinterher gleich eingestellt. Dies wird wohl nicht aufs Gramm exact sein, aber genauer als'nicht ganz 90° 'ist es allemal. Ausserdem pfeift es nicht bei höheren Drehzahlen. Tim: Ich habe es eben begriffen: Du warst der mit der sehr hilfreichen Anleitung in den Citdoks, vielen Dank nochmals an dieser Stelle!! Das Grundmaß ist sogar 1 mm kürzer (zumindest das was draufsteht) als bei Dir in der Anleitung angegeben. Den Riemen hatte ich im letzten Jahr bei Cit besorgt und bekam diesen nicht drauf (Meisen hat einen etwas längeren, der ging), wobei dies nach heutigem Verständnis klar ist, das alte Spannelement war ja absolut fest fixiert. Dies muss Cit Köln bei dem damaligen Neueinbau des Motors auch aufgefallen sein. Das Element wurde schonmal 'vergewaltigt', die 3/8'' Aufnahme war abgebrochen. Ich hatte mir damals eine Aufnahme gebaut, die man auf die Spannfeder stecken und trotzdem die Befestigungsschrauben lösen kann. So hatte ich damals den Riemen gewechselt. Aber die Idee mit einer 'ausgelutschten' Spannfeder könnte eine Möglichkeit sein. Somit komme ich doch evtl. aif meine Idee zurück, morgen ein festes Flacheisen übergangsweise einzubauen. Gruß, Martin
31. Dezember 200619 J. traction001 posteteAber die Idee mit einer 'ausgelutschten' Spannfeder könnte eine Möglichkeit sein. Somit komme ich doch evtl. aif meine Idee zurück, morgen ein festes Flacheisen übergangsweise einzubauen. Gruß, Martin Hi Martin, das kann aber eigentlich nicht die Ursache dafür sein, dass Du den Riemen nicht so weit gespannt bekommst, bis die Bohrungen übereinander passen. Es müsste eigentlich sogar leichter gehen, als bei "intakter" Spannfeder. Schließlich spannt man den Riemen je gegen die Kraft der Spannfeder und nicht gegen die Kraft des Riemens selbst. Hier hat mal jemand gepostet, dass auf seiner Spannfeder eine "Top"-Markierung war (bei meiner habe ich sowas nicht gesehen). Vielleicht liegt ja da der Hase im Pfeffer. Ich kann aber kaum an die Feder glauben, weil ich mit einem gebrochenen Spanner (das obere Auge der Feder war gebrochen) gefahren bin. Eigentlich hat die Feder sich nur noch durch ihre eigene Kraft am oberen Bolzen fest geklemmt und sie hätte bestimmt flattern können. Da hat aber nichts geflattert. Ich bin aber leider auch ein wenig mit meinem Latein am Ende. Ich könnte dir zum Probieren meine gebrochene Feder schicken, zum Testen reicht die allemale aus. Wenn es dann OK ist, liegt es wirklich an der Feder, wenn nicht.....Durchmesser der Rolle vielleicht? Ist jetzt aber wirklich Kaffeesatzleserei. Ich würde das mit dem Flacheisen noch mal überdenken. Die Feder ist ja auch Schwingungsdämpfer und ich weiß nicht, ob das für die restliche Mimik so gut, wenn man darauf verzichtet. Für ein paar Kilometer wirds schon gehen aber mehr? Ich hätte da Manschetten und ich bin eigentlich nicht so richtig ängstlich (sonst wäre auch nicht mit gebrochener Ferder weiter gefahren).
31. Dezember 200619 J. Ersteller Hi Tim, kannst Du mir mal Deine Tel Nr mailen? Ich würde Dich gerne anrufen, nur wenn es Dich nicht stört. Flacheisen ist vorbereitet, aber noch nicht eingebaut. Gruß, Martin
31. Dezember 200619 J. traction001 posteteHi Tim, kannst Du mir mal Deine Tel Nr mailen? Ich würde Dich gerne anrufen, nur wenn es Dich nicht stört. Flacheisen ist vorbereitet, aber noch nicht eingebaut. Gruß, Martin Du hast Post.
1. Januar 200719 J. Ersteller So, ich denke ich habe den Fehler gefunden. Der Motor läuft mittlerweile mit einem fixen Flacheisen. Der Riemen flattert nicht mehr, alles ruhig! Was ich aber festgestellt habe: Die Antriebsscheibe auf der Kurbelwelle läuft im Zentrum absolut rund, die aufvulkanisierte Riemenscheibe weist eine Unwucht (Alterung und Versprödung der Gummischicht) von ca. 0, 5 mm auf. Beide Scheiben sind jedoch noch absolut fest miteinander verbunden. Bei Verbau der Spannfeder schaukelt sich durch die Unwucht der Riemenscheibe der Riemen auf, was dazu führt, dass der Riemen bei Standgas gegen die untere Motoraufnahme schlägt. Mit diesem Zustand zu fahren ist gefährlich, da der Riemen relativ schnell neben die Schwungradscheibe springen kann. Am Dienstag wird 1 neue Antriebsscheibe bestellt. Weiß jemand, wie teuer das Teil bei Citroen ist? Gruß, Martin
1. Januar 200719 J. Sehr spannend und lehrreich hier! Und schon wieder bei der doofen und teuren KW-Riemenscheibe gelandet! >>Jürgen
2. Januar 200719 J. Ersteller Erst mal allen hier ein frohes und glückliches neues Jahr!!! Also kurz zur Info: Riemenscheibe bei Cit Köln: 207,80 EUR incl. Riemenscheibe bei Cit in Trier: 245,15 EUR incl. Der Preis gilt übrigens bei gleichen Bestellnummern!! Ich habe aber heute gesehen, daß es das Ding bei dem Händler in Jüchen für 60,90 EUR gibt. Hat jemand Erfahrung damit? Mir ist ja immer noch nicht der Sinn der 'vulkanisierten Riemenscheibe' gegenüber einer theoretisch festen (als ein vollständiges Drehteil) Riemenscheibe bewusst. Eine feste Scheibe hätte den Vorteil, daß niemals eine Unwucht auftreten könnte, evtl. Schwingungen werden durch das Federelement aufgefangen. Gruß, Martin
2. Januar 200719 J. Das Gummi soll als Dämpfer gegen Drehschwingungen wirken. Ebenso um ein Rucken beim Einschalten des Klimakompressors zu mindern. Unwucht aufgrund gealterten Gummis? Und dabei immer noch drehfest verbunden? Kann ich mir jetzt nur schwer vorstellen. Mach die Scheibe neu und bau den Riemenspanner wieder auf original zurück. Dann sollte Ruhe sein. Gruß, gasmann
7. Januar 200719 J. Erst mal allen hier ein frohes und glückliches neues Jahr!!!Also kurz zur Info: Riemenscheibe bei Cit Köln: 207,80 EUR incl. Riemenscheibe bei Cit in Trier: 245,15 EUR incl. Der Preis gilt übrigens bei gleichen Bestellnummern!! Ich habe aber heute gesehen, daß es das Ding bei dem Händler in Jüchen für 60,90 EUR gibt. Hat jemand Erfahrung damit? Mir ist ja immer noch nicht der Sinn der 'vulkanisierten Riemenscheibe' gegenüber einer theoretisch festen (als ein vollständiges Drehteil) Riemenscheibe bewusst. Eine feste Scheibe hätte den Vorteil, daß niemals eine Unwucht auftreten könnte, evtl. Schwingungen werden durch das Federelement aufgefangen. Gruß, Martin Hi Martin, ich war ein paar Tage unterwegens. Wie weit bist Du denn jetzt?
8. Januar 200719 J. Ersteller Also, das Auto fährt noch immer im 'Flacheisenmodus'. Die Riemenscheibe vom Händler aus Jüchen war die Falsche, somit bestelle ich morgen die Originale (Cit Nr 0515H3) in Saarbrücken. Kostet dort 213,17 EUR. Ich habe inzwischen Preise in allen Lagen zwischen 207,- bis 245,- jeweils bei Cit dafür genannt bekommen. Ist schon irgendwie eigenartig. Am kommenden WE werde ich den ganzen Klimbim auf das Original zurückoperieren. Ach so Tim, ich habe viel über die Geschichte mit dem Ablauf des Riemenspannens nachgedacht. M.E. spielt es theoretisch kräftemäßig keine Rolle, ob der automatische Spanner vorgespannt und mit dem Arretierstift auf Position gehalten wird oder nicht. Die Feder sorgt für eine Ausgleichsmöglichkeit für den Riemen in punkto Temperatur und Wechsellast (z.B. Anlaufen des Klimakomp.). Die Feder übt eine definierte Kraft auf den Riemen aus. Mit der Excenterrolle wird die Feder vorgespannt und zwar ständig, nicht nur während des Einstellens (somit auch beim laufenden Motor). Um die definierte Kraft (Nulllage) der Feder zu finden, kommt nun die 4er Bohrung ins Spiel. Die Haynes/Tim-Art spannt die Feder mittels Ratsche vor, bis die 'Nulllage' erreicht ist. Nun wird die Excenterrolle gespannt, bis der Stift in der Bohrung (Nulllage der Feder) entlastet ist. Alles festziehen, 4 x Motor drehen, 'Nulllage' kontrollieren - Fertig. Spannt man jedoch das Spannelement/Feder nicht mit der Ratsche vor, sondern verdreht den Excenter (somit also Spannung auf den Riemen), bis die Bohrungen fluchten => Nulllage der Feder, zieht die Imbusschraube in der Excenterrolle fest und dreht den Motor einige Male durch, so gleicht sich die starke Riemenspannung, die anfangs auf der Strecke von der Excenterrolle in Richtung HP Pumpe (eine Seite) und Lima (andere Seite) eine stärkere Dehnung des Riemens mit sich führt wieder aus. Dies führt natürlich dazu, daß sich die Feder nicht mehr ganz in der 'Nulllage' befindet. Also muß nochmal nachjustiert werden, sprich Excenterrolle nochmals etwas nachspannen, bis die Bohrungen wieder fluchten. Eine Auswirkung der einen oder anderen Spannmethode auf ein Flattern des Riemens (bei jeweils fluchtenden Bohrungen, also Nulllage der Spannfeder) kann es m. E. nicht geben. Ich denke inzwischen, daß das Flattern einzig durch die mit Unwucht laufende Riemenscheibe hervorgerufen wurde. In dem urprünglichen, festgerosteten Zustand des Automatikspanners konnte sich nichts aufschaukeln, genau wie jetzt bei dem mittels Flacheisen fixierten Zustand. Das das mit funktionierendem Spannelement + Unwucht in der Riemenscheibe sich aufschaukelt, leuchtet eigentlich ein. Wenn nach dem WE alles wieder original ist werden wir es ja sehen. Ich werde auch mit beiden Spannmöglichkeiten arbeiten und das Ergebnis mitteilen. Gruß, Martin
8. Januar 200719 J. Also, das Auto fährt noch immer im 'Flacheisenmodus'. Die Riemenscheibe vom Händler aus Jüchen war die Falsche, somit bestelle ich morgen die Originale (Cit Nr 0515H3) in Saarbrücken. Kostet dort 213,17 EUR. Ich habe inzwischen Preise in allen Lagen zwischen 207,- bis 245,- jeweils bei Cit dafür genannt bekommen. Ist schon irgendwie eigenartig. Am kommenden WE werde ich den ganzen Klimbim auf das Original zurückoperieren. Ach so Tim, ich habe viel über die Geschichte mit dem Ablauf des Riemenspannens nachgedacht. M.E. spielt es theoretisch kräftemäßig keine Rolle, ob der automatische Spanner vorgespannt und mit dem Arretierstift auf Position gehalten wird oder nicht. Die Feder sorgt für eine Ausgleichsmöglichkeit für den Riemen in punkto Temperatur und Wechsellast (z.B. Anlaufen des Klimakomp.). Die Feder übt eine definierte Kraft auf den Riemen aus. Mit der Excenterrolle wird die Feder vorgespannt und zwar ständig, nicht nur während des Einstellens (somit auch beim laufenden Motor). Um die definierte Kraft (Nulllage) der Feder zu finden, kommt nun die 4er Bohrung ins Spiel. Die Haynes/Tim-Art spannt die Feder mittels Ratsche vor, bis die 'Nulllage' erreicht ist. Nun wird die Excenterrolle gespannt, bis der Stift in der Bohrung (Nulllage der Feder) entlastet ist. Alles festziehen, 4 x Motor drehen, 'Nulllage' kontrollieren - Fertig. Spannt man jedoch das Spannelement/Feder nicht mit der Ratsche vor, sondern verdreht den Excenter (somit also Spannung auf den Riemen), bis die Bohrungen fluchten => Nulllage der Feder, zieht die Imbusschraube in der Excenterrolle fest und dreht den Motor einige Male durch, so gleicht sich die starke Riemenspannung, die anfangs auf der Strecke von der Excenterrolle in Richtung HP Pumpe (eine Seite) und Lima (andere Seite) eine stärkere Dehnung des Riemens mit sich führt wieder aus. Dies führt natürlich dazu, daß sich die Feder nicht mehr ganz in der 'Nulllage' befindet. Also muß nochmal nachjustiert werden, sprich Excenterrolle nochmals etwas nachspannen, bis die Bohrungen wieder fluchten. Eine Auswirkung der einen oder anderen Spannmethode auf ein Flattern des Riemens (bei jeweils fluchtenden Bohrungen, also Nulllage der Spannfeder) kann es m. E. nicht geben. Ich denke inzwischen, daß das Flattern einzig durch die mit Unwucht laufende Riemenscheibe hervorgerufen wurde. In dem urprünglichen, festgerosteten Zustand des Automatikspanners konnte sich nichts aufschaukeln, genau wie jetzt bei dem mittels Flacheisen fixierten Zustand. Das das mit funktionierendem Spannelement + Unwucht in der Riemenscheibe sich aufschaukelt, leuchtet eigentlich ein. Wenn nach dem WE alles wieder original ist werden wir es ja sehen. Ich werde auch mit beiden Spannmöglichkeiten arbeiten und das Ergebnis mitteilen. Gruß, Martin Hi Martin, ich bin nach wie vor der Meinnug, dass nicht der Riemen die Feder auf Vorspannung bringen darf, sondern, dass die Feder durch ihre eigene Vorspannung eine Grundspannung auf den Riemen ausüben muss - kurz gesagt. Die Feder muss vorgespannt sein, BEVOR die Spannung des Riemens mit der Excenterrolle der Spannkraft dieser Feder angepasst wird. Am Ende will ich aber nicht mit Gewalt Recht haben sondern suche auch nach einer Erklärung für das Riemenflattern bei dir. Wenn dein Riemen später nicht mehr flattert ist es ja gut.
6. Februar 200719 J. Ersteller So, ich will jetzt nochmal dieses Thema hier aufgreifen. Wir haben inzwischen 1 Monat später. Der XM ist aufgrunde von Zeitmangel 3000 km im 'Flacheisenmodus' gelaufen. Schaden hat er keinen genommen. Am letzten WE habe ich die neue Riemenscheibe montiert. Der Flatterfehler lag genau hier! Wie bereits beschrieben kam der Fehler nur nicht zum Tragen, da das bewegliche Spannelement durch Rost bombenfest saß. Diesen Zustand hatte ich durch das feste Flacheisen 'simuliert'. Die neue Riemenscheibe läuft absolut rund (mich ärgert aber immer noch der Preis), ich habe auch eine neue Spannfeder aus Jüchen eingebaut (die alte hatte definitiv nicht mehr dieselbe Spannkraft). Nun zu dem Ablauf des Spannens => ich habe beide Methoden ausprobiert (2 zusätzliche Stunden) =>> es ist egal! Man kann die Spannung nur mit der Spannrolle erzeugen, muß jedoch aufpassen, daß der Motor von Hand nach dem Spannen und Festziehen einige Male durchgedreht wird, damit sich die Spannung durch das Drehen gleichmäßig auf den ganzen Riemen verteilt. Danach muß der Kontrollstift nochmals durch die Bohrung geführt werden um zu prüfen, ob die richtige Spannung vorliegt. Die andere Methode, Vorspannen des Spannelementes mit einer Ratsche, Stift setzen, möglichst gleichzeitig weiter vorgespannt halten (die Stifte brechen im Zweifelsfall, wenn zu hart!) und Drehen plus Festziehen der Spannrolle geht auch, ist vom Kraftaufwand etwas einfacher (bei der ersten Methode kann die Spannrolle beim Verdrehen zurückschnellen, da die Feder des Spannelementes dagegenwirkt). Diese Methode ist aber irgendwie nicht für uns Menschen gedacht, da wir leider nur 2 Hände haben ;-). Alles in allem ist nur eines wichtig: Der Stift muß durch die Kontrollbohrungen passen (immer, auch wenn alles fest montiert ist), dies ist die Messlatte für die Sollspannung des Riemens und somit für die Kraft auf die Lager, die genau mit dieser Spannkraft beaufschlagt werden. Gruß, Martin
6. Februar 200719 J. Die andere Methode, Vorspannen des Spannelementes mit einer Ratsche, Stift setzen, möglichst gleichzeitig weiter vorgespannt halten (die Stifte brechen im Zweifelsfall, wenn zu hart!) und Drehen plus Festziehen der Spannrolle geht auch, ist vom Kraftaufwand etwas einfacher (bei der ersten Methode kann die Spannrolle beim Verdrehen zurückschnellen, da die Feder des Spannelementes dagegenwirkt). Diese Methode ist aber irgendwie nicht für uns Menschen gedacht, da wir leider nur 2 Hände haben ;-). Hi Martin, erstmal Glückwunsch, dass es nun OK ist. Was Du als "andere" Methode bezeichnest ist eigentlich die richtige, darauf muss ich jetzt, trotzig wie ich bin, bestehen. Wenn man, wie ich in der Reparaturanleitung in den Citdoks nicht ohne Grund geschrieben habe, harte Zentrierstifte wie z.B. Durchschläger nimmt, brechen diese mit 100%iger Sicherheit. Nimmt man aber z.B. eine Schraube oder einen billigen IKEA Inbusschlüssel passiert gar nichts. Man kann mit der Ratsche vorspannen, mit der 4mm Schraube den Spanner festsetzen und dann völlig angstfrei alles wieder loslassen, da passiert nichts. Wenn man jetzt die Exzenterrolle nachspannt kann man (mit den Augen!) sehen, wann die Fixierschraube frei in der Bohrung sitzt, sie beginnt dann nämlich sich zu bewegen. So kann man mit beiden Händen an der Exzenterrolle fummeln, sie auf Spannung halten und dann die Mutter anziehen. Das ist wirklich in wenigen Minuten erledigt und kein Problem. Alles in allem ist nur eines wichtig: Der Stift muß durch die Kontrollbohrungen passen (immer, auch wenn alles fest montiert ist), dies ist die Messlatte für die Sollspannung des Riemens und somit für die Kraft auf die Lager, die genau mit dieser Spannkraft beaufschlagt werden. Du sagst es! Und genau so steht es auch in der Anleitung. Ich will nicht klugscheißern, ich habe den Kram ja mehr oder weniger nur aus dem Haynes ins Deutsche übersetzt und dazu lediglich ergänzend probate Methoden beschrieben, wie man das (im Gegensatz zur Anleitung im Haynes) bei eingebautem Motor, ohne Bühne und besonderes Spezialwerkzeug einigermaßen Streßfrei hinkriegen kann. Daran sollte man sich halten (klingt jetzt überheblich, ist aber bestimmt nicht so gemeint!). Ich habe relativ lange herum experimentiert, was wie am besten funzt. Die von mir beschriebene Methode ist für den Bastler in der Freiluftwerkstatt mit handelsüblicher Werkzeugausstattung die Beste, diesen verdammten Riemen SACHGERECHT (ohne schneiden und mit Gewalt über Rollen zu würgen) aufziehen und spannen zu können. Ich würde jedem der das selber machen will raten, sich daran zu halten, weil es eine erprobte und bewährte Methode ist, die niemanden vor größere Probleme stellen sollte. Voraussetzung für ein Gelingen der Sache ist aber natürlich, dass alle zugehörigen Komponenten (Scheiben, Rollen, Federn) in Ordnung sind. Die Riemenscheibe der KW kann man ja zur Not auch ohne Last testen, der Motor läuft ja auch ohne den Riemen. Aber für dich ist sicher jetzt die Hauptsache, dass alles wieder OK ist. Du solltest diesen Riemen jetzt im Akkord wechseln können
27. Oktober 200916 J. Ich stehe im Augenblick auch vor dem Problem. Die Citdocs bieten im Augenblick die ausführliche Beschreibung von Tim; hat jemand vielleicht die Fotos? Kann mir jemand die wichtigsten vielleicht zumailen oder hier posten? Das wäre sicher auch für andere hilfreich. Gruß Jürgen
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